Übungsaufgaben für CFA Level I: Quantitative Methods und Fixed Income: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 20 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Zeitwert des Geldes

Endwert
FV = PV·(1 + i)n
Barwert
PV = FV/(1 + i)n
Mehrere Perioden pro Jahr
i = r/m, N = m·n
Rente, Barwert
PV = PMT·[1 − (1 + i)−n]/i
Rente, Endwert
FV = PMT·[(1 + i)n − 1]/i

Methode

  1. Zeichne einen Zeitstrahl mit jeder Zahlung und ihrem Zeitpunkt.
  2. Passe den Zinssatz an die Periode an: ein Monatszins für monatliche Zahlungen.
  3. Verwende FV = PV·(1 + i)ⁿ für Einzelbeträge und die Rentenformeln für gleich hohe Zahlungen.
  4. Prüfe Vorzeichen und Größenordnung des Ergebnisses.

Kapitalwert & interner Zinsfuß

Kapitalwert
NPV = −C0 + Σ CFt/(1 + r)t
Gleiche Zahlungen
NPV = −C0 + CF·[1 − (1 + r)−n]/r
Interner Zinsfuß
das r, bei dem NPV = 0
Entscheidung
annehmen, wenn NPV > 0 (oder IRR > geforderte Rendite)

Methode

  1. Liste alle Zahlungen mit ihrem Jahr auf; die Investition in Jahr 0 ist negativ.
  2. Zinse jede Zahlung ab: CFt/(1 + r)t.
  3. Addiere sie zum Kapitalwert (NPV). Positiv bedeutet, dass das Projekt mehr als r erwirtschaftet.
  4. Für den internen Zinsfuß (IRR) suchst du durch Probieren oder Interpolation den Zinssatz, bei dem der Kapitalwert null ist.

Anleihekurs & Rendite

Anleihekurs
P = C·(1 − (1 + y)−n)/y + F/(1 + y)n
Halbjährlich
C/2, y/2 und 2n Perioden
Laufende Rendite
C/P
Kurs und Rendite
Rendite steigt → Kurs fällt

Methode

  1. Bestimme den Kupon pro Periode und die Rendite pro Periode.
  2. Kurs = Barwert der Kupons (eine Rente) + Barwert des Nennwerts.
  3. Bei halbjährlichen Kupons verwendest du den halben Kupon, die halbe Rendite und die doppelte Anzahl Perioden.
  4. Kontrolle: Liegt die Rendite über dem Kuponsatz, liegt der Kurs unter dem Nennwert.

CAPM & WACC

CAPM
re = rf + β·(rm − rf)
WACC
E/V·re + D/V·rd·(1 − T)
Unternehmenswert
V = E + D

Beschreibende Statistik

Mittelwert
x̄ = Σx/n
Stichproben-Standardabweichung
s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1))
Median
mittlerer Wert der sortierten Daten
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Normalverteilung
68% innerhalb ±1σ, 95% innerhalb ±2σ

Wahrscheinlichkeit

Gegenereignis
P(not A) = 1 − P(A)
Additionssatz
P(A ∪ B) = P(A) + P(B) − P(A ∩ B)
Unabhängige Ereignisse
P(A ∩ B) = P(A)·P(B)
Bedingte Wahrscheinlichkeit
P(A|B) = P(A ∩ B)/P(B)
Binomialverteilung
P(X = k) = C(n,k)·pk(1 − p)n−k

Normalverteilung

z-Wert
z = (x − μ)/σ
Unterhalb von x
P(X < x) = Φ(z)
Oberhalb von x
P(X > x) = 1 − Φ(z)
Dazwischen
Φ(z2) − Φ(z1)
Perzentil
x = μ + z·σ

Methode

  1. Rechne den Wert in einen z-Wert um: z = (x − μ)/σ.
  2. Lies Φ(z) ab, die Fläche links von z.
  3. Für die Fläche rechts verwende 1 − Φ(z); für ein Intervall subtrahiere die beiden linken Flächen.
  4. Für ein Perzentil rechnest du rückwärts: Bestimme z zur Fläche, dann x = μ + z·σ.

Konfidenzintervalle

σ bekannt
x̄ ± z·σ/√n
σ unbekannt
x̄ ± t·s/√n, df = n − 1
Kritischer z-Wert
90%: 1,645, 95%: 1,96, 99%: 2,576
Stichprobenumfang
n = (z·σ/E)², rounded up

Methode

  1. Entscheide zwischen z (σ der Grundgesamtheit bekannt) und t (nur die Stichproben-Standardabweichung s, mit n − 1 Freiheitsgraden).
  2. Bestimme den kritischen Wert für das Konfidenzniveau.
  3. Fehlerspanne: E = kritischer Wert × Standardabweichung/√n.
  4. Intervall: x̄ ± E.

Hypothesentests & Konfidenzintervalle

z-Test für einen Mittelwert
z = (x̄ − μ0)/(σ/√n)
t-Test für einen Mittelwert
t = (x̄ − μ0)/(s/√n), df = n − 1
Zweiseitig bei 5%
H0 ablehnen, wenn |z| > 1,96
Konfidenzintervall
x̄ ± z·σ/√n

Methode

  1. Formuliere H₀ und H₁ und entscheide, ob der Test einseitig oder zweiseitig ist.
  2. Berechne die Teststatistik: (x̄ − μ₀)/(σ/√n), oder mit s und t.
  3. Vergleiche mit dem kritischen Wert oder bestimme den p-Wert.
  4. Verwirf H₀, wenn die Statistik jenseits des kritischen Werts liegt (p kleiner als α), und formuliere die Schlussfolgerung in Worten.

Lineare Regression und Korrelation

Quadratsummen
Sxx = Σ(x − x̄)² = Σx² − (Σx)²/n, Sxy = Σxy − ΣxΣy/n
Steigung
b = Sxy/Sxx
Achsenabschnitt
a = ȳ − b·x̄
Korrelation
r = Sxy/√(SxxSyy)
Residuum
e = y − ŷ

2Übungsaufgaben

1.Zeitwert des GeldesMittel
Jahre0123…12PV = ?€1 000€1 000€1 000€1 000

Eine Rente zahlt am Ende jedes Jahres €1 000, 12 Jahre lang. Der Zinssatz beträgt 3 % pro Jahr. Bestimme den Barwert PV der Rente.

A = €1 000i = 3%n = 12
PV = €
2.Zeitwert des GeldesSchwer
Monate01…108…360€250 000AB = ?A4,2% / 12

Eine Hypothek von €250 000 wird über 30 Jahre mit gleichen Monatsraten bei 4,2 % pro Jahr und monatlicher Verzinsung getilgt. Wie viel ist direkt nach der Rate am Ende von Jahr 9 noch geschuldet? Bestimme die Restschuld B.

P = €250 0004,2% / 12N = 360k = 108
B = €
3.Kapitalwert & interner ZinsfußMittel
Jahre01234€40 000€3 000€3 000€3 000€3 000r = 8%, EAC = ?

Eine Maschine kostet heute €40 000, hält 4 Jahre und verursacht €3 000 Betriebskosten pro Jahr (am Ende jedes Jahres gezahlt). Die Kapitalkosten betragen 8 %. Bestimme ihre äquivalenten jährlichen Kosten EAC.

C0 = €40 000M = €3 000n = 4r = 8%
EAC = €
4.Kapitalwert & interner ZinsfußSchwer
Jahre0123−25 00010 00017 00011 000

Ein Projekt kostet €25 000 und bringt am Ende der Jahre 1 bis 3 €10 000, €17 000, €11 000. Bestimme seinen internen Zinsfuß IRR in Prozent.

CF0 = −25 000CF1 = 10 000CF2 = 17 000CF3 = 11 000
IRR = %
5.Anleihekurs & RenditeMittel
Jahre0123…13P€70€70€70 + €1 000

Eine Anleihe mit einem Nennwert von €1 000 zahlt einen jährlichen Kupon von 7% und wird in 13 Jahren fällig. Ihre Rendite bis zur Fälligkeit ändert sich von 4% auf 6%. Um wie viel ΔP ändert sich der Anleihekurs?

F = €1 000Kuponsatz = 7%n = 13y1 = 4%y2 = 6%
ΔP = €
6.Anleihekurs & RenditeSchwer
Jahre0123P€45€45€45 + €1 000

Eine Anleihe mit einem Nennwert von €1 000 zahlt einen jährlichen Kupon von 4,5% und wird in 3 Jahren fällig. Die Rendite bis zur Fälligkeit beträgt 6%. Bestimme die Macaulay-Duration D in Jahren.

F = €1 000Kuponsatz = 4,5%n = 3YTM = 6%
D = Jahre
7.CAPM & WACCMittel
WACC = ?Eigenkapital€6 000 000re​ = 14%Fremdkapital€5 000 000rd​ = 4,5%T = 30%

Ein Unternehmen hat Eigenkapital im Wert von €6 000 000 und Fremdkapital im Wert von €5 000 000. Seine Eigenkapitalkosten betragen 14%, seine Fremdkapitalkosten vor Steuern 4,5% und der Steuersatz 30%. Bestimme den WACC.

E = €6 000 000D = €5 000 000re = 14%rd = 4,5%T = 30%
WACC = %
8.CAPM & WACCSchwer
WACC = ?Eigenkapital2 500 000 × €16,50β = 1,5rf​ = 2,5%, rm​ = 9,5%Fremdkapital10 000 × €980rd​ = 3,5%T = 30%

Ein Unternehmen hat 2 500 000 Aktien zu je €16,50 und 10 000 Anleihen mit einem Kurs von je €980. Die Fremdkapitalkosten vor Steuern betragen 3,5% und der Steuersatz 30%. Das Beta der Aktie ist 1,5, der risikofreie Zinssatz 2,5% und die Marktrendite 9,5%. Bestimme den WACC.

β = 1,5rf = 2,5%rm = 9,5%rd = 3,5%T = 30%
WACC = %
9.Beschreibende StatistikMittel
253035404550

Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 23, 35, 50, 52, 38.

n = 5
s =
10.Beschreibende StatistikSchwer
z −2−1012

Prüfungsergebnisse sind normalverteilt mit Mittelwert 500 und Standardabweichung 100. Bestimme den z-Wert z eines Ergebnisses von 540.

μ = 500σ = 100x = 540
z =
11.WahrscheinlichkeitMittel
P(mindestens eine Sechs) = ??1?2?3?4?5?6P(Sechs) = 1/6 bei jedem Wurf

Ein fairer Würfel wird 6-mal geworfen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, mindestens eine Sechs zu würfeln?

n = 6
P =
12.WahrscheinlichkeitSchwer
xp(x)00,320,3540,360,05μ

X hat die gezeigte Verteilung, und Y = −2X + 20. Bestimme die Standardabweichung σY von Y.

x: 0, 2, 4, 6p(x): 0,3, 0,35, 0,3, 0,05Y = −2X + 20
σY =
13.NormalverteilungMittel
−3−2−10123zschattierte Fläche rechts von z = 0,9812

Ziehe z so, dass die schattierte Fläche unter der Standardnormalverteilung rechts von z gleich 0,9812 ist. Bestimme z auf zwei Nachkommastellen.

A = 0,9812
z =
14.NormalverteilungSchwer
μ = 100x = ?25%

Die IQ-Werte sind normalverteilt mit dem Mittelwert 100 Punkte und der Standardabweichung 15 Punkte. Bestimme den Wert x, unter dem 25 % von ihnen liegen (das 25. Perzentil).

μ = 100σ = 15P = 25%
x = Punkte
15.KonfidenzintervalleMittel
n = 13, sd​ = 5,30LU = ?d̄ = 6,6E95%

Der Blutdruck von 13 Patienten wird vor und nach einer Behandlung gemessen. Die Differenzen d = vorher − nachher (mmHg) haben den Mittelwert 6,6 und die Standardabweichung 5,3. Bestimme die obere Grenze des 95-%-Konfidenzintervalls für die mittlere Differenz.

n = 13d̄ = 6,6sd = 5,395%t(12) = 2,179
obere Grenze = mmHg
16.KonfidenzintervalleSchwer
p = 0,5, n = ?p̂ − Ep̂ + Ep̂E = 0,0595%

Über den Anteil fehlerhafter Produkte ist vorab nichts bekannt. Wie viele Produkte n müssen geprüft werden, damit ein 95-%-Konfidenzintervall für den Anteil eine Fehlermarge von höchstens 0,05 hat?

p = 0,5E = 0,0595%
n =
17.Hypothesentests & KonfidenzintervalleMittel
1,56p = ?

Der Mittelwert einer Grundgesamtheit soll 50 betragen; die Standardabweichung der Grundgesamtheit ist bekanntermaßen 18. Eine Zufallsstichprobe von 36 Beobachtungen hat den Mittelwert 54,68. Teste H₀: μ = 50 gegen H₁: μ > 50. Bestimme den p-Wert p.

μ₀ = 50σ = 18n = 36x̄ = 54,68H₁: μ > μ₀
p =
18.Hypothesentests & KonfidenzintervalleSchwer
σ = 8, n = ?x̄ − Ex̄ + Ex̄E = 299%

Wie groß muss eine Stichprobe sein, damit das 99-%-Konfidenzintervall für einen Mittelwert eine Fehlermarge von höchstens 2 hat? Die Standardabweichung ist 8. Bestimme den kleinsten Stichprobenumfang n.

σ = 8E = 299%
n =
19.Lineare Regression und KorrelationMittel
xy1769198821103231112511527129xy202580100120

Die Tabelle enthält 6 Wertepaare von x = Temperatur in °C und y = verkaufte Eiskugeln. Bestimme den Korrelationskoeffizienten nach Pearson r.

n = 6
r =
20.Lineare Regression und KorrelationSchwer
xy354461564672771880xy468607080ŷ = 72

Die Tabelle enthält 6 Wertepaare von x = Lernstunden und y = Prüfungspunkte. Verwende die Regressionsgerade ŷ = a + b·x nach der Methode der kleinsten Quadrate. Für welchen Wert x sagt die Gerade ŷ = 72 voraus?

n = 6ŷ = 72
x =

3Lösungen

1.Zeitwert des Geldes

Antwort: PV = 9954 €

Zeitwert des Geldes: Geld heute ist mehr wert als derselbe Betrag später, weil es Zinsen bringen kann. Bei einem Zinssatz i pro Periode wächst ein Betrag auf FV = PV·(1 + i)n. Eine Reihe gleicher Zahlungen (eine Annuität) wird bewertet, indem man alle Zahlungen aufsummiert; daraus ergeben sich die Rentenformeln.

Rentenbarwertfaktor

(1 − (1 + i)−n)/i = (1 − 0,7014)/0,03 = 9,954

Barwert

PV = 1 000·9,954 = €9 954,00

Antwort

PV = €9 954,00
2.Zeitwert des Geldes

Antwort: B = 204482 €

Zeitwert des Geldes: Geld heute ist mehr wert als derselbe Betrag später, weil es Zinsen bringen kann. Bei einem Zinssatz i pro Periode wächst ein Betrag auf FV = PV·(1 + i)n. Eine Reihe gleicher Zahlungen (eine Annuität) wird bewertet, indem man alle Zahlungen aufsummiert; daraus ergeben sich die Rentenformeln.

Monatliche Rate

i = 0,0035, N = 360
A = 250 000·0,0035/(1 − (1 + 0,0035)−360) = €1 222,54

Barwert der verbleibenden Raten

Was noch geschuldet wird, muss genau durch die verbleibenden Raten getilgt werden.

N − k = 360 − 108 = 252
B = 1223·(1 − (1 + 0,0035)−252)/0,0035 = €204 481,79

Antwort

B = €204 481,79
3.Kapitalwert & interner Zinsfuß

Antwort: EAC = 15077 €

Äquivalente jährliche Kosten: Verteile den Barwert aller Kosten als gleichen jährlichen Betrag (eine Rente) über die Lebensdauer: EAC = PV·r/(1 − (1 + r)⁻ⁿ). So lassen sich Maschinen mit unterschiedlicher Lebensdauer vergleichen.

Rentenbarwertfaktor

(1 − 1,08−4)/0,08 = 3,312

Annualisierter Kaufpreis

40 000/3,312 = 12 076,83

EAC

EAC = 12 076,83 + 3 000 = €15 076,83

Antwort

EAC = €15 076,83
4.Kapitalwert & interner Zinsfuß

Antwort: IRR = 23,71 %

Kapitalwert: Zinse jeden Zahlungsstrom mit der geforderten Rendite r auf heute ab und addiere alle: NPV = Σ CFₜ/(1 + r)ᵗ. Ein Projekt mit NPV > 0 verdient mehr als r und schafft Wert. Der interne Zinsfuß (IRR) ist der Zinssatz, bei dem NPV = 0 ist.

Den IRR eingrenzen

Der Kapitalwert sinkt mit steigendem Zins, also liegt der IRR zwischen einem Zinssatz mit positivem und einem mit negativem Kapitalwert.

NPV(20%) = 1 504,63
NPV(25%) = −488,00

Eingrenzen

Lineare Interpolation liefert eine erste Schätzung; Wiederholen (oder die IRR-Funktion eines Rechners) liefert den genauen Zinssatz.

IRR ≈ 20 + 5·1 504,63/(1 504,63 − (−488,00)) = 23,78%
exakt: NPV(23,71%) = 0 → IRR = 23,71%

Antwort

IRR = 23,71%
5.Anleihekurs & Rendite

Antwort: ΔP = −211 €

Anleihebewertung: Der Kurs einer Anleihe ist der Barwert ihrer Zahlungen, abgezinst mit der Rendite bis zur Fälligkeit (YTM): Die Kupons bilden eine Annuität, und der Nennwert wird bei Fälligkeit zurückgezahlt. P = C·(1 − (1 + y)⁻ⁿ)/y + F/(1 + y)ⁿ. Liegt die Rendite über dem Kuponsatz, notiert die Anleihe unter dem Nennwert, und umgekehrt.

Kurs bei der alten Rendite

C = €70,00, i = 0,04, N = 13
€70,00·(1 − 0,6006)/0,04 + €1 000·0,6006 = €699,00 + €600,57 = €1 299,57

Kurs bei der neuen Rendite

C = €70,00, i = 0,06, N = 13
€70,00·(1 − 0,4688)/0,06 + €1 000·0,4688 = €619,69 + €468,84 = €1 088,53

Änderung

ΔP = 1 088,53 − 1 299,57 = −€211,04

Antwort

ΔP = −€211,04
6.Anleihekurs & Rendite

Antwort: D = 2,87 Jahre

Duration: Die Macaulay-Duration ist der gewichtete mittlere Zeitpunkt, zu dem eine Anleihe ihre Zahlungen leistet, mit den Barwerten der Zahlungen als Gewichten: D = Σ t·PVₜ/P. Die modifizierte Duration D/(1 + y) schätzt die prozentuale Kursänderung bei einer kleinen Renditeänderung: %ΔP ≈ −Dmod·Δy.

Barwert jeder Zahlung

t = 1: 45/1,06 = 42,45, t·PV = 42,45
t = 2: 45/1,124 = 40,05, t·PV = 80,10
t = 3: 1045/1,191 = 877,40, t·PV = 2 632,21

Duration

P = 959,90
D = 2 754,76/959,90 = 2,87

Antwort

D = 2,87 Jahre
7.CAPM & WACC

Antwort: WACC = 9,068 %

Kapitalkosten: Das CAPM liefert die Rendite, die Aktionäre fordern: re = rf + β·(rm − rf). Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten mischen Eigen- und Fremdkapital nach ihren Marktwerten: WACC = E/V·re + D/V·rd·(1 − T), mit V = E + D. Zinsen sind steuerlich abzugsfähig, daher der Faktor (1 − T).

Gewichte

V = €11 000 000, E/V = 0,5455, D/V = 0,4545

WACC

WACC = 0,5455·14% + 0,4545·4,5%·(1 − 0,3) = 9,068%

Antwort

WACC = 9,068%
8.CAPM & WACC

Antwort: WACC = 10,97 %

Kapitalkosten: Das CAPM liefert die Rendite, die Aktionäre fordern: re = rf + β·(rm − rf). Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten mischen Eigen- und Fremdkapital nach ihren Marktwerten: WACC = E/V·re + D/V·rd·(1 − T), mit V = E + D. Zinsen sind steuerlich abzugsfähig, daher der Faktor (1 − T).

Marktwerte

E = 2 500 000·€16,50 = €41 250 000
D = 10 000·€980 = €9 800 000

Eigenkapitalkosten (CAPM)

re = 2,5% + 1,5·7% = 13%

Gewichte

V = €51 050 000, E/V = 0,808, D/V = 0,192

WACC

WACC = 0,808·13% + 0,192·3,5%·(1 − 0,3) = 10,97%

Antwort

WACC = 10,97%
9.Beschreibende Statistik

Antwort: s = 11,84

Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.

Mittelwert

x̄ = 198/5 = 39,6

Quadrierte Abweichungen

Σ(x − x̄)² = (−16,6)² + (−4,6)² + 10,4² + 12,4² + (−1,6)² = 561,2

Standardabweichung

s = √(561,2/4) = 11,84

Antwort

s = 11,84
10.Beschreibende Statistik

Antwort: z = 0,4

Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.

Standardisieren

z = (540 − 500)/100 = 0,4

Antwort

z = 0,4
11.Wahrscheinlichkeit

Antwort: P = 0,6651

Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.

Gegenereignis

P(keine Sechs) = (5/6)6 = 0,3349
P = 1 − 0,3349 = 0,6651

Antwort

P = 0,6651
12.Wahrscheinlichkeit

Antwort: σY = 3,555

Diskrete Zufallsvariablen: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung listet jeden Wert x, den eine Variable annehmen kann, mit seiner Wahrscheinlichkeit p(x) auf; die Wahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1 und summieren sich zu 1. Der Erwartungswert (Mittelwert) ist E(X) = Σx·p(x), der Durchschnitt auf lange Sicht. Die Varianz ist Var(X) = Σ(x − μ)²·p(x) = E(X²) − μ², und die Standardabweichung ist σ = √Var(X). Für eine lineare Änderung Y = aX + b gilt: E(Y) = a·E(X) + b, Var(Y) = a²·Var(X) und σY = |a|·σX; das Addieren einer Konstanten ändert die Streuung nicht.

Streuung von X

μ = 2,2, Var(X) = 3,16, σX = 1,778

Lineare Änderung

σY = |−2|·1,778 = 3,555

Antwort

σY = 3,555

Der Mittelwert verschiebt sich sehr wohl: E(Y) = −2·2,2 + 20 = 15,6.

13.Normalverteilung

Antwort: z = −2,08

Von einer Fläche zurück zu z: Φ(z) ist die Fläche links von z. Für eine linke Randfläche A suche in der Tabelle z mit Φ(z) = A. Eine rechte Randfläche A bedeutet Φ(z) = 1 − A. Eine zentrale Fläche A zwischen −z und z lässt (1 − A)/2 auf jedem Rand übrig, also Φ(z) = (1 + A)/2. Für einen Wert x verwende x = μ + zσ.

Fläche links von z

Φ(z) = 1 − 0,9812 = 0,0188

Die z-Tabelle rückwärts lesen

Finde 0,0188 in der Tabelle und lies z ab.

z = −2,08

Antwort

z = −2,08
14.Normalverteilung

Antwort: x = 89,88 Punkte

Normalverteilung: Rechne einen Wert x in einen z-Wert um, z = (x − μ)/σ; er gibt an, wie viele Standardabweichungen x vom Mittelwert entfernt liegt. Eine z-Tabelle (oder Φ(z)) liefert die Fläche links von z, also P(X < x). Die Fläche rechts ist 1 − Φ(z), und die Fläche zwischen zwei Werten ist die Differenz ihrer beiden Flächen.

z für das Perzentil

Φ(z) = 0,25 → z = −0,6745

Zurück zu x

x = 100 + −0,6745·15 = 89,88 Punkte

Antwort

x = 89,88 Punkte
15.Konfidenzintervalle

Antwort: obere Grenze = 9,803 mmHg

Interval for a difference: estimate ± critical value × standard error. For two independent means with known σ: SE = √(σ₁²/n₁ + σ₂²/n₂) and z. With equal unknown variances: pooled s_p and t with n₁ + n₂ − 2 degrees of freedom. For paired data, work with the differences: d̄ ± t·s_d/√n.

Kritischer Wert

df = 12, t = 2,179

Fehlermarge

E = 2,179·5,3/√13 = 3,203

Intervall

6,6 ± 3,203 → [3,397, 9,803]

Antwort

obere Grenze = 9,803 mmHg
16.Konfidenzintervalle

Antwort: n = 385

Confidence interval for a proportion: p̂ ± z·√(p̂(1 − p̂)/n), where p̂ = x/n. To reach a margin E you need n ≥ z²·p(1 − p)/E², rounded up; without a prior estimate use p = 0,5, which gives the largest n.

Nach n auflösen

n = 1,96²·0,5·0,5/0,05² = 384,2

Aufrunden

n = 385

Antwort

n = 385
17.Hypothesentests & Konfidenzintervalle

Antwort: p = 0,05938

Hypothesis test: the test statistic = (estimate − value under H₀)/(standard error under H₀). The p-value is the probability, assuming H₀ is true, of a statistic at least as extreme as the one observed: the area in one tail for a one-sided H₁, twice the tail area for a two-sided H₁. Reject H₀ when p ≤ α.

Teststatistik

SE = σ/√n = 18/√36 = 3
z = (54,68 − 50)/3 = 1,56

Endfläche

Φ(1,56) = 0,9406
1 − Φ(1,56) = 0,0594

p-Wert

p = 0,05938

Antwort

p = 0,05938

p > 0,05, also wird H₀ auf dem 5-%-Niveau nicht verworfen.

18.Hypothesentests & Konfidenzintervalle

Antwort: n = 107

Test eines Mittelwerts: Die Teststatistik misst, wie viele Standardfehler der Stichprobenmittelwert vom in H₀ behaupteten Wert entfernt liegt: z = (x̄ − μ₀)/(σ/√n), wenn σ bekannt ist, t = (x̄ − μ₀)/(s/√n), wenn es aus der Stichprobe geschätzt wird. Ein Konfidenzintervall ist x̄ ± (kritischer Wert)·(Standardfehler).

Nach n auflösen

n = (2,576·8/2)² = 106,2

Aufrunden

n = 107

Antwort

n = 107
19.Lineare Regression und Korrelation

Antwort: r = 0,9773

Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.

Mittelwerte

x̄ = 132/6 = 22
ȳ = 615/6 = 102,5

Quadrat- und Produktsummen

Sxx = Σ(x − x̄)² = 70
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 389
Syy = Σ(y − ȳ)² = 2264

Korrelationskoeffizient

r = 389/√(70·2264) = 0,9773

Antwort

r = 0,9773
20.Lineare Regression und Korrelation

Antwort: x = 6,542

Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.

Mittelwerte

x̄ = 33/6 = 5,5
ȳ = 402/6 = 67

Quadrat- und Produktsummen

Sxx = Σ(x − x̄)² = 17,5
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 84

Regressionsgerade

b = 84/17,5 = 4,8
a = 67 − 4,8·5,5 = 40,6
ŷ = 40,6 + 4,8·x

Nach x auflösen

x = (72 − 40,6)/4,8 = 6,542

Antwort

x = 6,542

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