Entscheide, welche Form zur Operation passt: kartesisch a + jb zum Addieren und Subtrahieren, polar r∠θ zum Multiplizieren, Dividieren, Potenzieren und Wurzelziehen.
Multipliziere mit j² = −1 aus; dividiere, indem du Zähler und Nenner mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners multiplizierst.
Wandle mit r = √(a² + b²) um und bestimme θ anhand einer Skizze des Punktes (Quadrant prüfen), und zurück mit a = r cos θ, b = r sin θ.
Verwende für Potenzen De Moivre, (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ; liste für zⁿ = R∠φ alle n Wurzeln R1/n∠((φ + 360°k)/n) auf.
Differentialgleichungen
Exponentielles Wachstum/exponentieller Zerfall
dy/dt = ky → y = y0ekt
Halbwertszeit
k = ln 2 / t½
Newtonsches Abkühlungsgesetz
T(t) = Ta + (T0 − Ta)e−kt
Integrierender Faktor
y′ + p(x)y = q(x): μ = e∫p dx, (μy)′ = μq
Mischbehälter
dm/dt = r·c − (r/V)·m
Matrizen & Determinanten
2×2-Determinante
det = ad − bc
Inverse einer 2×2-Matrix
A⁻¹ = (1/det)·[d −b; −c a]
Produkt
(AB)ij = Σk AikBkj
Eigenwerte
det(A − λI) = 0
Cramersche Regel
xi = det(Ai)/det(A)
Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Betrag
|a| = √(ax² + ay² + az²)
Einheitsvektor
û = a/|a|
Komponenten aus einem Winkel
Fx = F·cos θ, Fy = F·sin θ
Skalarprodukt
a·b = axbx + ayby + azbz = |a||b|cos θ
Skalare Projektion von a auf b
a·b/|b|
Arbeit
W = F·d
Kreuzprodukt
a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx)
Flächen
Parallelogramm |a × b|, Dreieck ½|a × b|
Moment um O
MO = r × F, r = A − O
Volumen eines Spats (Parallelepipeds)
V = |a·(b × c)|
Methode
Schreibe jeden Vektor in Komponenten; bei einer Kraft, die mit Betrag und Winkel gegeben ist, verwende F·cos θ und F·sin θ.
Für Längen und Richtungen verwende den Betrag √(x² + y² + z²) und den Einheitsvektor a/|a|.
Verwende das Skalarprodukt für Winkel, Projektionen, Orthogonalität und Arbeit: a·b = |a||b|cos θ.
Verwende das Kreuzprodukt für senkrechte Vektoren, Flächen und Momente: Schreibe die drei Komponenten sorgfältig auf und behalte die Reihenfolge a × b bei.
Wahrscheinlichkeit
Gegenereignis
P(not A) = 1 − P(A)
Additionssatz
P(A ∪ B) = P(A) + P(B) − P(A ∩ B)
Unabhängige Ereignisse
P(A ∩ B) = P(A)·P(B)
Bedingte Wahrscheinlichkeit
P(A|B) = P(A ∩ B)/P(B)
Binomialverteilung
P(X = k) = C(n,k)·pk(1 − p)n−k
Beschreibende Statistik
Mittelwert
x̄ = Σx/n
Stichproben-Standardabweichung
s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1))
Median
mittlerer Wert der sortierten Daten
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Normalverteilung
68% innerhalb ±1σ, 95% innerhalb ±2σ
Normalverteilung
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Unterhalb von x
P(X < x) = Φ(z)
Oberhalb von x
P(X > x) = 1 − Φ(z)
Dazwischen
Φ(z2) − Φ(z1)
Perzentil
x = μ + z·σ
Methode
Rechne den Wert in einen z-Wert um: z = (x − μ)/σ.
Lies Φ(z) ab, die Fläche links von z.
Für die Fläche rechts verwende 1 − Φ(z); für ein Intervall subtrahiere die beiden linken Flächen.
Für ein Perzentil rechnest du rückwärts: Bestimme z zur Fläche, dann x = μ + z·σ.
2Übungsaufgaben
1.GrenzwerteMittel
Bestimme den Grenzwert L = limx→∞ (√(9x2 + 4x) − 3x).
f(x) = √(9x2 + 4x) − 3xx → ∞
L =
2.GrenzwerteSchwer
Bestimme den Grenzwert L = limx→0 (e0,5x − 1 − 0,5x)/x².
f(x) = (e0,5x − 1 − 0,5x)/x²x → 0
L =
3.AbleitungenMittel
Gegeben ist f(x) = x·e−x. Bestimme f′(2).
f(x) = x·e−xx = 2
f′(2) =
4.AbleitungenSchwer
Gegeben ist f(x) = x3 + 4,5x2 + 3. Bestimme die x-Koordinate x des lokalen Maximums.
f(x) = x3 + 4,5x2 + 3
x =
5.IntegraleMittel
Das Gebiet unter y = 3x von x = 0 bis x = 1 wird um die x-Achse gedreht. Bestimme das Volumen V des entstehenden Körpers (ein Kegel).
y = 3x0 ≤ x ≤ 1
V =
6.IntegraleSchwer
Berechne I = ∫₀2,5 x²·eˣ dx.
∫₀2,5 x²eˣ dx
I =
7.Komplexe ZahlenMittel
Bestimme das Argument θ von z = −3 + j2 in Grad als Hauptwert zwischen −180° und 180°.
z = −3 + j2
θ = °
8.Komplexe ZahlenSchwer
Löse z² − 4z + 5 = 0. Die Lösungen sind a ± jb; bestimme b > 0.
p = −4q = 5
b =
9.DifferentialgleichungenMittel
Löse y″ + 6y′ + 8y = 0 mit y(0) = 2 und y′(0) = -4. Bestimme y(1).
y″ + 6y′ + 8y = 0y(0) = 2y′(0) = -4
y(1) =
10.DifferentialgleichungenSchwer
Löse das Anfangswertproblem y′ + 3y/x = x für x > 0 mit y(1) = 3. Bestimme y(3).
y′ + 3y/x = xy(1) = 3
y(3) =
11.Matrizen & DeterminantenMittel
Bestimme die Determinante det A der gezeigten 3×3-Matrix A.
A = [3 −4 5; 4 −1 3; −4 −3 1]
det A =
12.Matrizen & DeterminantenSchwer
Löse das Gleichungssystem 2x − 4y = −11 und 6x + 5y = −5. Bestimme x.
2x − 4y = −116x + 5y = −5
x =
13.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktMittel
Eine konstante Kraft F = (−5, 5, −5) N wirkt auf einen Körper, während er sich geradlinig von Punkt A(3, 1, −2) nach Punkt B(2, 1, 5) bewegt. Die Koordinaten sind in Metern angegeben. Bestimme die von der Kraft verrichtete Arbeit W.
F = (−5, 5, −5) NA(3, 1, −2) mB(2, 1, 5) m
W = J
14.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktSchwer
Der Einheitsvektor n̂ steht senkrecht auf a = (4, 3, 1) und b = (−5, 1, −2) und hat eine positive z-Komponente. Bestimme seine y-Komponente n̂y.
a = (4, 3, 1)b = (−5, 1, −2)n̂z > 0
n̂y =
15.WahrscheinlichkeitMittel
Bestimme für die gezeigte Verteilung die Varianz Var(X) von X.
x: 0, 1, 2, 3p(x): 0,25, 0,05, 0,35, 0,35
Var(X) =
16.WahrscheinlichkeitSchwer
X hat die gezeigte Verteilung, und Y = 3X + 5. Bestimme die Standardabweichung σY von Y.
Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 56, 12, 31, 55, 52, 39, 20.
n = 7
s =
18.Beschreibende StatistikSchwer
Prüfungsergebnisse sind normalverteilt mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 8. Bestimme den z-Wert z eines Ergebnisses von 116.
μ = 100σ = 8x = 116
z =
19.NormalverteilungMittel
Ziehe z so, dass die schattierte Fläche zwischen −z und z unter der Standardnormalverteilung gleich 0,7287 ist. Bestimme z auf zwei Nachkommastellen.
A = 0,7287
z =
20.NormalverteilungSchwer
Die IQ-Werte sind normalverteilt mit dem Mittelwert 100 Punkte und der Standardabweichung 15 Punkte. Ziehe die Grenze so, dass die schattierten unteren 95 % links davon liegen. Bestimme die Grenze x.
μ = 100 Punkteσ = 15 Punkte95%
x = Punkte
3Lösungen
1.Grenzwerte
Antwort: L = 0,6667
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Mit der Konjugierten erweitern
f(x) = 4x/(√(9x2 + 4x) + 3x)
Durch x teilen
f(x) = 4/(√(9 + 4/x) + 3)
x → ∞ laufen lassen
L = 4/(3 + 3) = 0,6667
Antwort
L = 0,6667
2.Grenzwerte
Antwort: L = 0,125
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Erste Anwendung
(0,5·e0,5x − 0,5)/(2x) → 0/0
Zweite Anwendung
0,25·e0,5x/2
x = 0 einsetzen
L = 0,25·1/2 = 0,125
Antwort
L = 0,125
3.Ableitungen
Antwort: f′(2) = −0,1353
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Produktregel
f′(x) = u′v + uv′ = e−x·(1 + (−1)·x)
Einsetzen
f′(2) = 0,1353·(1 + (−2)) = −0,1353
Antwort
f′(2) = −0,1353
4.Ableitungen
Antwort: x = −3
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Ableitung
f′(x) = 3x2 + 9x = 3·(x2 + 3x)
f′(x) = 0 lösen
x = −3 oder x = 0
Welches ist welches
f″(x) = 6x + 9: negativ an einem Maximum, positiv an einem Minimum.
f″(−3) = −9, f″(0) = 9
x = −3
Antwort
x = −3
5.Integrale
Antwort: V = 9,425
Rotationsvolumen: Dreht man das Gebiet unter y = f(x) von x = a bis x = b um die x-Achse, entsteht ein Körper, dessen Querschnitt bei x eine Kreisscheibe mit Radius f(x) ist. Die Summe der Scheiben ergibt V = π∫ₐᵇ f(x)² dx. Liegt das Gebiet zwischen einer äußeren Kurve R(x) und einer inneren Kurve r(x), ist jede Scheibe ein Ring: V = π∫ₐᵇ (R(x)² − r(x)²) dx. Quadriere die Radien, bevor du sie subtrahierst.
Scheibenmethode
V = π∫₀1 9x² dx
Integrieren
V = π·9·1³/3 = 9,425
Antwort
V = 9,425
Kontrolle: Ein Kegel mit dem Radius 3 und der Höhe 1 hat (1/3)πr²h = 9,425.
6.Integrale
Antwort: I = 37,59
Partielle Integration: ∫u·dv = u·v − ∫v·du, aus der Produktregel. Wähle u als den Faktor, der beim Ableiten einfacher wird (eine Potenz von x oder ln x), und dv als den Faktor, den du integrieren kannst (eˣ, sin x, cos x oder x, wenn u = ln x). Werte bei einem bestimmten Integral u·v an beiden Grenzen aus: ∫ₐᵇ u dv = [u·v]ₐᵇ − ∫ₐᵇ v du. Ein Faktor x² braucht zwei Runden.
Erste Runde
∫x²eˣ dx = x²eˣ − ∫2x eˣ dx
Zweite Runde
∫2x eˣ dx = 2x eˣ − 2eˣ
∫x²eˣ dx = eˣ(x² − 2x + 2)
Grenzwerte
12,18·(3,25) − 1·2 = 37,59
Antwort
I = 37,59
7.Komplexe Zahlen
Antwort: θ = 146,3 °
Polarform: z = r∠θ = r(cos θ + j sin θ) = r·ejθ, mit r = |z| und θ = arg z. Zurück zur kartesischen Form: a = r cos θ, b = r sin θ. Für das Argument braucht man den Quadranten: θ = atan(b/a) gilt nur für a > 0; für a < 0 addiere oder subtrahiere 180°. In der Polarform ist die Multiplikation einfach: Multipliziere die Beträge und addiere die Argumente; bei der Division teile die Beträge und subtrahiere die Argumente.
Quadrant
a = −3, b = 2 → II
Bezugswinkel
α = atan(2/3) = 33,69°
Argument
θ = 180° − α = 146,3°
Antwort
θ = 146,3°
In Polarform ist z = 3,606∠146,3°.
8.Komplexe Zahlen
Antwort: b = 1
De Moivre und Wurzeln: (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ. Die Gleichung zⁿ = R∠φ hat genau n Lösungen, alle mit dem Betrag R1/n, bei den Argumenten (φ + 360°·k)/n für k = 0, 1, …, n − 1: Sie liegen gleichmäßig verteilt auf einem Kreis, jeweils 360°/n auseinander. Eine quadratische Gleichung z² + pz + q = 0 mit p² < 4q hat die komplexen Lösungen z = −p/2 ± j√(q − p²/4); ein Polynom mit reellen Koeffizienten hat seine komplexen Nullstellen immer in konjugierten Paaren a ± jb.
Diskriminante
p² − 4q = 16 − 20 = −4 < 0
Lösungsformel
z = (4 ± j√4)/2 = 2 + j, 2 − j
Antwort
b = 1
Antwort
b = 1
9.Differentialgleichungen
Antwort: y(1) = 0,2707
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Charakteristische Wurzeln
(r + 2)(r + 4) = 0 → r = −2, −4
Konstanten aus den Anfangswerten
A + B = 2, −2A − 4B = -4
A = 2, B = 0
Auswerten
y(1) = 2·e−2 + 0·e−4 = 0,2707
Antwort
y(1) = 0,2707
10.Differentialgleichungen
Antwort: y(3) = 1,904
Differentialgleichungen erster Ordnung: dy/dt = k·y hat die Lösung y = y₀·ekt (Wachstum für k > 0, Zerfall für k < 0); eine Halbwertszeit T ergibt k = ln 2/T. Das Newtonsche Abkühlungsgesetz dT/dt = −k·(T − Tₐ) ergibt T(t) = Tₐ + (T₀ − Tₐ)·e−kt. Eine lineare Gleichung y′ + p(x)·y = q(x) löst man mit dem integrierenden Faktor μ = e∫p dx: (μy)′ = μq, also μy = ∫μq dx + C.
Integrierender Faktor
μ = e∫3/x dx = x3
Integrieren
(x3y)′ = x4 → x3y = 1x5/5 + C
Anfangsbedingung
3 = 1/5 + C → C = 2,8
Auswerten
y(3) = (1·35/5 + 2,8)/33 = 1,904
Antwort
y(3) = 1,904
11.Matrizen & Determinanten
Antwort: det A = 8
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
2×2-Minoren der ersten Zeile
M₁₁ = 8, M₁₂ = 16, M₁₃ = −16
Laplace-Entwicklung
det A = 3·8 − (−4)·16 + 5·(−16) = 8
Antwort
det A = 8
12.Matrizen & Determinanten
Antwort: x = −2,206
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
Determinante der Koeffizientenmatrix
det A = 2·5 − (−4)·6 = 34
Die x-Spalte ersetzen
det Aₓ = (−11)·5 − (−4)·(−5) = −75
x = −75/34 = −2,206
Antwort
x = −2,206
y = 1,647
13.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: W = −30 J
Dot product:a·b = axbx + ayby + azbz = |a|·|b|·cos θ, a scalar. It gives the angle between two vectors, cos θ = a·b/(|a|·|b|), and it is zero when they are perpendicular. The scalar projection of a onto b is a·b/|b|, and a constant force F moving through a displacement d does work W = F·d.
Weg
d = B − A = (2, 1, 5) − (3, 1, −2) = (−1, 0, 7) m
Arbeit
W = F·d = (−5)·(−1) + 5·0 + (−5)·7 = −30 J
Antwort
W = −30 J
Negative Arbeit: Die Kraft wirkt überwiegend entgegen der Bewegung.
14.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: n̂y = 0,1466
Cross product:a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx) is perpendicular to both vectors, and |a × b| = |a|·|b|·sin θ is the area of the parallelogram they span (the triangle has half of it). Order matters: b × a = −(a × b). The moment of a force F applied at point A about point O is MO = r × F, with r = A − O.
Kreuzprodukt
(a × b)x = aybz − azby = 3·(−2) − 1·1 = −7
(a × b)y = azbx − axbz = 1·(−5) − 4·(−2) = 3
(a × b)z = axby − aybx = 4·1 − 3·(−5) = 19
Normieren
Die z-Komponente von a × b ist bereits positiv.
|a × b| = √((−7)² + 3² + 19²) = 20,47
n̂ = (−7, 3, 19)/20,47 = (−0,342, 0,1466, 0,9282)
n̂y = 0,1466
Antwort
n̂y = 0,1466
15.Wahrscheinlichkeit
Antwort: Var(X) = 1,36
Diskrete Zufallsvariablen: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung listet jeden Wert x, den eine Variable annehmen kann, mit seiner Wahrscheinlichkeit p(x) auf; die Wahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1 und summieren sich zu 1. Der Erwartungswert (Mittelwert) ist E(X) = Σx·p(x), der Durchschnitt auf lange Sicht. Die Varianz ist Var(X) = Σ(x − μ)²·p(x) = E(X²) − μ², und die Standardabweichung ist σ = √Var(X). Für eine lineare Änderung Y = aX + b gilt: E(Y) = a·E(X) + b, Var(Y) = a²·Var(X) und σY = |a|·σX; das Addieren einer Konstanten ändert die Streuung nicht.
Mittelwert
μ = 0·0,25 + 1·0,05 + 2·0,35 + 3·0,35 = 1,8
Mittelwert der Quadrate
E(X²) = 0·0,25 + 1·0,05 + 4·0,35 + 9·0,35 = 4,6
Varianz
Var(X) = 4,6 − 1,8² = 1,36
Antwort
Var(X) = 1,36
16.Wahrscheinlichkeit
Antwort: σY = 3,659
Diskrete Zufallsvariablen: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung listet jeden Wert x, den eine Variable annehmen kann, mit seiner Wahrscheinlichkeit p(x) auf; die Wahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1 und summieren sich zu 1. Der Erwartungswert (Mittelwert) ist E(X) = Σx·p(x), der Durchschnitt auf lange Sicht. Die Varianz ist Var(X) = Σ(x − μ)²·p(x) = E(X²) − μ², und die Standardabweichung ist σ = √Var(X). Für eine lineare Änderung Y = aX + b gilt: E(Y) = a·E(X) + b, Var(Y) = a²·Var(X) und σY = |a|·σX; das Addieren einer Konstanten ändert die Streuung nicht.
Streuung von X
μ = 2,25, Var(X) = 1,487, σX = 1,22
Lineare Änderung
σY = |3|·1,22 = 3,659
Antwort
σY = 3,659
Der Mittelwert verschiebt sich sehr wohl: E(Y) = 3·2,25 + 5 = 11,75.
17.Beschreibende Statistik
Antwort: s = 17,6
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Standardisieren
z = (116 − 100)/8 = 2
Antwort
z = 2
19.Normalverteilung
Antwort: z = 1,1
Von einer Fläche zurück zu z: Φ(z) ist die Fläche links von z. Für eine linke Randfläche A suche in der Tabelle z mit Φ(z) = A. Eine rechte Randfläche A bedeutet Φ(z) = 1 − A. Eine zentrale Fläche A zwischen −z und z lässt (1 − A)/2 auf jedem Rand übrig, also Φ(z) = (1 + A)/2. Für einen Wert x verwende x = μ + zσ.
Fläche links von z
Φ(z) = (1 + 0,7287)/2 = 0,8643
Die z-Tabelle rückwärts lesen
Finde 0,8643 in der Tabelle und lies z ab.
z = 1,10
Antwort
z = 1,10
20.Normalverteilung
Antwort: x = 124,6 Punkte
Von einer Fläche zurück zu z: Φ(z) ist die Fläche links von z. Für eine linke Randfläche A suche in der Tabelle z mit Φ(z) = A. Eine rechte Randfläche A bedeutet Φ(z) = 1 − A. Eine zentrale Fläche A zwischen −z und z lässt (1 − A)/2 auf jedem Rand übrig, also Φ(z) = (1 + A)/2. Für einen Wert x verwende x = μ + zσ.