Priorisierung und Delegation im NCLEX-Stil: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 14 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Priorisierung und Delegation

Methode

  1. Frage, was den Patienten am schnellsten gefährdet, wenn nichts unternommen wird.
  2. Wende ABC an (C-A-B beim Herzstillstand), dann Maslow: körperliche Bedürfnisse vor Sicherheit, Sicherheit vor psychischen Bedürfnissen.
  3. Vergleiche die Optionen: akut vor chronisch, instabil vor stabil, unerwartet vor erwartet, systemisch vor lokal, und prüfe jeden Befund anhand des Ausgangszustands des Patienten.
  4. Beurteile, bevor du handelst, außer in einem Notfall; wähle dann den Schritt, von dem die anderen abhängen.
  5. Prüfe bei der Delegation die fünf Rs: Aufgabe, Umstände, Person, Anweisungen und Aufsicht. Assessment, Anleitung und Evaluation bleiben bei der Pflegefachperson (RN).

Infektionsprävention und Patientensicherheit

Methode

  1. Beginne bei jedem Patienten mit den Standardmaßnahmen: Händehygiene, persönliche Schutzausrüstung für die erwartete Exposition, sicherer Umgang mit scharfen Gegenständen.
  2. Ergänze Maßnahmen je nach Übertragungsweg: Kontakt (Kittel, Handschuhe), Tröpfchen (OP-Maske), luftgetragen (N95, Unterdruckraum).
  3. Halte sterile Gegenstände steril: Im Zweifel ist es nicht steril; ersetzen, nie abwischen.
  4. Verhindere Schäden in der Umgebung: Sturzprophylaxe, Fixierung nur als letztes Mittel, RACE und PASS beim Brand.
  5. Prüfe die Regeln der Medikamentengabe, zwei Identifikationsmerkmale und zusätzliche Sicherungen bei Hochrisiko-Arzneimitteln; melde Fehler und Beinahe-Fehler.

Laborwerte und Elektrolyte

Methode

  1. Vergleiche den Wert mit dem Referenzbereich des Labors selbst, dann mit dem Ausgangswert und dem Verlauf des Patienten.
  2. Prüfe die Probe: Hämolyse, eine Verzögerung oder Blut, das nahe einer Infusion abgenommen wurde, kann falsche Ergebnisse liefern.
  3. Verknüpfe den Wert mit seinen typischen Zeichen und mit den Arzneimitteln und Erkrankungen, die ihn verursachen.
  4. Achte auf Wechselwirkungen: Niedriges Kalium oder Magnesium verstärkt die Digoxin-Toxizität; Dehydratation erhöht Lithium.
  5. Handle am Patienten: beurteilen, ein Arzneimittel bei unsicherem Spiegel aussetzen, kritische Werte zurücklesen und die verordnende Person informieren.

Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und Atmung

Methode

  1. Benenne das Problem: Pumpversagen, verschlossene Arterie, Rhythmusstörung, Gerinnsel, verengte Atemwege, Infektion oder ein Geräteproblem.
  2. Prüfe zuerst die Gefahrenzeichen: Hypoxie, Hypotonie, Brustschmerz, neue Verwirrtheit, ein kaltes Bein ohne Puls.
  3. Passe den Sauerstoff an den Patienten an: 94–98 % für die meisten, 88–92 % bei Gefahr einer CO₂-Retention.
  4. Ordne jedem Arzneimittel seinen Test und sein Risiko zu: Warfarin und INR, Heparin und aPTT und Thrombozyten, Diuretika und Kalium.
  5. Wähle die sichere erste Maßnahme, eskaliere dann und beurteile erneut.

Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere

Methode

  1. Miss bei jedem Patienten mit neuer Verwirrtheit, Schwäche oder einem Krampfanfall die Glukose.
  2. Nutze die Bewusstseinslage als frühestes Warnzeichen einer Hirnstörung; Pupillen und Cushing-Trias kommen spät.
  3. Unterscheide bei diabetischen Notfällen die DKA (Ketone, Azidose) vom HHS (sehr hohe Osmolalität, Dehydratation); gib zuerst Flüssigkeit.
  4. Entscheide bei Natrium und Wasser, ob ADH im Überschuss (SIADH) oder gar nicht vorhanden ist (DI), und korrigiere chronische Veränderungen langsam.
  5. Ordne bei Nierenproblemen die Ursache als prärenal, intrinsisch oder postrenal ein und achte auf Kalium und Flüssigkeit.

Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie

Methode

  1. Frage dich, was verborgen sein könnte: innere Blutung, Infektion ohne Fieber, Hypoventilation hinter einer normalen SpO₂.
  2. Nutze den Zeitpunkt nach der Operation, um die Komplikationen einzugrenzen: Blutung in Stunden, Thoraxprobleme in Tagen, Wund- und Leckageprobleme später.
  3. Beurteile bei Schmerz, behandle mit multimodaler Analgesie, beurteile erneut und überwache bei jedem Opioid die Sedierung.
  4. Behandle bei Krebspatienten jede Erkrankung im Nadir als neutropenische Sepsis und kenne die onkologischen Notfälle.
  5. Zähle bei Verbrennungen nur teil- und vollschichtige Areale, starte die Parkland-Uhr zum Zeitpunkt der Verbrennung und steuere nach der Urinausscheidung.

2Übungsaufgaben

1.Priorisierung und DelegationMittel

Welchen Telefonanruf sollte eine Pflegekraft in der Praxis zuerst zurückrufen?

  1. AEinen Erwachsenen, der einen Termin für eine Routineblutentnahme verschieben möchte
  2. BEine Mutter bzw. einen Vater eines 5-jährigen Kindes, das seit zwei Tagen eine laufende Nase hat
  3. CEinen Erwachsenen, der um ein Folgerezept für ein Statin bittet
  4. DEine Mutter bzw. einen Vater eines 6 Wochen alten Säuglings mit einer Temperatur von 38,3 °C
2.Priorisierung und DelegationSchwer

Nach einer Operation wird ein Patient, der langfristig Steroide eingenommen hat, hypotensiv und schwach, und der Blutdruck steigt unter i. v. Flüssigkeit nicht an. An welches Problem sollte die Pflegekraft denken?

  1. AAn eine Nebennierenkrise durch Steroidentzug
  2. BAn eine Flüssigkeitsüberladung durch zu viel i. v. Flüssigkeit
  3. CAn normale Müdigkeit nach der Narkose
  4. DAn eine allergische Reaktion auf das Narkosemittel
3.Infektionsprävention und PatientensicherheitMittel

Wie sollte der Harnröhrenausgang (Meatus) bei einem Patienten mit Dauerkatheter gepflegt werden?

  1. AMit routinemäßiger Hygiene, mit Wasser und Seife bei der täglichen Körperwäsche
  2. BMit antiseptischer Creme, die in jeder Schicht auf den Meatus aufgetragen wird
  3. CIndem der Katheter zur Reinigung etwas hin- und hergeschoben wird
  4. DMit täglicher Blasenspülung mit einer Antibiotikalösung über den Katheter
4.Infektionsprävention und PatientensicherheitSchwer

Ein Patient, der in einem Stuhl sitzt, bekommt einen generalisierten Krampfanfall. Was sollte die Pflegekraft tun?

  1. ADen Patienten auf den Boden gleiten lassen, den Kopf schützen und ihn auf die Seite drehen
  2. BEinen gepolsterten Spatel zwischen die Zähne legen, um Zunge und Atemweg zu schützen
  3. CWeggehen, um die ärztliche Person zu holen, und dann zurückkommen
  4. DDen Patienten fest im Stuhl halten, bis der Anfall aufhört
5.Laborwerte und ElektrolyteMittel

Das Hämoglobin eines Patienten beträgt 7,8 g/dL (78 g/L). Welche Befunde würde die Pflegefachperson erwarten?

  1. AJuckreiz, gelbe Haut und dunkler Urin
  2. BMüdigkeit, Blässe, schneller Herzschlag und Atemnot bei Belastung
  3. CLangsamer Herzschlag, gerötete Haut und hoher Blutdruck
  4. DKopfschmerzen, Nasenbluten und ein gerötetes Gesicht
6.Laborwerte und ElektrolyteSchwer

Vier Ergebnisse treffen gleichzeitig ein. Welchen Patienten sollte die Pflegefachperson zuerst aufsuchen?

  1. AINR 2,6 bei einem Patienten unter Warfarin wegen Vorhofflimmern
  2. BHämoglobin 10,4 g/dL (104 g/L) bei einem Patienten mit stabiler chronischer Nierenerkrankung
  3. CLeukozytenzahl 12,0 × 10³/µL am ersten Tag nach einer Operation
  4. DGlukose 48 mg/dL (2,7 mmol/L) bei einem Patienten, der vor einer Stunde Insulin erhalten hat
7.Klinische PflegeMittel

Das niedrige Kalium eines Patienten bessert sich trotz Kaliumsubstitution nicht. Welches andere Elektrolyt sollte kontrolliert werden?

  1. AChlorid
  2. BNatrium
  3. CPhosphat
  4. DMagnesium
8.Klinische PflegeSchwer

Warum sollte eine chronische Hypernatriämie schrittweise korrigiert werden?

  1. AEine schnelle Korrektur verursacht eine osmotische Demyelinisierung durch Anschwellen der Nieren
  2. BEine schnelle Korrektur verursacht eine schwere Hyperkaliämie
  3. CEine langsame Korrektur ist nur bei Kindern nötig
  4. DEin zu rasches Senken des Natriums kann ein Hirnödem verursachen
9.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungMittel

Ein COPD-Patient verwendet einen Kombinationsinhalator mit inhalativem Kortikosteroid. Welches Risiko sollte die Pflegekraft kennen?

  1. AEin erhöhtes Risiko für Blutdruckkrisen
  2. BHörverlust nach jeder Dosis
  3. CEin erhöhtes Pneumonierisiko
  4. DEin starker Kaliumabfall nach jeder Dosis
10.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungSchwer

Eine verängstigte junge Frau atmet schnell und hat kribbelnde Finger. Ihre Blutgasanalyse zeigt pH 7,50 und einen niedrigen PaCO₂. Die SpO₂ beträgt 99% bei Raumluft. Was zeigt das?

  1. ARespiratorische Azidose durch Hypoventilation
  2. BRespiratorische Alkalose durch Hyperventilation
  3. CMetabolische Alkalose durch Erbrechen
  4. DMetabolische Azidose durch Nierenversagen
11.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereMittel

Ein Patient mit schwerem Erbrechen und Durchfall nimmt Ramipril, Furosemid und Metformin ein. Welcher Rat ist richtig?

  1. ADas Furosemid verdoppeln, um eine Flüssigkeitsretention zu verhindern
  2. BIbuprofen gegen die Bauchkrämpfe hinzunehmen
  3. CDiese Medikamente pausieren, bis wieder gegessen und getrunken wird
  4. DAlles wie gewohnt weiter einnehmen und weniger trinken
12.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereSchwer

Ein Patient mit akutem ischämischem Schlaganfall kommt für eine Thrombolyse nicht in Frage. An Tag 1 beträgt der Blutdruck 190/100 mmHg ohne weiteren Notfall. Was ist im Allgemeinen angemessen?

  1. AAlle 5 Minuten Nitratspray geben, bis er unter 120 mmHg liegt
  2. BDen Patienten flach lagern und einen großen Flüssigkeitsbolus geben
  3. CAggressives Senken vermeiden und den Zielen des Schlaganfallteams folgen
  4. DIhn mit i.v.-Medikamenten rasch auf 110/70 mmHg senken
13.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieMittel

Welche Maßnahme hilft, das Delirrisiko bei einem älteren chirurgischen Patienten zu senken?

  1. ADas Zimmer tagsüber dunkel halten
  2. BIhn jede Nacht an einen neuen Bettplatz verlegen, um Langeweile zu verringern
  3. CJede Nacht eine Schlaftablette geben
  4. DSicherstellen, dass er seine Brille und seine Hörgeräte hat
14.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieSchwer

Stunden nach Entfernung eines Epiduralkatheters entwickelt ein Patient unter einem Antikoagulans Rückenschmerzen und zunehmende Beinschwäche. Was sollte vermutet werden?

  1. AEin sakrales Druckgeschwür, das ausstrahlende Beinschmerzen verursacht
  2. BEin epidurales Hämatom, das eine Notfallbeurteilung und ein MRT erfordert
  3. CNormales Abklingen der Epiduralblockade im Laufe des Tages
  4. DEin Harnwegsinfekt, der Rückenschmerzen verursacht

3Lösungen

1.Priorisierung und Delegation

Antwort: D · Eine Mutter bzw. einen Vater eines 6 Wochen alten Säuglings mit einer Temperatur von 38,3 °C

Warum das die Antwort ist

Fieber bei einem Säugling unter etwa 3 Monaten erfordert eine dringende Abklärung, weil eine schwere bakterielle Infektion wahrscheinlicher ist und die Zeichen unauffällig sein können. Die anderen Anrufe sind Routine.

Antwort

D · Eine Mutter bzw. einen Vater eines 6 Wochen alten Säuglings mit einer Temperatur von 38,3 °C
2.Priorisierung und Delegation

Antwort: A · An eine Nebennierenkrise durch Steroidentzug

Warum das die Antwort ist

Patienten unter Langzeitsteroiden bilden möglicherweise nicht genug Kortisol, um den Operationsstress zu bewältigen. Eine therapierefraktäre Hypotonie spricht für eine Nebennierenkrise, die wie verordnet dringend i. v. Hydrokortison erfordert.

Antwort

A · An eine Nebennierenkrise durch Steroidentzug
3.Infektionsprävention und Patientensicherheit

Antwort: A · Mit routinemäßiger Hygiene, mit Wasser und Seife bei der täglichen Körperwäsche

Warum das die Antwort ist

Empfohlen wird die routinemäßige Hygiene im Genitalbereich mit Wasser und Seife. Antiseptische Cremes und routinemäßige Spülungen verringern Infektionen nicht, und das Hin- und Herbewegen des Katheters trägt Erreger in die Blase.

Antwort

A · Mit routinemäßiger Hygiene, mit Wasser und Seife bei der täglichen Körperwäsche
4.Infektionsprävention und Patientensicherheit

Antwort: A · Den Patienten auf den Boden gleiten lassen, den Kopf schützen und ihn auf die Seite drehen

Warum das die Antwort ist

Die Pflegekraft führt den Patienten behutsam auf den Boden, polstert den Kopf, entfernt Gegenstände aus der Umgebung und dreht den Patienten zum Schutz des Atemwegs auf die Seite. Sie bleibt dabei, misst die Dauer des Anfalls und ruft Hilfe.

Antwort

A · Den Patienten auf den Boden gleiten lassen, den Kopf schützen und ihn auf die Seite drehen
5.Laborwerte und Elektrolyte

Antwort: B · Müdigkeit, Blässe, schneller Herzschlag und Atemnot bei Belastung

Warum das die Antwort ist

Eine Anämie verringert die Sauerstoffversorgung. Das Herz schlägt zur Kompensation schneller, und der Patient fühlt sich müde, bei Aktivität kurzatmig und sieht blass aus. Eine schwere Anämie kann bei Menschen mit Herzerkrankung Brustschmerzen verursachen.

Antwort

B · Müdigkeit, Blässe, schneller Herzschlag und Atemnot bei Belastung
6.Laborwerte und Elektrolyte

Antwort: D · Glukose 48 mg/dL (2,7 mmol/L) bei einem Patienten, der vor einer Stunde Insulin erhalten hat

Warum das die Antwort ist

Eine Hypoglykämie nach Insulingabe kann rasch Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit verursachen und wird daher zuerst behandelt. Eine leichte Anämie bei CKD ist zu erwarten, ein INR von 2,6 liegt im Zielbereich, und eine leicht erhöhte Leukozytenzahl ist nach Operationen häufig.

Antwort

D · Glukose 48 mg/dL (2,7 mmol/L) bei einem Patienten, der vor einer Stunde Insulin erhalten hat
7.Klinische Pflege

Antwort: D · Magnesium

Warum das die Antwort ist

Eine Hypomagnesiämie erhöht den renalen Kaliumverlust und erschwert den Ausgleich einer Hypokaliämie. Magnesium muss ebenfalls ersetzt werden.

Antwort

D · Magnesium
8.Klinische Pflege

Antwort: D · Ein zu rasches Senken des Natriums kann ein Hirnödem verursachen

Warum das die Antwort ist

Bei chronischer Hypernatriämie passen sich die Hirnzellen an, indem sie zusätzliche gelöste Stoffe speichern. Fällt das Natrium zu schnell, strömt Wasser in die Hirnzellen und verursacht ein Hirnödem, daher erfolgt die Korrektur kontrolliert.

Antwort

D · Ein zu rasches Senken des Natriums kann ein Hirnödem verursachen
9.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und Atmung

Antwort: C · Ein erhöhtes Pneumonierisiko

Warum das die Antwort ist

Bei COPD erhöhen inhalative Kortikosteroide das Pneumonierisiko. Sie werden bei häufigen Exazerbationen oder Asthmamerkmalen eingesetzt, und ihr Nutzen wird gegen dieses Risiko abgewogen. Zeichen einer Pneumonie sollten rasch gemeldet werden.

Antwort

C · Ein erhöhtes Pneumonierisiko
10.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und Atmung

Antwort: B · Respiratorische Alkalose durch Hyperventilation

Warum das die Antwort ist

Hyperventilation atmet CO₂ ab und verursacht eine respiratorische Alkalose. Die Alkalose senkt das ionisierte Calcium, was Kribbeln und Karpopedalspasmen verursacht. Eine normale Sauerstoffsättigung ist beruhigend, organische Ursachen wie Lungenembolie, Asthma oder diabetische Ketoazidose müssen aber trotzdem ausgeschlossen werden.

Antwort

B · Respiratorische Alkalose durch Hyperventilation
11.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere

Antwort: C · Diese Medikamente pausieren, bis wieder gegessen und getrunken wird

Warum das die Antwort ist

Bei einer Erkrankung mit Flüssigkeitsverlust können ACE-Hemmer, Diuretika und Metformin ein akutes Nierenversagen oder dessen Komplikationen verschlimmern. Die Krankheitstage-Regeln („Sick-Day-Regeln") empfehlen meist, sie zu pausieren, bis die Person wieder normal isst und trinkt, und NSAR werden vermieden.

Antwort

C · Diese Medikamente pausieren, bis wieder gegessen und getrunken wird
12.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere

Antwort: C · Aggressives Senken vermeiden und den Zielen des Schlaganfallteams folgen

Warum das die Antwort ist

Nach einem ischämischen Schlaganfall hängt die Penumbra für die Durchblutung vom Blutdruck ab. Sofern keine Thrombolyse geplant ist oder ein anderer Notfall vorliegt (wie Aortendissektion oder akute Herzinsuffizienz), akzeptieren Leitlinien oft in der Frühphase höhere Drücke (zum Beispiel Behandlung erst über 220/120 mmHg in manchen Empfehlungen). Die Ziele legt das Schlaganfallteam fest.

Antwort

C · Aggressives Senken vermeiden und den Zielen des Schlaganfallteams folgen
13.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie

Antwort: D · Sicherstellen, dass er seine Brille und seine Hörgeräte hat

Warum das die Antwort ist

Die Delirprävention umfasst die Verwendung von Brille und Hörgeräten, Orientierung, guten Schlaf, Flüssigkeitszufuhr, Ernährung, frühe Mobilisation, Schmerzkontrolle, das Vermeiden unnötiger Sedativa und die Einbeziehung der Familie.

Antwort

D · Sicherstellen, dass er seine Brille und seine Hörgeräte hat
14.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie

Antwort: B · Ein epidurales Hämatom, das eine Notfallbeurteilung und ein MRT erfordert

Warum das die Antwort ist

Zunehmende motorische Schwäche, Taubheit, Rückenschmerzen oder Blasenfunktionsstörung bei einer Epiduralanalgesie oder nach deren Entfernung, besonders unter Antikoagulanzien, können auf ein epidurales Hämatom oder einen Abszess hinweisen. Es ist ein Notfall: dringende anästhesiologische Beurteilung und MRT, bei Bedarf mit chirurgischer Dekompression, um eine bleibende Lähmung zu verhindern.

Antwort

B · Ein epidurales Hämatom, das eine Notfallbeurteilung und ein MRT erfordert

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