Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)3,125 s25

Ein Auto, das mit 90 km/h fährt, bremst mit einer konstanten Verzögerung von 8 m/s² bis zum Stillstand. Bestimme den Bremsweg s.

v₀ = 90 km/ha = −8 m/s²v = 0
s = m
2.KinematikSchwer
v₀ = 8 m/s35 m

Ein Ball wird von der Kante eines Dachs 35 m über dem Boden mit 8 m/s senkrecht nach oben geworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Höhe hmax über dem Boden.

v₀ = 8 m/sh₀ = 35 mg = 9,81 m/s²
hmax = m
3.Newtonsche GesetzeMittel
θ = 45°a = ?m = 16 kg

Ein Block mit 16 kg gleitet eine schiefe Ebene mit 45° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,25. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Blocks entlang der Ebene.

m = 16 kgθ = 45°μ = 0,25g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 6 kg6 kgθ = 40°

Ein Klotz mit 6 kg auf einer Rampe mit 40° Neigung ist über einen leichten Faden und eine reibungsfreie Rolle am oberen Ende der Rampe mit einer hängenden Masse von 6 kg verbunden. Die hängende Masse bewegt sich nach unten. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Klotz und Rampe beträgt 0,25. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Systems.

m1 = 6 kgm2 = 6 kgθ = 40°μ = 0,25g = 9,81 m/s²
a = m/s²
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 40 m/sθ = ?R = 55 m

Ein Ball wird von ebenem Boden mit 40 m/s abgeworfen und soll 55 m entfernt landen. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme den kleineren der beiden möglichen Abwurfwinkel θ.

v₀ = 40 m/sR = 55 mg = 9,81 m/s²
θ = °
6.Schiefer WurfSchwer
h = 50 mv0​ = 29 m/s20°Wurfweite

Ein Ball wird unter 20° zur Horizontalen von der Kante einer 50 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die Flugzeit t, bis der Ball auf dem Boden aufkommt.

v0 = 29 m/sθ = 20°h = 50 mg = 9,81 m/s²
t = s
7.KreisbewegungMittel
r = 55 mvmax​ = ?

Ein Auto fährt durch eine ebene Kurve mit dem Radius 55 m. Der Haftreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße ist 0,6. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Geschwindigkeit vmax, mit der das Auto die Kurve durchfahren kann, ohne zu rutschen.

r = 55 mμs = 0,6g = 9,81 m/s²
vmax = m/s
8.KreisbewegungSchwer
r = 1,3 m9,5 m/svtop​ = ?

Eine Kugel mit 0,6 kg an einem leichten Faden von 1,3 m Länge wird auf einer senkrechten Kreisbahn herumgeschwungen. Am tiefsten Punkt beträgt ihre Geschwindigkeit 9,5 m/s. Vernachlässige den Luftwiderstand und verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Fadenkraft Ttop am höchsten Punkt.

m = 0,6 kgr = 1,3 mvbottom = 9,5 m/sg = 9,81 m/s²
Ttop = N
9.Arbeit und EnergieMittel
54 km/h5°2000 kg

Ein Auto mit 2000 kg fährt mit konstant 54 km/h eine Steigung von 5° hinauf. Luft- und Rollwiderstand betragen zusammen 650 N. Bestimme die Leistung P, die die Räder abgeben müssen, in kW.

m = 2000 kgθ = 5°Fr = 650 Nv = 54 km/hg = 9,81 m/s²
P = kW
10.Arbeit und EnergieSchwer
F = 25 N20°μ = 0,252 kg

Ein Block mit 2 kg startet aus der Ruhe am Fuß einer Schräge mit 20° Neigung und wird durch eine konstante Kraft von 25 N parallel zur Schräge hinaufgezogen. Der Gleitreibungskoeffizient beträgt 0,25. Bestimme die Geschwindigkeit v des Blocks, nachdem er sich 3 m die Schräge hinaufbewegt hat.

m = 2 kgF = 25 Nθ = 20°μ = 0,25d = 3 mg = 9,81 m/s²
v = m/s
11.Impuls & StößeMittel
1,5 kgv = ?8 gh = 21 cm

Ein Geschoss mit 8 g wird waagerecht in einen an leichten Schnüren hängenden Holzklotz mit 1,5 kg geschossen und bleibt darin stecken. Der Klotz schwingt hoch, bis er 21 cm höher ist als am Anfang. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v des Geschosses vor dem Aufprall.

m = 8 gM = 1,5 kgh = 21 cmg = 9,81 m/s²
v = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
27 m/s6 m/s

Ein Ball mit 0,3 kg trifft mit 27 m/s auf eine Wand und prallt mit 6 m/s gerade zurück. Der Kontakt dauert 25 ms. Bestimme die mittlere Kraft Favg der Wand auf den Ball.

m = 0,3 kgvin = 27 m/svout = 6 m/sΔt = 25 ms
Favg = N
13.Federn & PendelMittel
0,4 kgk = 290 N/mA = 18 cmx = 12 cm

Eine Masse von 0,4 kg an einer Feder mit k = 290 N/m schwingt auf einer reibungsfreien Fläche mit einer Amplitude von 18 cm. Bestimme ihre Geschwindigkeit v, wenn sie 12 cm von der Ruhelage entfernt ist.

m = 0,4 kgk = 290 N/mA = 18 cmx = 12 cm
v = m/s
14.Federn & PendelSchwer
2,9 kgk = 90 N/mA = 9 cm

Eine Masse von 2,9 kg an einer Feder mit k = 90 N/m wird um 9 cm aus der Gleichgewichtslage ausgelenkt und losgelassen. Bestimme die Gesamtenergie E der Schwingung.

m = 2,9 kgk = 90 N/mA = 9 cm
E = J
15.Wellen, Schall & OptikMittel
L = 0,8 mn = 1

Eine an beiden Enden offene Pfeife ist 0,8 m lang. Die Schallgeschwindigkeit beträgt 343 m/s. Bestimme die Frequenz f1 ihrer Schwingung „Grundschwingung (1. Harmonische)“.

v = 343 m/sn = 1L = 0,8 m
f1 = Hz
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
Fdo​ = 50 cmR = 50 cm

Ein Gegenstand steht 50 cm vor einem konkaven Spiegel mit dem Krümmungsradius 50 cm. Bestimme die Bildweite di, positiv für ein Bild vor dem Spiegel (reell) und negativ für eines hinter ihm (virtuell).

do = 50 cmR = 50 cm
di = cm

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: s = 39,06 m

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Einheiten

v₀ = 90/3,6 = 25 m/s

Bremsweg

0 = v₀² − 2·a·s → s = v₀²/(2a) = 25²/(2·8) = 39,06 m

Antwort

s = 39,06 m
2.Kinematik

Antwort: hmax = 38,26 m

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Steighöhe über dem Dach

0 = v₀² − 2·g·Δh → Δh = 8²/(2·9,81) = 3,262 m

Höhe über dem Boden

hmax = 35 + 3,262 = 38,26 m

Antwort

hmax = 38,26 m
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 5,203 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Kräfte entlang der Ebene

Hangabwärts ist positiv.

m·a = m·g·sin θ − μ·m·g·cos θ

Beschleunigung

a = 9,81·(sin 45° − 0,25·cos 45°) = 9,81·(0,7071 − 0,1768) = 5,203 m/s²

Antwort

a = 5,203 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 0,8128 m/s²

Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.

Kräfte entlang des Fadens

m₂·g = 58,86 N
m₁·g·sin θ = 37,83 N
μ·m₁·g·cos θ = 11,27 N

Beschleunigung des Systems

a = (58,86 − 37,83 − 11,27)/12 = 0,8128 m/s²

Antwort

a = 0,8128 m/s²
5.Schiefer Wurf

Antwort: θ = 9,854 °

Projectile motion: with no air resistance, x = vxt and y = h + vyt − ½gt². The two directions are independent except that they share the same time.

Formel für die Wurfweite

R = v₀²·sin 2θ/g → sin 2θ = 9,81·55/40² = 0,3372

Winkel

2θ = 19,71° → θ = 9,854°

Antwort

θ = 9,854°

Die andere Lösung ist 90° − θ = 80,15°.

6.Schiefer Wurf

Antwort: t = 4,36 s

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 29·cos 20° = 27,25 m/s
vy = v0·sin θ = 29·sin 20° = 9,919 m/s

Flugzeit

Löse y(t) = h + vy·t − ½gt² = 0 nach der positiven Wurzel auf.

0 = 50 + 9,919·t − 4,905·t²
t = (vy + √(vy² + 2gh))/g = (9,919 + √(98,38 + 981))/9,81 = 4,36 s

Antwort

t = 4,36 s
7.Kreisbewegung

Antwort: vmax = 17,99 m/s

Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.

Die Reibung liefert die Zentripetalkraft

m·v²/r = μ·m·g
v = √(μ·g·r) = √(0,6·9,81·55) = 17,99 m/s

Antwort

vmax = 17,99 m/s (64,77 km/h)
8.Kreisbewegung

Antwort: Ttop = 12,22 N

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Geschwindigkeit am höchsten Punkt

Kinetische Energie wird über eine Höhe 2r in potenzielle Energie umgewandelt.

vtop² = 9,5² − 4·9,81·1,3 = 39,24 m²/s²

Kräfte am höchsten Punkt

Fadenkraft und Schwerkraft zeigen beide nach unten, zum Mittelpunkt.

T + m·g = m·vtop²/r
T = 0,6·39,24/1,3 − 0,6·9,81 = 12,22 N

Antwort

Ttop = 12,22 N
9.Arbeit und Energie

Antwort: P = 35,4 kW

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d). Leistung ist Kraft mal Geschwindigkeit: P = F·v.

Antriebskraft

m·g = 2000·9,81 = 19620 N
mg·sin θ = 19620·sin 5° = 1710 N
F = 1710 + 650 = 2360 N

Leistung

v = 54/3,6 = 15 m/s
P = F·v = 2360·15 = 35400 W = 35,4 kW

Antwort

P = 35,4 kW
10.Arbeit und Energie

Antwort: v = 6,406 m/s

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Kräfte entlang der Ebene

m·g = 2·9,81 = 19,62 N
mg·sin θ = 6,71 N
μ·mg·cos θ = 4,609 N

Arbeitssatz

½mv² = (25 − 11,32)·3 = 41,04 J
v = √(2·41,04/2) = 6,406 m/s

Antwort

v = 6,406 m/s
11.Impuls & Stöße

Antwort: v = 382,6 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Hochschwingen nach dem Aufprall

V = √(2·g·h) = √(2·9,81·0,21) = 2,03 m/s

Stoß

m·v = (m + M)·V → v = (0,008 + 1,5)·2,03/0,008 = 382,6 m/s

Antwort

v = 382,6 m/s
12.Impuls & Stöße

Antwort: Favg = 396 N

Impulserhaltung: Wirkt während eines Stoßes keine äußere Kraft, ist der Gesamtimpuls Σm·v vorher gleich dem Gesamtimpuls nachher. Geschwindigkeiten haben eine Richtung: Wähle eine positive Richtung und gib Geschwindigkeiten in Gegenrichtung ein Minuszeichen. Beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten; beim vollständig unelastischen Stoß bleiben die Körper aneinander haften.

Impulsänderung

J = m·Δv = 0,3·(6 + 27) = 9,9 N·s

Mittlere Kraft

Favg = J/Δt = 9,9/0,025 = 396 N

Antwort

Favg = 396 N
13.Federn & Pendel

Antwort: v = 3,612 m/s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = √(290/0,4) = 26,93 rad/s

Geschwindigkeit bei x

v = ω·√(A² − x²) = 26,93·√(0,18² − 0,12²) = 3,612 m/s

Antwort

v = 3,612 m/s
14.Federn & Pendel

Antwort: E = 0,3645 J

Harmonische Schwingung: Eine Masse m an einer Feder mit der Federkonstante k schwingt mit der Kreisfrequenz ω = √(k/m) und der Periodendauer T = 2π/ω = 2π·√(m/k). Ein Fadenpendel der Länge L hat T = 2π·√(L/g). Mit der Amplitude A ist die größte Geschwindigkeit A·ω, die größte Beschleunigung A·ω² und die Energie ½·k·A².

Kreisfrequenz

ω = √(90/2,9) = 5,571 rad/s

Energie

E = ½·k·A² = ½·90·0,09² = 0,3645 J

Antwort

E = 0,3645 J
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: f1 = 214,4 Hz

Stehende Wellen und Doppler-Effekt: Eine an beiden Enden eingespannte Saite oder eine an beiden Enden offene Pfeife fasst ganze halbe Wellenlängen: L = nλ/2, fn = n·v/(2L), n = 1, 2, 3, … Eine einseitig geschlossene Pfeife hat am geschlossenen Ende einen Knoten und am offenen Ende einen Bauch: L = nλ/4 mit nur ungeraden n, fn = n·v/(4L). Bewegen sich Quelle oder Beobachter entlang der Verbindungslinie, gilt f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs): Verwende die oberen Vorzeichen für eine Bewegung aufeinander zu. Zwei Wellen fast gleicher Frequenz schweben mit |f₁ − f₂|.

Wellenlänge dieser Schwingung

λ = 2L/n = 2·0,8/1 = 1,6 m

Frequenz

f = v/λ = 343/1,6 = 214,4 Hz

Antwort

f1 = 214,4 Hz
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: di = 50 cm

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Brennweite

f = R/2 = 25 cm

Spiegelgleichung

1/di = 1/f − 1/do = 1/25 − 1/50
di = 50 cm
F50 cmf = 25 cm

Strahlendiagramm

reelles Bild vor dem Spiegel

Antwort

di = 50 cm

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