Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)t = ?20

Ein Auto, das mit 72 km/h fährt, bremst mit einer konstanten Verzögerung von 6,5 m/s² bis zum Stillstand. Wie lange dauert das Bremsen? Bestimme t.

v₀ = 72 km/ha = −6,5 m/s²v = 0
t = s
2.KinematikSchwer
a = 22 m/s²

Eine Modellrakete wird aus der Ruhe senkrecht nach oben gestartet. Ihr Triebwerk gibt ihr 2 s lang eine konstante Aufwärtsbeschleunigung von 22 m/s², danach schaltet das Triebwerk ab und die Rakete bewegt sich frei. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Höhe hmax, die die Rakete erreicht.

a = 22 m/s²t1 = 2 sg = 9,81 m/s²
hmax = m
3.Newtonsche GesetzeMittel
θ = 30°a = ?m = 8 kg

Ein Block mit 8 kg gleitet eine schiefe Ebene mit 30° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,3. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Blocks entlang der Ebene.

m = 8 kgθ = 30°μ = 0,3g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 2 kg5 kgμ = 0,25

Ein Block mit 2 kg auf einem waagerechten Tisch ist über eine leichte Schnur, die über eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einer hängenden Masse von 5 kg verbunden. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Block und Tisch ist 0,25. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Systems.

m1 = 2 kgm2 = 5 kgμ = 0,25g = 9,81 m/s²
a = m/s²
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 18 m/sθ = ?R = 25 m

Ein Ball wird von ebenem Boden mit 18 m/s abgeworfen und soll 25 m entfernt landen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme den kleineren der beiden möglichen Abwurfwinkel θ.

v₀ = 18 m/sR = 25 mg = 9,81 m/s²
θ = °
6.Schiefer WurfSchwer
h = 50 mv0​ = 31 m/s25°Wurfweite

Ein Ball wird unter 25° zur Horizontalen von der Kante einer 50 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die Flugzeit t, bis der Ball auf dem Boden aufkommt.

v0 = 31 m/sθ = 25°h = 50 mg = 9,81 m/s²
t = s
7.KreisbewegungMittel
r = 95 m17 m/s

Ein Auto mit 1600 kg fährt mit 17 m/s über eine Kuppe in der Straße. Die Kuppe ist ein Kreisbogen mit dem Radius 95 m. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Normalkraft N der Straße auf das Auto auf der Kuppe.

m = 1600 kgv = 17 m/sr = 95 mg = 9,81 m/s²
N = N
8.KreisbewegungSchwer
r = 1,2 mv = 6 m/s

Ein Ball mit 1 kg an einer 1,2 m langen Schnur wird auf einem vertikalen Kreis herumgeschleudert. Am tiefsten Punkt bewegt er sich mit 6 m/s. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Seilkraft T in der Schnur am tiefsten Punkt.

m = 1 kgr = 1,2 mv = 6 m/sg = 9,81 m/s²
T = N
9.Arbeit und EnergieMittel
70°L = 0,8 m0,5 kg

Eine Kugel mit 0,5 kg hängt an einem leichten Faden der Länge 0,8 m. Sie wird ausgelenkt, bis der Faden 70° mit der Vertikalen bildet, und aus der Ruhe losgelassen. Bestimme die Fadenkraft T, wenn die Kugel den tiefsten Punkt durchläuft.

m = 0,5 kgL = 0,8 mθ = 70°g = 9,81 m/s²
T = N
10.Arbeit und EnergieSchwer
h = 4,8 mR = 1,5 mv = ?

Ein Wagen mit 2 kg wird in 4,8 m Höhe auf einer glatten Bahn aus der Ruhe losgelassen, die in einen senkrechten Looping mit dem Radius 1,5 m führt. Bestimme die Geschwindigkeit v des Wagens am höchsten Punkt des Loopings.

m = 2 kgh = 4,8 mR = 1,5 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
11.Impuls & StößeMittel
4,5 kg7 m/s5 kg

Ein Gleiter mit 4,5 kg und 7 m/s stößt auf einer reibungsfreien Bahn vollkommen elastisch und zentral mit einem ruhenden Gleiter mit 5 kg zusammen. Bestimme die Geschwindigkeit v′1 des ersten Gleiters nach dem Stoß (positiv in seiner ursprünglichen Richtung).

m1 = 4,5 kgm2 = 5 kgv1 = 7 m/sv2 = 0
v′1 = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
1 kgv = ?12 g35°L = 1,6 m

Ein Geschoss mit 12 g wird waagerecht in einen Klotz mit 1 kg geschossen, der an leichten Schnüren von 1,6 m Länge hängt, und bleibt darin stecken. Die Schnüre schwingen bis zu einem größten Winkel von 35° gegen die Vertikale aus. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v des Geschosses vor dem Aufprall.

m = 12 gM = 1 kgL = 1,6 mθ = 35°g = 9,81 m/s²
v = m/s
13.Federn & PendelMittel
L = 1,3 m

Ein Fadenpendel hat eine Länge von 1,3 m. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme seine Periodendauer T für kleine Auslenkungen.

L = 1,3 mg = 9,81 m/s²
T = s
14.Federn & PendelSchwer
t (s)x (cm)t = ?7,2

Ein Körper führt eine harmonische Schwingung mit der Periodendauer 2,4 s und der Amplitude 9 cm aus. Welche kürzeste Zeit t braucht er, um sich von seiner maximalen Auslenkung von 9 cm bis zu einer Auslenkung von 7,2 cm zu bewegen?

T = 2,4 sA = 9 cmx = 7,2 cm
t = s
15.Wellen, Schall & OptikMittel
θc = ?90°Kronglas, n1​ = 1,50Acrylglas, n2​ = 1,49

Licht trifft in Kronglas (n = 1,50) auf eine ebene Grenzfläche zu Acrylglas (n = 1,49). Bestimme den Grenzwinkel θc, ab dem es total reflektiert wird.

n1 = 1,50n2 = 1,49
θc = °
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
θa​ = ?n1​ = 1,46n2​ = 1,36n0​ = 1,00

Eine Glasfaser hat einen Kern mit n₁ = 1,46 und einen Mantel mit n₂ = 1,36. Bestimme den größten Winkel θa zur Faserachse, unter dem Licht aus der Luft in das Faserende eintreten und noch durch Totalreflexion geführt werden kann.

n1 = 1,46n2 = 1,36n0 = 1,00
θa = °

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: t = 3,077 s

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Einheiten

v₀ = 72/3,6 = 20 m/s

Bremszeit

0 = v₀ − a·t → t = v₀/a = 20/6,5 = 3,077 s

Antwort

t = 3,077 s
2.Kinematik

Antwort: hmax = 142,7 m

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Antriebsphase

v₁ = 22·2 = 44 m/s
h₁ = ½·22·2² = 44 m

Freier Flug nach oben

Am höchsten Punkt ist die Geschwindigkeit null.

Δh = v₁²/(2g) = 44²/(2·9,81) = 98,67 m
hmax = 44 + 98,67 = 142,7 m

Antwort

hmax = 142,7 m
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 2,356 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Kräfte entlang der Ebene

Hangabwärts ist positiv.

m·a = m·g·sin θ − μ·m·g·cos θ

Beschleunigung

a = 9,81·(sin 30° − 0,3·cos 30°) = 9,81·(0,5 − 0,2598) = 2,356 m/s²

Antwort

a = 2,356 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 6,306 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Beschleunigung des Systems

a = (m2·g − μ·m1·g)/(m1 + m2) = (49,05 − 4,905)/7 = 6,306 m/s²

Antwort

a = 6,306 m/s²
5.Schiefer Wurf

Antwort: θ = 24,6 °

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Formel für die Wurfweite

R = v₀²·sin 2θ/g → sin 2θ = 9,81·25/18² = 0,7569

Winkel

2θ = 49,2° → θ = 24,6°

Antwort

θ = 24,6°

Die andere Lösung ist 90° − θ = 65,4°.

6.Schiefer Wurf

Antwort: t = 4,796 s

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 31·cos 25° = 28,1 m/s
vy = v0·sin θ = 31·sin 25° = 13,1 m/s

Flugzeit

Löse y(t) = h + vy·t − ½gt² = 0 nach der positiven Wurzel auf.

0 = 50 + 13,1·t − 4,905·t²
t = (vy + √(vy² + 2gh))/g = (13,1 + √(171,6 + 981))/9,81 = 4,796 s

Antwort

t = 4,796 s
7.Kreisbewegung

Antwort: N = 10829 N

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Kräfte am höchsten Punkt

Zum Mittelpunkt (nach unten) ist positiv.

m·g − N = m·v²/r
N = 1600·9,81 − 1600·17²/95 = 15696 − 4867 = 10829 N

Antwort

N = 10829 N

Das Auto fühlt sich leichter an: Die Straße drückt weniger stark nach oben als seine Gewichtskraft.

8.Kreisbewegung

Antwort: T = 39,81 N

Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.

Kräfte am tiefsten Punkt

Zum Mittelpunkt hin (nach oben) ist positiv.

T − m·g = m·v²/r
T = 1·9,81 + 1·6²/1,2 = 9,81 + 30 = 39,81 N

Antwort

T = 39,81 N
9.Arbeit und Energie

Antwort: T = 11,36 N

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d). Auf einer Kreisbahn muss die resultierende Kraft zum Mittelpunkt gleich mv²/r sein.

Geschwindigkeit unten

v² = 2gL(1 − cos θ) = 2·9,81·0,8·(1 − cos 70°) = 10,33 m²/s²

Kräfte unten

m·g = 0,5·9,81 = 4,905 N
T = mg + mv²/L = 4,905 + 0,5·10,33/0,8 = 11,36 N

Antwort

T = 11,36 N

Probe: T = mg(3 − 2cos θ) = 11,36 N.

10.Arbeit und Energie

Antwort: v = 5,943 m/s

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d). Auf einer Kreisbahn muss die resultierende Kraft zum Mittelpunkt gleich mv²/r sein.

Geschwindigkeit am höchsten Punkt

v² = 2g(h − 2R) = 2·9,81·(4,8 − 3) = 35,32 m²/s²
v = 5,943 m/s

Antwort

v = 5,943 m/s

Der Wagen schafft den Looping gerade noch bei h = 2,5R; dann ist N = 0 am höchsten Punkt.

11.Impuls & Stöße

Antwort: v′1 = −0,3684 m/s

Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.

Elastischer Stoß mit ruhendem Stoßpartner

Löst man Impuls- und Energieerhaltung gemeinsam, ergeben sich diese beiden Ergebnisse.

v′1 = (4,5 − 5)/(4,5 + 5)·7 = −0,3684 m/s
v′2 = 2·4,5/(4,5 + 5)·7 = 6,632 m/s

Antwort

v′1 = −0,3684 m/s

Das Minuszeichen bedeutet, dass der erste Gleiter zurückprallt.

12.Impuls & Stöße

Antwort: v = 200,9 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Anstieg des Klotzes

h = L·(1 − cos θ) = 1,6·(1 − cos 35°) = 0,2894 m

Geschwindigkeit nach dem Aufprall

V = √(2·9,81·0,2894) = 2,383 m/s

Stoß

v = (m + M)·V/m = 1,012·2,383/0,012 = 200,9 m/s

Antwort

v = 200,9 m/s
13.Federn & Pendel

Antwort: T = 2,287 s

Harmonische Schwingung: Eine Masse m an einer Feder mit der Federkonstante k schwingt mit der Kreisfrequenz ω = √(k/m) und der Periodendauer T = 2π/ω = 2π·√(m/k). Ein Fadenpendel der Länge L hat T = 2π·√(L/g). Mit der Amplitude A ist die größte Geschwindigkeit A·ω, die größte Beschleunigung A·ω² und die Energie ½·k·A².

Periodendauer des Pendels

T = 2π·√(1,3/9,81) = 2,287 s

Antwort

T = 2,287 s
14.Federn & Pendel

Antwort: t = 0,2458 s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = 2π/T = 2π/2,4 = 2,618 rad/s

Nach der Zeit auflösen

0,8 = cos(ω·t) → ω·t = arccos(0,8) = 0,6435 rad
t = 0,6435/2,618 = 0,2458 s

Antwort

t = 0,2458 s
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: θc = 83,38 °

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Brechung bei 90°

sin θc = n₂/n₁ = 1,49/1,50 = 0,9933

Grenzwinkel

θc = arcsin(0,9933) = 83,38°

Antwort

θc = 83,38°
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: θa = 32,08 °

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Grenzwinkel am Mantel

sin θc = 1,36/1,46 = 0,9315 → θc = 68,67°

Numerische Apertur

NA = √(1,46² − 1,36²) = 0,531

Akzeptanzwinkel

θa = arcsin(0,531) = 32,08°

Antwort

θa = 32,08°

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