Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)1 s27,78

Eine Fahrerin fährt mit 100 km/h und sieht ein Hindernis. Ihre Reaktionszeit beträgt 1 s, danach bremst das Auto mit einer konstanten Verzögerung von 4 m/s². Bestimme den gesamten Anhalteweg d ab dem Moment, in dem sie das Hindernis sieht.

v₀ = 100 km/htr = 1 sa = −4 m/s²
d = m
2.KinematikSchwer
v₀ = 20 m/s5 m

Ein Ball wird von der Kante eines Dachs 5 m über dem Boden mit 20 m/s senkrecht nach oben geworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Wie lange nach dem Abwurf trifft er auf den Boden? Bestimme t.

v₀ = 20 m/sh₀ = 5 mg = 9,81 m/s²
t = s
3.Newtonsche GesetzeMittel
9,5 kg2 kg

Massen von 9,5 kg und 2 kg hängen auf beiden Seiten einer leichten, reibungsfreien Rolle, verbunden durch einen leichten Faden. Das System wird aus der Ruhe losgelassen. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a der Massen.

m1 = 9,5 kgm2 = 2 kgg = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 8 kg4 kgμ = 0,2

Ein Block mit 8 kg auf einem waagerechten Tisch ist über eine leichte Schnur, die über eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einer hängenden Masse von 4 kg verbunden. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Block und Tisch ist 0,2. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Systems.

m1 = 8 kgm2 = 4 kgμ = 0,2g = 9,81 m/s²
a = m/s²
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 36 m/s40°x = ?

Ein Ball wird unter 40° zur Horizontalen vom ebenen Boden abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die horizontale Entfernung x, die der Ball zurücklegt, bevor er auf dem Boden aufkommt.

v0 = 36 m/sθ = 40°g = 9,81 m/s²
x = m
6.Schiefer WurfSchwer
3 mv0​ = 39 m/s55°x = ?

Ein Ball wird vom Boden aus mit 39 m/s unter 55° zur Horizontalen geworfen. Er landet auf dem Weg nach unten auf dem Flachdach eines 3 m hohen Gebäudes. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme den waagerechten Abstand x vom Abwurfpunkt bis zum Landepunkt.

v₀ = 39 m/sθ = 55°hroof = 3 mg = 9,81 m/s²
x = m
7.KreisbewegungMittel
θ = 20°zum Mittelpunktv = ?

Eine Kurve mit dem Radius 260 m ist um 20° überhöht. Mit welcher Geschwindigkeit v kann ein Auto sie ganz ohne Reibung durchfahren? Verwende g = 9,81 m/s².

r = 260 mθ = 20°g = 9,81 m/s²
v = m/s
8.KreisbewegungSchwer
R = 3 mh = 8,7 m

Ein Wagen mit 0,5 kg wird in 8,7 m Höhe auf einer reibungsfreien Bahn aus der Ruhe losgelassen und durchfährt einen senkrechten Looping mit dem Radius 3 m. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Normalkraft Ntop der Bahn auf den Wagen am höchsten Punkt des Loopings.

m = 0,5 kgh = 8,7 mR = 3 mg = 9,81 m/s²
Ntop = N
9.Arbeit und EnergieMittel
25°d = 9 mμ = 0,35

Ein Block gleitet aus der Ruhe eine Schräge mit 25° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,35. Bestimme seine Geschwindigkeit v, nachdem er 9 m entlang der Schräge gerutscht ist.

θ = 25°μ = 0,35d = 9 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
10.Arbeit und EnergieSchwer
F = 185 N35°μ = 0,2515 kg

Ein Block mit 15 kg startet aus der Ruhe am Fuß einer Schräge mit 35° Neigung und wird durch eine konstante Kraft von 185 N parallel zur Schräge hinaufgezogen. Der Gleitreibungskoeffizient beträgt 0,25. Bestimme die Geschwindigkeit v des Blocks, nachdem er sich 5 m die Schräge hinaufbewegt hat.

m = 15 kgF = 185 Nθ = 35°μ = 0,25d = 5 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
11.Impuls & StößeMittel
2,5 kg3 m/s3 kg

Ein Gleiter mit 2,5 kg und 3 m/s stößt auf einer reibungsfreien Bahn vollkommen elastisch und zentral mit einem ruhenden Gleiter mit 3 kg zusammen. Bestimme die Geschwindigkeit v′2 des zweiten Gleiters nach dem Stoß.

m1 = 2,5 kgm2 = 3 kgv1 = 3 m/sv2 = 0
v′2 = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
3 kgv = ?10 g35°L = 1,1 m

Ein Geschoss mit 10 g wird waagerecht in einen Klotz mit 3 kg geschossen, der an leichten Schnüren von 1,1 m Länge hängt, und bleibt darin stecken. Die Schnüre schwingen bis zu einem größten Winkel von 35° gegen die Vertikale aus. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v des Geschosses vor dem Aufprall.

m = 10 gM = 3 kgL = 1,1 mθ = 35°g = 9,81 m/s²
v = m/s
13.Federn & PendelMittel
1,4 kgk = 130 N/mA = 17 cmx = 10 cm

Eine Masse von 1,4 kg an einer Feder mit k = 130 N/m schwingt auf einer reibungsfreien Fläche mit einer Amplitude von 17 cm. Bestimme ihre Geschwindigkeit v, wenn sie 10 cm von der Ruhelage entfernt ist.

m = 1,4 kgk = 130 N/mA = 17 cmx = 10 cm
v = m/s
14.Federn & PendelSchwer
1,9 kgk = 70 N/mA = 15 cm

Eine Masse von 1,9 kg an einer Feder mit k = 70 N/m wird um 15 cm aus der Gleichgewichtslage ausgelenkt und losgelassen. Bestimme ihre maximale Geschwindigkeit vmax.

m = 1,9 kgk = 70 N/mA = 15 cm
vmax = m/s
15.Wellen, Schall & OptikMittel
θc = ?90°Flintglas, n1​ = 1,62Ethanol, n2​ = 1,36

Licht trifft in Flintglas (n = 1,62) auf eine ebene Grenzfläche zu Ethanol (n = 1,36). Bestimme den Grenzwinkel θc, ab dem es total reflektiert wird.

n1 = 1,62n2 = 1,36
θc = °
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
f1​ = 8 cmf2​ = 20 cm18 cm25 cm

Zwei dünne Linsen haben dieselbe Achse und 25 cm Abstand: Linse 1 mit f₁ = 8 cm und Linse 2 mit f₂ = 20 cm. Ein Gegenstand steht 18 cm vor Linse 1. Bestimme die Lage di2 des endgültigen Bildes, von Linse 2 aus gemessen (positiv hinter Linse 2, Konvention: reell ist positiv).

f1 = 8 cmf2 = 20 cms = 25 cmdo = 18 cm
di2 = cm

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: d = 124,2 m

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Einheiten

v₀ = 100/3,6 = 27,78 m/s

Reaktionsweg

d1 = v₀·tr = 27,78·1 = 27,78 m

Bremsweg

d2 = v₀²/(2a) = 27,78²/(2·4) = 96,45 m

Summe

d = 27,78 + 96,45 = 124,2 m

Antwort

d = 124,2 m
2.Kinematik

Antwort: t = 4,314 s

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Bewegungsgleichung

Nach oben ist positiv, und der Boden liegt h₀ unter dem Startpunkt.

−5 = 20·t − ½·9,81·t²
4,905·t² − 20·t − 5 = 0

Quadratische Gleichung lösen

Nur die positive Lösung ist physikalisch sinnvoll.

t = (20 + √(20² + 2·9,81·5))/9,81 = 4,314 s

Antwort

t = 4,314 s
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 6,398 m/s²

Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.

Beschleunigung

Die resultierende antreibende Kraft ist die Differenz der Gewichtskräfte; sie bewegt die Gesamtmasse.

a = (9,5 − 2)·9,81/(9,5 + 2) = 6,398 m/s²

Antwort

a = 6,398 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 1,962 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Beschleunigung des Systems

a = (m2·g − μ·m1·g)/(m1 + m2) = (39,24 − 15,7)/12 = 1,962 m/s²

Antwort

a = 1,962 m/s²
5.Schiefer Wurf

Antwort: x = 130,1 m

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 36·cos 40° = 27,58 m/s
vy = v0·sin θ = 36·sin 40° = 23,14 m/s

Flugzeit

Abwurf und Landung auf gleicher Höhe: t = 2vy/g.

t = 2·23,14/9,81 = 4,718 s

Horizontale Entfernung

x = vx·t = 27,58·4,718 = 130,1 m

Antwort

x = 130,1 m
6.Schiefer Wurf

Antwort: x = 143,6 m

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

vx = 22,37 m/s, vy = 31,95 m/s

Zeit bis zur Landung auf dem Dach

Größere Lösung: Der Ball sinkt.

3 = 31,95·t − 4,905·t²
t = (31,95 + √(31,95² − 2·9,81·3))/9,81 = 6,418 s

Horizontale Entfernung

x = vx·t = 22,37·6,418 = 143,6 m

Antwort

x = 143,6 m
7.Kreisbewegung

Antwort: v = 30,47 m/s

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Kräftegleichgewicht

N·cos θ = m·g, N·sin θ = m·v²/r → tan θ = v²/(r·g)

Geschwindigkeit

v = √(r·g·tan θ) = √(260·9,81·tan 20°) = 30,47 m/s

Antwort

v = 30,47 m/s
(109,7 km/h)
8.Kreisbewegung

Antwort: Ntop = 3,924 N

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Geschwindigkeit aus dem Energieerhaltungssatz

v² = 2·9,81·(8,7 − 2·3) = 52,97 m²/s²

Kräfte

Zum Mittelpunkt ist positiv.

N = m·v²/R − m·g = 0,5·52,97/3 − 4,905 = 3,924 N

Antwort

Ntop = 3,924 N
9.Arbeit und Energie

Antwort: v = 4,314 m/s

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Energiebilanz entlang der Schräge

Der Block sinkt um d·sin θ, während die Reibung μmg·cos θ·d abzieht. Die Masse kürzt sich.

½v² = g·d·(sin θ − μ·cos θ)
v = √(2·9,81·9·(0,4226 − 0,35·0,9063)) = 4,314 m/s

Antwort

v = 4,314 m/s
10.Arbeit und Energie

Antwort: v = 6,854 m/s

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Kräfte entlang der Ebene

m·g = 15·9,81 = 147,2 N
mg·sin θ = 84,4 N
μ·mg·cos θ = 30,13 N

Arbeitssatz

½mv² = (185 − 114,5)·5 = 352,3 J
v = √(2·352,3/15) = 6,854 m/s

Antwort

v = 6,854 m/s
11.Impuls & Stöße

Antwort: v′2 = 2,727 m/s

Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.

Elastischer Stoß mit ruhendem Stoßpartner

Löst man Impuls- und Energieerhaltung gemeinsam, ergeben sich diese beiden Ergebnisse.

v′1 = (2,5 − 3)/(2,5 + 3)·3 = −0,2727 m/s
v′2 = 2·2,5/(2,5 + 3)·3 = 2,727 m/s

Antwort

v′2 = 2,727 m/s
12.Impuls & Stöße

Antwort: v = 594,7 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Anstieg des Klotzes

h = L·(1 − cos θ) = 1,1·(1 − cos 35°) = 0,1989 m

Geschwindigkeit nach dem Aufprall

V = √(2·9,81·0,1989) = 1,976 m/s

Stoß

v = (m + M)·V/m = 3,01·1,976/0,01 = 594,7 m/s

Antwort

v = 594,7 m/s
13.Federn & Pendel

Antwort: v = 1,325 m/s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = √(130/1,4) = 9,636 rad/s

Geschwindigkeit bei x

v = ω·√(A² − x²) = 9,636·√(0,17² − 0,1²) = 1,325 m/s

Antwort

v = 1,325 m/s
14.Federn & Pendel

Antwort: vmax = 0,9105 m/s

Harmonische Schwingung: Eine Masse m an einer Feder mit der Federkonstante k schwingt mit der Kreisfrequenz ω = √(k/m) und der Periodendauer T = 2π/ω = 2π·√(m/k). Ein Fadenpendel der Länge L hat T = 2π·√(L/g). Mit der Amplitude A ist die größte Geschwindigkeit A·ω, die größte Beschleunigung A·ω² und die Energie ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = √(70/1,9) = 6,07 rad/s

Maximale Geschwindigkeit

vmax = A·ω = 0,15·6,07 = 0,9105 m/s

Antwort

vmax = 0,9105 m/s
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: θc = 57,09 °

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Brechung bei 90°

sin θc = n₂/n₁ = 1,36/1,62 = 0,8395

Grenzwinkel

θc = arcsin(0,8395) = 57,09°

Antwort

θc = 57,09°
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: di2 = −22,55 cm

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Bild von Linse 1

1/di1 = 1/8 − 1/18 → di1 = 14,4 cm

Gegenstand für Linse 2

do2 = 25 − 14,4 = 10,6 cm

Endgültiges Bild

1/di2 = 1/20 − 1/10,6 → di2 = −22,55 cm

Antwort

di2 = −22,55 cm

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