Nach dem Blasensprung sieht die Pflegekraft die Nabelschnur aus der Scheide hervortreten. Was ist die erste Maßnahme?
ADie Nabelschnur vorsichtig in die Scheide zurückschieben
BDie Nabelschnur mit einem trockenen Tuch bedecken, die Frau flach liegen lassen und auf die Ärztin oder den Arzt warten
CDie Frau bei der nächsten Wehe pressen lassen
DHilfe rufen und den vorangehenden Teil mit einer behandschuhten Hand von der Nabelschnur abheben
3.DosierungsberechnungenMittel
Ein Kind mit 25 kg Gewicht erhält 4 mg/kg eines Medikaments verordnet. Die Stammlösung enthält 25 mg/mL. Ziehe die Dosis auf: Welches Volumen V gibst du?
25 kg4 mg/kg25 mg/mL
V = mL
4.DosierungsberechnungenSchwer
Du sollst aus einer Stammlösung mit 20 % (w/v) 1000 mL einer Lösung mit 2,5 % (w/v) herstellen. Welches Volumen Stammlösung V₁ brauchst du?
C₁ = 20%C₂ = 2,5%V₂ = 1000 mL
V₁ = mL
5.InfusionsratenMittel
Infundiere 500 mL über 4 Stunden mit einem Infusionsbesteck von 10 gtt/mL. Bestimme die Tropfrate R in Tropfen pro Minute. Auf die nächste ganze Zahl runden.
500 mL4 h10 gtt/mL
R = gtt/min
6.InfusionsratenSchwer
1000 mg eines Wirkstoffs werden in 500 mL verdünnt und per Schwerkraft über ein Besteck mit 15 gtt/mL gegeben. Verordnet sind 80 mg pro Stunde. Bestimme die Tropfrate R in Tropfen pro Minute.
1000 mg/500 mL80 mg/h15 gtt/mL
R = gtt/min
3Lösungen
1.Geburtshilfliche Pflege
Antwort: C · Eintritt, Tiefertreten, Beugung, Innenrotation, Streckung
Warum das die Antwort ist
Die Kardinalbewegungen sind Eintritt, Tiefertreten, Beugung, Innenrotation, Streckung, Außenrotation (Restitution) und Austritt.
Antwort
C · Eintritt, Tiefertreten, Beugung, Innenrotation, Streckung
2.Geburtshilfliche Pflege
Antwort: D · Hilfe rufen und den vorangehenden Teil mit einer behandschuhten Hand von der Nabelschnur abheben
Warum das die Antwort ist
Der Druck auf die Nabelschnur wird entlastet, indem der vorangehende Teil von ihr ferngehalten wird; dringend Hilfe rufen und Knie-Brust- oder Kopftieflage einnehmen lassen. Die Nabelschnur nicht zurückzuschieben versuchen; liegt sie außerhalb, kann sie mit warmen, feuchten Kochsalzkompressen bedeckt werden. Die Geburt wird meist beschleunigt.
Antwort
D · Hilfe rufen und den vorangehenden Teil mit einer behandschuhten Hand von der Nabelschnur abheben
3.Dosierungsberechnungen
Antwort: V = 4 mL
Eine Dosis aufziehen: Volumen = (verordnete Dosis/Stammstärke) × Stammvolumen. Rechne zuerst in dieselben Einheiten um, prüfe dann, ob das Volumen in die Spritze passt und auf einem ihrer Teilstriche liegt.
Dosis nach Körpergewicht
D = 4·25 = 100 mg
Volumen
V = 100/25 = 4 mL
An der Spritze
Bei dieser 10-mL-Spritze steht jeder kleine Strich für 0,2 mL.
Antwort
V = 4 mL
4.Dosierungsberechnungen
Antwort: V₁ = 125 mL
Solution strengths: a percentage strength is grams per 100 mL, so 1% = 1 g/100 mL = 10 mg/mL. A ratio strength 1:1000 means 1 g in 1000 mL = 1 mg/mL; 1:10 000 is 0,1 mg/mL. For a dilution the amount of drug stays the same: C₁·V₁ = C₂·V₂.
Volumen der Stammlösung
V₁ = 2,5·1000/20 = 125 mL
Antwort
V₁ = 125 mL
5.Infusionsraten
Antwort: R = 21 gtt/min
Infusionsraten: Eine Pumpe wird in mL/h eingestellt = Volumen/Zeit in Stunden. Eine Schwerkraftinfusion wird in Tropfen pro Minute gezählt: gtt/min = Volumen (mL) × Tropffaktor (gtt/mL)/Zeit (min). Der Tropffaktor ist auf der Verpackung des Infusionssystems aufgedruckt: Makrotropf-Systeme liefern 10, 15 oder 20 gtt/mL (Transfusionssysteme in den USA oft 10 gtt/mL, in Großbritannien 15) und Mikrotropf-Systeme 60 gtt/mL. Verwende immer den Tropffaktor, den die Aufgabe oder die Verpackung angibt.
Zeit in Minuten
4·60 = 240 min
Tropfrate
R = 500·10/240 = 20,83 ≈ 21 gtt/min
Antwort
R = 21 gtt/min
Am Bett rundest du auf den nächsten ganzen Tropfen: 21 gtt/min.
6.Infusionsraten
Antwort: R = 10 gtt/min
Dose-based infusions: concentration = amount of drug in the bag/bag volume. Pump rate (mL/h) = dose per hour/concentration, and dose per hour = mL/h × concentration. Convert per-minute doses to per-hour (× 60) and keep the mass units the same (1 g = 1000 mg, 1 mg = 1000 mcg).