Mikroökonomie: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 4 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Preiselastizität der Nachfrage

Preiselastizität (Mittelpunktmethode)
E = (ΔQ/Q̄)/(ΔP/P̄)
Elastisch / unelastisch
|E| > 1 elastisch, |E| < 1 unelastisch
Umsatz
TR = P·Q

2Übungsaufgaben

1.Preiselastizität der NachfrageMittel
QPD200€12,00120€18,00

Wenn sich der Preis eines Tickets von €12,00 auf €18,00 ändert, ändert sich der Wochenabsatz von 200 auf 120. Bestimme mit der Mittelpunktmethode (Bogenelastizität) die Preiselastizität der Nachfrage E.

P1 = €12,00P2 = €18,00Q1 = 200Q2 = 120
E =
2.Preiselastizität der NachfrageSchwer
QPDQP = ?

Die Nachfrage nach einem Produkt ist Q = 1000 − 20P, mit P in Euro. Bei welchem Preis P ist der Gesamtumsatz am größten?

Q = 1000 − 20P
P = €
3.Volkswirtschaftliche GrundbegriffeMittel

Stagflation ist eine Kombination aus:

  1. ANiedriger Inflation und niedriger Arbeitslosigkeit
  2. BDeflation und schnellem Wachstum
  3. CHoher Inflation und hoher Arbeitslosigkeit bei geringem Wachstum
  4. DHohem Wachstum und sinkenden Preisen
4.Volkswirtschaftliche GrundbegriffeSchwer

Moral Hazard entsteht, wenn:

  1. AZwei Unternehmen Preise absprechen
  2. BEin Käufer die Qualität des Produkts vor dem Kauf nicht erkennen kann, sodass Verkäufer minderer Qualität den Markt dominieren
  3. CDie Preise für arme Konsumenten zu hoch sind
  4. DEine Partei ihr Verhalten nach Vertragsschluss ändert, weil sie die Folgen nicht voll trägt

3Lösungen

1.Preiselastizität der Nachfrage

Antwort: E = −1,25

Preiselastizität der Nachfrage misst, wie stark die nachgefragte Menge auf den Preis reagiert: E = (prozentuale Mengenänderung)/(prozentuale Preisänderung). Für normale Güter ist sie negativ. |E| > 1 ist elastisch (der Umsatz sinkt bei Preiserhöhung), |E| < 1 unelastisch.

Relative Mengenänderung

(120 − 200)/((200 + 120)/2) = −80/160 = −0,5

Relative Preisänderung

(18 − 12)/((12 + 18)/2) = 6/15 = 0,4

Elastizität

E = −0,5/0,4 = −1,25

Antwort

E = −1,25
2.Preiselastizität der Nachfrage

Antwort: P = 25 €

Preiselastizität der Nachfrage misst, wie stark die nachgefragte Menge auf den Preis reagiert: E = (prozentuale Mengenänderung)/(prozentuale Preisänderung). Für normale Güter ist sie negativ. |E| > 1 ist elastisch (der Umsatz sinkt bei Preiserhöhung), |E| < 1 unelastisch.

Umsatz als Funktion des Preises

R = P·(1000 − 20P) = 1000P − 20P²

Ableitung gleich null setzen

dR/dP = 1000 − 40P = 0
P = 1000/40 = €25,00

Antwort

P = €25,00

Bei diesem Preis ist E = −1: Die Nachfrage ist einheitselastisch.

3.Volkswirtschaftliche Grundbegriffe

Antwort: C · Hoher Inflation und hoher Arbeitslosigkeit bei geringem Wachstum

Warum das die Antwort ist

Stagflation verbindet stagnierende Produktion, steigende Arbeitslosigkeit und hohe Inflation, meist nach Angebotsschocks.

Antwort

C · Hoher Inflation und hoher Arbeitslosigkeit bei geringem Wachstum
4.Volkswirtschaftliche Grundbegriffe

Antwort: D · Eine Partei ihr Verhalten nach Vertragsschluss ändert, weil sie die Folgen nicht voll trägt

Warum das die Antwort ist

Moral Hazard ist verborgenes Handeln nach Vertragsschluss, etwa wenn ein versicherter Fahrer mehr riskiert. Adverse Selektion ist verborgene Information vor Vertragsschluss.

Antwort

D · Eine Partei ihr Verhalten nach Vertragsschluss ändert, weil sie die Folgen nicht voll trägt

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