Mikroökonomie: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 4 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Preiselastizität der Nachfrage

Preiselastizität (Mittelpunktmethode)
E = (ΔQ/Q̄)/(ΔP/P̄)
Elastisch / unelastisch
|E| > 1 elastisch, |E| < 1 unelastisch
Umsatz
TR = P·Q

2Übungsaufgaben

1.Preiselastizität der NachfrageMittel
QPD100€15,0080€21,00

Wenn sich der Preis eines Tickets von €15,00 auf €21,00 ändert, ändert sich der Wochenabsatz von 100 auf 80. Bestimme mit der Mittelpunktmethode (Bogenelastizität) die Preiselastizität der Nachfrage E.

P1 = €15,00P2 = €21,00Q1 = 100Q2 = 80
E =
2.Preiselastizität der NachfrageSchwer
QPDQP = ?

Die Nachfrage nach einem Produkt ist Q = 160 − 2P, mit P in Euro. Bei welchem Preis P ist der Gesamtumsatz am größten?

Q = 160 − 2P
P = €
3.Volkswirtschaftliche GrundbegriffeMittel

Das Prinzip des abnehmenden Grenznutzens besagt:

  1. ADie Gesamtbefriedigung sinkt mit jeder weiteren konsumierten Einheit des Gutes
  2. BDie Befriedigung steigt, wenn das Einkommen sinkt
  3. CKonsumenten bevorzugen immer teurere Güter
  4. DDie zusätzliche Befriedigung durch jede weitere konsumierte Einheit nimmt tendenziell ab
4.Volkswirtschaftliche GrundbegriffeSchwer

Warum wächst der Wohlfahrtsverlust einer Steuer, wenn Nachfrage und Angebot des Gutes elastischer sind?

  1. ADie gehandelte Menge sinkt stärker, sodass mehr für beide Seiten vorteilhafte Tauschgeschäfte verloren gehen
  2. BDer Staat nimmt mehr Steuern ein
  3. CElastische Märkte haben keine Konsumentenrente
  4. DDie Preise ändern sich nicht, daher tragen stattdessen die Konsumenten die gesamte Steuerlast

3Lösungen

1.Preiselastizität der Nachfrage

Antwort: E = −0,6667

Preiselastizität der Nachfrage misst, wie stark die nachgefragte Menge auf den Preis reagiert: E = (prozentuale Mengenänderung)/(prozentuale Preisänderung). Für normale Güter ist sie negativ. |E| > 1 ist elastisch (der Umsatz sinkt bei Preiserhöhung), |E| < 1 unelastisch.

Relative Mengenänderung

(80 − 100)/((100 + 80)/2) = −20/90 = −0,2222

Relative Preisänderung

(21 − 15)/((15 + 21)/2) = 6/18 = 0,3333

Elastizität

E = −0,2222/0,3333 = −0,6667

Antwort

E = −0,6667
2.Preiselastizität der Nachfrage

Antwort: P = 40 €

Preiselastizität der Nachfrage misst, wie stark die nachgefragte Menge auf den Preis reagiert: E = (prozentuale Mengenänderung)/(prozentuale Preisänderung). Für normale Güter ist sie negativ. |E| > 1 ist elastisch (der Umsatz sinkt bei Preiserhöhung), |E| < 1 unelastisch.

Umsatz als Funktion des Preises

R = P·(160 − 2P) = 160P − 2P²

Ableitung gleich null setzen

dR/dP = 160 − 4P = 0
P = 160/4 = €40,00

Antwort

P = €40,00

Bei diesem Preis ist E = −1: Die Nachfrage ist einheitselastisch.

3.Volkswirtschaftliche Grundbegriffe

Antwort: D · Die zusätzliche Befriedigung durch jede weitere konsumierte Einheit nimmt tendenziell ab

Warum das die Antwort ist

Mit zunehmendem Konsum eines Gutes sinkt meist der Grenznutzen jeder weiteren Einheit, was die fallende Nachfragekurve erklären hilft.

Antwort

D · Die zusätzliche Befriedigung durch jede weitere konsumierte Einheit nimmt tendenziell ab
4.Volkswirtschaftliche Grundbegriffe

Antwort: A · Die gehandelte Menge sinkt stärker, sodass mehr für beide Seiten vorteilhafte Tauschgeschäfte verloren gehen

Warum das die Antwort ist

Je stärker Käufer und Verkäufer reagieren, desto mehr senkt die Steuer die Menge und desto größer ist das Dreieck der verlorenen Rente; der DWL steigt außerdem ungefähr mit dem Quadrat der Steuer.

Antwort

A · Die gehandelte Menge sinkt stärker, sodass mehr für beide Seiten vorteilhafte Tauschgeschäfte verloren gehen

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