Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
a = 2 m/s²s = 900 m

Ein Flugzeug startet aus der Ruhe und beschleunigt gleichmäßig mit 2 m/s² entlang einer Startbahn. Bestimme seine Geschwindigkeit v nach 900 m.

v₀ = 0a = 2 m/s²s = 900 m
v = m/s
2.KinematikSchwer
a = 30 m/s²

Eine Modellrakete wird aus der Ruhe senkrecht nach oben gestartet. Ihr Triebwerk gibt ihr 3 s lang eine konstante Aufwärtsbeschleunigung von 30 m/s², danach schaltet das Triebwerk ab und die Rakete bewegt sich frei. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Höhe hmax, die die Rakete erreicht.

a = 30 m/s²t1 = 3 sg = 9,81 m/s²
hmax = m
3.Newtonsche GesetzeMittel
θ = 45°a = ?m = 6 kg

Ein Block mit 6 kg gleitet eine schiefe Ebene mit 45° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Blocks entlang der Ebene.

m = 6 kgθ = 45°μ = 0,1g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
θ = 35°Klotzv₀ = 11,5 m/s

Ein Klotz erhält einen Stoß, sodass er mit 11,5 m/s eine Rampe mit 35° Neigung hinaufzugleiten beginnt. Der Gleitreibungskoeffizient beträgt 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Wie weit d gleitet er die Rampe hinauf, bevor er stehen bleibt?

v₀ = 11,5 m/sθ = 35°μ = 0,1g = 9,81 m/s²
d = m
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = ?70°R = 75 m

Ein Ball wird von ebenem Boden unter 70° zur Horizontalen abgeworfen und landet 75 m entfernt. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Abwurfgeschwindigkeit v0.

θ = 70°R = 75 mg = 9,81 m/s²
v0 = m/s
6.Schiefer WurfSchwer
h = 60 mv0​ = 30 m/s45°H = ?

Ein Ball wird mit 30 m/s unter 45° zur Horizontalen von der Kante einer 60 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Höhe H über dem Boden am Fuß der Klippe.

v₀ = 30 m/sθ = 45°h = 60 mg = 9,81 m/s²
H = m
7.KreisbewegungMittel
θ = 25°zum Mittelpunktv = ?

Eine Kurve mit dem Radius 90 m ist um 25° überhöht. Mit welcher Geschwindigkeit v kann ein Auto sie ganz ohne Reibung durchfahren? Verwende g = 9,81 m/s².

r = 90 mθ = 25°g = 9,81 m/s²
v = m/s
8.KreisbewegungSchwer
r = 1,1 mv = ?

Ein Ball an einer 1,1 m langen Schnur wird auf einem vertikalen Kreis herumgeschleudert. Verwende g = 9,81 m/s². Wie groß ist die kleinste Geschwindigkeit vmin am höchsten Punkt, bei der die Schnur gerade noch gespannt bleibt?

r = 1,1 mg = 9,81 m/s²
vmin = m/s
9.Arbeit und EnergieMittel
40°d = 13 mμ = 0,3

Ein Block mit 2 kg rutscht 13 m eine Schräge mit 40° Neigung hinunter, bei einem Gleitreibungskoeffizienten von 0,3. Bestimme die gegen die Reibung verrichtete Arbeit Wf.

m = 2 kgθ = 40°μ = 0,3d = 13 mg = 9,81 m/s²
Wf = J
10.Arbeit und EnergieSchwer
h = 1 mL = 2 mμ = 0,25k = 2500 N/m

Ein Block mit 2,5 kg wird auf einer glatten Rampe in 1 m Höhe aus der Ruhe losgelassen. Unten überquert er einen rauen, waagerechten Streifen von 2 m Länge (μ = 0,25) und läuft dann auf einer glatten Fläche gegen eine Feder (k = 2500 N/m). Bestimme die maximale Zusammendrückung x der Feder.

m = 2,5 kgh = 1 mL = 2 mμ = 0,25k = 2500 N/mg = 9,81 m/s²
x = cm
11.Impuls & StößeMittel
1300 kg13 m/s800 kg

Ein Auto mit 1300 kg und 13 m/s fährt auf ein stehendes Auto mit 800 kg auf, und die beiden verhaken sich. Wie viel Prozent ΔK/K der ursprünglichen kinetischen Energie gehen verloren?

m1 = 1300 kgv1 = 13 m/sm2 = 800 kgv2 = 0
ΔK/K = %
12.Impuls & StößeSchwer
10 m/s11 m/s

Ein Ball mit 0,55 kg trifft mit 10 m/s auf eine Wand und prallt mit 11 m/s gerade zurück. Der Kontakt dauert 10 ms. Bestimme die mittlere Kraft Favg der Wand auf den Ball.

m = 0,55 kgvin = 10 m/svout = 11 m/sΔt = 10 ms
Favg = N
13.Federn & PendelMittel
L = 0,6 mT = 2,52 s

Eine Astronautin stellt auf einem anderen Planeten fest, dass ein Fadenpendel von 0,6 m Länge bei kleinen Auslenkungen eine Periodendauer von 2,52 s hat. Bestimme die Fallbeschleunigung g auf diesem Planeten.

L = 0,6 mT = 2,52 s
g = m/s²
14.Federn & PendelSchwer
t (s)x (cm)t = ?9

Ein Körper führt eine harmonische Schwingung mit der Periodendauer 1,3 s und der Amplitude 15 cm aus. Welche kürzeste Zeit t braucht er, um sich von der Ruhelage bis zu einer Auslenkung von 9 cm zu bewegen?

T = 1,3 sA = 15 cmx = 9 cm
t = s
15.Wellen, Schall & OptikMittel
L = 0,8 mn = 3

Eine an beiden Enden eingespannte Saite ist 0,8 m lang; Wellen laufen darauf mit 180 m/s. Bestimme die Frequenz f3 ihrer Schwingung „3. Harmonische“.

v = 180 m/sn = 3L = 0,8 m
f3 = Hz
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
λ = 450 nma = 0,05 mmL = 3 m

Licht der Wellenlänge 450 nm geht durch einen Einzelspalt der Breite 0,05 mm. Bestimme die Breite w des zentralen hellen Maximums auf einem Schirm in 3 m Entfernung (zwischen den ersten dunklen Streifen auf beiden Seiten).

λ = 450 nma = 0,05 mmL = 3 m
w = mm

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: v = 60 m/s

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Geschwindigkeit nach der Strecke

v = √(2·a·s) = √(2·2·900) = 60 m/s

Antwort

v = 60 m/s
(216 km/h)
2.Kinematik

Antwort: hmax = 547,8 m

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Antriebsphase

v₁ = 30·3 = 90 m/s
h₁ = ½·30·3² = 135 m

Freier Flug nach oben

Am höchsten Punkt ist die Geschwindigkeit null.

Δh = v₁²/(2g) = 90²/(2·9,81) = 412,8 m
hmax = 135 + 412,8 = 547,8 m

Antwort

hmax = 547,8 m
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 6,243 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Kräfte entlang der Ebene

Hangabwärts ist positiv.

m·a = m·g·sin θ − μ·m·g·cos θ

Beschleunigung

a = 9,81·(sin 45° − 0,1·cos 45°) = 9,81·(0,7071 − 0,07071) = 6,243 m/s²

Antwort

a = 6,243 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: d = 10,28 m

Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.

Verzögerung

Beide Kräfte zeigen hangabwärts; die Masse kürzt sich.

a = 9,81·(sin 35° + 0,1·cos 35°) = 6,43 m/s²

Strecke

d = v₀²/(2a) = 11,5²/(2·6,43) = 10,28 m

Antwort

d = 10,28 m
5.Schiefer Wurf

Antwort: v0 = 33,83 m/s

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Die Formel für die Wurfweite nach v₀ auflösen

v₀ = √(g·R/sin 2θ) = √(9,81·75/sin 140°) = 33,83 m/s

Antwort

v0 = 33,83 m/s
6.Schiefer Wurf

Antwort: H = 82,94 m

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Senkrechte Abwurfgeschwindigkeit

vy = 30·sin 45° = 21,21 m/s

Anstieg über die Klippe

Δh = vy²/(2g) = 21,21²/(2·9,81) = 22,94 m

Höhe über dem Boden

H = 60 + 22,94 = 82,94 m

Antwort

H = 82,94 m
7.Kreisbewegung

Antwort: v = 20,29 m/s

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Kräftegleichgewicht

N·cos θ = m·g, N·sin θ = m·v²/r → tan θ = v²/(r·g)

Geschwindigkeit

v = √(r·g·tan θ) = √(90·9,81·tan 25°) = 20,29 m/s

Antwort

v = 20,29 m/s
(73,05 km/h)
8.Kreisbewegung

Antwort: vmin = 3,285 m/s

Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.

Seilkraft null am höchsten Punkt

m·g = m·v²/r → v = √(g·r) = √(9,81·1,1) = 3,285 m/s

Antwort

vmin = 3,285 m/s
9.Arbeit und Energie

Antwort: Wf = 58,62 J

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Reibungskraft

N = mg·cos θ = 19,62·0,766 = 15,03 N
F = μN = 0,3·15,03 = 4,509 N

Arbeit gegen Reibung

Wf = F·d = 4,509·13 = 58,62 J

Antwort

Wf = 58,62 J
10.Arbeit und Energie

Antwort: x = 9,905 cm

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Energie nach dem rauen Streifen

Die Rampe ist glatt, also nimmt nur der Streifen Energie weg.

mgh − μmgL = 24,53·(1 − 0,25·2) = 12,26 J

Maximale Zusammendrückung

½kx² = 12,26 → x = √(2·12,26/2500) = 0,09905 m = 9,905 cm

Antwort

x = 9,905 cm
11.Impuls & Stöße

Antwort: ΔK/K = 38,1 %

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Gemeinsame Geschwindigkeit

v′ = m1·v1/(m1 + m2) = 1300·13/2100 = 8,048 m/s

Kinetische Energie vorher und nachher

Kbefore = ½·1300·13² = 109850 J
Kafter = ½·2100·8,048² = 68002 J

Verlorener Anteil

ΔK/K = 41848/109850 = 38,1 %

Antwort

ΔK/K = 38,1 %

Die verlorene Energie geht in Verformung, Wärme und Schall.

12.Impuls & Stöße

Antwort: Favg = 1155 N

Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.

Impulsänderung

J = m·Δv = 0,55·(11 + 10) = 11,55 N·s

Mittlere Kraft

Favg = J/Δt = 11,55/0,01 = 1155 N

Antwort

Favg = 1155 N
13.Federn & Pendel

Antwort: g = 3,73 m/s²

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Nach g auflösen

g = 4π²·L/T² = 4π²·0,6/2,52² = 3,73 m/s²

Antwort

g = 3,73 m/s²
14.Federn & Pendel

Antwort: t = 0,1331 s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = 2π/T = 2π/1,3 = 4,833 rad/s

Nach der Zeit auflösen

0,6 = sin(ω·t) → ω·t = arcsin(0,6) = 0,6435 rad
t = 0,6435/4,833 = 0,1331 s

Antwort

t = 0,1331 s
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: f3 = 337,5 Hz

Stehende Wellen und Doppler-Effekt: Eine an beiden Enden eingespannte Saite oder eine an beiden Enden offene Pfeife fasst ganze halbe Wellenlängen: L = nλ/2, fn = n·v/(2L), n = 1, 2, 3, … Eine einseitig geschlossene Pfeife hat am geschlossenen Ende einen Knoten und am offenen Ende einen Bauch: L = nλ/4 mit nur ungeraden n, fn = n·v/(4L). Bewegen sich Quelle oder Beobachter entlang der Verbindungslinie, gilt f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs): Verwende die oberen Vorzeichen für eine Bewegung aufeinander zu. Zwei Wellen fast gleicher Frequenz schweben mit |f₁ − f₂|.

Wellenlänge dieser Schwingung

λ = 2L/n = 2·0,8/3 = 0,5333 m

Frequenz

f = v/λ = 180/0,5333 = 337,5 Hz

Antwort

f3 = 337,5 Hz
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: w = 54 mm

Interferenz und Beugung: Licht aus zwei Spalten im Abstand d erreicht einen Punkt auf dem Schirm mit dem Gangunterschied d·sin θ. Helle Streifen erscheinen dort, wo d·sin θ = mλ (m = 0, ±1, ±2, …). Bei einem Schirm im Abstand L ≫ d liegt der m-te helle Streifen bei y = mλL/d, und der Streifenabstand ist Δy = λL/d. Ein Gitter mit N Linien pro Millimeter hat d = 1/N und scharfe Maxima bei d·sin θ = mλ; da sin θ ≤ 1, ist die höchste Ordnung die größte ganze Zahl m ≤ d/λ. Ein Einzelspalt der Breite a hat dunkle Streifen bei a·sin θ = mλ, m = ±1, ±2, …

Erster dunkler Streifen

y₁ = λL/a = 450 × 10⁻⁹·3/(0,05 × 10⁻³) = 27 mm

Breite des zentralen Maximums

w = 2y₁ = 54 mm

Antwort

w = 54 mm

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