1.Leicht
Die persönlichen Informationen der Teilnehmenden geheim zu halten und sie in Berichten nicht identifizierbar zu machen, nennt man:
- AInformierte Einwilligung
- BTäuschung
- CDebriefing
- DVertraulichkeit
2.Leicht
Bei einer natürlichen Beobachtung (naturalistic observation):
- ATeilt die Forscherin die Teilnehmenden zufällig Bedingungen zu
- BBittet die Forscherin die Teilnehmenden, einen Fragebogen über ihr Alltagsverhalten auszufüllen
- CBeobachtet die Forscherin Verhalten in seiner gewohnten Umgebung, ohne Variablen zu manipulieren
- DKontrolliert die Forscherin die Umgebung in einem Labor
3.Leicht
Soziale Erwünschtheit bei Fragebögen bedeutet, dass Befragte:
- ADie Antwort auf heikle Fragen verweigern
- BJeder Aussage immer zustimmen
- CAntworten zufällig wählen
- DSo antworten, dass sie gut dastehen
4.Mittel
Ein Test ist so leicht, dass fast alle Teilnehmenden nahe am Maximum abschneiden. Das nennt man:
- AReihenfolgeeffekt
- BDeckeneffekt
- CÜbungseffekt
- DBodeneffekt
5.Mittel
Ein Cronbachs Alpha von 0,88 für eine Angstskala mit 15 Items zeigt:
- ADass die Skala künftige Angst gut vorhersagt
- BDass die Skala einen signifikanten Effekt auf Angst hat
- CDass die Werte über sechs Monate stabil sind
- DEine gute interne Konsistenz der Items
6.Mittel
Fachleute prüfen, ob die Aufgaben einer Mathematikprüfung alle Themen des Lehrplans abdecken. Damit wird bewertet:
- ADie Inhaltsvalidität
- BDie prognostische Validität
- CDie Retest-Reliabilität
- DDie ökologische Validität
7.Schwer
Eine Selbstberichtsskala zeigt, dass Menschen, die vielen Aussagen zustimmen, unabhängig vom Inhalt hohe Werte erzielen. Welche Antworttendenz ist das, und wie lässt sie sich verringern?
- AReihenfolgeeffekte; die Teilnehmenden ausbalancieren
- BAufforderungscharakteristika; ein Doppelblinddesign verwenden
- CZustimmungstendenz (Akquieszenz); umgepolte Items aufnehmen
- DSoziale Erwünschtheit; eine größere Stichprobe verwenden
8.Schwer
Warum argumentieren viele Forschende, dass p-Werte zusammen mit Effektstärken und Konfidenzintervallen berichtet werden sollten?
- AKonfidenzintervalle werden nur in der qualitativen Forschung gebraucht
- BEffektstärken machen die Stichprobengröße für die Signifikanz bedeutungslos
- CEin p-Wert zeigt nicht, wie groß oder wie präzise der Effekt ist
- DP-Werte zeigen die Wahrscheinlichkeit, dass die Hypothese wahr ist
Lösungsschlüssel
- 1. D · Vertraulichkeit
- 2. C · Beobachtet die Forscherin Verhalten in seiner gewohnten Umgebung, ohne Variablen zu manipulieren
- 3. D · So antworten, dass sie gut dastehen
- 4. B · Deckeneffekt
- 5. D · Eine gute interne Konsistenz der Items
- 6. A · Die Inhaltsvalidität
- 7. C · Zustimmungstendenz (Akquieszenz); umgepolte Items aufnehmen
- 8. C · Ein p-Wert zeigt nicht, wie groß oder wie präzise der Effekt ist
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