1.Priorisierung und DelegationMittel
Ein Patient auf einer internistischen Station sagt der Pflegekraft, er habe einen Plan, sich das Leben zu nehmen, und zu Hause Tabletten gesammelt. Was ist die vorrangige Maßnahme?
- AIhn beruhigen, dass morgens nach etwas Schlaf meist alles besser aussieht
- BIhn bitten zu versprechen, dass er sich nichts antun wird
- CEinen Termin in der Psychiatrie für nächste Woche vereinbaren
- DFür ständige Überwachung sorgen und alles entfernen, womit er sich selbst schaden könnte
2.Priorisierung und DelegationSchwer
Welcher Patient ist am besten geeignet, ihn einer Pflegefachassistenz (LPN/LVN) zuzuteilen?
- AEin Patient mit einem seit langem bestehenden Tracheostoma, der routinemäßiges Absaugen und Pflege braucht
- BEin Patient, der gerade mit Pneumonie und Verwirrtheit aus der Notaufnahme eingetroffen ist
- CEin Patient mit einem neuen i. v. Medikament, das häufig titriert werden muss
- DEin Patient mit einem heute Morgen angelegten Tracheostoma, der Blut aushustet
3.Infektionsprävention und PatientensicherheitMittel
Vor der Gabe einer Tablette sagt der Patient: „Diese Tablette sieht anders aus als meine gewohnte." Was sollte die Pflegekraft tun?
- ADem Patienten sagen, dass im Krankenhaus alle Tabletten anders aussehen
- BInnehalten und Anordnung und Medikament vor der Gabe erneut prüfen
- CDen Patienten beruhigen und die Tablette geben
- DDie halbe Tablette geben und auf ungewöhnliche Wirkungen achten
4.Infektionsprävention und PatientensicherheitSchwer
Eine handschriftliche Anordnung lautet „10U Normalinsulin s.c. sofort". Was ist die beste Maßnahme der Pflegekraft?
- ADie Anordnung klären, weil „U" fehlgelesen werden kann
- BEine Pflegehilfskraft bitten, die Handschrift zu deuten
- C10 Einheiten ohne Nachfrage geben, wie geschrieben
- D100 Einheiten geben, so wie es die Anordnung zu sagen scheint
5.Laborwerte und ElektrolyteMittel
Ein Stuhltest auf Clostridioides difficile ist angeordnet. Welche Probe ist geeignet?
- AEin Rektalabstrich bei einem Patienten mit Obstipation
- BEine geformte, harte Stuhlprobe
- CJeder Stuhl nach Gabe eines Abführmittels
- DEin ungeformter (flüssiger oder weicher) Stuhl
6.Laborwerte und ElektrolyteSchwer
Ein beschwerdefreier Patient hat bei zwei Messungen ein TSH von 7,5 mIU/L bei normalem freiem T4. Welcher Begriff passt am besten?
- ASubklinische Hyperthyreose
- BSubklinische Hypothyreose
- CManifeste primäre Hypothyreose
- DSekundäre Hypothyreose
7.Klinische PflegeMittel
Wie schützt man die Fersen eines bettlägerigen Patienten am besten vor Druckschäden?
- ADie Fersen frei lagern, sodass sie die Matratze nicht berühren
- BEinen festen Verband um die Fersen anlegen
- CDie Fersen auf ein gerolltes Handtuch legen
- DDie Fersen mehrmals täglich kräftig massieren, um die Durchblutung zu fördern
8.Klinische PflegeSchwer
Warum bemerkt ein Patient mit Diabetes, der einen Betablocker nimmt, eine Hypoglykämie möglicherweise nicht früh?
- ABetablocker erhöhen den Blutzucker, sodass eine echte Hypoglykämie gar nicht auftreten kann
- BBetablocker lassen den Patienten die Nacht durchschlafen
- CBetablocker verhindern, dass die Leber auf Insulin reagiert
- DBetablocker können Warnzeichen wie Zittern und schnellen Herzschlag verschleiern
9.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungMittel
Welche Bewegungsempfehlung gilt bei Claudicatio intermittens?
- ANur an Tagen gehen, an denen sich die Beine warm und schmerzfrei anfühlen
- BStrenge Bettruhe, bis die Beinschmerzen mindestens einen Monat lang verschwunden sind
- CAngeleitetes Gehtraining bis nahe an den maximalen Schmerz, dann Pause und wiederholen
- DBei jedem ersten Anflug von Schmerz sofort stehen bleiben
10.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungSchwer
Ein Patient, der nach einem NSTEMI einen Koronarstent erhalten hat, fragt, warum er zwei Thrombozytenaggregationshemmer einnimmt. Welche Antwort ist am zutreffendsten?
- AZwei Aktivierungswege werden blockiert, was den Stent schützt, aber das Blutungsrisiko erhöht
- BDas zweite Medikament schützt die Magenschleimhaut vor der Acetylsalicylsäure
- CDie beiden Medikamente senken das Cholesterin, sodass sich keine neuen Verschlüsse bilden können
- DDas zweite Medikament löst das Gerinnsel auf, das den ursprünglichen Herzinfarkt verursacht hat
11.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereMittel
Ein Patient mit Myasthenia gravis möchte einen anstrengenden Tag planen. Welcher Rat passt zur Erkrankung?
- ABis zur Erschöpfung trainieren, damit die Muskeln schnell kräftiger werden
- BAnstrengende Aufgaben morgens erledigen oder wenn das Medikament am besten wirkt
- CDie schwersten Aufgaben abends erledigen, wenn die Muskeln aufgewärmt sind
- DRuhepausen vermeiden, weil Ruhe die Schwäche verschlimmert
12.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereSchwer
Die Pflegekraft betreut vier neurologische Patienten. Wer muss zuerst gesehen werden?
- AEin Patient mit Parkinson-Krankheit, dessen nächste Dosis in einer Stunde fällig ist
- BEin Patient mit Kopfschmerzen nach einer Lumbalpunktion heute Morgen
- CEin Patient mit Multipler Sklerose, der nach der Physiotherapie müde ist
- DEin Patient mit Guillain-Barré-Syndrom, dessen Vitalkapazität sinkt
13.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieMittel
Welcher Rat kann helfen, das Risiko einer parastomalen Hernie nach einer Stomaoperation zu verringern?
- AAb der ersten Woche intensive Sit-ups machen
- BJeden Tag stark auf der Toilette pressen, um die Bauchmuskeln zu stärken
- CAnfangs schweres Heben vermeiden und wie empfohlen Stützwäsche tragen
- DDen Stomabeutel so voll wie möglich lassen
14.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieSchwer
Ein älterer Patient mit Vorhofflimmern hat plötzlich starke Bauchschmerzen, aber der Bauch ist weich und kaum druckempfindlich. Laktat ist erhöht. Was sollte die Pflegekraft vermuten?
- AEine einfache Obstipation
- BEin Reizdarmsyndrom
- CEine akute mesenteriale Ischämie
- DEine Muskelzerrung vom Husten