Du legst €5 000 zu 2 % pro Jahr bei stetiger Verzinsung an. Bestimme den Wert FV nach 15 Jahren.
PV = €5 000r = 2%t = 15
FV = €
2.Zeitwert des GeldesSchwer
Ein Darlehen von €25 000 wird über 4 Jahre in gleichen Monatsraten zurückgezahlt. Der Zinssatz beträgt 2,4 % pro Jahr bei monatlicher Verzinsung. Bestimme die Monatsrate A.
P = €25 0002,4% / 12N = 48
A = €
3.Kapitalwert & interner ZinsfußMittel
Ein Projekt kostet heute €20 000 und bringt am Ende der Jahre 1 bis 4 jeweils €8 000, €7 000, €4 500, €4 500. Die Kapitalkosten betragen 8 %. Nimm an, dass die Zahlungen gleichmäßig über jedes Jahr eingehen. Bestimme die dynamische Amortisationsdauer DPB in Jahren.
Ein Projekt kostet €25 000 und bringt am Ende der Jahre 1 bis 3 €15 500, €13 000, €15 000. Bestimme seinen internen Zinsfuß IRR in Prozent.
CF0 = −25 000CF1 = 15 500CF2 = 13 000CF3 = 15 000
IRR = %
5.Anleihekurs & RenditeMittel
Eine Anleihe mit einem Nennwert von €1 000 zahlt einen jährlichen Kupon von 2% in zwei halbjährlichen Raten und wird in 3 Jahren fällig. Die Rendite bis zur Fälligkeit beträgt 3% pro Jahr. Bestimme den Kurs P der Anleihe.
F = €1 000Kuponsatz = 2%YTM = 3%n = 3
P = €
6.Anleihekurs & RenditeSchwer
Eine Anleihe mit einem Nennwert von €1 000 zahlt einen jährlichen Kupon von 8% und wird in 3 Jahren fällig. Die Rendite bis zur Fälligkeit beträgt 5,5%. Bestimme die Macaulay-Duration D in Jahren.
F = €1 000Kuponsatz = 8%n = 3YTM = 5,5%
D = Jahre
7.CAPM & WACCMittel
Ein Unternehmen ist finanziert mit Stammaktien im Wert von €8 000 000, Vorzugsaktien im Wert von €500 000 und Fremdkapital im Wert von €6 000 000. Die Eigenkapitalkosten betragen 12%, die Kosten der Vorzugsaktien 8% und die Fremdkapitalkosten vor Steuern 6%. Der Steuersatz beträgt 30%. Bestimme den WACC.
Das Geschäft eines Unternehmens hat ein unverschuldetes Beta (Asset-Beta) von 0,7. Es plant einen Verschuldungsgrad D/E von 1,5. Der Steuersatz beträgt 25,8%, der risikolose Zinssatz 1% und die Marktrisikoprämie 4,5%. Bestimme die Eigenkapitalkosten re bei der neuen Kapitalstruktur.
βU = 0,7D/E = 1,5T = 25,8%rf = 1%rm − rf = 4,5%
re = %
9.Beschreibende StatistikMittel
Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 49, 39, 20, 35, 38.
n = 5
s =
10.Beschreibende StatistikSchwer
Prüfungsergebnisse sind normalverteilt mit Mittelwert 170 und Standardabweichung 5. Bestimme den z-Wert z eines Ergebnisses von 164.
μ = 170σ = 5x = 164
z =
11.WahrscheinlichkeitMittel
Bestimme für die gezeigte Verteilung die Standardabweichung σ von X.
x: 10, 20, 30, 40p(x): 0,2, 0,3, 0,3, 0,2
σ =
12.WahrscheinlichkeitSchwer
Ein Test hat 6 Multiple-Choice-Fragen. Eine Studentin, die rät, beantwortet jede unabhängig mit Wahrscheinlichkeit 0,4 richtig. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P für genau 3 richtige Antworten?
n = 6p = 0,4k = 3
P =
13.NormalverteilungMittel
X ist normalverteilt mit dem Mittelwert 60 s und der Standardabweichung 5 s; Y ist unabhängig und normalverteilt mit dem Mittelwert 45 s und der Standardabweichung 4 s. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass X + Y größer als 114,6 s ist. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μX = 60, σX = 5μY = 45, σY = 4X + Y > 114,6 s
P =
14.NormalverteilungSchwer
Die Körpergrößen X von Männern und Y von Frauen in einer Gruppe sind unabhängig und normalverteilt: X hat den Mittelwert 180 cm und die Standardabweichung 10 cm, Y hat den Mittelwert 170 cm und die Standardabweichung 12 cm. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass X größer als Y ist. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μX = 180 cm, σX = 10 cmμY = 170 cm, σY = 12 cm
P =
15.KonfidenzintervalleMittel
Ein 90-%-Konfidenzintervall für einen Mittelwert, basierend auf 25 Beobachtungen und bekanntem σ, hat eine Fehlermarge von 1,3. Wie groß ist die Fehlermarge E₂ eines 95-%-Intervalls auf Basis von 50 Beobachtungen?
90%n₁ = 25E₁ = 1,395%n₂ = 50
E₂ =
16.KonfidenzintervalleSchwer
Die Standardabweichung der Grundgesamtheit ist 30. Wie groß muss die Stichprobe n sein, damit ein 99-%-Konfidenzintervall für den Mittelwert eine Fehlermarge von höchstens 2 hat?
σ = 30E = 299%
n =
17.Hypothesentests & KonfidenzintervalleMittel
Eine Stichprobe von 16 Studierenden hat einen mittleren Punktwert von 47,8 und eine Stichproben-Standardabweichung von 4. Bestimme die Teststatistik t für H₀: μ = 50.
μ₀ = 50x̄ = 47,8s = 4n = 16
t =
18.Hypothesentests & KonfidenzintervalleSchwer
Ein einseitiger z-Test von H₀: μ = 80 gegen H₁: μ > 80 wird bei α = 0,01 mit einer Stichprobe von 64 durchgeführt; die Standardabweichung ist bekanntermaßen 12. In Wirklichkeit beträgt der Mittelwert 84,05. Bestimme die Teststärke (Power) 1 − β des Tests in Prozent.
μ₀ = 80μ = 84,05σ = 12n = 64α = 0,01
1 − β = %
19.Lineare Regression und KorrelationMittel
Die Tabelle enthält 5 Wertepaare von x = Temperatur in °C und y = verkaufte Eiskugeln. Bestimme den Korrelationskoeffizienten nach Pearson r.
n = 5
r =
20.Lineare Regression und KorrelationSchwer
Die Tabelle enthält 6 Wertepaare von x = Last in kN und y = Verlängerung in mm. Verwende die Regressionsgerade ŷ = a + b·x nach der Methode der kleinsten Quadrate. Eine neue Beobachtung (11, 25) wird gemacht. Bestimme ihr Residuum e = y − ŷ.
n = 6(11, 25)
e =
3Lösungen
1.Zeitwert des Geldes
Antwort: FV = 6749 €
Zeitwert des Geldes: Geld heute ist mehr wert als derselbe Betrag später, weil es Zinsen bringen kann. Bei einem Zinssatz i pro Periode wächst ein Betrag auf FV = PV·(1 + i)n. Eine Reihe gleicher Zahlungen (eine Annuität) wird bewertet, indem man alle Zahlungen aufsummiert; daraus ergeben sich die Rentenformeln.
Exponent
r·t = 0,02·15 = 0,3
e0,3 = 1,35
Endwert
FV = 5 000·1,35 = €6 749,29
Antwort
FV = €6 749,29
2.Zeitwert des Geldes
Antwort: A = 546,8 €
Zeitwert des Geldes: Geld heute ist mehr wert als derselbe Betrag später, weil es Zinsen bringen kann. Bei einem Zinssatz i pro Periode wächst ein Betrag auf FV = PV·(1 + i)n. Eine Reihe gleicher Zahlungen (eine Annuität) wird bewertet, indem man alle Zahlungen aufsummiert; daraus ergeben sich die Rentenformeln.
Monatszins und Anzahl der Raten
i = 0,024/12 = 0,002
N = 12·4 = 48
Rate
Der Barwert von N gleichen Raten A ist A·(1 − (1 + i)⁻ᴺ)/i. Setze ihn gleich dem Darlehen und löse nach A auf.
(1 + i)−N = 0,9086
A = 25 000·0,002/(1 − 0,9086) = €546,75
Antwort
A = €546,75
3.Kapitalwert & interner Zinsfuß
Antwort: DPB = 3,913 Jahre
Amortisationsdauer: die Zeit, bis die kumulierten Zahlungsüberschüsse die Anfangsinvestition zurückgezahlt haben. Man nimmt an, dass das Geld gleichmäßig über jedes Jahr eingeht, der letzte Teil ist also ein Bruchteil eines Jahres. Die statische Amortisationsdauer vernachlässigt den Zeitwert des Geldes; die dynamische Amortisationsdauer verwendet stattdessen die abgezinsten Zahlungen.
Abgezinste und kumulierte Zahlungen
Jahr 1: 8 000/1,08 = 7 407,41 → Σ = 7 407,41
Jahr 2: 7 000/1,166 = 6 001,37 → Σ = 13 408,78
Jahr 3: 4 500/1,26 = 3 572,25 → Σ = 16 981,02
Jahr 4: 4 500/1,36 = 3 307,63 → Σ = 20 288,66
Bruchteil des letzten Jahres
DPB = 3 + 3 018,98/3 307,63 = 3,913
Antwort
DPB = 3,913 Jahre
Die dynamische Amortisationsdauer ist immer länger als die statische (3,111 Jahre).
4.Kapitalwert & interner Zinsfuß
Antwort: IRR = 34,12 %
Kapitalwert: Zinse jeden Zahlungsstrom mit der geforderten Rendite r auf heute ab und addiere alle: NPV = Σ CFₜ/(1 + r)ᵗ. Ein Projekt mit NPV > 0 verdient mehr als r und schafft Wert. Der interne Zinsfuß (IRR) ist der Zinssatz, bei dem NPV = 0 ist.
Den IRR eingrenzen
Der Kapitalwert sinkt mit steigendem Zins, also liegt der IRR zwischen einem Zinssatz mit positivem und einem mit negativem Kapitalwert.
NPV(30%) = 1 442,88
NPV(35%) = −288,83
Eingrenzen
Lineare Interpolation liefert eine erste Schätzung; Wiederholen (oder die IRR-Funktion eines Rechners) liefert den genauen Zinssatz.
Anleihebewertung: Der Kurs einer Anleihe ist der Barwert ihrer Zahlungen, abgezinst mit der Rendite bis zur Fälligkeit (YTM): Die Kupons bilden eine Annuität, und der Nennwert wird bei Fälligkeit zurückgezahlt. P = C·(1 − (1 + y)⁻ⁿ)/y + F/(1 + y)ⁿ. Liegt die Rendite über dem Kuponsatz, notiert die Anleihe unter dem Nennwert, und umgekehrt.
Pro Periode
C = €10,00, i = 0,015, N = 6
Barwert der Kupons
€10,00·(1 − 0,9145)/0,015 = €56,97
Barwert des Nennwerts
€1 000·0,9145 = €914,54
Kurs
P = €971,51
Antwort
P = €971,51
Die Rendite liegt über dem Kuponsatz, also notiert die Anleihe unter pari.
6.Anleihekurs & Rendite
Antwort: D = 2,791 Jahre
Duration: Die Macaulay-Duration ist der gewichtete mittlere Zeitpunkt, zu dem eine Anleihe ihre Zahlungen leistet, mit den Barwerten der Zahlungen als Gewichten: D = Σ t·PVₜ/P. Die modifizierte Duration D/(1 + y) schätzt die prozentuale Kursänderung bei einer kleinen Renditeänderung: %ΔP ≈ −Dmod·Δy.
Barwert jeder Zahlung
t = 1: 80/1,055 = 75,83, t·PV = 75,83
t = 2: 80/1,113 = 71,88, t·PV = 143,75
t = 3: 1080/1,174 = 919,74, t·PV = 2 759,23
Duration
P = 1 067,45
D = 2 978,81/1 067,45 = 2,791
Antwort
D = 2,791 Jahre
7.CAPM & WACC
Antwort: WACC = 8,634 %
Kapitalkosten: Das CAPM liefert die Rendite, die Aktionäre fordern: re = rf + β·(rm − rf). Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten mischen Eigen- und Fremdkapital nach ihren Marktwerten: WACC = E/V·re + D/V·rd·(1 − T), mit V = E + D. Zinsen sind steuerlich abzugsfähig, daher der Faktor (1 − T).
Levered Beta (Hamada): Fremdkapital macht das Eigenkapital riskanter. βL = βU·(1 + (1 − T)·D/E), wobei βU das Beta des Geschäfts ohne Fremdkapital ist. Um ein Beta auf eine andere Kapitalstruktur zu übertragen, entschulde es zuerst und verschulde es dann beim neuen D/E wieder.
Verschuldetes Beta
βL = 0,7·(1 + 0,742·1,5) = 1,479
Eigenkapitalkosten (CAPM)
re = 1% + 1,479·4,5% = 7,656%
Antwort
re = 7,656%
9.Beschreibende Statistik
Antwort: s = 10,47
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Standardisieren
z = (164 − 170)/5 = −1,2
Antwort
z = −1,2
11.Wahrscheinlichkeit
Antwort: σ = 10,25
Diskrete Zufallsvariablen: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung listet jeden Wert x, den eine Variable annehmen kann, mit seiner Wahrscheinlichkeit p(x) auf; die Wahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1 und summieren sich zu 1. Der Erwartungswert (Mittelwert) ist E(X) = Σx·p(x), der Durchschnitt auf lange Sicht. Die Varianz ist Var(X) = Σ(x − μ)²·p(x) = E(X²) − μ², und die Standardabweichung ist σ = √Var(X). Für eine lineare Änderung Y = aX + b gilt: E(Y) = a·E(X) + b, Var(Y) = a²·Var(X) und σY = |a|·σX; das Addieren einer Konstanten ändert die Streuung nicht.
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Binomialformel
P(X = 3) = 20·0,43·0,63 = 20·0,064·0,216 = 0,2765
Antwort
P = 0,2765
13.Normalverteilung
Antwort: P = 0,06681
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.
Verteilung der Summe
μ = 105 s, σ = √(5² + 4²) = 6,403 s
Standardisieren
z = (114,6 − 105)/6,403 = 1,5
Oberer Rand
P = 1 − Φ(1,5) = 1 − 0,9332 = 0,06681
Antwort
P = 0,06681
14.Normalverteilung
Antwort: P = 0,7389
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.
Verteilung der Differenz
μ = 180 − 170 = 10 cm, σ = 15,62 cm
Standardisieren
z = (0 − 10)/15,62 = −0,64
Wahrscheinlichkeit
P = 1 − Φ(−0,64) = 0,7389
Antwort
P = 0,7389
15.Konfidenzintervalle
Antwort: E₂ = 1,095
Confidence interval for a mean: x̄ ± margin of error. With a known population σ the margin is z·σ/√n; with only the sample standard deviation s, use t with n − 1 degrees of freedom: t·s/√n. Critical values: z = 1,645 (90%), 1,96 (95%), 2,576 (99%). To get a margin E or smaller, you need n ≥ (z·σ/E)², rounded up.
Verhältnis der Fehlermargen
E₂/E₁ = (1,96/1,645)·√(25/50) = 0,8425
Neue Fehlermarge
E₂ = 1,3·0,8425 = 1,095
Antwort
E₂ = 1,095
16.Konfidenzintervalle
Antwort: n = 1494
Konfidenzintervall für einen Mittelwert: x̄ ± Fehlermarge. Bei bekanntem σ der Grundgesamtheit ist die Fehlermarge z·σ/√n; ist nur die Stichproben-Standardabweichung s bekannt, nimm t mit n − 1 Freiheitsgraden: t·s/√n. Kritische Werte: z = 1,645 (90 %), 1,96 (95 %), 2,576 (99 %). Für eine Fehlermarge von höchstens E brauchst du n ≥ (z·σ/E)², aufgerundet.
Nach n auflösen
n = (2,576·30/2)² = 1493
Aufrunden
Ein Stichprobenumfang ist eine ganze Zahl, und Abrunden würde die Fehlermarge zu groß machen.
n = 1494
Antwort
n = 1494
17.Hypothesentests & Konfidenzintervalle
Antwort: t = −2,2
Test eines Mittelwerts: Die Teststatistik misst, wie viele Standardfehler der Stichprobenmittelwert vom in H₀ behaupteten Wert entfernt liegt: z = (x̄ − μ₀)/(σ/√n), wenn σ bekannt ist, t = (x̄ − μ₀)/(s/√n), wenn es aus der Stichprobe geschätzt wird. Ein Konfidenzintervall ist x̄ ± (kritischer Wert)·(Standardfehler).
Standardfehler
SE = 4/√16 = 4/4 = 1
Teststatistik
t = (47,8 − 50)/1 = −2,2
Antwort
t = −2,2
t0,025; df = 15 = 2,131
|t| > 2,131, also wird H₀ auf dem 5-%-Niveau (zweiseitig) verworfen.
18.Hypothesentests & Konfidenzintervalle
Antwort: 1 − β = 64,58 %
Teststärke: Die Teststärke 1 − β ist die Wahrscheinlichkeit, H₀ zu verwerfen, wenn sie falsch ist. Bestimme die Grenze x̄c aus μ₀ und z_α und berechne dann mit dem wahren Mittelwert die Wahrscheinlichkeit, jenseits von x̄c zu landen: z = (x̄c − μ)/(σ/√n).
Kritischer Stichprobenmittelwert
SE = 12/√64 = 1,5
x̄c = 80 + 2,326·1,5 = 83,49
z unter dem wahren Mittelwert
z = (83,49 − 84,05)/1,5 = −0,374
Leistung
Teststärke = P(Z > −0,374) = 64,58%
1 − β = 64,58%
Antwort
1 − β = 64,58%
19.Lineare Regression und Korrelation
Antwort: r = 0,9937
Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.
Mittelwerte
x̄ = 110/5 = 22
ȳ = 492/5 = 98,4
Quadrat- und Produktsummen
Sxx = Σ(x − x̄)² = 90
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 483
Syy = Σ(y − ȳ)² = 2625
Korrelationskoeffizient
r = 483/√(90·2625) = 0,9937
Antwort
r = 0,9937
20.Lineare Regression und Korrelation
Antwort: e = −2,071
Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.
Mittelwerte
x̄ = 42/6 = 7
ȳ = 99/6 = 16,5
Quadrat- und Produktsummen
Sxx = Σ(x − x̄)² = 70
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 185
Regressionsgerade
b = 185/70 = 2,643
a = 16,5 − 2,643·7 = −2
ŷ = −2 + 2,643·x
Vorhergesagter Wert
ŷ = −2 + 2,643·11 = 27,07
Residuum
e = 25 − 27,07 = −2,071
Antwort
e = −2,071
Der Punkt liegt unter der Geraden.
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