1.Priorisierung und DelegationMittel
Eine Pflegefachperson (RN) sagt zu einer Pflegehilfskraft: „Schau mal nach dem Patienten in Zimmer 12.“ Welches R der Delegation fehlt?
- ARichtige Aufgabe für das Umfeld
- BRichtige Umstände
- CRichtige Person für die Aufgabe
- DRichtige Anweisungen und Kommunikation
2.Priorisierung und DelegationSchwer
Auf einer chirurgischen Station: Welchen postoperativen Patienten sollte die Pflegekraft zuerst aufsuchen?
- A2 Tage nach Hüftersatz: Schmerz 5/10 bei Bewegung, Analgetikum vor 1 Stunde gegeben
- B6 Stunden nach Karotis-Endarteriektomie: zunehmende Halsschwellung, sagt, Schlucken falle schwer
- CNach Prostataoperation mit Blasenspülung: hellrosa Urin, keine Koagel
- D2 Tage nach Kolostomieanlage: Stoma feucht und rosa, geringe Ausscheidung
3.Infektionsprävention und PatientensicherheitMittel
Für einen Patienten gelten Vorsichtsmaßnahmen wegen Suizidgefahr. Welche Sicherheitsmaßnahme im Zimmer ist angemessen?
- AGegenstände entfernen, die zur Selbstverletzung genutzt werden könnten, etwa Gürtel und Schnüre
- BGlasflaschen erlauben, wenn der Patient ruhig wirkt
- CDie Tür immer geschlossen halten, damit der Patient Privatsphäre hat
- DDen Patienten einen eigenen Rasierer behalten lassen, solange das Personal Bescheid weiß
4.Infektionsprävention und PatientensicherheitSchwer
Bei der Übergabe am Krankenbett sagt der Patient: „Ich bin gegen Sulfonamide allergisch“, aber es ist keine Allergie dokumentiert. Was sollte die Pflegekraft tun?
- AEs ignorieren, weil die elektronische Akte zuverlässiger ist als das Gedächtnis des Patienten
- BWarten, bis der Patient entlassen wird, um die Dokumentation zu aktualisieren
- CDie Reaktion klären, die Allergiedokumentation aktualisieren und die verordnende Person informieren
- DDem Patienten sagen, dass Sulfonamide immer sicher sind
5.Laborwerte und ElektrolyteMittel
Ein Patient hat seit 4 Tagen starken wässrigen Durchfall. Welches Labormuster würde die Pflegefachperson erwarten?
- AHohes Kalium und hohes Bicarbonat
- BNiedrige Glukose und hohes Magnesium
- CHohes Natrium und hohes Calcium
- DNiedriges Kalium und niedriges Bicarbonat
6.Laborwerte und ElektrolyteSchwer
Warum kann ein normales Kreatinin bei gebrechlichen älteren Menschen mit geringer Muskelmasse irreführend sein?
- AÄltere Menschen haben immer ein höheres Kreatinin als jüngere
- BWeniger Muskulatur bildet weniger Kreatinin und verbirgt eine verminderte Nierenfunktion
- CEin normales Kreatinin beweist immer eine normale Nierenfunktion
- DKreatininwerte hängen überhaupt nicht von der Muskelmasse ab
7.Klinische PflegeMittel
Welcher Blutwert steigt bei einer oberen gastrointestinalen Blutung oft an, weil Blut im Darm verdaut wird?
- AKalzium
- BHarnstoff (Blut-Harnstoff-Stickstoff)
- CGlukose
- DNatrium
8.Klinische PflegeSchwer
Einige Stunden nach einer Herzoperation hat ein Patient einen niedrigen Blutdruck, einen erhöhten Jugularvenendruck und leise, gedämpfte Herztöne. Woran sollte man denken?
- AAn eine Hyperkaliämie
- BAn eine Hypovolämie durch Dehydratation
- CAn eine Herzbeuteltamponade
- DAn eine Pneumonie
9.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungMittel
Ein Patient hat eine Herzklappenprothese. Welche Anleitung senkt das Risiko einer infektiösen Endokarditis am besten?
- AAuf Dauer täglich eine Antibiotikatablette einnehmen
- BFür den Rest des Lebens jede körperliche Betätigung meiden
- CAuf Milchprodukte und rohes Gemüse verzichten
- DZähne und Zahnfleisch mit regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen gesund halten
10.Medizinisch-chirurgische Pflege: Herz-Kreislauf und AtmungSchwer
Ein Patient mit Brustschmerz hat ST-Hebungen in den Ableitungen II, III und aVF. RR 86/54 mmHg, die Lunge ist frei, und die Halsvenen sind gestaut. Welches verordnete Medikament sollte die Pflegekraft hinterfragen?
- ASauerstoff, wenn die SpO₂ unter den Zielwert fällt
- BSublinguales Glyceroltrinitrat
- CZerkaute Acetylsalicylsäure 300 mg
- DEin i.v.-Antiemetikum
11.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereMittel
Warum werden Insulin und Glukose zusammen zur Behandlung der Hyperkaliämie gegeben?
- AInsulin schützt die Herzmuskelzellen vor dem Kalium
- BInsulin verschiebt Kalium in die Zellen; Glukose verhindert eine Hypoglykämie
- CInsulin veranlasst die Nieren, mehr Kalium mit dem Urin auszuscheiden
- DGlukose bindet das Kalium im Blut und entfernt es
12.Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und NiereSchwer
Während der Hämodialyse fällt der Blutdruck eines Patienten auf 80/50 mmHg, und ihm ist schwindelig und übel. Was ist die angemessenste erste pflegerische Maßnahme?
- ADen Patienten flach lagern, den Flüssigkeitsentzug verringern und Hilfe holen
- BDen Patienten aufrecht setzen und zu einem kurzen Spaziergang ermutigen
- CDie Entzugsrate erhöhen, damit die Sitzung früher endet
- DSofort die übliche Antihypertensiva-Dosis des Patienten geben
13.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieMittel
Welche Aussage über die Gabe von Medikamenten über eine Ernährungssonde ist richtig?
- ARetardtabletten sollten nicht zerkleinert werden
- BMedikamente können dem Beutel mit der Sondenkost zugesetzt werden
- CDie Sonde muss zwischen den Medikamenten nicht gespült werden
- DAlle Tabletten können zusammen zerkleinert und auf einmal gegeben werden
14.Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und OnkologieSchwer
Am Tag nach einer Hartmann-Operation ist das endständige Kolostoma dunkelviolett bis schwarz. Was sollte die Pflegekraft tun?
- AEin kleineres Loch in den Beutel schneiden
- BEs als normalen postoperativen Bluterguss dokumentieren und nächste Woche erneut kontrollieren
- CDas Stoma reiben, um seine Farbe zu verbessern
- DEs dringend melden, da das Stoma nekrotisch sein könnte