Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)t = ?22,22

Ein Auto, das mit 80 km/h fährt, bremst mit einer konstanten Verzögerung von 3,5 m/s² bis zum Stillstand. Wie lange dauert das Bremsen? Bestimme t.

v₀ = 80 km/ha = −3,5 m/s²v = 0
t = s
2.KinematikSchwer
a = 32 m/s²

Eine Modellrakete wird aus der Ruhe senkrecht nach oben gestartet. Ihr Triebwerk gibt ihr 3 s lang eine konstante Aufwärtsbeschleunigung von 32 m/s², danach schaltet das Triebwerk ab und die Rakete bewegt sich frei. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Wie lange nach dem Start schlägt sie auf dem Boden auf? Bestimme t.

a = 32 m/s²t1 = 3 sg = 9,81 m/s²
t = s
3.Newtonsche GesetzeMittel
θ = 35°a = ?m = 19 kg

Ein Block mit 19 kg gleitet eine schiefe Ebene mit 35° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Blocks entlang der Ebene.

m = 19 kgθ = 35°μ = 0,1g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 6 kg5,5 kgμ = 0,25

Ein Block mit 6 kg auf einem waagerechten Tisch ist über eine leichte Schnur, die über eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einer hängenden Masse von 5,5 kg verbunden. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Block und Tisch ist 0,25. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Seilkraft T in der Schnur.

m1 = 6 kgm2 = 5,5 kgμ = 0,25g = 9,81 m/s²
T = N
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 22 m/s70°Wurfweite

Ein Ball wird unter 70° zur Horizontalen vom ebenen Boden abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die Flugzeit t, bis der Ball auf dem Boden aufkommt.

v0 = 22 m/sθ = 70°g = 9,81 m/s²
t = s
6.Schiefer WurfSchwer
h = 45 mv0​ = 34 m/s40°α = ?

Ein Ball wird mit 34 m/s unter 40° zur Horizontalen von der Kante einer 45 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Unter welchem Winkel α unter der Horizontalen trifft er auf den Boden?

v₀ = 34 m/sθ = 40°h = 45 mg = 9,81 m/s²
α = °
7.KreisbewegungMittel
r = 110 m10 m/s

Ein Auto mit 1600 kg fährt mit 10 m/s über eine Kuppe in der Straße. Die Kuppe ist ein Kreisbogen mit dem Radius 110 m. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Normalkraft N der Straße auf das Auto auf der Kuppe.

m = 1600 kgv = 10 m/sr = 110 mg = 9,81 m/s²
N = N
8.KreisbewegungSchwer
r = 1,2 mv = ?

Ein Ball an einer 1,2 m langen Schnur wird auf einem vertikalen Kreis herumgeschleudert. Verwende g = 9,81 m/s². Wie groß ist die kleinste Geschwindigkeit vmin am höchsten Punkt, bei der die Schnur gerade noch gespannt bleibt?

r = 1,2 mg = 9,81 m/s²
vmin = m/s
9.Arbeit und EnergieMittel
40°L = 3 m2 kg

Eine Kugel mit 2 kg hängt an einem leichten Faden der Länge 3 m. Sie wird ausgelenkt, bis der Faden 40° mit der Vertikalen bildet, und aus der Ruhe losgelassen. Bestimme die Fadenkraft T, wenn die Kugel den tiefsten Punkt durchläuft.

m = 2 kgL = 3 mθ = 40°g = 9,81 m/s²
T = N
10.Arbeit und EnergieSchwer
h = 3 mL = 5 mμ = 0,1k = 1000 N/m

Ein Block mit 2 kg wird auf einer glatten Rampe in 3 m Höhe aus der Ruhe losgelassen. Unten überquert er einen rauen, waagerechten Streifen von 5 m Länge (μ = 0,1) und läuft dann auf einer glatten Fläche gegen eine Feder (k = 1000 N/m). Bestimme die Geschwindigkeit v des Blocks, wenn er die Feder erreicht.

m = 2 kgh = 3 mL = 5 mμ = 0,1k = 1000 N/mg = 9,81 m/s²
v = m/s
11.Impuls & StößeMittel
1 kgv = ?15 gh = 11 cm

Ein Geschoss mit 15 g wird waagerecht in einen an leichten Schnüren hängenden Holzklotz mit 1 kg geschossen und bleibt darin stecken. Der Klotz schwingt hoch, bis er 11 cm höher ist als am Anfang. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v des Geschosses vor dem Aufprall.

m = 15 gM = 1 kgh = 11 cmg = 9,81 m/s²
v = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
21 m/s10 m/s

Ein Ball mit 0,35 kg trifft mit 21 m/s auf eine Wand und prallt mit 10 m/s gerade zurück. Der Kontakt dauert 40 ms. Bestimme die mittlere Kraft Favg der Wand auf den Ball.

m = 0,35 kgvin = 21 m/svout = 10 m/sΔt = 40 ms
Favg = N
13.Federn & PendelMittel
L = 2 mT = 1,78 s

Eine Astronautin stellt auf einem anderen Planeten fest, dass ein Fadenpendel von 2 m Länge bei kleinen Auslenkungen eine Periodendauer von 1,78 s hat. Bestimme die Fallbeschleunigung g auf diesem Planeten.

L = 2 mT = 1,78 s
g = m/s²
14.Federn & PendelSchwer
t (s)x (cm)t = ?2,8

Ein Körper führt eine harmonische Schwingung mit der Periodendauer 1,7 s und der Amplitude 7 cm aus. Welche kürzeste Zeit t braucht er, um sich von der Ruhelage bis zu einer Auslenkung von 2,8 cm zu bewegen?

T = 1,7 sA = 7 cmx = 2,8 cm
t = s
15.Wellen, Schall & OptikMittel
FFdo​ = 4 cmf = 10 cm

Ein Gegenstand steht 4 cm vor einer dünnen sammelnden Linse mit einer Brennweite von 10 cm. Bestimme den Abbildungsmaßstab m (negativ bei einem umgekehrten Bild).

do = 4 cmf = 10 cm
m =
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
λ = 550 nmθ

Ein Beugungsgitter hat 200 Linien pro Millimeter. Licht der Wellenlänge 550 nm fällt senkrecht darauf. Welche höchste Ordnung mmax eines hellen Maximums ist sichtbar?

N = 200 mm⁻¹λ = 550 nm
mmax =

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: t = 6,349 s

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Einheiten

v₀ = 80/3,6 = 22,22 m/s

Bremszeit

0 = v₀ − a·t → t = v₀/a = 22,22/3,5 = 6,349 s

Antwort

t = 6,349 s
2.Kinematik

Antwort: t = 23,97 s

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Antriebsphase

v₁ = 32·3 = 96 m/s
h₁ = ½·32·3² = 144 m

Freier Flug bis zum Boden

Löse −h₁ = v₁·t₂ − ½·g·t₂² und nimm die positive Lösung.

t₂ = (96 + √(96² + 2·9,81·144))/9,81 = 20,97 s
t = 3 + 20,97 = 23,97 s

Antwort

t = 23,97 s
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 4,823 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Kräfte entlang der Ebene

Hangabwärts ist positiv.

m·a = m·g·sin θ − μ·m·g·cos θ

Beschleunigung

a = 9,81·(sin 35° − 0,1·cos 35°) = 9,81·(0,5736 − 0,08192) = 4,823 m/s²

Antwort

a = 4,823 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: T = 35,19 N

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Beschleunigung des Systems

a = (m2·g − μ·m1·g)/(m1 + m2) = (53,96 − 14,71)/11,5 = 3,412 m/s²

Seilkraft aus dem Block auf dem Tisch

T − μ·m1·g = m1·a
T = 6·3,412 + 14,71 = 35,19 N

Antwort

T = 35,19 N
5.Schiefer Wurf

Antwort: t = 4,215 s

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 22·cos 70° = 7,524 m/s
vy = v0·sin θ = 22·sin 70° = 20,67 m/s

Flugzeit

Abwurf und Landung auf gleicher Höhe: t = 2vy/g.

t = 2·20,67/9,81 = 4,215 s

Antwort

t = 4,215 s
6.Schiefer Wurf

Antwort: α = 54,77 °

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

vx = 34·cos 40° = 26,05 m/s
vy0 = 34·sin 40° = 21,85 m/s

Senkrechte Geschwindigkeit beim Aufprall

Energie oder v² = v₀² + 2as in senkrechter Richtung.

vy = √(21,85² + 2·9,81·45) = 36,89 m/s

Aufprallwinkel

tan α = vy/vx = 36,89/26,05 → α = 54,77°

Antwort

α = 54,77°
7.Kreisbewegung

Antwort: N = 14241 N

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Kräfte am höchsten Punkt

Zum Mittelpunkt (nach unten) ist positiv.

m·g − N = m·v²/r
N = 1600·9,81 − 1600·10²/110 = 15696 − 1455 = 14241 N

Antwort

N = 14241 N

Das Auto fühlt sich leichter an: Die Straße drückt weniger stark nach oben als seine Gewichtskraft.

8.Kreisbewegung

Antwort: vmin = 3,431 m/s

Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.

Seilkraft null am höchsten Punkt

m·g = m·v²/r → v = √(g·r) = √(9,81·1,2) = 3,431 m/s

Antwort

vmin = 3,431 m/s
9.Arbeit und Energie

Antwort: T = 28,8 N

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d). Auf einer Kreisbahn muss die resultierende Kraft zum Mittelpunkt gleich mv²/r sein.

Geschwindigkeit unten

v² = 2gL(1 − cos θ) = 2·9,81·3·(1 − cos 40°) = 13,77 m²/s²

Kräfte unten

m·g = 2·9,81 = 19,62 N
T = mg + mv²/L = 19,62 + 2·13,77/3 = 28,8 N

Antwort

T = 28,8 N

Probe: T = mg(3 − 2cos θ) = 28,8 N.

10.Arbeit und Energie

Antwort: v = 7,004 m/s

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Energie nach dem rauen Streifen

Die Rampe ist glatt, also nimmt nur der Streifen Energie weg.

mgh − μmgL = 19,62·(3 − 0,1·5) = 49,05 J

Geschwindigkeit an der Feder

½mv² = mg(h − μL) → v = √(2g(h − μL)) = √(2·9,81·2,5) = 7,004 m/s

Antwort

v = 7,004 m/s
11.Impuls & Stöße

Antwort: v = 99,41 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Hochschwingen nach dem Aufprall

V = √(2·g·h) = √(2·9,81·0,11) = 1,469 m/s

Stoß

m·v = (m + M)·V → v = (0,015 + 1)·1,469/0,015 = 99,41 m/s

Antwort

v = 99,41 m/s
12.Impuls & Stöße

Antwort: Favg = 271,3 N

Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.

Impulsänderung

J = m·Δv = 0,35·(10 + 21) = 10,85 N·s

Mittlere Kraft

Favg = J/Δt = 10,85/0,04 = 271,3 N

Antwort

Favg = 271,3 N
13.Federn & Pendel

Antwort: g = 24,92 m/s²

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Nach g auflösen

g = 4π²·L/T² = 4π²·2/1,78² = 24,92 m/s²

Antwort

g = 24,92 m/s²
14.Federn & Pendel

Antwort: t = 0,1113 s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = 2π/T = 2π/1,7 = 3,696 rad/s

Nach der Zeit auflösen

0,4 = sin(ω·t) → ω·t = arcsin(0,4) = 0,4115 rad
t = 0,4115/3,696 = 0,1113 s

Antwort

t = 0,1113 s
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: m = 1,667

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Linsengleichung für dünne Linsen

1/di = 1/f − 1/do = 1/10 − 1/4
di = −6,667 cm
FF4 cmf = 10 cm

Abbildungsmaßstab

m = −di/do = −(−6,667)/4 = 1,667

Antwort

m = 1,667
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: mmax = 9

Interferenz und Beugung: Licht aus zwei Spalten im Abstand d erreicht einen Punkt auf dem Schirm mit dem Gangunterschied d·sin θ. Helle Streifen erscheinen dort, wo d·sin θ = mλ (m = 0, ±1, ±2, …). Bei einem Schirm im Abstand L ≫ d liegt der m-te helle Streifen bei y = mλL/d, und der Streifenabstand ist Δy = λL/d. Ein Gitter mit N Linien pro Millimeter hat d = 1/N und scharfe Maxima bei d·sin θ = mλ; da sin θ ≤ 1, ist die höchste Ordnung die größte ganze Zahl m ≤ d/λ. Ein Einzelspalt der Breite a hat dunkle Streifen bei a·sin θ = mλ, m = ±1, ±2, …

Linienabstand

d = 1/200 mm = 5 µm

Höchste Ordnung

m ≤ d/λ = 5 µm/0,55 µm = 9,091 → mmax = 9

Antwort

mmax = 9

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