Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.
2Übungsaufgaben
1.KinematikMittel
Ein Flugzeug startet aus der Ruhe und beschleunigt gleichmäßig mit 2,75 m/s² entlang einer Startbahn. Bestimme seine Geschwindigkeit v nach 1600 m.
v₀ = 0a = 2,75 m/s²s = 1600 m
v = m/s
2.KinematikSchwer
Ball A wird aus der Ruhe aus 55 m Höhe fallen gelassen. Im selben Moment wird Ball B direkt darunter vom Boden mit 30 m/s senkrecht nach oben geworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Wann treffen sich die Bälle? Bestimme t.
H = 55 mv0B = 30 m/sg = 9,81 m/s²
t = s
3.Newtonsche GesetzeMittel
Massen von 5,5 kg und 2,5 kg hängen auf beiden Seiten einer leichten, reibungsfreien Rolle, verbunden durch einen leichten Faden. Das System wird aus der Ruhe losgelassen. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a der Massen.
m1 = 5,5 kgm2 = 2,5 kgg = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
Ein Block mit 3,5 kg auf einem waagerechten Tisch ist über eine leichte Schnur, die über eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einer hängenden Masse von 1,5 kg verbunden. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Block und Tisch ist 0,2. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Systems.
m1 = 3,5 kgm2 = 1,5 kgμ = 0,2g = 9,81 m/s²
a = m/s²
5.Schiefer WurfMittel
Ein Ball wird unter 40° zur Horizontalen vom ebenen Boden abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die Flugzeit t, bis der Ball auf dem Boden aufkommt.
v0 = 38 m/sθ = 40°g = 9,81 m/s²
t = s
6.Schiefer WurfSchwer
Ein Ball wird mit 27 m/s unter 35° zur Horizontalen von der Kante einer 55 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Höhe H über dem Boden am Fuß der Klippe.
v₀ = 27 m/sθ = 35°h = 55 mg = 9,81 m/s²
H = m
7.KreisbewegungMittel
Ein Auto fährt durch eine ebene Kurve mit dem Radius 80 m. Der Haftreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße ist 0,4. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Geschwindigkeit vmax, mit der das Auto die Kurve durchfahren kann, ohne zu rutschen.
r = 80 mμs = 0,4g = 9,81 m/s²
vmax = m/s
8.KreisbewegungSchwer
Eine Kurve mit dem Radius 50 m ist um 12° überhöht, und der Haftreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße beträgt 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die höchste Geschwindigkeit vmax, mit der ein Auto die Kurve durchfahren kann, ohne nach oben und außen zu rutschen.
r = 50 mθ = 12°μs = 0,1g = 9,81 m/s²
vmax = m/s
9.Arbeit und EnergieMittel
Ein Block gleitet aus der Ruhe eine Schräge mit 35° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,15. Bestimme seine Geschwindigkeit v, nachdem er 3 m entlang der Schräge gerutscht ist.
θ = 35°μ = 0,15d = 3 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
10.Arbeit und EnergieSchwer
Ein Block mit 8 kg liegt auf einem rauen waagerechten Tisch (μ = 0,2). Ein leichter Faden läuft von ihm über eine glatte Rolle an der Tischkante zu einem hängenden Block mit 5 kg. Das System wird aus der Ruhe losgelassen. Bestimme die Geschwindigkeit v der Blöcke, nachdem der hängende Block 1,5 m gefallen ist.
m1 = 8 kgm2 = 5 kgμ = 0,2d = 1,5 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
11.Impuls & StößeMittel
Ein Gleiter mit 2 kg und 7 m/s stößt auf einer reibungsfreien Bahn vollkommen elastisch und zentral mit einem ruhenden Gleiter mit 5 kg zusammen. Bestimme die Geschwindigkeit v′2 des zweiten Gleiters nach dem Stoß.
m1 = 2 kgm2 = 5 kgv1 = 7 m/sv2 = 0
v′2 = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
An einer Kreuzung stößt ein Auto mit 1700 kg, das mit 13 m/s nach Osten fährt, mit einem Auto mit 1400 kg zusammen, das mit 8 m/s nach Norden fährt. Die Autos verhaken sich. Bestimme die Geschwindigkeit v′ des Wracks direkt nach dem Zusammenstoß.
m1 = 1700 kgv1 = 13 m/s (E)m2 = 1400 kgv2 = 8 m/s (N)
v′ = m/s
13.Federn & PendelMittel
Ein Fadenpendel hat eine Länge von 1,1 m. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme seine Periodendauer T für kleine Auslenkungen.
L = 1,1 mg = 9,81 m/s²
T = s
14.Federn & PendelSchwer
Ein Geschoss mit 8 g und 200 m/s trifft einen Klotz mit 0,5 kg, der auf einer reibungsfreien Fläche liegt, und bleibt darin stecken. Der Klotz ist an einer waagerechten Feder mit k = 900 N/m befestigt. Bestimme die Amplitude A der entstehenden Schwingung in cm.
m = 8 gv = 200 m/sM = 0,5 kgk = 900 N/m
A = cm
15.Wellen, Schall & OptikMittel
Eine an beiden Enden offene Pfeife ist 0,4 m lang. Die Schallgeschwindigkeit beträgt 343 m/s. Bestimme die Frequenz f3 ihrer Schwingung „3. Harmonische“.
v = 343 m/sn = 3L = 0,4 m
f3 = Hz
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
Ein Beugungsgitter hat 200 Linien pro Millimeter. Licht der Wellenlänge 450 nm fällt senkrecht darauf. Welche höchste Ordnung mmax eines hellen Maximums ist sichtbar?
N = 200 mm⁻¹λ = 450 nm
mmax =
3Lösungen
1.Kinematik
Antwort: v = 93,81 m/s
Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.
Geschwindigkeit nach der Strecke
v = √(2·a·s) = √(2·2,75·1600) = 93,81 m/s
Antwort
v = 93,81 m/s
(337,7 km/h)
2.Kinematik
Antwort: t = 1,833 s
Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.
Treffzeitpunkt
Nach oben ist positiv, der Boden ist y = 0.
55 − ½g·t² = 30·t − ½g·t² → t = 55/30 = 1,833 s
Antwort
t = 1,833 s
3.Newtonsche Gesetze
Antwort: a = 3,679 m/s²
Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.
Beschleunigung
Die resultierende antreibende Kraft ist die Differenz der Gewichtskräfte; sie bewegt die Gesamtmasse.
a = (5,5 − 2,5)·9,81/(5,5 + 2,5) = 3,679 m/s²
Antwort
a = 3,679 m/s²
4.Newtonsche Gesetze
Antwort: a = 1,57 m/s²
Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.
Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.
Abwurfgeschwindigkeit zerlegen
Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.
vx = v0·cos θ = 38·cos 40° = 29,11 m/s
vy = v0·sin θ = 38·sin 40° = 24,43 m/s
Flugzeit
Abwurf und Landung auf gleicher Höhe: t = 2vy/g.
t = 2·24,43/9,81 = 4,98 s
Antwort
t = 4,98 s
6.Schiefer Wurf
Antwort: H = 67,22 m
Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.
Senkrechte Abwurfgeschwindigkeit
vy = 27·sin 35° = 15,49 m/s
Anstieg über die Klippe
Δh = vy²/(2g) = 15,49²/(2·9,81) = 12,22 m
Höhe über dem Boden
H = 55 + 12,22 = 67,22 m
Antwort
H = 67,22 m
7.Kreisbewegung
Antwort: vmax = 17,72 m/s
Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.
Die Reibung liefert die Zentripetalkraft
m·v²/r = μ·m·g
v = √(μ·g·r) = √(0,4·9,81·80) = 17,72 m/s
Antwort
vmax = 17,72 m/s (63,78 km/h)
8.Kreisbewegung
Antwort: vmax = 12,52 m/s
Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.
Kräftegleichgewichte
Die Reibung zeigt hangabwärts.
N·(sin θ + μ·cos θ) = m·v²/r
N·(cos θ − μ·sin θ) = m·g
Geschwindigkeit
v = √(50·9,81·0,3057/0,9574) = 12,52 m/s
Antwort
vmax = 12,52 m/s
(45,06 km/h)
9.Arbeit und Energie
Antwort: v = 5,151 m/s
Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).
Energiebilanz entlang der Schräge
Der Block sinkt um d·sin θ, während die Reibung μmg·cos θ·d abzieht. Die Masse kürzt sich.
½v² = g·d·(sin θ − μ·cos θ)
v = √(2·9,81·3·(0,5736 − 0,15·0,8192)) = 5,151 m/s
Antwort
v = 5,151 m/s
10.Arbeit und Energie
Antwort: v = 2,774 m/s
Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).
Freigesetzte und verlorene Energie
m₂g·d = 49,05·1,5 = 73,58 J
μ·m₁g·d = 0,2·78,48·1,5 = 23,54 J
Kinetische Energie beider Blöcke
½(m₁ + m₂)v² = 50,03 → v = √(2·50,03/13) = 2,774 m/s
Antwort
v = 2,774 m/s
11.Impuls & Stöße
Antwort: v′2 = 4 m/s
Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.
Elastischer Stoß mit ruhendem Stoßpartner
Löst man Impuls- und Energieerhaltung gemeinsam, ergeben sich diese beiden Ergebnisse.
v′1 = (2 − 5)/(2 + 5)·7 = −3 m/s
v′2 = 2·2/(2 + 5)·7 = 4 m/s
Antwort
v′2 = 4 m/s
12.Impuls & Stöße
Antwort: v′ = 7,992 m/s
Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.
Harmonische Schwingung: Eine Masse m an einer Feder mit der Federkonstante k schwingt mit der Kreisfrequenz ω = √(k/m) und der Periodendauer T = 2π/ω = 2π·√(m/k). Ein Fadenpendel der Länge L hat T = 2π·√(L/g). Mit der Amplitude A ist die größte Geschwindigkeit A·ω, die größte Beschleunigung A·ω² und die Energie ½·k·A².
Periodendauer des Pendels
T = 2π·√(1,1/9,81) = 2,104 s
Antwort
T = 2,104 s
14.Federn & Pendel
Antwort: A = 7,483 cm
Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².
Geschwindigkeit nach dem Aufprall
V = m·v/(m + M) = 0,008·200/0,508 = 3,15 m/s
Kreisfrequenz
ω = √(k/(m + M)) = √(900/0,508) = 42,09 rad/s
Amplitude
A = V/ω = 3,15/42,09 = 0,07483 m = 7,483 cm
Antwort
A = 7,483 cm
15.Wellen, Schall & Optik
Antwort: f3 = 1286 Hz
Stehende Wellen und Doppler-Effekt: Eine an beiden Enden eingespannte Saite oder eine an beiden Enden offene Pfeife fasst ganze halbe Wellenlängen: L = nλ/2, fn = n·v/(2L), n = 1, 2, 3, … Eine einseitig geschlossene Pfeife hat am geschlossenen Ende einen Knoten und am offenen Ende einen Bauch: L = nλ/4 mit nur ungeraden n, fn = n·v/(4L). Bewegen sich Quelle oder Beobachter entlang der Verbindungslinie, gilt f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs): Verwende die oberen Vorzeichen für eine Bewegung aufeinander zu. Zwei Wellen fast gleicher Frequenz schweben mit |f₁ − f₂|.
Wellenlänge dieser Schwingung
λ = 2L/n = 2·0,4/3 = 0,2667 m
Frequenz
f = v/λ = 343/0,2667 = 1286 Hz
Antwort
f3 = 1286 Hz
16.Wellen, Schall & Optik
Antwort: mmax = 11
Interferenz und Beugung: Licht aus zwei Spalten im Abstand d erreicht einen Punkt auf dem Schirm mit dem Gangunterschied d·sin θ. Helle Streifen erscheinen dort, wo d·sin θ = mλ (m = 0, ±1, ±2, …). Bei einem Schirm im Abstand L ≫ d liegt der m-te helle Streifen bei y = mλL/d, und der Streifenabstand ist Δy = λL/d. Ein Gitter mit N Linien pro Millimeter hat d = 1/N und scharfe Maxima bei d·sin θ = mλ; da sin θ ≤ 1, ist die höchste Ordnung die größte ganze Zahl m ≤ d/λ. Ein Einzelspalt der Breite a hat dunkle Streifen bei a·sin θ = mλ, m = ±1, ±2, …