Entscheide, welche Form zur Operation passt: kartesisch a + jb zum Addieren und Subtrahieren, polar r∠θ zum Multiplizieren, Dividieren, Potenzieren und Wurzelziehen.
Multipliziere mit j² = −1 aus; dividiere, indem du Zähler und Nenner mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners multiplizierst.
Wandle mit r = √(a² + b²) um und bestimme θ anhand einer Skizze des Punktes (Quadrant prüfen), und zurück mit a = r cos θ, b = r sin θ.
Verwende für Potenzen De Moivre, (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ; liste für zⁿ = R∠φ alle n Wurzeln R1/n∠((φ + 360°k)/n) auf.
Differentialgleichungen
Exponentielles Wachstum/exponentieller Zerfall
dy/dt = ky → y = y0ekt
Halbwertszeit
k = ln 2 / t½
Newtonsches Abkühlungsgesetz
T(t) = Ta + (T0 − Ta)e−kt
Integrierender Faktor
y′ + p(x)y = q(x): μ = e∫p dx, (μy)′ = μq
Mischbehälter
dm/dt = r·c − (r/V)·m
Matrizen & Determinanten
2×2-Determinante
det = ad − bc
Inverse einer 2×2-Matrix
A⁻¹ = (1/det)·[d −b; −c a]
Produkt
(AB)ij = Σk AikBkj
Eigenwerte
det(A − λI) = 0
Cramersche Regel
xi = det(Ai)/det(A)
Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Betrag
|a| = √(ax² + ay² + az²)
Einheitsvektor
û = a/|a|
Komponenten aus einem Winkel
Fx = F·cos θ, Fy = F·sin θ
Skalarprodukt
a·b = axbx + ayby + azbz = |a||b|cos θ
Skalare Projektion von a auf b
a·b/|b|
Arbeit
W = F·d
Kreuzprodukt
a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx)
Flächen
Parallelogramm |a × b|, Dreieck ½|a × b|
Moment um O
MO = r × F, r = A − O
Volumen eines Spats (Parallelepipeds)
V = |a·(b × c)|
Methode
Schreibe jeden Vektor in Komponenten; bei einer Kraft, die mit Betrag und Winkel gegeben ist, verwende F·cos θ und F·sin θ.
Für Längen und Richtungen verwende den Betrag √(x² + y² + z²) und den Einheitsvektor a/|a|.
Verwende das Skalarprodukt für Winkel, Projektionen, Orthogonalität und Arbeit: a·b = |a||b|cos θ.
Verwende das Kreuzprodukt für senkrechte Vektoren, Flächen und Momente: Schreibe die drei Komponenten sorgfältig auf und behalte die Reihenfolge a × b bei.
Wahrscheinlichkeit
Gegenereignis
P(not A) = 1 − P(A)
Additionssatz
P(A ∪ B) = P(A) + P(B) − P(A ∩ B)
Unabhängige Ereignisse
P(A ∩ B) = P(A)·P(B)
Bedingte Wahrscheinlichkeit
P(A|B) = P(A ∩ B)/P(B)
Binomialverteilung
P(X = k) = C(n,k)·pk(1 − p)n−k
Beschreibende Statistik
Mittelwert
x̄ = Σx/n
Stichproben-Standardabweichung
s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1))
Median
mittlerer Wert der sortierten Daten
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Normalverteilung
68% innerhalb ±1σ, 95% innerhalb ±2σ
Normalverteilung
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Unterhalb von x
P(X < x) = Φ(z)
Oberhalb von x
P(X > x) = 1 − Φ(z)
Dazwischen
Φ(z2) − Φ(z1)
Perzentil
x = μ + z·σ
Methode
Rechne den Wert in einen z-Wert um: z = (x − μ)/σ.
Lies Φ(z) ab, die Fläche links von z.
Für die Fläche rechts verwende 1 − Φ(z); für ein Intervall subtrahiere die beiden linken Flächen.
Für ein Perzentil rechnest du rückwärts: Bestimme z zur Fläche, dann x = μ + z·σ.
2Übungsaufgaben
1.GrenzwerteMittel
Bestimme den Grenzwert L = limx→∞ (x3 + 3x − 4)/(3x3 + 6x + 8).
f(x) = (x3 + 3x − 4)/(3x3 + 6x + 8)x → ∞
L =
2.GrenzwerteSchwer
Bestimme den Grenzwert L = limx→0 (ex − 1 − x)/x².
f(x) = (ex − 1 − x)/x²x → 0
L =
3.AbleitungenMittel
Gegeben ist f(x) = x·sin(x), mit x im Bogenmaß. Bestimme f′(0,5).
f(x) = x·sin(x)x = 0,5 rad
f′(0.5) =
4.AbleitungenSchwer
Gegeben ist f(x) = x3 − 13,5x2 + 54x − 1. Bestimme die x-Koordinate x des lokalen Minimums.
f(x) = x3 − 13,5x2 + 54x − 1
x =
5.IntegraleMittel
Berechne I = ∫03 e−x dx.
f(x) = e−x[0, 3]
I =
6.IntegraleSchwer
Bestimme die Fläche A zwischen der Parabel y = 4 − x² und der x-Achse.
y = 4 − x²
A =
7.Komplexe ZahlenMittel
Das Diagramm zeigt z = −4 + j. Klicke mit w = 2∠−90° den Punkt an, der z·w darstellt.
z = −4 + jw = 2∠−90°
1A (−2 − j8)
2B (1 + j4)
3C (−8 + j2)
4D (2 + j8)
8.Komplexe ZahlenSchwer
Die Lösungen von zⁿ = w mit n = 3 und w = 8∠45° sind zk = R1/n∠((φ + 360°·k)/n), k = 0, 1, 2. Bestimme den Realteil von z₀.
w = 8∠45°n = 3k = 0
Re(z₀) =
9.DifferentialgleichungenMittel
Löse y″ + 6y′ + 9y = 0 mit y(0) = 2 und y′(0) = 0. Bestimme y(0,5).
y″ + 6y′ + 9y = 0y(0) = 2y′(0) = 0
y(0.5) =
10.DifferentialgleichungenSchwer
Ein System gehorcht y″ + 4y′ + 29y = 58 für t ≥ 0, ausgehend von der Ruhe: y(0) = 0, y′(0) = 0. Bestimme den Spitzenwert ymax seiner Sprungantwort.
y″ + 4y′ + 29y = 58y(0) = 0y′(0) = 0
ymax =
11.Matrizen & DeterminantenMittel
Bestimme die Determinante det A der gezeigten 3×3-Matrix A.
A = [4 −4 1; 1 2 −2; 1 −4 4]
det A =
12.Matrizen & DeterminantenSchwer
Löse das Gleichungssystem −2x − 5y = −6 und 6x − y = −12. Bestimme x.
−2x − 5y = −66x − y = −12
x =
13.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktMittel
Eine konstante Kraft F = (−15, 30, 0) N wirkt auf einen Körper, während er sich geradlinig von Punkt A(0, 4, 3) nach Punkt B(2, 1, −1) bewegt. Die Koordinaten sind in Metern angegeben. Bestimme die von der Kraft verrichtete Arbeit W.
F = (−15, 30, 0) NA(0, 4, 3) mB(2, 1, −1) m
W = J
14.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktSchwer
Der Einheitsvektor n̂ steht senkrecht auf a = (−5, 2, 3) und b = (−3, 0, 3) und hat eine positive z-Komponente. Bestimme seine x-Komponente n̂x.
a = (−5, 2, 3)b = (−3, 0, 3)n̂z > 0
n̂x =
15.WahrscheinlichkeitMittel
Ein Beutel enthält 6 rote und 6 blaue Kugeln. Du ziehst zwei Kugeln, ohne die erste zurückzulegen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, dass beide rot sind?
6 / 6
P =
16.WahrscheinlichkeitSchwer
11 Bauteile werden geprüft, und jedes fällt unabhängig mit Wahrscheinlichkeit 0,7 aus. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, dass höchstens eines ausfällt?
n = 11p = 0,7
P =
17.Beschreibende StatistikMittel
Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 28, 18, 58, 31, 40, 19, 33.
n = 7
s =
18.Beschreibende StatistikSchwer
Eine Größe ist normalverteilt mit Mittelwert 170 und Standardabweichung 15. Welcher Anteil P der Werte liegt über 140?
μ = 170σ = 15x = 140
P =
19.NormalverteilungMittel
Gegeben sind Schrauben; ihre Massen sind unabhängig und normalverteilt mit dem Mittelwert 40 g und der Standardabweichung 1,2 g. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass die Gesamtmasse von 9 davon 367,2 g übersteigt. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μ = 40 gσ = 1,2 gn = 9> 367,2 g
P =
20.NormalverteilungSchwer
Die Massen X eines Produkts von Linie 1 und Y von Linie 2 sind unabhängig und normalverteilt: X hat den Mittelwert 500 g und die Standardabweichung 8 g, Y hat den Mittelwert 490 g und die Standardabweichung 6 g. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass X größer als Y ist. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μX = 500 g, σX = 8 gμY = 490 g, σY = 6 g
P =
3Lösungen
1.Grenzwerte
Antwort: L = 0,3333
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Durch die höchste Potenz teilen
(1 + 3/x2 + (−4)/x3)/(3 + 6/x2 + 8/x3)
x → ∞ laufen lassen
L = 1/3 = 0,3333
Antwort
L = 0,3333
Bei gleichem Grad ist der Grenzwert das Verhältnis der Leitkoeffizienten.
2.Grenzwerte
Antwort: L = 0,5
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Erste Anwendung
(1·ex − 1)/(2x) → 0/0
Zweite Anwendung
1·ex/2
x = 0 einsetzen
L = 1·1/2 = 0,5
Antwort
L = 0,5
3.Ableitungen
Antwort: f′(0.5) = 0,9182
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Produkt- und Kettenregel
f′(x) = sin(x) + x·cos(x)
Einsetzen
f′(0,5) = 0,4794 + 0,5·0,8776 = 0,9182
Antwort
f′(0,5) = 0,9182
4.Ableitungen
Antwort: x = 6
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Ableitung
f′(x) = 3x2 − 27x + 54 = 3·(x2 − 9x + 18)
f′(x) = 0 lösen
x = 3 oder x = 6
Welches ist welches
f″(x) = 6x − 27: negativ an einem Maximum, positiv an einem Minimum.
f″(3) = −9, f″(6) = 9
x = 6
Antwort
x = 6
5.Integrale
Antwort: I = 0,9502
Bestimmte Integrale: ∫ₐᵇ f(x) dx ist die orientierte Fläche zwischen dem Graphen und der x-Achse von a bis b. Finde eine Stammfunktion F (mit F′ = f) und berechne F(b) − F(a). Potenzregel: ∫xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n + 1). Die Fläche zwischen zwei Kurven ist ∫(obere − untere) dx.
Stammfunktion
F(x) = e−x/(−1)
An den Grenzen auswerten
I = (e−3 − 1)/(−1) = (0,04979 − 1)/(−1) = 0,9502
Antwort
I = 0,9502
6.Integrale
Antwort: A = 10,67
Bestimmte Integrale: ∫ₐᵇ f(x) dx ist die orientierte Fläche zwischen dem Graphen und der x-Achse von a bis b. Finde eine Stammfunktion F (mit F′ = f) und berechne F(b) − F(a). Potenzregel: ∫xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n + 1). Die Fläche zwischen zwei Kurven ist ∫(obere − untere) dx.
Nullstellen
4 − x² = 0 → x = ±2
Integrieren
A = [4x − x³/3]−22 = 5,333 − (−5,333) = 10,67
Antwort
A = 10,67
7.Komplexe Zahlen
Antwort: D (2 + j8)
Polarform: z = r∠θ = r(cos θ + j sin θ) = r·ejθ, mit r = |z| und θ = arg z. Zurück zur kartesischen Form: a = r cos θ, b = r sin θ. Für das Argument braucht man den Quadranten: θ = atan(b/a) gilt nur für a > 0; für a < 0 addiere oder subtrahiere 180°. In der Polarform ist die Multiplikation einfach: Multipliziere die Beträge und addiere die Argumente; bei der Division teile die Beträge und subtrahiere die Argumente.
Wirkung von w
|z·w| = 2·|z|, arg(z·w) = arg z + (−90)°
Der Punkt
z·w = 2 + j8 → D
Antwort
D (2 + j8)
8.Komplexe Zahlen
Antwort: Re(z₀) = 1,932
De Moivre und Wurzeln: (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ. Die Gleichung zⁿ = R∠φ hat genau n Lösungen, alle mit dem Betrag R1/n, bei den Argumenten (φ + 360°·k)/n für k = 0, 1, …, n − 1: Sie liegen gleichmäßig verteilt auf einem Kreis, jeweils 360°/n auseinander. Eine quadratische Gleichung z² + pz + q = 0 mit p² < 4q hat die komplexen Lösungen z = −p/2 ± j√(q − p²/4); ein Polynom mit reellen Koeffizienten hat seine komplexen Nullstellen immer in konjugierten Paaren a ± jb.
Betrag der Wurzeln
81/3 = 2
Argument der Wurzel
θ₀ = (45° + 360°·0)/3 = 15°
Kartesische Form
z₀ = 2·(cos 15° + j sin 15°) = 1,932 + j0,5176
Re(z₀) = 1,932
Antwort
Re(z₀) = 1,932
Die 3 Wurzeln liegen auf dem Kreis mit dem Radius 2, jeweils 120° auseinander.
9.Differentialgleichungen
Antwort: y(0.5) = 1,116
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Doppelte Wurzel
(r + 3)² = 0 → r = −3
Konstanten
A = y(0) = 2
y′(0) = B − 3A → B = 0 + 6 = 6
Auswerten
y(0,5) = (2 + 6·0,5)·e−1,5 = 1,116
Antwort
y(0,5) = 1,116
10.Differentialgleichungen
Antwort: ymax = 2,569
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Stationärer Wert und Wurzeln
yss = 2, r = −2 ± 5j
Konstanten aus den Anfangswerten
y(0) = 2 + A = 0 → A = −2
y′(0) = −2A + 5B = 0 → B = −0,8
Spitzenwert
t = π/5 = 0,6283
ymax = 2·(1 + e−2·π/5) = 2,569
Antwort
ymax = 2,569
11.Matrizen & Determinanten
Antwort: det A = 18
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
2×2-Minoren der ersten Zeile
M₁₁ = 0, M₁₂ = 6, M₁₃ = −6
Laplace-Entwicklung
det A = 4·0 − (−4)·6 + 1·(−6) = 18
Antwort
det A = 18
12.Matrizen & Determinanten
Antwort: x = −1,688
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
Determinante der Koeffizientenmatrix
det A = (−2)·(−1) − (−5)·6 = 32
Die x-Spalte ersetzen
det Aₓ = (−6)·(−1) − (−5)·(−12) = −54
x = −54/32 = −1,688
Antwort
x = −1,688
y = 1,875
13.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: W = −120 J
Dot product:a·b = axbx + ayby + azbz = |a|·|b|·cos θ, a scalar. It gives the angle between two vectors, cos θ = a·b/(|a|·|b|), and it is zero when they are perpendicular. The scalar projection of a onto b is a·b/|b|, and a constant force F moving through a displacement d does work W = F·d.
Weg
d = B − A = (2, 1, −1) − (0, 4, 3) = (2, −3, −4) m
Arbeit
W = F·d = (−15)·2 + 30·(−3) + 0·(−4) = −120 J
Antwort
W = −120 J
Negative Arbeit: Die Kraft wirkt überwiegend entgegen der Bewegung.
14.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: n̂x = 0,5774
Cross product:a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx) is perpendicular to both vectors, and |a × b| = |a|·|b|·sin θ is the area of the parallelogram they span (the triangle has half of it). Order matters: b × a = −(a × b). The moment of a force F applied at point A about point O is MO = r × F, with r = A − O.
Kreuzprodukt
(a × b)x = aybz − azby = 2·3 − 3·0 = 6
(a × b)y = azbx − axbz = 3·(−3) − (−5)·3 = 6
(a × b)z = axby − aybx = (−5)·0 − 2·(−3) = 6
Normieren
Die z-Komponente von a × b ist bereits positiv.
|a × b| = √(6² + 6² + 6²) = 10,39
n̂ = (6, 6, 6)/10,39 = (0,5774, 0,5774, 0,5774)
n̂x = 0,5774
Antwort
n̂x = 0,5774
15.Wahrscheinlichkeit
Antwort: P = 0,2273
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Erster und zweiter Zug
P = 6/12 · 5/11 = 30/132 = 0,2273
Antwort
P = 0,2273
16.Wahrscheinlichkeit
Antwort: P = 4,724 × 10⁻⁵
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Null und ein Ausfall
P(X = 0) = 0,311 = 1,771 × 10⁻⁶
P(X = 1) = 11·0,7·0,310 = 4,547 × 10⁻⁵
Addieren
P = 1,771 × 10⁻⁶ + 4,547 × 10⁻⁵ = 4,724 × 10⁻⁵
Antwort
P = 4,724 × 10⁻⁵
17.Beschreibende Statistik
Antwort: s = 13,67
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Standardisieren
z = −2
Standardnormalverteilungstabelle
Φ(−2) = 0,02275
P = 1 − 0,02275 = 0,9772
Antwort
P = 0,9772
19.Normalverteilung
Antwort: P = 0,02275
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.
Verteilung der Summe
μT = 360 g, σT = 1,2·√9 = 3,6 g
Standardisieren
z = (367,2 − 360)/3,6 = 2
Wahrscheinlichkeit
P = 1 − Φ(2) = 0,02275
Antwort
P = 0,02275
20.Normalverteilung
Antwort: P = 0,8413
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.