Schreibe die gegebene Größe mit ihrer Einheit und die gewünschte Einheit auf.
Wähle die Entsprechung: 1000 zwischen kg, g, mg und mcg oder L und mL; 1 kg = 2,2 lb; 1 tsp = 5 mL, 1 tbsp = 15 mL, 1 fl oz = 30 mL, 1 cup = 240 mL.
Schreibe sie als Bruch, sodass sich die unerwünschte Einheit kürzt; bei einer Rate verwende einen Bruch pro Einheit, die sich ändert.
Prüfe die Richtung: Eine kleinere Einheit ergibt eine größere Zahl.
Runde nur das Endergebnis, auf die in der Aufgabe genannte Genauigkeit.
2Übungsaufgaben
1.DosierungsberechnungenMittel
Ein Patient mit 62 kg Körpergewicht hat eine Körperoberfläche von 1,52 m². Verordnet sind 50 mg/m². Bestimme die Dosis D in mg.
62 kgBSA = 1,52 m²50 mg/m²
D = mg
2.DosierungsberechnungenSchwer
Ein Patient wiegt 24,2 lb. Verordnet sind 1 mg/kg als Einzeldosis, und die Stammlösung enthält 200 mg in 5 mL. Welches Volumen V gibst du mit 1 kg = 2,2 lb? Runde auf zwei Nachkommastellen.
24,2 lb1 mg/kg200 mg/5 mL1 kg = 2,2 lb
V = mL
3.InfusionsratenMittel
Infundiere 250 mL über 2 Stunden mit einem Infusionsbesteck von 20 gtt/mL. Bestimme die Tropfrate R in Tropfen pro Minute. Auf die nächste ganze Zahl runden.
250 mL2 h20 gtt/mL
R = gtt/min
4.InfusionsratenSchwer
Ein Beutel enthält 4 g eines Wirkstoffs in 500 mL. Verordnet sind 0,5 mg pro Minute. Auf welche Rate R stellst du die Pumpe ein, in mL/h?
4 g/500 mL0,5 mg/min
R = mL/h
5.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion enthält 100 Einheiten Normalinsulin in 50 mL. Verordnet sind 3 Einheiten/h. Bestimme die Pumpenrate R in mL/h. Runde auf eine Nachkommastelle.
100 Stück/50 mL3 Stück/h
R = mL/h
6.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Beutel enthält 500 mg dobutamine in 250 mL. Verordnet sind 2,5 mcg/kg/min für einen Patienten mit 92 kg Körpergewicht. Auf welche Rate R stellst du die Pumpe ein, in mL/h? Runde auf eine Nachkommastelle.
500 mg/250 mL2,5 mcg/kg/min92 kg
R = mL/h
7.Infusionslösungen und FlüssigkeitsbilanzMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Das Protokoll zeigt die Ein- und Ausfuhr eines Patienten in einer 8-Stunden-Schicht. Die Infusion lief die ganze Schicht mit der angegebenen Rate. Bestimme die Flüssigkeitsbilanz B = Einfuhr − Ausfuhr in mL (ein negatives Ergebnis bedeutet einen Nettoverlust).
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion mit 500 mL beginnt um 09:00 mit 125 mL/h. Nach 2 Stunden wird die Rate auf 200 mL/h geändert und danach nicht mehr verändert. Wie viele Stunden t nach dem Start ist der Beutel leer? Runde auf eine Nachkommastelle.
500 mL125 mL/h · 2 h200 mL/h
t = h
9.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Dosis ist um 20:45 dokumentiert (24-Stunden-Uhr). Welcher Eintrag zeigt dieselbe Uhrzeit in der 12-Stunden-Uhr? Klicke darauf.
20:45
18:45 PM
210:45 PM
37:45 PM
48:45 AM
10.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion beginnt um 19:05 und endet um 04:45 am nächsten Morgen (24-Stunden-Uhr). Wie viele Stunden t lief sie? Gib die Antwort als Dezimalzahl in Stunden an, auf zwei Dezimalstellen gerundet.
19:0504:45
t = h
3Lösungen
1.Dosierungsberechnungen
Antwort: D = 76 mg
Body-surface-area dosing: many cytotoxic and some paediatric doses are prescribed per square metre of body surface area: dose (mg) = dose per m² × BSA (m²). The Mosteller formula estimates BSA = √(height (cm) × weight (kg)/3600).
Dosis
D = 50·1,52 = 76 mg
Antwort
D = 76 mg
2.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 0,28 mL
Dose calculation: the amount to give equals what is prescribed divided by what you have, times the quantity it comes in: amount = (desired dose/stock strength) × stock volume. Always keep the units the same (convert g to mg, mg to mcg first) and check that the answer is sensible.
Gewicht in kg
24,2/2,2 = 11 kg
Dosis
1·11 = 11 mg
Volumen
V = (11/200)·5 = 0,275 ≈ 0,28 mL
Antwort
V = 0,28 mL
3.Infusionsraten
Antwort: R = 42 gtt/min
Infusionsraten: Eine Pumpe wird in mL/h eingestellt = Volumen/Zeit in Stunden. Eine Schwerkraftinfusion wird in Tropfen pro Minute gezählt: gtt/min = Volumen (mL) × Tropffaktor (gtt/mL)/Zeit (min). Der Tropffaktor ist auf der Verpackung des Infusionssystems aufgedruckt: Makrotropf-Systeme liefern 10, 15 oder 20 gtt/mL (Transfusionssysteme in den USA oft 10 gtt/mL, in Großbritannien 15) und Mikrotropf-Systeme 60 gtt/mL. Verwende immer den Tropffaktor, den die Aufgabe oder die Verpackung angibt.
Zeit in Minuten
2·60 = 120 min
Tropfrate
R = 250·20/120 = 41,67 ≈ 42 gtt/min
Antwort
R = 42 gtt/min
Am Bett rundest du auf den nächsten ganzen Tropfen: 42 gtt/min.
4.Infusionsraten
Antwort: R = 3,75 mL/h
Dose-based infusions: concentration = amount of drug in the bag/bag volume. Pump rate (mL/h) = dose per hour/concentration, and dose per hour = mL/h × concentration. Convert per-minute doses to per-hour (× 60) and keep the mass units the same (1 g = 1000 mg, 1 mg = 1000 mcg).
Konzentration
4000 mg/500 mL = 8 mg/mL
Dosis pro Stunde
0,5·60 = 30 mg/h
Pumpenrate
R = 30/8 = 3,75 mL/h
Antwort
R = 3,75 mL/h
5.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: R = 1,5 mL/h
Heparin- und Insulininfusionen: Konzentration = Einheiten im Beutel/Beutelvolumen (Einheiten/mL). Pumpenrate (mL/h) = Einheiten pro Stunde/Konzentration, und Einheiten pro Stunde = mL/h × Konzentration. Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung zuerst Einheiten/h = Einheiten/kg/h × Körpergewicht. Bolusvolumen = benötigte Einheiten/Stärke der Durchstechflasche. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
100/50 = 2 Stück/mL
Pumpenrate
R = 3/2 = 1,5 mL/h
Antwort
R = 1,5 mL/h
6.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: R = 6,9 mL/h
Titrierte Infusionen: Bestimme zuerst die Konzentration in mcg/mL (mg × 1000/mL). Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung gilt mcg/min = mcg/kg/min × Körpergewicht. Dann mL/h = mcg/min × 60/Konzentration. Rückwärts gerechnet: mcg/kg/min = mL/h × Konzentration/(60 × Körpergewicht). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
500 mg = 500 000 mcg
500 000/250 = 2000 mcg/mL
Dosis pro Minute und pro Stunde
2,5·92 = 230 mcg/min
230·60 = 13800 mcg/h
Pumpenrate
R = 13800/2000 = 6,9 mL/h
Antwort
R = 6,9 mL/h
7.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: B = 210 mL
Ein- und Ausfuhr: Zur Einfuhr zählt alles, was zugeführt wird (orale Flüssigkeit, Infusionen, intravenöse Medikamente und Spülungen, Sondennahrung); Eiswürfel zählen mit der Hälfte ihres Volumens. Zur Ausfuhr zählen Urin, Drainagen, Erbrochenes und andere Verluste. Bilanz = Gesamteinfuhr − Gesamtausfuhr; eine negative Bilanz ist ein Nettoverlust. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Gesamteinfuhr
oral: 150 + 150 = 300 mL
Infusion: 100·8 = 800 mL
i.v. Antibiotikum: 2·100 = 200 mL
Gesamteinfuhr = 1300 mL
Gesamtausfuhr
300 + 250 + 400 + 140 = 1090 mL
Bilanz
B = 1300 − 1090 = 210 mL
Antwort
B = 210 mL
Positiv: Es wurde mehr Flüssigkeit zugeführt als ausgeschieden.
8.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: t = 3,3 h
Infusionsdauer: Zeit (h) = zu infundierendes Volumen (mL)/Rate (mL/h); verwende das Volumen, das noch im Beutel ist, nicht die Beutelgröße. Infundiertes Volumen = Rate × Zeit. Rechne Dezimalstunden in Stunden und Minuten um, indem du den Bruchteil mit 60 multiplizierst (0,5 h = 30 min, nicht 50 min). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Erster Abschnitt
125·2 = 250 mL
500 − 250 = 250 mL übrig
Zweiter Abschnitt
250/200 = 1,25 h
Gesamtzeit
t = 2 + 1,25 = 3,25 ≈ 3,3 h
Antwort
t = 3,3 h
Das sind etwa 3 h 15 min, der Beutel ist also gegen 12:15 leer.
9.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: 8:45 PM
24-Stunden-Uhr: Ab 1 PM wird zur Stunde 12 addiert (3:45 PM = 15:45). Mitternacht bis 12:59 AM ist 00:00–00:59, und 12:00–12:59 PM bleibt 12:00–12:59. Beim Zurückrechnen 12 von den Stunden 13–23 abziehen und PM anfügen; die Stunde 00 wird zu 12 AM. Zähle die Zeit über Mitternacht in zwei Teilen: bis 24:00 (00:00), dann ab 00:00.
Die Stunde umrechnen
20 − 12 = 8 → PM
Antwort
8:45 PM
Antwort
8:45 PM
10.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: t = 9,67 h
24-Stunden-Uhr: Ab 1 PM wird zur Stunde 12 addiert (3:45 PM = 15:45). Mitternacht bis 12:59 AM ist 00:00–00:59, und 12:00–12:59 PM bleibt 12:00–12:59. Beim Zurückrechnen 12 von den Stunden 13–23 abziehen und PM anfügen; die Stunde 00 wird zu 12 AM. Zähle die Zeit über Mitternacht in zwei Teilen: bis 24:00 (00:00), dann ab 00:00.