Bei der Reaktion 2Mg + O2 → 2MgO reagieren 8 g Mg vollständig (die übrigen Edukte im Überschuss), und es werden 12,07 g MgO gewonnen. Bestimme die prozentuale Ausbeute Y.
M(Mg) = 24,31 g/molM(MgO) = 40,3 g/moltatsächlich: 12,07 g
Y = %
3.Molarität & VerdünnungMittel
Du brauchst 100 mL einer Lösung mit 0,2 mol/L und hast eine Stammlösung mit 1 mol/L. Welches Volumen V1 der Stammlösung brauchst du?
c1 = 1 mol/Lc2 = 0,2 mol/LV2 = 100 mL
V1 = mL
4.Molarität & VerdünnungSchwer
50 mL einer Lösung mit 0,5 mol/L werden mit 500 mL einer Lösung desselben Stoffes mit 0,6 mol/L gemischt. Bestimme die Konzentration c der Mischung (die Volumina sind additiv).
c1 = 0,5 mol/LV1 = 50 mLc2 = 0,6 mol/LV2 = 500 mL
c = mol/L
5.Ideales GasgesetzMittel
Ein Behälter mit 20 L enthält 40 g CH₄ bei 25 °C. Behandle es als ideales Gas und bestimme den Druck P.
Ein Block aus Zink mit 200 g (c = 0,388 J/(g·°C)) und einer Temperatur von 190 °C wird in einem isolierten Becher in 150 g Wasser (c = 4,18 J/(g·°C)) von 17 °C gelegt. Bestimme die Endtemperatur Tf.
Bestimme mit den Standardbildungsenthalpien die Wärme q, die frei wird, wenn 10 g C2H6 (M = 30,07 g/mol) vollständig verbrennen: 2C2H6 + 7O₂ → 4CO₂ + 6H₂O(l). Gib q als positive Zahl an.
0,5 mol/L H₂ und 0,5 mol/L I₂ werden in einen Behälter gegeben und reagieren: H₂ + I₂ ⇌ 2HI, mit Kc = 49. Bestimme die Gleichgewichtskonzentration [HI].
[H₂]₀ = [I₂]₀ = 0,5 mol/LKc = 49
[HI] = mol/L
10.Chemisches GleichgewichtSchwer
PCl₅ zerfällt: PCl₅ ⇌ PCl₃ + Cl₂, mit Kc = 0,08 bei der Reaktionstemperatur. Ein Behälter enthält anfangs nur PCl₅ mit 0,5 mol/L. Bestimme die Gleichgewichtskonzentration [Cl2].
[PCl₅]₀ = 0,5 mol/LKc = 0,08
[Cl2] = mol/L
11.pH-Wert & PufferMittel
Bestimme den pH-Wert pH einer 0,1-mol/L-Lösung von Essigsäure (Ka = 1,8 × 10⁻⁵).
c = 0,1 mol/LKa = 1,8 × 10⁻⁵
pH =
12.pH-Wert & PufferSchwer
Ein Puffer von 1,00 L enthält 0,2 mol hypochlorige Säure und 0,15 mol ihrer konjugierten Base (Ka = 3 × 10⁻⁸). Es werden 0,025 mol NaOH zugegeben. Bestimme den neuen pH-Wert pH.
Stöchiometrie: Eine ausgeglichene Gleichung zählt Teilchen, nicht Gramm. Rechne Masse mit n = m/M in Stoffmenge um, nimm die Koeffizienten der Gleichung als Stoffmengenverhältnis und rechne mit m = n·M zurück. Bei zwei Edukten ist der limitierende Reaktant der, der zuerst verbraucht ist und die Produktmenge bestimmt.
Stoffmenge jedes Edukts
n(Fe2O3) = 12/159,69 = 0,07515 mol
n(CO) = 16/28,01 = 0,5712 mol
Limitierender Reaktant
0,07515/1 = 0,07515, 0,5712/3 = 0,1904 → Fe2O3
Masse des Produkts
n(CO2) = 0,07515·3 = 0,2254 mol
m = 0,2254·44,01 = 9,921 g
Antwort
m = 9,921 g
2.Stöchiometrie
Antwort: Y = 91,01 %
Stöchiometrie: Eine ausgeglichene Gleichung zählt Teilchen, nicht Gramm. Rechne Masse mit n = m/M in Stoffmenge um, nimm die Koeffizienten der Gleichung als Stoffmengenverhältnis und rechne mit m = n·M zurück. Bei zwei Edukten ist der limitierende Reaktant der, der zuerst verbraucht ist und die Produktmenge bestimmt.
Theoretische Ausbeute
n(Mg) = 8/24,31 = 0,3291 mol
m = 0,3291·2/2·40,3 = 13,26 g
Prozentuale Ausbeute
Y = 12,07/13,26·100 = 91,01%
Antwort
Y = 91,01%
3.Molarität & Verdünnung
Antwort: V1 = 20 mL
Molarität: Konzentration c = n/V in mol/L, mit n = m/M. Beim Verdünnen kommt Lösungsmittel hinzu, aber kein gelöster Stoff, daher bleibt die Stoffmenge gleich: c₁·V₁ = c₂·V₂. Mischt man zwei Lösungen desselben Stoffes, addieren sich die Stoffmengen und ebenso die Volumina.
Volumen der Stammlösung
V1 = c2·V2/c1 = 0,2·100/1 = 20 mL
Antwort
V1 = 20 mL
4.Molarität & Verdünnung
Antwort: c = 0,5909 mol/L
Molarität: Konzentration c = n/V in mol/L, mit n = m/M. Beim Verdünnen kommt Lösungsmittel hinzu, aber kein gelöster Stoff, daher bleibt die Stoffmenge gleich: c₁·V₁ = c₂·V₂. Mischt man zwei Lösungen desselben Stoffes, addieren sich die Stoffmengen und ebenso die Volumina.
Gesamtstoffmenge
n = 0,5·50 + 0,6·500 = 325 mmol
Konzentration der Mischung
c = 325/550 = 0,5909 mol/L
Antwort
c = 0,5909 mol/L
5.Ideales Gasgesetz
Antwort: P = 309,1 kPa
Ideales Gasgesetz: PV = nRT, mit n = m/M.
Stoffmenge
n = m/M = 40/16,04 = 2,494 mol
T = 25 + 273,15 = 298,1 K
Druck
P = nRT/V = 2,494·8,314·298,1/0,02 = 309,1 kPa
Antwort
P = 309,1 kPa
6.Ideales Gasgesetz
Antwort: ρ = 12,93 kg/m³
Dichte eines idealen Gases: ρ = PM/(RT).
Gasgesetz umstellen
PV = (m/M)RT → ρ = m/V = PM/(RT)
T = 80 + 273,15 = 353,1 K
Dichte
ρ = 950·39,95/(8,314·353,1) = 12,93 kg/m³
Antwort
ρ = 12,93 kg/m³
7.Kalorimetrie & Enthalpie
Antwort: Tf = 36,05 °C
Wärme und Enthalpie: Um einen Stoff zu erwärmen, braucht man q = m·c·ΔT. Im Kalorimeter ist die vom heißen Körper abgegebene Wärme gleich der vom kalten aufgenommenen. Die Reaktionsenthalpie folgt aus den Bildungsenthalpien: ΔH° = ΣΔH°f(Produkte) − ΣΔH°f(Edukte), jeweils mit dem Koeffizienten multipliziert.
Wärmebilanz
200·0,388·(190 − Tf) = 150·4,18·(Tf − 17)
Nach der Endtemperatur auflösen
Tf = (77,6·190 + 627·17)/(77,6 + 627) = 36,05 °C
Antwort
Tf = 36,05 °C
8.Kalorimetrie & Enthalpie
Antwort: q = 518,7 kJ
Wärme und Enthalpie: Um einen Stoff zu erwärmen, braucht man q = m·c·ΔT. Im Kalorimeter ist die vom heißen Körper abgegebene Wärme gleich der vom kalten aufgenommenen. Die Reaktionsenthalpie folgt aus den Bildungsenthalpien: ΔH° = ΣΔH°f(Produkte) − ΣΔH°f(Edukte), jeweils mit dem Koeffizienten multipliziert.
Chemisches Gleichgewicht: Für aA + bB ⇌ cC + dD ist die Gleichgewichtskonstante Kc = [C]c[D]d/([A]a[B]b), gebildet mit den Konzentrationen im Gleichgewicht. Eine ICE-Tabelle (Initial = Anfang, Change = Änderung, Equilibrium = Gleichgewicht) verknüpft die Anfangsmengen über eine einzige Unbekannte x, skaliert mit den Koeffizienten, mit den Gleichgewichtsmengen.
Chemisches Gleichgewicht: Für aA + bB ⇌ cC + dD ist die Gleichgewichtskonstante Kc = [C]c[D]d/([A]a[B]b), gebildet mit den Konzentrationen im Gleichgewicht. Eine ICE-Tabelle (Initial = Anfang, Change = Änderung, Equilibrium = Gleichgewicht) verknüpft die Anfangsmengen über eine einzige Unbekannte x, skaliert mit den Koeffizienten, mit den Gleichgewichtsmengen.
Gleichgewichtsausdruck
0,08 = x²/(0,5 − x) → x² + 0,08·x − 0,04 = 0
Quadratische Gleichung lösen
x = (−0,08 + √(0,08² + 4·0,04))/2 = 0,164 mol/L
Gleichgewichtskonzentration
[Cl₂] = x = 0,164 mol/L
Antwort
[Cl2] = 0,164 mol/L
11.pH-Wert & Puffer
Antwort: pH = 2,875
pH-Wert: pH = −log₁₀[H₃O⁺] und pOH = −log₁₀[OH⁻], mit pH + pOH = 14 bei 25 °C. Starke Säuren und Basen dissoziieren vollständig. Eine schwache Säure nur teilweise: Ka = x²/(c − x), mit x = [H₃O⁺]. Ein Puffer aus einer schwachen Säure und ihrer konjugierten Base folgt Henderson–Hasselbalch: pH = pKa + log([A⁻]/[HA]).
Gleichgewicht
HA ⇌ H⁺ + A⁻: x mol/L der Säure dissoziieren.
Ka = x²/(0,1 − x) → x = 0,001333 mol/L
pH-Wert
pH = −log(0,001333) = 2,875
Antwort
pH = 2,875
12.pH-Wert & Puffer
Antwort: pH = 7,523
pH-Wert: pH = −log₁₀[H₃O⁺] und pOH = −log₁₀[OH⁻], mit pH + pOH = 14 bei 25 °C. Starke Säuren und Basen dissoziieren vollständig. Eine schwache Säure nur teilweise: Ka = x²/(c − x), mit x = [H₃O⁺]. Ein Puffer aus einer schwachen Säure und ihrer konjugierten Base folgt Henderson–Hasselbalch: pH = pKa + log([A⁻]/[HA]).
Neutralisation
n(HA) = 0,2 − 0,025 = 0,175 mol
n(A⁻) = 0,15 + 0,025 = 0,175 mol
Henderson–Hasselbalch
pH = 7,523 + log(0,175/0,175) = 7,523
Antwort
pH = 7,523
13.Reaktionskinetik
Antwort: CA = 0,1667 mol/L
Reaktionsgeschwindigkeit: Für eine Reaktion erster Ordnung gilt −dC/dt = kC, also C = C₀·e−kt, und die Halbwertszeit ln 2/k hängt nicht von der Konzentration ab. Für eine Reaktion zweiter Ordnung gilt 1/C = 1/C₀ + kt. Die Geschwindigkeitskonstante steigt mit der Temperatur nach Arrhenius: k = A·e−Ea/(RT).
Integriertes Gesetz zweiter Ordnung
1/CA = 1/CA0 + kt = 2 + 0,2·20 = 6 L/mol
CA = 1/6 = 0,1667 mol/L
Antwort
CA = 0,1667 mol/L
14.Reaktionskinetik
Antwort: Ea = 60 kJ/mol
Reaktionsgeschwindigkeit: Für eine Reaktion erster Ordnung gilt −dC/dt = kC, also C = C₀·e−kt, und die Halbwertszeit ln 2/k hängt nicht von der Konzentration ab. Für eine Reaktion zweiter Ordnung gilt 1/C = 1/C₀ + kt. Die Geschwindigkeitskonstante steigt mit der Temperatur nach Arrhenius: k = A·e−Ea/(RT).
Absolute Temperaturen
T1 = 298,1 K, T2 = 318,1 K
Arrhenius nach Ea auflösen
Ea = −R·ln(k2/k1)/(1/T2 − 1/T1) = −8,314·1,522/(-2,108e-4) = 60003 J/mol