Entscheide, welche Form zur Operation passt: kartesisch a + jb zum Addieren und Subtrahieren, polar r∠θ zum Multiplizieren, Dividieren, Potenzieren und Wurzelziehen.
Multipliziere mit j² = −1 aus; dividiere, indem du Zähler und Nenner mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners multiplizierst.
Wandle mit r = √(a² + b²) um und bestimme θ anhand einer Skizze des Punktes (Quadrant prüfen), und zurück mit a = r cos θ, b = r sin θ.
Verwende für Potenzen De Moivre, (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ; liste für zⁿ = R∠φ alle n Wurzeln R1/n∠((φ + 360°k)/n) auf.
Differentialgleichungen
Exponentielles Wachstum/exponentieller Zerfall
dy/dt = ky → y = y0ekt
Halbwertszeit
k = ln 2 / t½
Newtonsches Abkühlungsgesetz
T(t) = Ta + (T0 − Ta)e−kt
Integrierender Faktor
y′ + p(x)y = q(x): μ = e∫p dx, (μy)′ = μq
Mischbehälter
dm/dt = r·c − (r/V)·m
Matrizen & Determinanten
2×2-Determinante
det = ad − bc
Inverse einer 2×2-Matrix
A⁻¹ = (1/det)·[d −b; −c a]
Produkt
(AB)ij = Σk AikBkj
Eigenwerte
det(A − λI) = 0
Cramersche Regel
xi = det(Ai)/det(A)
Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Betrag
|a| = √(ax² + ay² + az²)
Einheitsvektor
û = a/|a|
Komponenten aus einem Winkel
Fx = F·cos θ, Fy = F·sin θ
Skalarprodukt
a·b = axbx + ayby + azbz = |a||b|cos θ
Skalare Projektion von a auf b
a·b/|b|
Arbeit
W = F·d
Kreuzprodukt
a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx)
Flächen
Parallelogramm |a × b|, Dreieck ½|a × b|
Moment um O
MO = r × F, r = A − O
Volumen eines Spats (Parallelepipeds)
V = |a·(b × c)|
Methode
Schreibe jeden Vektor in Komponenten; bei einer Kraft, die mit Betrag und Winkel gegeben ist, verwende F·cos θ und F·sin θ.
Für Längen und Richtungen verwende den Betrag √(x² + y² + z²) und den Einheitsvektor a/|a|.
Verwende das Skalarprodukt für Winkel, Projektionen, Orthogonalität und Arbeit: a·b = |a||b|cos θ.
Verwende das Kreuzprodukt für senkrechte Vektoren, Flächen und Momente: Schreibe die drei Komponenten sorgfältig auf und behalte die Reihenfolge a × b bei.
Wahrscheinlichkeit
Gegenereignis
P(not A) = 1 − P(A)
Additionssatz
P(A ∪ B) = P(A) + P(B) − P(A ∩ B)
Unabhängige Ereignisse
P(A ∩ B) = P(A)·P(B)
Bedingte Wahrscheinlichkeit
P(A|B) = P(A ∩ B)/P(B)
Binomialverteilung
P(X = k) = C(n,k)·pk(1 − p)n−k
Beschreibende Statistik
Mittelwert
x̄ = Σx/n
Stichproben-Standardabweichung
s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1))
Median
mittlerer Wert der sortierten Daten
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Normalverteilung
68% innerhalb ±1σ, 95% innerhalb ±2σ
Normalverteilung
z-Wert
z = (x − μ)/σ
Unterhalb von x
P(X < x) = Φ(z)
Oberhalb von x
P(X > x) = 1 − Φ(z)
Dazwischen
Φ(z2) − Φ(z1)
Perzentil
x = μ + z·σ
Methode
Rechne den Wert in einen z-Wert um: z = (x − μ)/σ.
Lies Φ(z) ab, die Fläche links von z.
Für die Fläche rechts verwende 1 − Φ(z); für ein Intervall subtrahiere die beiden linken Flächen.
Für ein Perzentil rechnest du rückwärts: Bestimme z zur Fläche, dann x = μ + z·σ.
2Übungsaufgaben
1.GrenzwerteMittel
Bestimme den Grenzwert L = limx→∞ (√(9x2 + 9x) − 3x).
f(x) = √(9x2 + 9x) − 3xx → ∞
L =
2.GrenzwerteSchwer
Bestimme den Grenzwert L = limx→0 (e0,5x − 1 − 0,5x)/x².
f(x) = (e0,5x − 1 − 0,5x)/x²x → 0
L =
3.AbleitungenMittel
Gegeben ist f(x) = (−2x + 3)5. Bestimme f′(1).
f(x) = (−2x + 3)5x = 1
f′(1) =
4.AbleitungenSchwer
Die Tangente an f(x) = 0,5x2 − 3x − 5 bei x = 1 schneidet die y-Achse bei y = b. Bestimme b.
f(x) = 0,5x2 − 3x − 5x = 1
b =
5.IntegraleMittel
Berechne I = ∫15 3/x dx.
f(x) = 3/x[1, 5]
I =
6.IntegraleSchwer
Bestimme die Fläche A des Gebiets, das von y = 2x2 und y = x eingeschlossen wird.
y = 2x2y = x
A =
7.Komplexe ZahlenMittel
Das Diagramm zeigt z = −2 − j3. Klicke mit w = 2∠90° den Punkt an, der z·w darstellt.
z = −2 − j3w = 2∠90°
1A (−4 − j6)
2B (6 − j4)
3C (−6 + j4)
4D (3 − j2)
8.Komplexe ZahlenSchwer
Die Lösungen von zⁿ = w mit n = 2 und w = 9∠120° sind zk = R1/n∠((φ + 360°·k)/n), k = 0, 1. Bestimme den Imaginärteil von z₁.
w = 9∠120°n = 2k = 1
Im(z₁) =
9.DifferentialgleichungenMittel
Eine Getränkedose mit 6 °C wird aus dem Kühlschrank in einen Raum mit 25 °C gebracht. Nach 13 min beträgt die Temperatur 18 °C. Sie folgt dem Newtonschen Abkühlungsgesetz dT/dt = −k·(T − Tₐ). Wie lange nach dem Start, t, dauert es, bis 11 °C erreicht sind?
T0 = 6 °CTa = 25 °CT(13) = 18 °CT = 11 °C
t = min
10.DifferentialgleichungenSchwer
Ein System gehorcht y″ + y′ + 4,25y = 21,25 für t ≥ 0, ausgehend von der Ruhe: y(0) = 0, y′(0) = 0. Bestimme y(0,5); Winkel im Bogenmaß.
y″ + y′ + 4,25y = 21,25y(0) = 0y′(0) = 0
y(0.5) =
11.Matrizen & DeterminantenMittel
Bestimme die Determinante det A der gezeigten 3×3-Matrix A.
A = [−4 −4 −1; 1 2 5; −5 4 4]
det A =
12.Matrizen & DeterminantenSchwer
Löse das Gleichungssystem −5x + y = 6 und −3x + 3y = 4. Bestimme x.
−5x + y = 6−3x + 3y = 4
x =
13.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktMittel
Bestimme die skalare Projektion compb a von a = (7, 6, 1) auf b = (5, 2, −4), also die Komponente von a in Richtung von b.
a = (7, 6, 1)b = (5, 2, −4)
compb a =
14.Vektoren: Skalar- und KreuzproduktSchwer
Bestimme das Volumen V des Spats (Parallelepipeds), dessen Kanten von einer Ecke aus a = (4, 5, 5), b = (−3, 0, 4) und c = (1, 5, −5) sind.
a = (4, 5, 5)b = (−3, 0, 4)c = (1, 5, −5)
V =
15.WahrscheinlichkeitMittel
Ein fairer Würfel wird 7-mal geworfen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit P, mindestens eine Sechs zu würfeln?
n = 7
P =
16.WahrscheinlichkeitSchwer
X hat die gezeigte Verteilung, und Y = 10X + 10. Bestimme die Standardabweichung σY von Y.
x: 0, 1, 2p(x): 0,35, 0,3, 0,35Y = 10X + 10
σY =
17.Beschreibende StatistikMittel
Bestimme die Stichproben-Standardabweichung s der Daten: 39, 60, 41, 29, 49.
n = 5
s =
18.Beschreibende StatistikSchwer
Eine Größe ist normalverteilt mit Mittelwert 70 und Standardabweichung 5. Welcher Anteil P der Werte liegt über 67,5?
μ = 70σ = 5x = 67,5
P =
19.NormalverteilungMittel
Gegeben sind Schrauben; ihre Massen sind unabhängig und normalverteilt mit dem Mittelwert 40 g und der Standardabweichung 1,2 g. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass die Gesamtmasse von 10 davon unter 396,2 g liegt. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μ = 40 gσ = 1,2 gn = 10< 396.2 g
P =
20.NormalverteilungSchwer
Die Gewichte von Beuteln sind normalverteilt mit dem Mittelwert 250 g und der Standardabweichung 5 g. Ziehe die Grenze so, dass die schattierten oberen 60 % rechts davon liegen. Bestimme die Grenze x.
μ = 250 gσ = 5 g60%
x = g
3Lösungen
1.Grenzwerte
Antwort: L = 1,5
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Mit der Konjugierten erweitern
f(x) = 9x/(√(9x2 + 9x) + 3x)
Durch x teilen
f(x) = 9/(√(9 + 9/x) + 3)
x → ∞ laufen lassen
L = 9/(3 + 3) = 1,5
Antwort
L = 1,5
2.Grenzwerte
Antwort: L = 0,125
Grenzwerte: Versuche zuerst direktes Einsetzen. Ergibt sich 0/0, vereinfache zuerst: faktorisiere und kürze den gemeinsamen Faktor oder erweitere mit der Konjugierten. Für x → ∞ teilst du Zähler und Nenner durch die höchste Potenz von x. Regel von L'Hôpital: Ergibt f/g die Form 0/0 oder ∞/∞, dann ist lim f/g = lim f′/g′, wobei Zähler und Nenner getrennt abgeleitet werden (nicht mit der Quotientenregel).
Erste Anwendung
(0,5·e0,5x − 0,5)/(2x) → 0/0
Zweite Anwendung
0,25·e0,5x/2
x = 0 einsetzen
L = 0,25·1/2 = 0,125
Antwort
L = 0,125
3.Ableitungen
Antwort: f′(1) = −10
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Kettenregel
f′(x) = 5·(−2x + 3)4·(−2)
Einsetzen
f′(1) = 5·14·(−2) = −10
Antwort
f′(1) = −10
4.Ableitungen
Antwort: b = −5,5
Differenzieren: Die Ableitung f′(x) ist die Steigung des Graphen bei x. Potenzregel: (xⁿ)′ = n·xⁿ⁻¹. Produktregel: (uv)′ = u′v + uv′. Kettenregel: (f(g(x)))′ = f′(g(x))·g′(x). Wo f′(x) = 0 ist, hat der Graph eine waagerechte Tangente: ein Maximum, Minimum oder einen Sattelpunkt.
Punkt und Steigung
f(1) = −7,5
f′(x) = x − 3 → f′(1) = −2
Tangente bei x = 0
b = f(x₀) − f′(x₀)·x₀ = −7,5 − (−2)·1 = −5,5
Antwort
b = −5,5
5.Integrale
Antwort: I = 4,828
Bestimmte Integrale: ∫ₐᵇ f(x) dx ist die orientierte Fläche zwischen dem Graphen und der x-Achse von a bis b. Finde eine Stammfunktion F (mit F′ = f) und berechne F(b) − F(a). Potenzregel: ∫xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n + 1). Die Fläche zwischen zwei Kurven ist ∫(obere − untere) dx.
Stammfunktion
F(x) = 3·ln x
An den Grenzen auswerten
I = 3·(ln 5 − ln 1) = 3·ln 5 = 4,828
Antwort
I = 4,828
6.Integrale
Antwort: A = 0,04167
Bestimmte Integrale: ∫ₐᵇ f(x) dx ist die orientierte Fläche zwischen dem Graphen und der x-Achse von a bis b. Finde eine Stammfunktion F (mit F′ = f) und berechne F(b) − F(a). Potenzregel: ∫xⁿ dx = xⁿ⁺¹/(n + 1). Die Fläche zwischen zwei Kurven ist ∫(obere − untere) dx.
Schnittpunkte
2x2 = x → x = 0, x = 0,5
Obere minus untere integrieren
A = [0,5x2 − 0,6667x3]00,5 = 0,04167
Antwort
A = 0,04167
7.Komplexe Zahlen
Antwort: B (6 − j4)
Polarform: z = r∠θ = r(cos θ + j sin θ) = r·ejθ, mit r = |z| und θ = arg z. Zurück zur kartesischen Form: a = r cos θ, b = r sin θ. Für das Argument braucht man den Quadranten: θ = atan(b/a) gilt nur für a > 0; für a < 0 addiere oder subtrahiere 180°. In der Polarform ist die Multiplikation einfach: Multipliziere die Beträge und addiere die Argumente; bei der Division teile die Beträge und subtrahiere die Argumente.
Wirkung von w
|z·w| = 2·|z|, arg(z·w) = arg z + 90°
Der Punkt
z·w = 6 − j4 → B
Antwort
B (6 − j4)
8.Komplexe Zahlen
Antwort: Im(z₁) = −2,598
De Moivre und Wurzeln: (r∠θ)ⁿ = rⁿ∠nθ. Die Gleichung zⁿ = R∠φ hat genau n Lösungen, alle mit dem Betrag R1/n, bei den Argumenten (φ + 360°·k)/n für k = 0, 1, …, n − 1: Sie liegen gleichmäßig verteilt auf einem Kreis, jeweils 360°/n auseinander. Eine quadratische Gleichung z² + pz + q = 0 mit p² < 4q hat die komplexen Lösungen z = −p/2 ± j√(q − p²/4); ein Polynom mit reellen Koeffizienten hat seine komplexen Nullstellen immer in konjugierten Paaren a ± jb.
Betrag der Wurzeln
91/2 = 3
Argument der Wurzel
θ₁ = (120° + 360°·1)/2 = 240° → −120°
Kartesische Form
z₁ = 3·(cos −120° + j sin −120°) = −1,5 − j2,598
Im(z₁) = −2,598
Antwort
Im(z₁) = −2,598
Die 2 Wurzeln liegen auf dem Kreis mit dem Radius 3, jeweils 180° auseinander.
9.Differentialgleichungen
Antwort: t = 3,976 min
Differentialgleichungen erster Ordnung: dy/dt = k·y hat die Lösung y = y₀·ekt (Wachstum für k > 0, Zerfall für k < 0); eine Halbwertszeit T ergibt k = ln 2/T. Das Newtonsche Abkühlungsgesetz dT/dt = −k·(T − Tₐ) ergibt T(t) = Tₐ + (T₀ − Tₐ)·e−kt. Eine lineare Gleichung y′ + p(x)·y = q(x) löst man mit dem integrierenden Faktor μ = e∫p dx: (μy)′ = μq, also μy = ∫μq dx + C.
Abkühlungskonstante
k = ln(-19/-7)/13 = 0,07681 min⁻¹
Zeit bis zum Zielwert
t = ln(-19/(−14))/0,07681 = 3,976 min
Antwort
t = 3,976 min
10.Differentialgleichungen
Antwort: y(0.5) = 2,077
Lineare Gleichungen zweiter Ordnung: Für y″ + b·y′ + c·y = 0 mache den Ansatz y = ert: Das ergibt die charakteristische Gleichung r² + b·r + c = 0. Zwei reelle Wurzeln r₁ ≠ r₂ ergeben y = A·er₁t + B·er₂t (überdämpft); eine doppelte Wurzel r ergibt y = (A + Bt)·ert (aperiodischer Grenzfall); komplexe Wurzeln −α ± jω ergeben y = e−αt(A cos ωt + B sin ωt) (unterdämpft, schwingend). Die Anfangswerte y(0) und y′(0) legen A und B fest. In der Form y″ + 2ζωny′ + ωn²y = 0 ist ωn die Eigenfrequenz und ζ der Dämpfungsgrad: Für ζ < 1 schwingt das System. Bei konstanter Eingangsgröße, y″ + by′ + cy = c·K, ist die Lösung der stationäre Wert K plus die freie Antwort.
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
2×2-Minoren der ersten Zeile
M₁₁ = −12, M₁₂ = 29, M₁₃ = 14
Laplace-Entwicklung
det A = (−4)·(−12) − (−4)·29 + (−1)·14 = 150
Antwort
det A = 150
12.Matrizen & Determinanten
Antwort: x = −1,167
Matrizen: Die Determinante einer 2×2-Matrix ist ad − bc. Bei 3×3 entwickelst du nach einer Zeile: jeder Eintrag mal die Determinante der 2×2-Matrix, die nach Streichen seiner Zeile und Spalte übrig bleibt, mit abwechselnden Vorzeichen + − +. Eigenwerte λ lösen det(A − λI) = 0; für 2×2 ist das λ² − (Spur)·λ + det = 0.
Determinante der Koeffizientenmatrix
det A = (−5)·3 − 1·(−3) = −12
Die x-Spalte ersetzen
det Aₓ = 6·3 − 1·4 = 14
x = 14/(−12) = −1,167
Antwort
x = −1,167
y = 0,1667
13.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: compb a = 6,41
Dot product:a·b = axbx + ayby + azbz = |a|·|b|·cos θ, a scalar. It gives the angle between two vectors, cos θ = a·b/(|a|·|b|), and it is zero when they are perpendicular. The scalar projection of a onto b is a·b/|b|, and a constant force F moving through a displacement d does work W = F·d.
Skalarprodukt
a·b = 7·5 + 6·2 + 1·(−4) = 43
Länge von b
|b| = √(5² + 2² + (−4)²) = 6,708
Skalare Projektion
compb a = a·b/|b| = 43/6,708 = 6,41
Antwort
compb a = 6,41
14.Vektoren: Skalar- und Kreuzprodukt
Antwort: V = 210
Cross product:a × b = (aybz − azby, azbx − axbz, axby − aybx) is perpendicular to both vectors, and |a × b| = |a|·|b|·sin θ is the area of the parallelogram they span (the triangle has half of it). Order matters: b × a = −(a × b). The moment of a force F applied at point A about point O is MO = r × F, with r = A − O.
Kreuzprodukt b × c
(b × c)x = bycz − bzcy = 0·(−5) − 4·5 = −20
(b × c)y = bzcx − bxcz = 4·1 − (−3)·(−5) = −11
(b × c)z = bxcy − bycx = (−3)·5 − 0·1 = −15
Skalarprodukt mit a
a·(b × c) = 4·(−20) + 5·(−11) + 5·(−15) = −210
V = |−210| = 210
Antwort
V = 210
15.Wahrscheinlichkeit
Antwort: P = 0,7209
Wahrscheinlichkeit: Bei gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt P(A) = günstige/mögliche. Bei unabhängigen Ereignissen wird multipliziert: P(A und B) = P(A)·P(B). Das Gegenereignis hilft oft: P(mindestens eins) = 1 − P(keins). Binomial: Bei n unabhängigen Versuchen mit Erfolgswahrscheinlichkeit p gilt P(X = k) = C(n, k)·pᵏ·(1 − p)ⁿ⁻ᵏ.
Gegenereignis
P(keine Sechs) = (5/6)7 = 0,2791
P = 1 − 0,2791 = 0,7209
Antwort
P = 0,7209
16.Wahrscheinlichkeit
Antwort: σY = 8,367
Diskrete Zufallsvariablen: Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung listet jeden Wert x, den eine Variable annehmen kann, mit seiner Wahrscheinlichkeit p(x) auf; die Wahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1 und summieren sich zu 1. Der Erwartungswert (Mittelwert) ist E(X) = Σx·p(x), der Durchschnitt auf lange Sicht. Die Varianz ist Var(X) = Σ(x − μ)²·p(x) = E(X²) − μ², und die Standardabweichung ist σ = √Var(X). Für eine lineare Änderung Y = aX + b gilt: E(Y) = a·E(X) + b, Var(Y) = a²·Var(X) und σY = |a|·σX; das Addieren einer Konstanten ändert die Streuung nicht.
Streuung von X
μ = 1, Var(X) = 0,7, σX = 0,8367
Lineare Änderung
σY = |10|·0,8367 = 8,367
Antwort
σY = 8,367
Der Mittelwert verschiebt sich sehr wohl: E(Y) = 10·1 + 10 = 20.
17.Beschreibende Statistik
Antwort: s = 11,61
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Beschreibende Statistik: Der Mittelwert ist die Summe geteilt durch n; der Median ist der mittlere Wert der sortierten Daten (bei geradem n der Mittelwert der beiden mittleren Werte). Die Stichproben-Standardabweichung ist s = √(Σ(x − x̄)²/(n − 1)). Ein z-Wert z = (x − μ)/σ gibt an, wie viele Standardabweichungen ein Wert vom Mittelwert entfernt liegt.
Standardisieren
z = −0,5
Standardnormalverteilungstabelle
Φ(−0,5) = 0,3085
P = 1 − 0,3085 = 0,6915
Antwort
P = 0,6915
19.Normalverteilung
Antwort: P = 0,1587
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.
Verteilung der Summe
μT = 400 g, σT = 1,2·√10 = 3,795 g
Standardisieren
z = (396,2 − 400)/3,795 = −1
Wahrscheinlichkeit
P = Φ(−1) = 0,1587
Antwort
P = 0,1587
20.Normalverteilung
Antwort: x = 248,8 g
Von einer Fläche zurück zu z: Φ(z) ist die Fläche links von z. Für eine linke Randfläche A suche in der Tabelle z mit Φ(z) = A. Eine rechte Randfläche A bedeutet Φ(z) = 1 − A. Eine zentrale Fläche A zwischen −z und z lässt (1 − A)/2 auf jedem Rand übrig, also Φ(z) = (1 + A)/2. Für einen Wert x verwende x = μ + zσ.