Entscheide, welche Form zur Operation passt: kartesisch a + jb zum Addieren und Subtrahieren, polar r∠θ zum Multiplizieren, Dividieren, Potenzieren und Wurzelziehen.
Multipliziere mit j² = −1 aus; dividiere, indem du Zähler und Nenner mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners multiplizierst.
Wandle mit r = √(a² + b²) um und bestimme θ anhand einer Skizze des Punktes (Quadrant prüfen), und zurück mit a = r cos θ, b = r sin θ.
Verwende für Potenzen De Moivre, (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ; liste für zⁿ = R∠φ alle n Wurzeln R1/n∠((φ + 360°k)/n) auf.
Differentialgleichungen
Exponentielles Wachstum/exponentieller Zerfall
dy/dt = ky → y = y0ekt
Halbwertszeit
k = ln 2 / t½
Newtonsches Abkühlungsgesetz
T(t) = Ta + (T0 − Ta)e−kt
Integrierender Faktor
y′ + p(x)y = q(x): μ = e∫p dx, (μy)′ = μq
Mischbehälter
dm/dt = r·c − (r/V)·m
Matrizen & Determinanten
2×2-Determinante
det = ad − bc
Inverse einer 2×2-Matrix
A⁻¹ = (1/det)·[d −b; −c a]
Produkt
(AB)ij = Σk AikBkj
Eigenwerte
det(A − λI) = 0
Cramersche Regel
xi = det(Ai)/det(A)
Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Betrag
|a| = √(ax² + ay² + az²)
Einheitsvektor
û = a/|a|
Komponenten aus einem Winkel
Fx = F·cos θ, Fy = F·sin θ
Skalarprodukt
a·b = axbx + ayby + azbz = |a||b|cos θ
Skalare Projektion von a auf b
a·b/|b|
Arbeit
W = F·d
Kreuzprodukt
a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx)
Flächen
Parallelogramm |a × b|, Dreieck ½|a × b|
Moment um O
MO = r × F, r = A − O
Volumen eines Spats (Parallelepipeds)
V = |a·(b × c)|
Methode
Schreibe jeden Vektor in Komponenten; bei einer Kraft, die mit Betrag und Winkel gegeben ist, verwende F·cos θ und F·sin θ.
Für Längen und Richtungen verwende den Betrag √(x² + y² + z²) und den Einheitsvektor a/|a|.
Verwende das Skalarprodukt für Winkel, Projektionen, Orthogonalität und Arbeit: a·b = |a||b|cos θ.
Verwende das Kreuzprodukt für senkrechte Vektoren, Flächen und Momente: Schreibe die drei Komponenten sorgfältig auf und behalte die Reihenfolge a × b bei.
Wahrscheinlichkeit
Gegenereignis
P(not A) = 1 − P(A)
Additionssatz
P(A ∪ B) = P(A) + P(B) − P(A ∩ B)
Unabhängige Ereignisse
P(A ∩ B) = P(A)·P(B)
Bedingte Wahrscheinlichkeit
P(A|B) = P(A ∩ B)/P(B)
Binomialverteilung
P(X = k) = C(n,k)·pk(1 − p)n−k
Beschreibende Statistik
Mittelwert
x̄ = Σx/n
Stichproben-Standardabweichung
s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1))
Median
mittlerer Wert der sortierten Daten
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Normalverteilung
68% innerhalb ±1σ, 95% innerhalb ±2σ
Normalverteilung
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Unterhalb von x
P(X < x) = Φ(z)
Oberhalb von x
P(X > x) = 1 − Φ(z)
Dazwischen
Φ(z2) − Φ(z1)
Perzentil
x = μ + z·σ
Methode
Rechne den Wert in einen z-Wert um: z = (x − μ)/σ.
Lies Φ(z) ab, die Fläche links von z.
Für die Fläche rechts verwende 1 − Φ(z); für ein Intervall subtrahiere die beiden linken Flächen.
Für ein Perzentil rechnest du rückwärts: Bestimme z zur Fläche, dann x = μ + z·σ.
2Übungsaufgaben
1.GrenzwerteMittel
Bestimme den Grenzwert L = limx→∞ (1 − 2/x)x. Gib einen Dezimalwert an.
f(x) = (1 − 2/x)xx → ∞
L =
2.GrenzwerteSchwer
Bestimme den Grenzwert L = limx→0 (e−x − 1 + x)/x².
f(x) = (e−x − 1 + x)/x²x → 0
L =
3.AbleitungenMittel
Gegeben ist f(x) = x·ex. Bestimme f′(2).
f(x) = x·exx = 2
f′(2) =
4.AbleitungenSchwer
Gegeben ist f(x) = x3 + 7,5x2 + 18x + 2. Bestimme die x-Koordinate x des lokalen Maximums.
f(x) = x3 + 7,5x2 + 18x + 2
x =
5.IntegraleMittel
Berechne I = ∫13 4/x dx.
f(x) = 4/x[1, 3]
I =
6.IntegraleSchwer
Das Gebiet zwischen der Geraden y = 6x und der Parabel y = 3x² wird um die x-Achse gedreht. Bestimme das Volumen V des entstehenden Körpers.
y = 6xy = 3x²
V =
7.Komplexe ZahlenMittel
Bestimme das Argument θ von z = −1 − j9 in Grad als Hauptwert zwischen −180° und 180°.
z = −1 − j9
θ = °
8.Komplexe ZahlenSchwer
Die Gleichung z² − 5z + 31,25 = 0 hat zwei komplexe Lösungen. Bestimme ihren Betrag |z|.
p = −5q = 31,25
|z| =
9.DifferentialgleichungenMittel
Löse y″ + 8y′ + 16y = 0 mit y(0) = 1 und y′(0) = 4. Bestimme y(0,5).
y″ + 8y′ + 16y = 0y(0) = 1y′(0) = 4
y(0.5) =
10.DifferentialgleichungenSchwer
Ein System gehorcht y″ + 2y′ + 26y = 130 für t ≥ 0, ausgehend von der Ruhe: y(0) = 0, y′(0) = 0. Bestimme den Spitzenwert ymax seiner Sprungantwort.
y″ + 2y′ + 26y = 130y(0) = 0y′(0) = 0
ymax =
11.Matrizen & DeterminantenMittel
Sei C = AB für die gezeigten Matrizen. Bestimme den Eintrag c12 (Zeile 1, Spalte 2).
A = [−1 −2; −3 −4]B = [5 5; −6 −2]
c12 =
12.Matrizen & DeterminantenSchwer
Löse das Gleichungssystem 6x + 4y = −8 und −2x + 2y = −11. Bestimme x.
6x + 4y = −8−2x + 2y = −11
x =
13.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktMittel
Bestimme die skalare Projektion compb a von a = (−2, 7, 5) auf b = (6, 6, −3), also die Komponente von a in Richtung von b.
a = (−2, 7, 5)b = (6, 6, −3)
compb a =
14.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktSchwer
Bestimme das Volumen V des Spats (Parallelepipeds), dessen Kanten von einer Ecke aus a = (3, −2, 2), b = (−4, 0, −4) und c = (0, −3, 4) sind.
a = (3, −2, 2)b = (−4, 0, −4)c = (0, −3, 4)
V =
15.WahrscheinlichkeitMittel
Ein fairer Würfel wird 3-mal geworfen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, mindestens eine Sechs zu würfeln?
n = 3
P =
16.WahrscheinlichkeitSchwer
9 Bauteile werden geprüft, und jedes fällt unabhängig mit Wahrscheinlichkeit 0,6 aus. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, dass höchstens eines ausfällt?
n = 9p = 0,6
P =
17.Beschreibende StatistikMittel
Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 31, 51, 47, 18, 34, 59, 47.
n = 7
s =
18.Beschreibende StatistikSchwer
Eine Größe ist normalverteilt mit Mittelwert 50 und Standardabweichung 20. Welcher Anteil P der Werte liegt unter 58?
μ = 50σ = 20x = 58
P =
19.NormalverteilungMittel
Die Prüfungsergebnisse sind normalverteilt mit dem Mittelwert 65 Punkte und der Standardabweichung 10 Punkte. Welcher Anteil liegt zwischen 49 und 83,5 Punkte? Gib P als Dezimalzahl an.
μ = 65σ = 10x1 = 49x2 = 83,5
P =
20.NormalverteilungSchwer
Die Lieferzeiten sind normalverteilt mit dem Mittelwert 32 min und der Standardabweichung 6 min. Bestimme den Wert x, unter dem 75 % von ihnen liegen (das 75. Perzentil).
μ = 32σ = 6P = 75%
x = min
3Lösungen
1.Grenzwerte
Antwort: L = 0,1353
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Den Logarithmus bilden
ln L = limx→∞ x·ln(1 − 2/x)
Auswerten
ln(1 + u)/u → 1 für u → 0, also x·ln(1 + a/x) → a.
ln L = 1·(−2) = −2
Den Logarithmus rückgängig machen
L = e−2 = 0,1353
Antwort
L = 0,1353
2.Grenzwerte
Antwort: L = 0,5
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Erste Anwendung
(−1·e−x + 1)/(2x) → 0/0
Zweite Anwendung
1·e−x/2
x = 0 einsetzen
L = 1·1/2 = 0,5
Antwort
L = 0,5
3.Ableitungen
Antwort: f′(2) = 22,17
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Produktregel
f′(x) = u′v + uv′ = ex·(1 + 1·x)
Einsetzen
f′(2) = 7,389·(1 + 2) = 22,17
Antwort
f′(2) = 22,17
4.Ableitungen
Antwort: x = −3
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Ableitung
f′(x) = 3x2 + 15x + 18 = 3·(x2 + 5x + 6)
f′(x) = 0 lösen
x = −3 oder x = −2
Welches ist welches
f″(x) = 6x + 15: negativ an einem Maximum, positiv an einem Minimum.
f″(−3) = −3, f″(−2) = 3
x = −3
Antwort
x = −3
5.Integrale
Antwort: I = 4,394
Bestimmte Integrale: ∫ₐᵇ f(x) dx ist die orientierte Fläche zwischen dem Graphen und der x-Achse von a bis b. Finde eine Stammfunktion F (mit F′ = f) und berechne F(b) − F(a). Potenzregel: ∫xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n + 1). Die Fläche zwischen zwei Kurven ist ∫(obere − untere) dx.
Stammfunktion
F(x) = 4·ln x
An den Grenzen auswerten
I = 4·(ln 3 − ln 1) = 4·ln 3 = 4,394
Antwort
I = 4,394
6.Integrale
Antwort: V = 120,6
Rotationsvolumen: Dreht man das Gebiet unter y = f(x) von x = a bis x = b um die x-Achse, entsteht ein Körper, dessen Querschnitt bei x eine Kreisscheibe mit Radius f(x) ist. Die Summe der Scheiben ergibt V = π∫ₐᵇ f(x)² dx. Liegt das Gebiet zwischen einer äußeren Kurve R(x) und einer inneren Kurve r(x), ist jede Scheibe ein Ring: V = π∫ₐᵇ (R(x)² − r(x)²) dx. Quadriere die Radien, bevor du sie subtrahierst.
Schnittpunkte
6x = 3x² → x = 0, x = 2
Ringmethode
V = π∫₀2 ((6x)² − (3x²)²) dx
Integrieren
V = π(36·2³/3 − 9·2⁵/5) = π·38,4 = 120,6
Antwort
V = 120,6
7.Komplexe Zahlen
Antwort: θ = −96,34 °
Polarform: z = r∠θ = r(cos θ + j sin θ) = r·ejθ, mit r = |z| und θ = arg z. Zurück zur kartesischen Form: a = r cos θ, b = r sin θ. Für das Argument braucht man den Quadranten: θ = atan(b/a) gilt nur für a > 0; für a < 0 addiere oder subtrahiere 180°. In der Polarform ist die Multiplikation einfach: Multipliziere die Beträge und addiere die Argumente; bei der Division teile die Beträge und subtrahiere die Argumente.
Quadrant
a = −1, b = −9 → III
Bezugswinkel
α = atan(9/1) = 83,66°
Argument
θ = −(180° − α) = −96,34°
Antwort
θ = −96,34°
In Polarform ist z = 9,055∠−96,34°.
8.Komplexe Zahlen
Antwort: |z| = 5,59
De Moivre und Wurzeln: (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ. Die Gleichung zⁿ = R∠φ hat genau n Lösungen, alle mit dem Betrag R1/n, bei den Argumenten (φ + 360°·k)/n für k = 0, 1, …, n − 1: Sie liegen gleichmäßig verteilt auf einem Kreis, jeweils 360°/n auseinander. Eine quadratische Gleichung z² + pz + q = 0 mit p² < 4q hat die komplexen Lösungen z = −p/2 ± j√(q − p²/4); ein Polynom mit reellen Koeffizienten hat seine komplexen Nullstellen immer in konjugierten Paaren a ± jb.
Diskriminante
p² − 4q = 25 − 125 = −100 < 0
Lösungsformel
z = (5 ± j√100)/2 = 2,5 + j5, 2,5 − j5
Antwort
|z| = √(2,5² + 5²) = √31,25 = 5,59
Antwort
|z| = 5,59
9.Differentialgleichungen
Antwort: y(0.5) = 0,6767
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Doppelte Wurzel
(r + 4)² = 0 → r = −4
Konstanten
A = y(0) = 1
y′(0) = B − 4A → B = 4 + 4 = 8
Auswerten
y(0,5) = (1 + 8·0,5)·e−2 = 0,6767
Antwort
y(0,5) = 0,6767
10.Differentialgleichungen
Antwort: ymax = 7,667
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Stationärer Wert und Wurzeln
yss = 5, r = −1 ± 5j
Konstanten aus den Anfangswerten
y(0) = 5 + A = 0 → A = −5
y′(0) = −1A + 5B = 0 → B = −1
Spitzenwert
t = π/5 = 0,6283
ymax = 5·(1 + e−1·π/5) = 7,667
Antwort
ymax = 7,667
11.Matrizen & Determinanten
Antwort: c12 = −1
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
Zeile mal Spalte
c12 = (−1)·5 + (−2)·(−2) = −1
Antwort
c12 = −1
12.Matrizen & Determinanten
Antwort: x = 1,4
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
Determinante der Koeffizientenmatrix
det A = 6·2 − 4·(−2) = 20
Die x-Spalte ersetzen
det Aₓ = (−8)·2 − 4·(−11) = 28
x = 28/20 = 1,4
Antwort
x = 1,4
y = −4,1
13.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: compb a = 1,667
Dot product:a·b = axbx + ayby + azbz = |a|·|b|·cos θ, a scalar. It gives the angle between two vectors, cos θ = a·b/(|a|·|b|), and it is zero when they are perpendicular. The scalar projection of a onto b is a·b/|b|, and a constant force F moving through a displacement d does work W = F·d.
Skalarprodukt
a·b = (−2)·6 + 7·6 + 5·(−3) = 15
Länge von b
|b| = √(6² + 6² + (−3)²) = 9
Skalare Projektion
compb a = a·b/|b| = 15/9 = 1,667
Antwort
compb a = 1,667
14.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: V = 44
Cross product:a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx) is perpendicular to both vectors, and |a × b| = |a|·|b|·sin θ is the area of the parallelogram they span (the triangle has half of it). Order matters: b × a = −(a × b). The moment of a force F applied at point A about point O is MO = r × F, with r = A − O.
Kreuzprodukt b × c
(b × c)x = bycz − bzcy = 0·4 − (−4)·(−3) = −12
(b × c)y = bzcx − bxcz = (−4)·0 − (−4)·4 = 16
(b × c)z = bxcy − bycx = (−4)·(−3) − 0·0 = 12
Skalarprodukt mit a
a·(b × c) = 3·(−12) + (−2)·16 + 2·12 = −44
V = |−44| = 44
Antwort
V = 44
15.Wahrscheinlichkeit
Antwort: P = 0,4213
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Gegenereignis
P(keine Sechs) = (5/6)3 = 0,5787
P = 1 − 0,5787 = 0,4213
Antwort
P = 0,4213
16.Wahrscheinlichkeit
Antwort: P = 0,003801
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Null und ein Ausfall
P(X = 0) = 0,49 = 0,0002621
P(X = 1) = 9·0,6·0,48 = 0,003539
Addieren
P = 0,0002621 + 0,003539 = 0,003801
Antwort
P = 0,003801
17.Beschreibende Statistik
Antwort: s = 13,99
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Standardisieren
z = 0,4
Standardnormalverteilungstabelle
Φ(0,4) = 0,6554
P = 0,6554
Antwort
P = 0,6554
19.Normalverteilung
Antwort: P = 0,913
Normalverteilung: Rechne einen Wert x in einen z-Wert um, z = (x − μ)/σ; er gibt an, wie viele Standardabweichungen x vom Mittelwert entfernt liegt. Eine z-Tabelle (oder Φ(z)) liefert die Fläche links von z, also P(X < x). Die Fläche rechts ist 1 − Φ(z), und die Fläche zwischen zwei Werten ist die Differenz ihrer beiden Flächen.
z-Werte
z₁ = (49 − 65)/10 = −1,6
z₂ = (83,5 − 65)/10 = 1,85
Fläche dazwischen
P = Φ(1,85) − Φ(−1,6) = 0,9678 − 0,0548 = 0,913
Antwort
P = 0,913
20.Normalverteilung
Antwort: x = 36,05 min
Normalverteilung: Rechne einen Wert x in einen z-Wert um, z = (x − μ)/σ; er gibt an, wie viele Standardabweichungen x vom Mittelwert entfernt liegt. Eine z-Tabelle (oder Φ(z)) liefert die Fläche links von z, also P(X < x). Die Fläche rechts ist 1 − Φ(z), und die Fläche zwischen zwei Werten ist die Differenz ihrer beiden Flächen.