Schreibe die gegebene Größe mit ihrer Einheit und die gewünschte Einheit auf.
Wähle die Entsprechung: 1000 zwischen kg, g, mg und mcg oder L und mL; 1 kg = 2,2 lb; 1 tsp = 5 mL, 1 tbsp = 15 mL, 1 fl oz = 30 mL, 1 cup = 240 mL.
Schreibe sie als Bruch, sodass sich die unerwünschte Einheit kürzt; bei einer Rate verwende einen Bruch pro Einheit, die sich ändert.
Prüfe die Richtung: Eine kleinere Einheit ergibt eine größere Zahl.
Runde nur das Endergebnis, auf die in der Aufgabe genannte Genauigkeit.
2Übungsaufgaben
1.DosierungsberechnungenMittel
Ein Patient wiegt 45 kg. Die verordnete Dosis beträgt 7,5 mg/kg pro Tag, verteilt auf 2 gleiche Gaben. Wie viele Milligramm D werden pro Gabe gegeben?
45 kg7,5 mg/kg/Tag2× pro Tag
D = mg
2.DosierungsberechnungenSchwer
Die Verordnung lautet 1550 Einheiten eines Medikaments, das als 5000 Einheiten/mL vorliegt. Ziehe die Dosis in der 1-mL-Spritze auf: Welches Volumen V gibst du?
1550 units5000 units/mL
V = mL
3.InfusionsratenMittel
Verordnet wurden 1500 mL über 6 Stunden. Nach 4 Stunden stellst du fest, dass noch 640 mL im Beutel sind, und die Verordnung muss trotzdem pünktlich abgeschlossen werden. Auf welche Rate R in mL/h muss die Pumpe neu eingestellt werden?
1500 mL / 6 hnach 4 h: 640 mL
R = mL/h
4.InfusionsratenSchwer
Eine Infusion läuft mit 50 gtt/min über ein Besteck mit 15 gtt/mL. Im Beutel sind noch 400 mL. Wie viele Stunden t dauert es, bis er leer ist?
50 gtt/min15 gtt/mL400 mL
t = h
5.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion enthält 100 Einheiten Normalinsulin in 250 mL. Verordnet sind 7 Einheiten/h. Bestimme die Pumpenrate R in mL/h. Runde auf eine Nachkommastelle.
100 Stück/250 mL7 Stück/h
R = mL/h
6.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Für einen Patienten mit 94 kg Körpergewicht sind norepinephrine mit 12 mcg/min verordnet. Der Beutel enthält 8 mg in 250 mL. Bestimme die Pumpenrate R in mL/h. Runde auf eine Nachkommastelle.
8 mg/250 mL12 mcg/min94 kg
R = mL/h
7.Infusionslösungen und FlüssigkeitsbilanzMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Das Protokoll zeigt die Ein- und Ausfuhr eines Patienten in einer 8-Stunden-Schicht. Die Infusion lief die ganze Schicht mit der angegebenen Rate. Bestimme die Flüssigkeitsbilanz B = Einfuhr − Ausfuhr in mL (ein negatives Ergebnis bedeutet einen Nettoverlust). Zähle Eiswürfel mit der Hälfte ihres Volumens.
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Beutel mit 1000 mL läuft per Pumpe mit 100 mL/h. Um 17:30 sind bereits 500 mL infundiert. Wie viele Stunden t dauert es, bis der Beutel leer ist? Runde auf eine Nachkommastelle.
1000 mL500 mL infundiert100 mL/h
t = h
9.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Tropfratenberechnung ergibt 53,207 gtt/min. Die Regel in dieser Übung lautet: Tropfraten werden auf ganze Tropfen gerundet. Welchen Wert x trägst du ein?
53,207 gtt/min
x = gtt/min
10.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion gibt 1,5 mg/h ab. Gib diese Dosisrate D in mcg/min an. Runde auf eine Dezimalstelle.
1,5 mg/h1 mg = 1000 mcg1 h = 60 min
D = mcg/min
3Lösungen
1.Dosierungsberechnungen
Antwort: D = 168,8 mg
Dosisberechnung: Die zu verabreichende Menge ist die verordnete Dosis geteilt durch die vorhandene Stärke, mal die Menge, in der sie vorliegt: Menge = (verordnete Dosis/Stärke) × Volumen. Bringe die Einheiten immer auf dieselbe Form (rechne zuerst g in mg, mg in µg um) und prüfe, ob das Ergebnis sinnvoll ist.
Gesamtmenge pro Tag
7,5·45 = 337,5 mg
Pro Gabe
D = 337,5/2 = 168,8 mg
Antwort
D = 168,8 mg
2.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 0,31 mL
Eine Dosis aufziehen: Volumen = (verordnete Dosis/Stammstärke) × Stammvolumen. Rechne zuerst in dieselben Einheiten um, prüfe dann, ob das Volumen in die Spritze passt und auf einem ihrer Teilstriche liegt.
Volumen
V = 1550/5000 = 0,31 mL
An der Spritze
Bei dieser 1-mL-Spritze steht jeder kleine Strich für 0,01 mL.
Antwort
V = 0,31 mL
3.Infusionsraten
Antwort: R = 320 mL/h
Infusion rates: a pump is set in mL/h = volume/time in hours. A gravity drip is counted in drops per minute: gtt/min = volume (mL) × drop factor (gtt/mL)/time (min). The drop factor is printed on the tubing package: macrodrip sets deliver 10, 15 or 20 gtt/mL (blood sets often 10 gtt/mL in the US, 15 in the UK) and microdrip sets 60 gtt/mL. Always use the drop factor the question or package gives.
Ursprüngliche Rate
1500/6 = 250 mL/h
Neue Rate
R = 640/2 = 320 mL/h
Antwort
R = 320 mL/h
Das ist eine Steigerung um mehr als 25 %: Die meisten Krankenhäuser verlangen, statt aufzuholen die verordnende Person zu kontaktieren und den Patienten auf eine Flüssigkeitsüberladung hin zu beurteilen.
4.Infusionsraten
Antwort: t = 2 h
Infusionsraten: Eine Pumpe wird in mL/h eingestellt = Volumen/Zeit in Stunden. Eine Schwerkraftinfusion wird in Tropfen pro Minute gezählt: gtt/min = Volumen (mL) × Tropffaktor (gtt/mL)/Zeit (min). Der Tropffaktor ist auf der Verpackung des Infusionssystems aufgedruckt: Makrotropf-Systeme liefern 10, 15 oder 20 gtt/mL (Transfusionssysteme in den USA oft 10 gtt/mL, in Großbritannien 15) und Mikrotropf-Systeme 60 gtt/mL. Verwende immer den Tropffaktor, den die Aufgabe oder die Verpackung angibt.
Rate in mL/h
50·60/15 = 200 mL/h
Restzeit
t = 400/200 = 2 h
Antwort
t = 2 h
5.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: R = 17,5 mL/h
Heparin- und Insulininfusionen: Konzentration = Einheiten im Beutel/Beutelvolumen (Einheiten/mL). Pumpenrate (mL/h) = Einheiten pro Stunde/Konzentration, und Einheiten pro Stunde = mL/h × Konzentration. Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung zuerst Einheiten/h = Einheiten/kg/h × Körpergewicht. Bolusvolumen = benötigte Einheiten/Stärke der Durchstechflasche. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
100/250 = 0,4 Stück/mL
Pumpenrate
R = 7/0,4 = 17,5 mL/h
Antwort
R = 17,5 mL/h
6.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: R = 22,5 mL/h
Titrierte Infusionen: Bestimme zuerst die Konzentration in mcg/mL (mg × 1000/mL). Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung gilt mcg/min = mcg/kg/min × Körpergewicht. Dann mL/h = mcg/min × 60/Konzentration. Rückwärts gerechnet: mcg/kg/min = mL/h × Konzentration/(60 × Körpergewicht). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
8 000/250 = 32 mcg/mL
Dosis pro Stunde
Die Verordnung gilt pro Minute für den ganzen Patienten, daher wird das Körpergewicht nicht gebraucht.
12·60 = 720 mcg/h
Pumpenrate
R = 720/32 = 22,5 mL/h
Antwort
R = 22,5 mL/h
7.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: B = 1065 mL
Ein- und Ausfuhr: Zur Einfuhr zählt alles, was zugeführt wird (orale Flüssigkeit, Infusionen, intravenöse Medikamente und Spülungen, Sondennahrung); Eiswürfel zählen mit der Hälfte ihres Volumens. Zur Ausfuhr zählen Urin, Drainagen, Erbrochenes und andere Verluste. Bilanz = Gesamteinfuhr − Gesamtausfuhr; eine negative Bilanz ist ein Nettoverlust. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Gesamteinfuhr
oral: 100 + 180 + 240 = 520 mL
Eiswürfel: 240/2 = 120 mL
Infusion: 125·8 = 1000 mL
i.v. Antibiotikum: 1·50 = 50 mL
Gesamteinfuhr = 1690 mL
Gesamtausfuhr
225 + 400 = 625 mL
Bilanz
B = 1690 − 625 = 1065 mL
Antwort
B = 1065 mL
Positiv: Es wurde mehr Flüssigkeit zugeführt als ausgeschieden.
8.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: t = 5 h
Infusionsdauer: Zeit (h) = zu infundierendes Volumen (mL)/Rate (mL/h); verwende das Volumen, das noch im Beutel ist, nicht die Beutelgröße. Infundiertes Volumen = Rate × Zeit. Rechne Dezimalstunden in Stunden und Minuten um, indem du den Bruchteil mit 60 multiplizierst (0,5 h = 30 min, nicht 50 min). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Restvolumen
1000 − 500 = 500 mL
Zeit
t = 500/100 = 5 h
Antwort
t = 5 h
Das sind etwa 5 h 00 min, der Beutel ist also gegen 22:30 leer.
9.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: x = 53 gtt/min
Runden: Sieh dir die Ziffer direkt nach der Stelle an, auf die du rundest: 5 oder mehr rundet auf, 4 oder weniger lässt die Ziffer unverändert. Runde nur das Endergebnis, nie die Zwischenschritte. Typische Prüfungsregeln: Volumen ab 1 mL auf Zehntel, Volumen unter 1 mL auf Hundertstel, Tropfraten auf ganze Tropfen und Gewichte auf eine Dezimalstelle; befolge immer die in der Aufgabe genannte Regel.
Ziffer an der Stelle der Einsen
53.207 → 3
Nur die nächste Ziffer entscheidet
53.207 → 2
2 ist 4 oder weniger, also bleibt 3.
Die Ziffern danach (07) zählen nicht: einmal runden, nie schrittweise.
Runden
x = 53 gtt/min
Antwort
x = 53 gtt/min
10.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: D = 25 mcg/min
Dimensionsanalyse: Schreibe die gegebene Größe auf und multipliziere sie mit Umrechnungsfaktoren in Bruchform (zum Beispiel 60 min/1 h oder 1 mg/1000 mcg), sodass jede unerwünschte Einheit einmal oben und einmal unten steht und sich kürzt. Wenn nur noch die gesuchte Einheit übrig ist, rechne. Verwende die in der Aufgabe angegebenen Entsprechungen und runde nur das Endergebnis.
Die Rechenkette aufstellen
D = 1,5 mg/h × (1000 mcg/1 mg) × (1 h/60 min)
Berechnen
D = 1500/60 = 25 mcg/min
Antwort
D = 25 mcg/min
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