Physik 1: Mechanik: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 16 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Kreisbewegung

Zentripetalbeschleunigung
a = v²/r = ω²·r
Zentripetalkraft
F = m·v²/r
Winkelgeschwindigkeit
ω = v/r = 2π/T
Ebene Kurve, Reibung
vmax = √(μ·g·r)

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Federn & Pendel

Federpendel
T = 2π·√(m/k)
Fadenpendel
T = 2π·√(L/g)
Kreisfrequenz
ω = √(k/m) = 2π/T
Maximale Geschwindigkeit und Beschleunigung
vmax = A·ω, amax = A·ω²
Energie
E = ½·k·A²

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)t = ?20

Ein Auto, das mit 72 km/h fährt, bremst mit einer konstanten Verzögerung von 4 m/s² bis zum Stillstand. Wie lange dauert das Bremsen? Bestimme t.

v₀ = 72 km/ha = −4 m/s²v = 0
t = s
2.KinematikSchwer
t (s)v (m/s)11 s

Eine Straßenbahn fährt aus dem Stand an und beschleunigt 11 s lang mit 2 m/s², fährt dann 10 s mit konstanter Geschwindigkeit und bremst schließlich mit 3,5 m/s² bis zum Stillstand. Bestimme die gesamte Fahrzeit t.

a1 = 2 m/s²t1 = 11 st2 = 10 sa3 = −3,5 m/s²
t = s
3.Newtonsche GesetzeMittel
20 kg15°F = 110 Nμ = 0,1

Ein Schlitten mit 20 kg wird über ebenen Schnee mit einem Seil unter 15° über der Horizontalen mit einer Kraft von 110 N gezogen. Der Gleitreibungskoeffizient beträgt 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Schlittens.

m = 20 kgF = 110 Nθ = 15°μ = 0,1g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 9,5 kg6 kgμ = 0,3

Ein Block mit 9,5 kg auf einem waagerechten Tisch ist über eine leichte Schnur, die über eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einer hängenden Masse von 6 kg verbunden. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Block und Tisch ist 0,3. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Seilkraft T in der Schnur.

m1 = 9,5 kgm2 = 6 kgμ = 0,3g = 9,81 m/s²
T = N
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 20 m/s25°Wurfweite

Ein Ball wird unter 25° zur Horizontalen vom ebenen Boden abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die Flugzeit t, bis der Ball auf dem Boden aufkommt.

v0 = 20 m/sθ = 25°g = 9,81 m/s²
t = s
6.Schiefer WurfSchwer
h = 30 mv0​ = 22 m/s50°x = ?

Ein Ball wird unter 50° zur Horizontalen von der Kante einer 30 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die horizontale Entfernung x, die der Ball zurücklegt, bevor er auf dem Boden aufkommt.

v0 = 22 m/sθ = 50°h = 30 mg = 9,81 m/s²
x = m
7.KreisbewegungMittel
θ = 5°zum Mittelpunktv = ?

Eine Kurve mit dem Radius 260 m ist um 5° überhöht. Mit welcher Geschwindigkeit v kann ein Auto sie ganz ohne Reibung durchfahren? Verwende g = 9,81 m/s².

r = 260 mθ = 5°g = 9,81 m/s²
v = m/s
8.KreisbewegungSchwer
r = 1,1 mv = 6,5 m/s

Ein Ball mit 0,2 kg an einer 1,1 m langen Schnur wird auf einem vertikalen Kreis herumgeschleudert. Am tiefsten Punkt bewegt er sich mit 6,5 m/s. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Seilkraft T in der Schnur am tiefsten Punkt.

m = 0,2 kgr = 1,1 mv = 6,5 m/sg = 9,81 m/s²
T = N
9.Arbeit und EnergieMittel
72 km/h4°1500 kg

Ein Auto mit 1500 kg fährt mit konstant 72 km/h eine Steigung von 4° hinauf. Luft- und Rollwiderstand betragen zusammen 600 N. Bestimme die Leistung P, die die Räder abgeben müssen, in kW.

m = 1500 kgθ = 4°Fr = 600 Nv = 72 km/hg = 9,81 m/s²
P = kW
10.Arbeit und EnergieSchwer
h = 3 mL = 5 mμ = 0,2k = 2000 N/m

Ein Block mit 0,5 kg wird auf einer glatten Rampe in 3 m Höhe aus der Ruhe losgelassen. Unten überquert er einen rauen, waagerechten Streifen von 5 m Länge (μ = 0,2) und läuft dann auf einer glatten Fläche gegen eine Feder (k = 2000 N/m). Bestimme die maximale Zusammendrückung x der Feder.

m = 0,5 kgh = 3 mL = 5 mμ = 0,2k = 2000 N/mg = 9,81 m/s²
x = cm
11.Impuls & StößeMittel
16 kg12 m/s2 kgv′2​ = ?

Ein Geschoss mit 18 kg, das sich waagerecht mit 7 m/s bewegt, explodiert in zwei Bruchstücke, die sich entlang derselben Linie bewegen. Das Bruchstück mit 16 kg fliegt mit 12 m/s nach vorn weiter. Bestimme die Geschwindigkeit v′2 des Bruchstücks mit 2 kg (positiv in der ursprünglichen Richtung).

M = 18 kgu = 7 m/sm1 = 16 kgv′1 = 12 m/sm2 = 2 kg
v′2 = m/s
12.Impuls & StößeSchwer
1900 kgv1​ = ?1600 kg

Ein Auto mit 1900 kg fährt auf ein parkendes Auto mit 1600 kg auf. Die Wracks verhaken sich und rutschen 20,5 m, bevor sie stehen bleiben. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße beträgt 0,5. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v1 des ersten Autos direkt vor dem Zusammenstoß.

m1 = 1900 kgm2 = 1600 kgd = 20,5 mμ = 0,5g = 9,81 m/s²
v1 = m/s
13.Federn & PendelMittel
L = 0,9 mT = 3,09 s

Eine Astronautin stellt auf einem anderen Planeten fest, dass ein Fadenpendel von 0,9 m Länge bei kleinen Auslenkungen eine Periodendauer von 3,09 s hat. Bestimme die Fallbeschleunigung g auf diesem Planeten.

L = 0,9 mT = 3,09 s
g = m/s²
14.Federn & PendelSchwer
2,5 kgk = 410 N/m

Eine Masse von 2,5 kg wird am unteren Ende einer ungedehnten senkrechten Feder mit k = 410 N/m befestigt und aus der Ruhe losgelassen. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die größte Geschwindigkeit vmax der Masse.

m = 2,5 kgk = 410 N/mg = 9,81 m/s²
vmax = m/s
15.Wellen, Schall & OptikMittel
FFdo​ = 6 cmf = 25 cm

Ein Gegenstand steht 6 cm vor einer dünnen sammelnden Linse mit einer Brennweite von 25 cm. Bestimme die Bildweite di. Verwende die Vorzeichenkonvention 1/f = 1/do + 1/di (f < 0 für eine Zerstreuungslinse, di < 0 für ein virtuelles Bild).

do = 6 cmf = 25 cm
di = cm
16.Wellen, Schall & OptikSchwer
λ = 450 nma = 0,12 mmL = 1,5 m

Licht der Wellenlänge 450 nm geht durch einen Einzelspalt der Breite 0,12 mm. Bestimme die Breite w des zentralen hellen Maximums auf einem Schirm in 1,5 m Entfernung (zwischen den ersten dunklen Streifen auf beiden Seiten).

λ = 450 nma = 0,12 mmL = 1,5 m
w = mm

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: t = 5 s

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Einheiten

v₀ = 72/3,6 = 20 m/s

Bremszeit

0 = v₀ − a·t → t = v₀/a = 20/4 = 5 s

Antwort

t = 5 s
2.Kinematik

Antwort: t = 27,29 s

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Höchstgeschwindigkeit

v = a1·t1 = 2·11 = 22 m/s

Bremszeit

t3 = v/a3 = 22/3,5 = 6,286 s

Gesamtzeit

t = 11 + 10 + 6,286 = 27,29 s

Antwort

t = 27,29 s
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 4,474 m/s²

Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.

Normalkraft

N = m·g − F·sin θ = 196,2 − 110·sin 15° = 167,7 N

Waagerechte Kräfte

m·a = F·cos θ − μ·N = 106,3 − 16,77
a = 89,48/20 = 4,474 m/s²

Antwort

a = 4,474 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: T = 46,9 N

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Beschleunigung des Systems

a = (m2·g − μ·m1·g)/(m1 + m2) = (58,86 − 27,96)/15,5 = 1,994 m/s²

Seilkraft aus dem Block auf dem Tisch

T − μ·m1·g = m1·a
T = 9,5·1,994 + 27,96 = 46,9 N

Antwort

T = 46,9 N
5.Schiefer Wurf

Antwort: t = 1,723 s

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 20·cos 25° = 18,13 m/s
vy = v0·sin θ = 20·sin 25° = 8,452 m/s

Flugzeit

Abwurf und Landung auf gleicher Höhe: t = 2vy/g.

t = 2·8,452/9,81 = 1,723 s

Antwort

t = 1,723 s
6.Schiefer Wurf

Antwort: x = 66,88 m

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 22·cos 50° = 14,14 m/s
vy = v0·sin θ = 22·sin 50° = 16,85 m/s

Flugzeit

Löse y(t) = h + vy·t − ½gt² = 0 nach der positiven Wurzel auf.

0 = 30 + 16,85·t − 4,905·t²
t = (vy + √(vy² + 2gh))/g = (16,85 + √(284 + 588,6))/9,81 = 4,729 s

Horizontale Entfernung

x = vx·t = 14,14·4,729 = 66,88 m

Antwort

x = 66,88 m
7.Kreisbewegung

Antwort: v = 14,94 m/s

Uniform circular motion: an object moving at speed v on a circle of radius r accelerates towards the centre with a = v²/r, so it needs a net inward force F = m·v²/r. That force is supplied by something real: friction, tension, gravity or a normal force.

Kräftegleichgewicht

N·cos θ = m·g, N·sin θ = m·v²/r → tan θ = v²/(r·g)

Geschwindigkeit

v = √(r·g·tan θ) = √(260·9,81·tan 5°) = 14,94 m/s

Antwort

v = 14,94 m/s
(53,78 km/h)
8.Kreisbewegung

Antwort: T = 9,644 N

Gleichförmige Kreisbewegung: Ein Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v auf einem Kreis mit Radius r bewegt, wird mit a = v²/r zum Mittelpunkt hin beschleunigt; er braucht also eine nach innen gerichtete resultierende Kraft F = m·v²/r. Diese Kraft liefert etwas Reales: Reibung, Seilkraft, Gewichtskraft oder eine Normalkraft.

Kräfte am tiefsten Punkt

Zum Mittelpunkt hin (nach oben) ist positiv.

T − m·g = m·v²/r
T = 0,2·9,81 + 0,2·6,5²/1,1 = 1,962 + 7,682 = 9,644 N

Antwort

T = 9,644 N
9.Arbeit und Energie

Antwort: P = 32,53 kW

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d). Leistung ist Kraft mal Geschwindigkeit: P = F·v.

Antriebskraft

m·g = 1500·9,81 = 14715 N
mg·sin θ = 14715·sin 4° = 1026 N
F = 1026 + 600 = 1626 N

Leistung

v = 72/3,6 = 20 m/s
P = F·v = 1626·20 = 32529 W = 32,53 kW

Antwort

P = 32,53 kW
10.Arbeit und Energie

Antwort: x = 9,905 cm

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Energie nach dem rauen Streifen

Die Rampe ist glatt, also nimmt nur der Streifen Energie weg.

mgh − μmgL = 4,905·(3 − 0,2·5) = 9,81 J

Maximale Zusammendrückung

½kx² = 9,81 → x = √(2·9,81/2000) = 0,09905 m = 9,905 cm

Antwort

x = 9,905 cm
11.Impuls & Stöße

Antwort: v′2 = −33 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Impuls vorher

p = M·u = 18·7 = 126 kg·m/s

Impuls nachher

126 = 16·12 + 2·v′2
v′2 = (126 − 192)/2 = −33 m/s

Antwort

v′2 = −33 m/s

Das Minuszeichen bedeutet, dass das zweite Bruchstück nach hinten fliegt.

12.Impuls & Stöße

Antwort: v1 = 26,12 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Geschwindigkeit nach dem Zusammenstoß

V = √(2·μ·g·d) = √(2·0,5·9,81·20,5) = 14,18 m/s

Impuls beim Zusammenstoß

m1·v1 = (m1 + m2)·V → v1 = 3500·14,18/1900 = 26,12 m/s

Antwort

v1 = 26,12 m/s
(94,04 km/h)
13.Federn & Pendel

Antwort: g = 3,721 m/s²

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Nach g auflösen

g = 4π²·L/T² = 4π²·0,9/3,09² = 3,721 m/s²

Antwort

g = 3,721 m/s²
14.Federn & Pendel

Antwort: vmax = 0,766 m/s

Simple harmonic motion: a mass m on a spring of stiffness k oscillates with angular frequency ω = √(k/m) and period T = 2π/ω = 2π·√(m/k). A simple pendulum of length L has T = 2π·√(L/g). With amplitude A, the largest speed is A·ω, the largest acceleration A·ω² and the energy ½·k·A².

Gleichgewichtslage und Amplitude

x₀ = m·g/k = 2,5·9,81/410 = 0,05982 m = A

Größte Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist in der Gleichgewichtslage am größten.

ω = √(410/2,5) = 12,81 rad/s
vmax = A·ω = 0,05982·12,81 = 0,766 m/s

Antwort

vmax = 0,766 m/s
15.Wellen, Schall & Optik

Antwort: di = −7,895 cm

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Linsengleichung für dünne Linsen

1/di = 1/f − 1/do = 1/25 − 1/6
di = −7,895 cm
FF6 cmf = 25 cm

Strahlendiagramm

virtuell, auf derselben Seite wie der Gegenstand

Antwort

di = −7,895 cm
16.Wellen, Schall & Optik

Antwort: w = 11,25 mm

Interferenz und Beugung: Licht aus zwei Spalten im Abstand d erreicht einen Punkt auf dem Schirm mit dem Gangunterschied d·sin θ. Helle Streifen erscheinen dort, wo d·sin θ = mλ (m = 0, ±1, ±2, …). Bei einem Schirm im Abstand L ≫ d liegt der m-te helle Streifen bei y = mλL/d, und der Streifenabstand ist Δy = λL/d. Ein Gitter mit N Linien pro Millimeter hat d = 1/N und scharfe Maxima bei d·sin θ = mλ; da sin θ ≤ 1, ist die höchste Ordnung die größte ganze Zahl m ≤ d/λ. Ein Einzelspalt der Breite a hat dunkle Streifen bei a·sin θ = mλ, m = ±1, ±2, …

Erster dunkler Streifen

y₁ = λL/a = 450 × 10⁻⁹·1,5/(0,12 × 10⁻³) = 5,625 mm

Breite des zentralen Maximums

w = 2y₁ = 11,25 mm

Antwort

w = 11,25 mm

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