Schreibe die gegebene Größe mit ihrer Einheit und die gewünschte Einheit auf.
Wähle die Entsprechung: 1000 zwischen kg, g, mg und mcg oder L und mL; 1 kg = 2,2 lb; 1 tsp = 5 mL, 1 tbsp = 15 mL, 1 fl oz = 30 mL, 1 cup = 240 mL.
Schreibe sie als Bruch, sodass sich die unerwünschte Einheit kürzt; bei einer Rate verwende einen Bruch pro Einheit, die sich ändert.
Prüfe die Richtung: Eine kleinere Einheit ergibt eine größere Zahl.
Runde nur das Endergebnis, auf die in der Aufgabe genannte Genauigkeit.
2Übungsaufgaben
1.DosierungsberechnungenMittel
Wie viele Milligramm Wirkstoff m sind in 50 mL einer 5%igen (w/v) Lösung enthalten?
5% w/v50 mL
m = mg
2.DosierungsberechnungenSchwer
Ein Patient wiegt 140,8 lb. Verordnet sind 0,5 mg/kg als Einzeldosis, und die Stammlösung enthält 250 mg in 5 mL. Welches Volumen V gibst du mit 1 kg = 2,2 lb?
140,8 lb0,5 mg/kg250 mg/5 mL1 kg = 2,2 lb
V = mL
3.InfusionsratenMittel
Infundiere 1000 mL über 8 Stunden mit einem Infusionsbesteck von 15 gtt/mL. Bestimme die Tropfrate R in Tropfen pro Minute. Auf die nächste ganze Zahl runden.
1000 mL8 h15 gtt/mL
R = gtt/min
4.InfusionsratenSchwer
Verordnet wurden 1500 mL über 8 Stunden. Nach 3 Stunden stellst du fest, dass noch 1030 mL im Beutel sind, und die Verordnung muss trotzdem pünktlich abgeschlossen werden. Um wie viel Prozent Δ muss die ursprüngliche Pumpenrate erhöht werden?
1500 mL / 8 hnach 3 h: 1030 mL
Δ = %
5.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Übungsprotokoll sieht einen Heparinbolus von 60 Einheiten/kg für einen Patienten mit 59 kg Körpergewicht vor. Die Durchstechflasche enthält 5 000 Einheiten/mL. Welches Volumen V ziehst du auf? Runde auf zwei Nachkommastellen.
60 Stück/kg59 kg5 000 Stück/mL
V = mL
6.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion mit dobutamine (500 mg in 250 mL) läuft mit 40 mL/h. Der Patient wiegt 68 kg. Welche Dosis D in mcg/kg/min erhält der Patient? Runde auf eine Nachkommastelle.
500 mg/250 mL40 mL/h68 kg
D = mcg/kg/min
7.Infusionslösungen und FlüssigkeitsbilanzMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Das Protokoll zeigt die Ein- und Ausfuhr eines Patienten in einer 12-Stunden-Schicht. Die Infusion lief die ganze Schicht mit der angegebenen Rate. Bestimme die Flüssigkeitsbilanz B = Einfuhr − Ausfuhr in mL (ein negatives Ergebnis bedeutet einen Nettoverlust).
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Beutel mit 500 mL läuft per Pumpe mit 60 mL/h. Um 09:00 sind bereits 100 mL infundiert. Wie viele Stunden t dauert es, bis der Beutel leer ist? Runde auf eine Nachkommastelle.
500 mL100 mL infundiert60 mL/h
t = h
9.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Dosisberechnung für eine kleine Injektion ergibt 0,58584 mL. Die Regel in dieser Übung lautet: Volumen unter 1 mL werden auf Hundertstel mL gerundet. Welchen Wert x trägst du ein?
0,58584 mL
x = mL
10.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Verordnung lautet 1 tbsp einer Suspension zum Einnehmen dreimal täglich für 7 Tage. Wie viele mL V werden mit 1 tbsp = 15 mL für die gesamte Behandlung benötigt?
1 tbspdreimal täglich7 Tage1 tbsp = 15 mL
V = mL
3Lösungen
1.Dosierungsberechnungen
Antwort: m = 2500 mg
Solution strengths: a percentage strength is grams per 100 mL, so 1% = 1 g/100 mL = 10 mg/mL. A ratio strength 1:1000 means 1 g in 1000 mL = 1 mg/mL; 1:10 000 is 0,1 mg/mL. For a dilution the amount of drug stays the same: C₁·V₁ = C₂·V₂.
Konzentration
5% = 5 g/100 mL = 50 mg/mL
Wirkstoffmasse
m = 50·50 = 2500 mg
Antwort
m = 2500 mg
2.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 0,64 mL
Dose calculation: the amount to give equals what is prescribed divided by what you have, times the quantity it comes in: amount = (desired dose/stock strength) × stock volume. Always keep the units the same (convert g to mg, mg to mcg first) and check that the answer is sensible.
Gewicht in kg
140,8/2,2 = 64 kg
Dosis
0,5·64 = 32 mg
Volumen
V = (32/250)·5 = 0,64 mL
Antwort
V = 0,64 mL
3.Infusionsraten
Antwort: R = 31 gtt/min
Infusionsraten: Eine Pumpe wird in mL/h eingestellt = Volumen/Zeit in Stunden. Eine Schwerkraftinfusion wird in Tropfen pro Minute gezählt: gtt/min = Volumen (mL) × Tropffaktor (gtt/mL)/Zeit (min). Der Tropffaktor ist auf der Verpackung des Infusionssystems aufgedruckt: Makrotropf-Systeme liefern 10, 15 oder 20 gtt/mL (Transfusionssysteme in den USA oft 10 gtt/mL, in Großbritannien 15) und Mikrotropf-Systeme 60 gtt/mL. Verwende immer den Tropffaktor, den die Aufgabe oder die Verpackung angibt.
Zeit in Minuten
8·60 = 480 min
Tropfrate
R = 1000·15/480 = 31,25 ≈ 31 gtt/min
Antwort
R = 31 gtt/min
Am Bett rundest du auf den nächsten ganzen Tropfen: 31 gtt/min.
4.Infusionsraten
Antwort: Δ = 9,867 %
Infusion rates: a pump is set in mL/h = volume/time in hours. A gravity drip is counted in drops per minute: gtt/min = volume (mL) × drop factor (gtt/mL)/time (min). The drop factor is printed on the tubing package: macrodrip sets deliver 10, 15 or 20 gtt/mL (blood sets often 10 gtt/mL in the US, 15 in the UK) and microdrip sets 60 gtt/mL. Always use the drop factor the question or package gives.
Ursprüngliche Rate
1500/8 = 187,5 mL/h
Neue Rate
R = 1030/5 = 206 mL/h
Prozentuale Änderung
Δ = (206 − 187,5)/187,5·100% = 9,867%
Antwort
Δ = 9,867%
Viele Krankenhäuser erlauben eine solche Anpassung bis 25 % ohne neue Verordnung; prüfe die örtlichen Regeln.
5.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: V = 0,71 mL
Heparin- und Insulininfusionen: Konzentration = Einheiten im Beutel/Beutelvolumen (Einheiten/mL). Pumpenrate (mL/h) = Einheiten pro Stunde/Konzentration, und Einheiten pro Stunde = mL/h × Konzentration. Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung zuerst Einheiten/h = Einheiten/kg/h × Körpergewicht. Bolusvolumen = benötigte Einheiten/Stärke der Durchstechflasche. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Benötigte Stückzahl
60·59 = 3 540 Stück
Volumen
V = 3540/5000 = 0,708 ≈ 0,71 mL
Antwort
V = 0,71 mL
6.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: D = 19,6 mcg/kg/min
Titrierte Infusionen: Bestimme zuerst die Konzentration in mcg/mL (mg × 1000/mL). Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung gilt mcg/min = mcg/kg/min × Körpergewicht. Dann mL/h = mcg/min × 60/Konzentration. Rückwärts gerechnet: mcg/kg/min = mL/h × Konzentration/(60 × Körpergewicht). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
500 000/250 = 2000 mcg/mL
Mikrogramm pro Minute
40·2000 = 80000 mcg/h
80000/60 = 1333 mcg/min
Pro Kilogramm
D = 1333/68 = 19,61 ≈ 19,6 mcg/kg/min
Antwort
D = 19,6 mcg/kg/min
7.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: B = −710 mL
Ein- und Ausfuhr: Zur Einfuhr zählt alles, was zugeführt wird (orale Flüssigkeit, Infusionen, intravenöse Medikamente und Spülungen, Sondennahrung); Eiswürfel zählen mit der Hälfte ihres Volumens. Zur Ausfuhr zählen Urin, Drainagen, Erbrochenes und andere Verluste. Bilanz = Gesamteinfuhr − Gesamtausfuhr; eine negative Bilanz ist ein Nettoverlust. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Gesamteinfuhr
oral: 200 + 120 = 320 mL
Infusion: 60·12 = 720 mL
i.v. Antibiotikum: 1·100 = 100 mL
Gesamteinfuhr = 1140 mL
Gesamtausfuhr
375 + 450 + 375 + 500 + 150 = 1850 mL
Bilanz
B = 1140 − 1850 = −710 mL
Antwort
B = −710 mL
Negativ: Der Patient hat mehr Flüssigkeit verloren, als zugeführt wurde.
8.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: t = 6,7 h
Infusionsdauer: Zeit (h) = zu infundierendes Volumen (mL)/Rate (mL/h); verwende das Volumen, das noch im Beutel ist, nicht die Beutelgröße. Infundiertes Volumen = Rate × Zeit. Rechne Dezimalstunden in Stunden und Minuten um, indem du den Bruchteil mit 60 multiplizierst (0,5 h = 30 min, nicht 50 min). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Restvolumen
500 − 100 = 400 mL
Zeit
t = 400/60 = 6,667 ≈ 6,7 h
Antwort
t = 6,7 h
Das sind etwa 6 h 40 min, der Beutel ist also gegen 15:40 leer.
9.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: x = 0,59 mL
Runden: Sieh dir die Ziffer direkt nach der Stelle an, auf die du rundest: 5 oder mehr rundet auf, 4 oder weniger lässt die Ziffer unverändert. Runde nur das Endergebnis, nie die Zwischenschritte. Typische Prüfungsregeln: Volumen ab 1 mL auf Zehntel, Volumen unter 1 mL auf Hundertstel, Tropfraten auf ganze Tropfen und Gewichte auf eine Dezimalstelle; befolge immer die in der Aufgabe genannte Regel.
Ziffer an der Stelle der Hundertstel
0,58584 → 8
Nur die nächste Ziffer entscheidet
0,58584 → 5
5 ist 5 oder mehr, also 8 aufrunden.
Die Ziffern danach (84) zählen nicht: einmal runden, nie schrittweise.
Runden
x = 0,59 mL
Antwort
x = 0,59 mL
10.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: V = 315 mL
Dimensionsanalyse: Schreibe die gegebene Größe auf und multipliziere sie mit Umrechnungsfaktoren in Bruchform (zum Beispiel 60 min/1 h oder 1 mg/1000 mcg), sodass jede unerwünschte Einheit einmal oben und einmal unten steht und sich kürzt. Wenn nur noch die gesuchte Einheit übrig ist, rechne. Verwende die in der Aufgabe angegebenen Entsprechungen und runde nur das Endergebnis.
Volumen pro Gabe
1 tbsp = 1·15 = 15 mL
Ganze Behandlung
V = 15 mL × 3/Tag × 7 = 315 mL
Antwort
V = 315 mL
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