Rechnernetze: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 6 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

IPv4-Subnetting

Hosts pro Subnetz
2(32 − prefix) − 2 (/31: 2, /32: 1)
Blockgröße
256 − (mask octet)
Netzadresse
IP AND Maske
Broadcast-Adresse
IP OR (NOT Maske): alle Host-Bits auf 1
Subnetze aus n geliehenen Bits
2n

Zahlensysteme

Stellenwerte
binär 2k, oktal 8k, hex 16k
Ins Dezimalsystem
Σ dk·bk
Aus dem Dezimalsystem
durch die Basis teilen, die Reste von unten nach oben lesen
Hex ↔ binär
eine Hex-Ziffer = 4 Bits
Zweierkomplement
die Bits invertieren und 1 addieren

2Übungsaufgaben

1.IPv4-SubnettingMittel
/22 → /2811111111111111111111111111110000NetzbitsHostbits

Das Netz 10.250.140.0/22 wird in gleich große Subnetze mit dem Präfix /28 aufgeteilt. Wie viele Subnetze N gibt es?

10.250.140.0/22/28
N =
2.IPv4-SubnettingSchwer

Das Netz 192.168.66.0/24 wird mit VLSM für diese LANs aufgeteilt: A: 12 Hosts, B: 74 Hosts, C: 60 Hosts, D: 4 Hosts. Die Subnetze werden ab .0 aufwärts vergeben, das LAN mit den meisten Hosts zuerst, jedes mit dem kleinsten passenden Subnetz. Wie lautet das vierte Oktett x der Netzadresse von LAN A?

A: 12B: 74C: 60D: 4
x =
3.RechnernetzeMittel

Welcher Bereich von TCP/UDP-Portnummern ist als „Well-known Ports“ reserviert?

  1. A0–65535
  2. B1024–49151
  3. C49152–65535
  4. D0–1023
4.RechnernetzeSchwer

Ein Student betreibt einen Spieleserver auf einem PC hinter einem NAT-Router zu Hause. Freunde im Internet können sich nicht verbinden. Was ist die übliche Lösung?

  1. ADie Subnetzmaske des PCs auf /32 ändern
  2. BAuf dem Router eine Portweiterleitung zur privaten Adresse des PCs einrichten
  3. CDem PC eine andere MAC-Adresse geben, damit der Router ihn von außen finden kann
  4. DDen DNS-Client des PCs abschalten
5.ZahlensystemeMittel
Stellenwerte im Zweierkomplement1−12806403211608040201

Das 8-Bit-Muster 1001 0000 speichert eine vorzeichenbehaftete Ganzzahl im Zweierkomplement. Welchen Wert N hat sie im Dezimalsystem?

1001 00008 bit
N =
6.ZahlensystemeSchwer
4784 Codes, b = ? Bit?2ᵇ⁻¹…?4?2?1

Ein System muss jedem von 4784 Elementen einen eigenen Binärcode gleicher Länge geben. Wie viele Bits b braucht es mindestens?

4784
b = bit

3Lösungen

1.IPv4-Subnetting

Antwort: N = 64

IPv4 subnetting: an address has 32 bits. The prefix /p says how many leading bits identify the network; the remaining 32 − p bits number the hosts. A subnet has 2³²⁻ᵖ addresses, but the first (network address) and last (broadcast address) cannot be given to hosts, so 2³²⁻ᵖ − 2 hosts fit. Exceptions: a /31 (point-to-point link, RFC 3021) uses both of its 2 addresses for hosts, and a /32 is one single address (a single host or a loopback).

Geliehene Bits

28 − 22 = 6

Anzahl der Subnetze

N = 26 = 64

Antwort

N = 64

Jedes /28-Subnetz hat 24 − 2 = 14 nutzbare Hosts.

2.IPv4-Subnetting

Antwort: x = 192

VLSM: Jedes LAN erhält das kleinste Subnetz mit 2ʰ − 2 ≥ seiner Hostzahl, also das Präfix 32 − h. Vergibt man die größten Subnetze zuerst, liegt jeder Block auf einem Vielfachen seiner eigenen Größe, und die Netzadressen ergeben sich durch Addieren der Blockgrößen.

Blockgröße pro LAN

B: 74 Hosts → 27 = 128 (/25)
C: 60 Hosts → 26 = 64 (/26)
A: 12 Hosts → 24 = 16 (/28)
D: 4 Hosts → 23 = 8 (/29)

Vergabe, größte zuerst

B: .0 – .127
C: .128 – .191
A: .192 – .207
D: .208 – .215

Antwort

x = 192

LAN A: 192.168.66.192/28.

3.Rechnernetze

Antwort: D · 0–1023

Warum das die Antwort ist

Die Ports 0–1023 sind Well-known Ports für Standarddienste. 1024–49151 sind registrierte Ports, und 49152–65535 sind dynamische oder private Ports.

Antwort

D · 0–1023
4.Rechnernetze

Antwort: B · Auf dem Router eine Portweiterleitung zur privaten Adresse des PCs einrichten

Warum das die Antwort ist

NAT legt Zuordnungen nur für Verbindungen an, die von innen gestartet werden. Eine Portweiterleitungsregel ordnet einen öffentlichen Port dem internen Host zu, sodass eingehende Verbindungen ihn erreichen.

Antwort

B · Auf dem Router eine Portweiterleitung zur privaten Adresse des PCs einrichten
5.Zahlensysteme

Antwort: N = −112

Stellenwertsysteme: Jede Ziffer ist ihren Wert mal eine Potenz der Basis wert. Im Binärsystem sind die Stellen 1, 2, 4, 8, 16, … wert, im Hexadezimalsystem 1, 16, 256, …, wobei A–F für 10–15 stehen. Im 8-Bit-Zweierkomplement ist das linke Bit −128 statt +128 wert; so werden negative Zahlen gespeichert.

Stellenwerte addieren

Die übrigen Bits behalten ihre normalen positiven Werte.

−128 + 16 = −112

Antwort

N = −112
6.Zahlensysteme

Antwort: b = 13 bit

Stellenwertsysteme: Jede Ziffer ist ihren Wert mal eine Potenz der Basis wert. Im Binärsystem sind die Stellen 1, 2, 4, 8, 16, … wert, im Hexadezimalsystem 1, 16, 256, …, wobei A–F für 10–15 stehen. Im 8-Bit-Zweierkomplement ist das linke Bit −128 statt +128 wert; so werden negative Zahlen gespeichert.

Zweierpotenzen

212 = 4096 < 4784
213 = 8192 ≥ 4784

Antwort

b = 13

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