n Bit: 2ⁿ Zustände; Mod-N: kleinstes n mit 2ⁿ ≥ N; fout = fclk/N
Asynchronzähler
fmax = 1/(n·tpd)
Ring- und Johnson-Zähler
n und 2n Zustände
Methode
Gehe bei einer Schaltung von den Eingängen zum Ausgang vor, ein Gatter nach dem anderen, und schreibe den Wert an jede Leitung, oder schreibe ihren Ausdruck auf und fülle die Wahrheitstabelle aus.
Trage zum Vereinfachen die Einsen (und die Don’t-Cares als X) in ein Karnaugh-Diagramm mit Zeilen und Spalten im Gray-Code ein: 00, 01, 11, 10.
Decke die Einsen mit möglichst wenigen und möglichst großen Gruppen aus 1, 2, 4, 8 oder 16 Feldern ab, auch über den Rand hinweg; jede Gruppe ist ein Produktterm aus den Variablen, die konstant bleiben. Fasse für die POS-Form die Nullen zusammen.
Lies bei Flipflops und Zählern die Eingänge an jeder aktiven Taktflanke ab, schreibe den Zustand nach jeder Flanke auf und denke daran, dass ein n-Bit-Zähler nach 2ⁿ Zuständen überläuft.
Zahlentheorie & modulare Arithmetik
Division mit Rest
a = q·n + r, 0 ≤ r < n
Euklid
gcd(a, b) = gcd(b, a mod b)
Kleinstes gemeinsames Vielfaches
lcm(a, b) = a·b/gcd(a, b)
Inverse
a·a⁻¹ ≡ 1 (mod n), gcd(a, n) = 1
Lineare Kongruenz
a·x ≡ b → x ≡ a⁻¹·b (mod n)
Eulersche φ-Funktion
φ(n) = n·∏(1 − 1/p), φ(pᵏ) = pᵏ − pᵏ⁻¹
Fermat
aᵖ⁻¹ ≡ 1 (mod p)
RSA
n = pq, φ = (p − 1)(q − 1), d = e⁻¹ mod φ, c = mᵉ mod n, m = cᵈ mod n
Methode
Reduziere zuerst jede Zahl modulo n; die Reste liegen zwischen 0 und n − 1.
Teile für einen ggT wiederholt mit dem euklidischen Algorithmus; der letzte Rest ungleich null ist der ggT.
Führe für ein Inverses den erweiterten Algorithmus aus und behalte den Koeffizienten von a; addiere n, falls er negativ ist.
Löse a·x ≡ b, indem du mit a⁻¹ multiplizierst; kombiniere zwei Kongruenzen, indem du x = r₁ + m₁k schreibst.
Schreibe bei Potenzen den Exponenten binär und quadriere wiederholt; bei RSA gilt d = e⁻¹ mod φ(n) mit φ(n) = (p − 1)(q − 1).
Graphentheorie
Handschlaglemma
Σ deg(v) = 2|E|
Vollständige Graphen
|E(Kn)| = n(n − 1)/2, |E(Km,n)| = m·n
Regulärer Graph
|E| = n·k/2
Baum und Wald
|E| = n − 1, |E| = n − c
Blätter eines Baums
L = 2 + Σ (deg(v) − 2) over deg(v) ≥ 3
Euler
Kreis: alle Grade gerade; Weg: genau 2 ungerade Grade
Hamilton-Kreise in Kn
(n − 1)!/2
Dijkstra-Aktualisierung
d(v) = min(d(v), d(u) + w(u, v))
Wege der Länge L
(Mᴸ)ij
Methode
Schreibe den Grad jedes Knotens auf; die Grade summieren sich zum Doppelten der Kantenzahl.
Prüfe bei Euler-Aufgaben, ob der Graph zusammenhängend ist, und zähle die Knoten mit ungeradem Grad.
Verwende bei Bäumen n − 1 Kanten und das Handschlaglemma.
Führe bei Dijkstra eine Tabelle der vorläufigen Abstände und schließe in jeder Runde den kleinsten noch offenen Knoten ab.
Sortiere für einen minimalen aufspannenden Baum die Kanten nach Gewicht und überspringe jede Kante, die einen Kreis schließt (Kruskal), oder lass einen Baum von einem Startknoten aus wachsen (Prim).
IPv4-Subnetting
Hosts pro Subnetz
2(32 − prefix) − 2 (/31: 2, /32: 1)
Blockgröße
256 − (mask octet)
Netzadresse
IP AND Maske
Broadcast-Adresse
IP OR (NOT Maske): alle Host-Bits auf 1
Subnetze aus n geliehenen Bits
2n
2Übungsaufgaben
1.ZahlensystemeMittel
Das 8-Bit-Muster 0011 1100 speichert eine vorzeichenbehaftete Ganzzahl im Zweierkomplement. Welchen Wert N hat sie im Dezimalsystem?
0011 11008 bit
N =
2.ZahlensystemeSchwer
Was ist die kleinste (negativste) ganze Zahl N, die im 24-Bit-Zweierkomplement gespeichert werden kann?
24 bit
N =
3.Aussagenlogik & BeweiseMittel
Welche Formel ist logisch äquivalent zu p → q? Klicke sie an.
p → q
1¬p → ¬q
2¬q ∧ ¬p
3q → p
4¬q → ¬p
4.Aussagenlogik & BeweiseSchwer
Welche Aussage ist äquivalent zu ¬∃x ∀y R(x, y), wenn die Negation ganz nach innen gezogen ist? Klicke sie an.
Bestimme mit dem Karnaugh-Diagramm das minimale Produkt von Summen (POS) von F(A, B, C) = Σm(0, 1, 2, 3, 4). Wie viele Summenterme (Faktoren) N hat es?
Ein flankengesteuertes D-Flipflop (positive Flanke) startet mit Q = 0 und erhält die gezeigten Eingänge an 6 steigenden Taktflanken. Wie oft N ändert Q seinen Zustand?
Q₀ = 0D
N =
7.Zahlentheorie & modulare ArithmetikMittel
Bestimme das Inverse von 7 modulo 23: die Zahl x mit 0 < x < 23 und 7·x ≡ 1 (mod 23).
a = 7n = 23
7−1 mod 23 =
8.Zahlentheorie & modulare ArithmetikSchwer
Ein RSA-Schlüssel verwendet p = 5, q = 41 und e = 11. Entschlüssele den Geheimtext c = 49: Bestimme die Nachricht m.
p = 5q = 41e = 11c = 49
m =
9.Algorithmen & KomplexitätMittel
Welche Greedy-Regel liefert beim Aktivitätsauswahlproblem immer eine maximale Anzahl sich nicht überschneidender Aktivitäten?
ADie Aktivität wählen, die am frühesten endet, dann mit den verträglichen wiederholen
BZuerst die kürzeste Aktivität wählen
CDie Aktivität wählen, die am frühesten beginnt
DZuerst die Aktivität mit den wenigsten Überschneidungen wählen, dann mit den verträglichen wiederholen
10.Algorithmen & KomplexitätSchwer
Die Karatsuba-Multiplikation erfüllt T(n) = 3T(n/2) + O(n). Was ist die Lösung?
AΘ(n log n)
BΘ(n²)
CΘ(n3)
DΘ(nlog₂ 3), etwa n1,585
11.DatenstrukturenMittel
Wozu dient ein Sentinel-Knoten (Dummy-Knoten) in einer verketteten Liste?
AUm zu verhindern, dass die Liste über eine feste Höchstzahl von Knoten hinauswächst
BEr hält die Liste sortiert
CEr vereinfacht den Code, weil Sonderfälle am Kopf oder Ende wegfallen
DEr speichert die Anzahl der Elemente
12.DatenstrukturenSchwer
Ein dynamisches Array verdoppelt sich, wenn es voll ist. Warum verkleinern es viele Implementierungen erst, wenn es zu einem Viertel gefüllt ist, und nicht schon bei halber Füllung?
AUm wiederholtes Umdimensionieren zu vermeiden, wenn sich push und pop nahe der Grenze abwechseln
BWeil der Speicherverwalter Speicher nur in Vierteln eines Blocks freigeben kann
CUm das Array sortiert zu halten
DWeil Halbieren bei halber Füllung Elemente verlieren würde
13.GraphentheorieMittel
Ein Baum hat 4 Knoten vom Grad 3, 4 Knoten vom Grad 4, 2 Knoten vom Grad 5, und alle seine anderen Knoten sind Blätter (Grad 1). Wie viele Blätter L hat er?
4 × deg 34 × deg 42 × deg 5
L =
14.GraphentheorieSchwer
Bestimme das Gesamtgewicht W eines minimalen aufspannenden Baums des gewichteten Graphen.
|V| = 7|E| = 10
W =
15.Datenbanken & SQLMittel
Welche Abfrage liefert die Anzahl verschiedener Städte in der Tabelle customers?
ASELECT COUNT(city) FROM customers GROUP BY city
BSELECT DISTINCT COUNT(city) FROM customers
CSELECT COUNT(DISTINCT city) FROM customers
DSELECT SUM(DISTINCT city) FROM customers
16.Datenbanken & SQLSchwer
Welche Fensterfunktion vergibt innerhalb jeder Partition die Nummern 1, 2, 3, ... an Zeilen, ohne Gleichstände?
AROW_NUMBER()
BCOUNT()
CRANK()
DDENSE_RANK()
17.RechnernetzeMittel
Was gibt ein MX-Eintrag im DNS an?
AEinen Aliasnamen für einen anderen Host
BDie IPv4-Adresse eines Webservers
CDie Nameserver einer Zone
DDie Mailserver, die E-Mails für eine Domain annehmen
18.RechnernetzeSchwer
Wie unterscheidet sich bei Sliding-Window-Protokollen Go-Back-N von Selective Repeat, wenn ein Rahmen verloren geht?
AGo-Back-N sendet den verlorenen Rahmen und alle späteren erneut; Selective Repeat nur den verlorenen
BBeide senden das ganze Fenster von vorn erneut
CGo-Back-N sendet nur den verlorenen Rahmen erneut; Selective Repeat diesen Rahmen und alle späteren
DKeines sendet verlorene Rahmen jemals erneut
19.IPv4-SubnettingMittel
Das Netz 192.168.10.0/24 soll in mindestens 6 gleich große Subnetze aufgeteilt werden. Wenn du so wenige Bits wie möglich leihst, wie viele nutzbare Hosts H hat jedes Subnetz?
192.168.10.0/246 subnets
H =
20.IPv4-SubnettingSchwer
Ein Host hat die Adresse 10.20.55.145/28. Welche ist die letzte Zahl (viertes Oktett) x der Broadcast-Adresse seines Subnetzes?
10.20.55.145/28
x =
3Lösungen
1.Zahlensysteme
Antwort: N = 60
Stellenwertsysteme: Jede Ziffer ist ihren Wert mal eine Potenz der Basis wert. Im Binärsystem sind die Stellen 1, 2, 4, 8, 16, … wert, im Hexadezimalsystem 1, 16, 256, …, wobei A–F für 10–15 stehen. Im 8-Bit-Zweierkomplement ist das linke Bit −128 statt +128 wert; so werden negative Zahlen gespeichert.
Stellenwerte addieren
Die übrigen Bits behalten ihre normalen positiven Werte.
32 + 16 + 8 + 4 = 60
Antwort
N = 60
2.Zahlensysteme
Antwort: N = −8,389 × 10⁶
Stellenwertsysteme: Jede Ziffer ist ihren Wert mal eine Potenz der Basis wert. Im Binärsystem sind die Stellen 1, 2, 4, 8, 16, … wert, im Hexadezimalsystem 1, 16, 256, …, wobei A–F für 10–15 stehen. Im 8-Bit-Zweierkomplement ist das linke Bit −128 statt +128 wert; so werden negative Zahlen gespeichert.
Negativster Wert
−223 = −8388608
Antwort
N = −8388608
3.Aussagenlogik & Beweise
Antwort: ¬q → ¬p
Logische Äquivalenz: Zwei Formeln sind äquivalent (≡), wenn sie in jeder Zeile der Wahrheitstafel denselben Wert haben. Eine Tautologie ist in jeder Zeile 1, eine Kontradiktion in jeder Zeile 0, und eine Kontingenz ist keines von beiden. Nützliche Gesetze: De Morgan, ¬(a ∧ b) ≡ ¬a ∨ ¬b und ¬(a ∨ b) ≡ ¬a ∧ ¬b; a → b ≡ ¬a ∨ b ≡ ¬b → ¬a (Kontraposition); ¬(a → b) ≡ a ∧ ¬b; und die Distributivgesetze, a ∨ (b ∧ c) ≡ (a ∨ b) ∧ (a ∨ c).
Das Gesetz
Eine Implikation ist äquivalent zu ihrer Kontraposition ¬b → ¬a, nicht zu ihrer Umkehrung b → a oder ihrer Inversen ¬a → ¬b.
p → q ≡ ¬q → ¬p
Mit der Wahrheitstafel prüfen
p = 1, q = 1: 1 | 1 0 1 1
p = 1, q = 0: 0 | 1 0 1 0
p = 0, q = 1: 1 | 0 0 0 1
p = 0, q = 0: 1 | 1 1 1 1
Antwort
¬q → ¬p
Die Spalten nach dem Strich sind die Optionen in der angezeigten Reihenfolge.
4.Aussagenlogik & Beweise
Antwort: ∀x ∃y ¬R(x, y)
Quantoren und Argumente: ¬∀x P(x) ≡ ∃x ¬P(x) und ¬∃x P(x) ≡ ∀x ¬P(x). Ziehe eine Negation nach innen, vertausche jeden Quantor, den sie passiert, und negiere die innere Formel mit den aussagenlogischen Gesetzen, etwa ¬(a → b) ≡ a ∧ ¬b. Ein Argument ist gültig, wenn die Konklusion in jeder Zeile 1 ist, in der alle Prämissen 1 sind. Eine einzige Zeile mit wahren Prämissen und falscher Konklusion ist ein Gegenbeispiel und zeigt, dass das Argument ungültig ist.
Die Negation nach innen ziehen
¬∃x ∀y R(x, y) ≡ ∀x ∃y ¬R(x, y)
Antwort
∀x ∃y ¬R(x, y)
Die anderen Optionen lassen entweder einen Quantor unverändert, ändern die Reihenfolge der Quantoren oder negieren die innere Formel falsch.
Karnaugh-Diagramme: Die Felder sind im Gray-Code (00, 01, 11, 10) angeordnet, benachbarte Felder, auch die über den Rand hinweg, unterscheiden sich also in genau einer Variablen. Fasse die Einsen in Rechtecken aus 1, 2, 4, 8 oder 16 Feldern zusammen, so groß und so wenige wie möglich, bis jede 1 abgedeckt ist. Jede Gruppe ist ein Produktterm: die Variablen, die in ihr konstant bleiben. Eine Gruppe aus 2ᵏ Feldern verliert k Variablen. Don’t-Cares (X) dürfen genutzt werden, um Gruppen zu vergrößern, müssen aber nie abgedeckt werden. Fasst du stattdessen die Nullen zusammen, erhältst du die minimale POS-Form.
Die Nullen zusammenfassen
Jede Gruppe ist ein Rechteck aus 2ᵏ Feldern; Randfelder sind Nachbarn der Felder am gegenüberliegenden Rand.
Flipflops und Zähler: Ein Flipflop ändert sich nur bei der aktiven Taktflanke. D übernimmt seinen Eingang (Q⁺ = D); T kippt bei T = 1; JK hält bei 00, setzt bei 01 zurück, setzt bei 10 und kippt bei 11. Ein n-Bit-Binärzähler hat 2ⁿ Zustände und zählt modulo 2ⁿ; ein Mod-N-Zähler läuft 0, 1, …, N − 1 und wieder auf 0 und braucht die kleinste Anzahl n von Flipflops mit 2ⁿ ≥ N. Jede Stufe eines Asynchronzählers halbiert die Frequenz, daher läuft der letzte Ausgang eines Mod-N-Zählers mit fclk/N. Ein Johnson-Zähler aus n Flipflops hat 2n Zustände, ein Ringzähler n.
Q nach jeder Flanke
Ein D-Flipflop übernimmt D bei jeder steigenden Flanke: Q⁺ = D.
1: D = 0 → Q = 0
2: D = 0 → Q = 0
3: D = 1 → Q = 1
4: D = 0 → Q = 0
5: D = 0 → Q = 0
6: D = 0 → Q = 0
Die Änderungen zählen
0 → 0 → 0 → 1 → 0 → 0 → 0
N = 2
Antwort
N = 2
7.Zahlentheorie & modulare Arithmetik
Antwort: 7−1 mod 23 = 10
Inverse und Kongruenzen: a hat genau dann ein Inverses modulo n, wenn ggT(a, n) = 1. Der erweiterte euklidische Algorithmus schreibt 1 = s·n + t·a, und dann ist a⁻¹ ≡ t (mod n). Eine Kongruenz a·x ≡ b (mod n) mit ggT(a, n) = 1 hat die Lösung x ≡ a⁻¹·b. Zwei Kongruenzen x ≡ r₁ (mod m₁) und x ≡ r₂ (mod m₂) mit teilerfremden Moduln haben eine Lösung modulo m₁·m₂ (chinesischer Restsatz). Eulers φ(n) zählt die Zahlen von 1 bis n, die zu n teilerfremd sind: φ(n) = n·∏(1 − 1/p).
Erweiterter euklidischer Algorithmus
Jeder Rest r wird als r ≡ t·7 (mod 23) geschrieben.
r = 23, t = 0
r = 7, q = 3, t = 1
r = 2, q = 3, t = −3
r = 1, q = 2, t = 10
Inverse
1 ≡ 10·7 (mod 23)
x = 10
Probe: 7·10 = 70 = 3·23 + 1
Antwort
7−1 mod 23 = 10
8.Zahlentheorie & modulare Arithmetik
Antwort: m = 74
Modulare Potenzen und RSA: Berechne aᵏ mod n durch wiederholtes Quadrieren: Schreibe k binär, quadriere, reduziere nach jedem Schritt und multipliziere die Potenzen, deren Bit 1 ist. Fermat: aᵖ⁻¹ ≡ 1 (mod p) für eine Primzahl p, die a nicht teilt, der Exponent lässt sich also modulo p − 1 reduzieren. RSA: Wähle Primzahlen p und q, n = p·q und φ(n) = (p − 1)(q − 1); der öffentliche Exponent e ist teilerfremd zu φ(n), und der private Exponent ist d = e⁻¹ mod φ(n). Verschlüssele mit c = mᵉ mod n und entschlüssele mit m = cᵈ mod n.
Privater Exponent
n = 205, φ(n) = 160
d = 11−1 mod 160 = 131
Durch wiederholtes Quadrieren entschlüsseln
131 = 128 + 2 + 1
491 ≡ 49 (mod 205)
492 ≡ 146 (mod 205)
494 ≡ 201 (mod 205)
498 ≡ 16 (mod 205)
4916 ≡ 51 (mod 205)
4932 ≡ 141 (mod 205)
4964 ≡ 201 (mod 205)
49128 ≡ 16 (mod 205)
49131 ≡ 49·146·16 ≡ 74 (mod 205)
Nachricht
m = 74
Probe: 7411 mod 205 = 49
Antwort
m = 74
9.Algorithmen & Komplexität
Antwort: A · Die Aktivität wählen, die am frühesten endet, dann mit den verträglichen wiederholen
Warum das die Antwort ist
Dass die Wahl des frühesten Endzeitpunkts optimal ist, lässt sich mit einem Austauschargument beweisen; für die anderen Regeln gibt es Gegenbeispiele.
Antwort
A · Die Aktivität wählen, die am frühesten endet, dann mit den verträglichen wiederholen
10.Algorithmen & Komplexität
Antwort: D · Θ(nlog₂ 3), etwa n1,585
Warum das die Antwort ist
Da log₂ 3 ≈ 1,585 > 1 ist, dominieren nach dem Master-Theorem die Blätter; das schlägt die O(n²)-Schulmethode.
Antwort
D · Θ(nlog₂ 3), etwa n1,585
11.Datenstrukturen
Antwort: C · Er vereinfacht den Code, weil Sonderfälle am Kopf oder Ende wegfallen
Warum das die Antwort ist
Mit einem Sentinel hat jeder echte Knoten einen Vorgänger, daher braucht Einfügen oder Löschen am Kopf keine Sonderbehandlung.
Antwort
C · Er vereinfacht den Code, weil Sonderfälle am Kopf oder Ende wegfallen
12.Datenstrukturen
Antwort: A · Um wiederholtes Umdimensionieren zu vermeiden, wenn sich push und pop nahe der Grenze abwechseln
Warum das die Antwort ist
Verkleinern bei halber Füllung könnte in einer solchen Folge bei jeder Operation ein Umdimensionieren auslösen; der Abstand zwischen 1/4 und voll hält die amortisierten Kosten bei O(1).
Antwort
A · Um wiederholtes Umdimensionieren zu vermeiden, wenn sich push und pop nahe der Grenze abwechseln
13.Graphentheorie
Antwort: L = 20
Euler, Hamilton und Bäume: Ein zusammenhängender Graph hat einen Euler-Kreis (jede Kante einmal, zurück zum Start), wenn jeder Knoten geraden Grad hat, und einen Euler-Weg, der kein Kreis ist, wenn genau zwei Knoten ungeraden Grad haben; der Weg verläuft dann von einem ungeraden Knoten zum anderen. Ein Hamilton-Kreis besucht jeden Knoten einmal; Kn hat (n − 1)!/2 davon. Ein Baum mit n Knoten hat n − 1 Kanten, und ein zusammenhängender Graph mit m Kanten behält einen aufspannenden Baum, wenn man m − n + 1 Kanten entfernt.
Handschlaglemma für einen Baum
L + 38 = 2(L + 10) − 2
L = 20
Antwort
L = 20
Abkürzung: L = 2 + Σ (d − 2) über die Knoten mit Grad d ≥ 3.
14.Graphentheorie
Antwort: W = 41
Kürzeste Wege und aufspannende Bäume: Der Dijkstra-Algorithmus schließt in jeder Runde einen Knoten ab: den offenen Knoten mit dem kleinsten vorläufigen Abstand. Sein Abstand ist dann endgültig, und jeder Nachbar v erhält d(v) = min(d(v), d(u) + w(u, v)). Der Kruskal-Algorithmus baut einen minimalen aufspannenden Baum auf, indem er die Kanten von leicht nach schwer nimmt und jede Kante überspringt, die einen Kreis schließen würde; der Prim-Algorithmus lässt einen Baum von einem Startknoten aus wachsen, indem er immer die leichteste Kante hinzufügt, die aus ihm herausführt. Ein aufspannender Baum mit n Knoten hat n − 1 Kanten.
Kruskal-Algorithmus
EF (2): nehmen
AB (4): nehmen
BC (5): nehmen
GC (6): nehmen
GB (8): überspringen, schließt einen Kreis
GD (11): nehmen
GE (13): nehmen
Gesamtgewicht
W = 2 + 4 + 5 + 6 + 11 + 13 = 41
Antwort
W = 41
15.Datenbanken & SQL
Antwort: C · SELECT COUNT(DISTINCT city) FROM customers
Warum das die Antwort ist
COUNT(DISTINCT city) zählt eindeutige Nicht-NULL-Städte; DISTINCT außerhalb von COUNT entfernt nur doppelte Ergebniszeilen.
Antwort
C · SELECT COUNT(DISTINCT city) FROM customers
16.Datenbanken & SQL
Antwort: A · ROW_NUMBER()
Warum das die Antwort ist
ROW_NUMBER vergibt eindeutige fortlaufende Nummern; RANK lässt nach Gleichständen Lücken; DENSE_RANK nicht.
Antwort
A · ROW_NUMBER()
17.Rechnernetze
Antwort: D · Die Mailserver, die E-Mails für eine Domain annehmen
Warum das die Antwort ist
MX-Einträge (Mail Exchange) listen Mailserver mit Prioritäten auf, damit sendende Server wissen, wohin sie Mails für diese Domain zustellen sollen.
Antwort
D · Die Mailserver, die E-Mails für eine Domain annehmen
18.Rechnernetze
Antwort: A · Go-Back-N sendet den verlorenen Rahmen und alle späteren erneut; Selective Repeat nur den verlorenen
Warum das die Antwort ist
Ein Go-Back-N-Empfänger verwirft Rahmen außer der Reihe, daher muss der Sender alles nach dem Verlust wiederholen. Selective Repeat puffert sie und fordert nur den fehlenden an.
Antwort
A · Go-Back-N sendet den verlorenen Rahmen und alle späteren erneut; Selective Repeat nur den verlorenen
19.IPv4-Subnetting
Antwort: H = 30
IPv4-Subnetting: Eine Adresse hat 32 Bits. Das Präfix /p gibt an, wie viele führende Bits das Netz bezeichnen; die übrigen 32 − p Bits nummerieren die Hosts. Ein Subnetz hat 2³²⁻ᵖ Adressen, aber die erste (Netzadresse) und die letzte (Broadcast-Adresse) können keinem Host gegeben werden, also passen 2³²⁻ᵖ − 2 Hosts hinein. Ausnahmen: Ein /31 (Punkt-zu-Punkt-Verbindung, RFC 3021) nutzt beide seiner 2 Adressen für Hosts, und ein /32 ist eine einzelne Adresse (ein einzelner Host oder ein Loopback).
Zu leihende Bits
23 = 8 ≥ 6 → b = 3, /27
Hosts pro Subnetz
25 − 2 = 30
Antwort
H = 30
20.IPv4-Subnetting
Antwort: x = 159
IPv4-Subnetting: Eine Adresse hat 32 Bits. Das Präfix /p gibt an, wie viele führende Bits das Netz bezeichnen; die übrigen 32 − p Bits nummerieren die Hosts. Ein Subnetz hat 2³²⁻ᵖ Adressen, aber die erste (Netzadresse) und die letzte (Broadcast-Adresse) können keinem Host gegeben werden, also passen 2³²⁻ᵖ − 2 Hosts hinein. Ausnahmen: Ein /31 (Punkt-zu-Punkt-Verbindung, RFC 3021) nutzt beide seiner 2 Adressen für Hosts, und ein /32 ist eine einzelne Adresse (ein einzelner Host oder ein Loopback).