Schreibe die gegebene Größe mit ihrer Einheit und die gewünschte Einheit auf.
Wähle die Entsprechung: 1000 zwischen kg, g, mg und mcg oder L und mL; 1 kg = 2,2 lb; 1 tsp = 5 mL, 1 tbsp = 15 mL, 1 fl oz = 30 mL, 1 cup = 240 mL.
Schreibe sie als Bruch, sodass sich die unerwünschte Einheit kürzt; bei einer Rate verwende einen Bruch pro Einheit, die sich ändert.
Prüfe die Richtung: Eine kleinere Einheit ergibt eine größere Zahl.
Runde nur das Endergebnis, auf die in der Aufgabe genannte Genauigkeit.
2Übungsaufgaben
1.DosierungsberechnungenMittel
Ein Kind mit 21 kg Gewicht erhält 2 mg/kg eines Medikaments verordnet. Die Stammlösung enthält 10 mg/mL. Ziehe die Dosis auf: Welches Volumen V gibst du?
21 kg2 mg/kg10 mg/mL
V = mL
2.DosierungsberechnungenSchwer
Die Verordnung lautet 475 Mikrogramm. Die Ampulle enthält 0,5 mg/mL. Ziehe die Dosis in der 1-mL-Spritze auf: Welches Volumen V gibst du?
475 mcg0,5 mg/mL
V = mL
3.InfusionsratenMittel
Infundiere 500 mL über 10 Stunden mit einem Infusionsbesteck von 10 gtt/mL. Bestimme die Tropfrate R in Tropfen pro Minute. Auf die nächste ganze Zahl runden.
500 mL10 h10 gtt/mL
R = gtt/min
4.InfusionsratenSchwer
Ein Beutel enthält 2 g eines Wirkstoffs in 250 mL. Verordnet sind 3 mg pro Minute. Auf welche Rate R stellst du die Pumpe ein, in mL/h?
2 g/250 mL3 mg/min
R = mL/h
5.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Übungsprotokoll sieht einen Heparinbolus von 80 Einheiten/kg für einen Patienten mit 49 kg Körpergewicht vor. Die Durchstechflasche enthält 1 000 Einheiten/mL. Welches Volumen V ziehst du auf? Runde auf eine Nachkommastelle.
80 Stück/kg49 kg1 000 Stück/mL
V = mL
6.Dosierung in Pädiatrie und IntensivmedizinSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Für einen Patienten mit 64 kg Körpergewicht sind norepinephrine mit 6 mcg/min verordnet. Der Beutel enthält 4 mg in 250 mL. Bestimme die Pumpenrate R in mL/h. Runde auf eine Nachkommastelle.
4 mg/250 mL6 mcg/min64 kg
R = mL/h
7.Infusionslösungen und FlüssigkeitsbilanzMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Das Protokoll zeigt die Ein- und Ausfuhr eines Patienten in einer 12-Stunden-Schicht. Die Infusion lief die ganze Schicht mit der angegebenen Rate. Bestimme die Flüssigkeitsbilanz B = Einfuhr − Ausfuhr in mL (ein negatives Ergebnis bedeutet einen Nettoverlust). Zähle Eiswürfel mit der Hälfte ihres Volumens.
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Beutel mit 500 mL wurde um 09:30 angehängt und läuft per Pumpe mit 50 mL/h. Wie viele mL V sind um 11:00 noch im Beutel?
500 mL50 mL/h09:30 → 11:00
V = mL
9.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungMittel
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Tropfratenberechnung ergibt 31,881 gtt/min. Die Regel in dieser Übung lautet: Tropfraten werden auf ganze Tropfen gerundet. Welchen Wert x trägst du ein?
31,881 gtt/min
x = gtt/min
10.Pflegemathematik und EinheitenumrechnungSchwer
Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Infusion beginnt um 21:40 und endet um 02:55 am nächsten Morgen (24-Stunden-Uhr). Wie viele Stunden t lief sie? Gib die Antwort als Dezimalzahl in Stunden an, auf zwei Dezimalstellen gerundet.
21:4002:55
t = h
3Lösungen
1.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 4,2 mL
Eine Dosis aufziehen: Volumen = (verordnete Dosis/Stammstärke) × Stammvolumen. Rechne zuerst in dieselben Einheiten um, prüfe dann, ob das Volumen in die Spritze passt und auf einem ihrer Teilstriche liegt.
Dosis nach Körpergewicht
D = 2·21 = 42 mg
Volumen
V = 42/10 = 4,2 mL
An der Spritze
Bei dieser 10-mL-Spritze steht jeder kleine Strich für 0,2 mL.
Antwort
V = 4,2 mL
2.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 0,95 mL
Eine Dosis aufziehen: Volumen = (verordnete Dosis/Stammstärke) × Stammvolumen. Rechne zuerst in dieselben Einheiten um, prüfe dann, ob das Volumen in die Spritze passt und auf einem ihrer Teilstriche liegt.
Gleiche Einheiten
0,5 mg/mL = 500 mcg/mL
Volumen
V = 475/500 = 0,95 mL
Antwort
V = 0,95 mL
3.Infusionsraten
Antwort: R = 8 gtt/min
Infusionsraten: Eine Pumpe wird in mL/h eingestellt = Volumen/Zeit in Stunden. Eine Schwerkraftinfusion wird in Tropfen pro Minute gezählt: gtt/min = Volumen (mL) × Tropffaktor (gtt/mL)/Zeit (min). Der Tropffaktor ist auf der Verpackung des Infusionssystems aufgedruckt: Makrotropf-Systeme liefern 10, 15 oder 20 gtt/mL (Transfusionssysteme in den USA oft 10 gtt/mL, in Großbritannien 15) und Mikrotropf-Systeme 60 gtt/mL. Verwende immer den Tropffaktor, den die Aufgabe oder die Verpackung angibt.
Zeit in Minuten
10·60 = 600 min
Tropfrate
R = 500·10/600 = 8,333 ≈ 8 gtt/min
Antwort
R = 8 gtt/min
Am Bett rundest du auf den nächsten ganzen Tropfen: 8 gtt/min.
4.Infusionsraten
Antwort: R = 22,5 mL/h
Dose-based infusions: concentration = amount of drug in the bag/bag volume. Pump rate (mL/h) = dose per hour/concentration, and dose per hour = mL/h × concentration. Convert per-minute doses to per-hour (× 60) and keep the mass units the same (1 g = 1000 mg, 1 mg = 1000 mcg).
Konzentration
2000 mg/250 mL = 8 mg/mL
Dosis pro Stunde
3·60 = 180 mg/h
Pumpenrate
R = 180/8 = 22,5 mL/h
Antwort
R = 22,5 mL/h
5.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: V = 3,9 mL
Heparin- und Insulininfusionen: Konzentration = Einheiten im Beutel/Beutelvolumen (Einheiten/mL). Pumpenrate (mL/h) = Einheiten pro Stunde/Konzentration, und Einheiten pro Stunde = mL/h × Konzentration. Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung zuerst Einheiten/h = Einheiten/kg/h × Körpergewicht. Bolusvolumen = benötigte Einheiten/Stärke der Durchstechflasche. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Benötigte Stückzahl
80·49 = 3 920 Stück
Volumen
V = 3920/1000 = 3,92 ≈ 3,9 mL
Antwort
V = 3,9 mL
6.Dosierung in Pädiatrie und Intensivmedizin
Antwort: R = 22,5 mL/h
Titrierte Infusionen: Bestimme zuerst die Konzentration in mcg/mL (mg × 1000/mL). Bei einer gewichtsbezogenen Verordnung gilt mcg/min = mcg/kg/min × Körpergewicht. Dann mL/h = mcg/min × 60/Konzentration. Rückwärts gerechnet: mcg/kg/min = mL/h × Konzentration/(60 × Körpergewicht). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Konzentration
4 000/250 = 16 mcg/mL
Dosis pro Stunde
Die Verordnung gilt pro Minute für den ganzen Patienten, daher wird das Körpergewicht nicht gebraucht.
6·60 = 360 mcg/h
Pumpenrate
R = 360/16 = 22,5 mL/h
Antwort
R = 22,5 mL/h
7.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: B = 175 mL
Ein- und Ausfuhr: Zur Einfuhr zählt alles, was zugeführt wird (orale Flüssigkeit, Infusionen, intravenöse Medikamente und Spülungen, Sondennahrung); Eiswürfel zählen mit der Hälfte ihres Volumens. Zur Ausfuhr zählen Urin, Drainagen, Erbrochenes und andere Verluste. Bilanz = Gesamteinfuhr − Gesamtausfuhr; eine negative Bilanz ist ein Nettoverlust. Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Gesamteinfuhr
oral: 100 + 150 = 250 mL
Eiswürfel: 100/2 = 50 mL
Infusion: 80·12 = 960 mL
i.v. Antibiotikum: 1·50 = 50 mL
Gesamteinfuhr = 1310 mL
Gesamtausfuhr
250 + 275 + 275 + 275 + 60 = 1135 mL
Bilanz
B = 1310 − 1135 = 175 mL
Antwort
B = 175 mL
Positiv: Es wurde mehr Flüssigkeit zugeführt als ausgeschieden.
8.Infusionslösungen und Flüssigkeitsbilanz
Antwort: V = 425 mL
Infusionsdauer: Zeit (h) = zu infundierendes Volumen (mL)/Rate (mL/h); verwende das Volumen, das noch im Beutel ist, nicht die Beutelgröße. Infundiertes Volumen = Rate × Zeit. Rechne Dezimalstunden in Stunden und Minuten um, indem du den Bruchteil mit 60 multiplizierst (0,5 h = 30 min, nicht 50 min). Die Zahlen dienen nur der Übung; halte dich am Patientenbett immer an die örtlichen Standards und lass Hochrisiko-Dosen doppelt kontrollieren.
Vergangene Zeit
09:30 → 11:00 = 1,5 h
Infundiertes Volumen
50·1,5 = 75 mL
Restvolumen
V = 500 − 75 = 425 mL
Antwort
V = 425 mL
9.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: x = 32 gtt/min
Runden: Sieh dir die Ziffer direkt nach der Stelle an, auf die du rundest: 5 oder mehr rundet auf, 4 oder weniger lässt die Ziffer unverändert. Runde nur das Endergebnis, nie die Zwischenschritte. Typische Prüfungsregeln: Volumen ab 1 mL auf Zehntel, Volumen unter 1 mL auf Hundertstel, Tropfraten auf ganze Tropfen und Gewichte auf eine Dezimalstelle; befolge immer die in der Aufgabe genannte Regel.
Ziffer an der Stelle der Einsen
31.881 → 1
Nur die nächste Ziffer entscheidet
31.881 → 8
8 ist 5 oder mehr, also 1 aufrunden.
Die Ziffern danach (81) zählen nicht: einmal runden, nie schrittweise.
Runden
x = 32 gtt/min
Antwort
x = 32 gtt/min
10.Pflegemathematik und Einheitenumrechnung
Antwort: t = 5,25 h
24-Stunden-Uhr: Ab 1 PM wird zur Stunde 12 addiert (3:45 PM = 15:45). Mitternacht bis 12:59 AM ist 00:00–00:59, und 12:00–12:59 PM bleibt 12:00–12:59. Beim Zurückrechnen 12 von den Stunden 13–23 abziehen und PM anfügen; die Stunde 00 wird zu 12 AM. Zähle die Zeit über Mitternacht in zwei Teilen: bis 24:00 (00:00), dann ab 00:00.
Vor Mitternacht
21:40 → 24:00 = 140 min
Nach Mitternacht
00:00 → 02:55 = 175 min
Summe
140 + 175 = 315 min
t = 315/60 = 5,25 h
Antwort
t = 5,25 h
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