Physik für Ingenieure: Lernpaket

Formelsammlungen, die wichtigsten Lösungsschritte zu jedem Thema und 20 Übungsaufgaben, mit vollständigen Lösungen am Ende.

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1Formeln und Methoden

Kinematik

Geschwindigkeit
v = v0 + a·t
Weg
s = v0·t + ½·a·t²
Ohne Zeit
v² = v0² + 2·a·s
Einheiten
1 m/s = 3,6 km/h

Methode

  1. Schreibe auf, was du kennst: v₀, v, a, t und s, mit Einheiten.
  2. Wähle die Gleichung, die deine drei bekannten Größen und die Unbekannte enthält.
  3. Lege eine positive Richtung fest und gib entgegengesetzten Größen ein Minuszeichen.
  4. Löse und prüfe, ob das Ergebnis physikalisch sinnvoll ist.

Newtonsche Gesetze

Zweites Newtonsches Gesetz
ΣF = m·a
Gewichtskraft
W = m·g
Gleitreibung
Ff = μ·N
Auf der schiefen Ebene
hangabwärts: m·g·sin θ, senkrecht: m·g·cos θ

Methode

  1. Zeichne ein Freikörperbild mit allen Kräften, die auf den Körper wirken.
  2. Wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung.
  3. Zerlege die Kräfte in Komponenten entlang und senkrecht zur Bewegung (auf der schiefen Ebene: m·g·sin θ hangabwärts, m·g·cos θ in die Ebene hinein).
  4. Wende ΣF = m·a entlang der Bewegung an; die Reibung ist μ·N entgegen der Bewegung.

Schiefer Wurf

Komponenten
vx = v0cos θ, vy = v0sin θ
Position
x = vxt, y = h + vyt − ½gt²
Maximale Höhe
H = h + vy²/(2g)
Wurfweite (ebener Boden)
R = v0²·sin 2θ/g

Methode

  1. Zerlege die Abwurfgeschwindigkeit in Komponenten: vx = v₀·cos θ und vy = v₀·sin θ.
  2. Die horizontale Bewegung hat konstante Geschwindigkeit; die vertikale Bewegung hat die Beschleunigung −g.
  3. Bestimme die Flugzeit aus der vertikalen Bewegung.
  4. Setze diese Zeit in die horizontale Bewegung ein, um die Wurfweite zu bestimmen.

Arbeit und Energie

Kinetische Energie
Ek = ½mv²
Potenzielle Energie
Ep = mgh
Energiebilanz
Ek1 + Ep1 + W = Ek2 + Ep2 + losses
Reibungsarbeit
W = μ·N·d
Leistung
P = W/t

Impuls & Stöße

Impuls
p = m·v
Erhaltung
Σm·v (before) = Σm·v (after)
Vollständig unelastisch
v′ = (m1v1 + m2v2)/(m1 + m2)
Kraftstoß
J = F·Δt = m·Δv

Methode

  1. Wähle eine positive Richtung und gib jeder Geschwindigkeit ihr Vorzeichen.
  2. Schreibe den Gesamtimpuls vorher auf: Σm·v.
  3. Beim vollständig unelastischen Stoß bewegen sich die Körper danach gemeinsam; beim elastischen Stoß bleibt auch die kinetische Energie erhalten.
  4. Setze den Impuls vorher gleich dem Impuls nachher und löse.

Hydrostatische Kraft

Druck in der Tiefe
p = ρgh
Kraft auf eine senkrechte Wand
F = ρg·hc·A
Druckmittelpunkt
yp = yc + Ic/(ycA)
Rechteck
Ic = bH³/12

Kontinuität und Bernoulli

Kontinuität
A1v1 = A2v2
Bernoulli
p1 + ½ρv1² + ρgz1 = p2 + ½ρv2² + ρgz2
Volumenstrom
Q = A·v
Kreisfläche
A = πd²/4

Ideales Gasgesetz

Ideales Gasgesetz
pV = nRT
Gaskonstante
R = 8,314 J/(mol·K)
Allgemeine Gasgleichung
p1V1/T1 = p2V2/T2
Stoffmenge
n = m/M
Temperatur
T[K] = T[°C] + 273,15

Wärmekraftmaschinen und Kältemaschinen

Wirkungsgrad
η = W/QH = 1 − QC/QH
Carnot-Wirkungsgrad
ηC = 1 − TC/TH (kelvin)
Leistungszahl der Kältemaschine
COPR = QC/W
Leistungszahl der Wärmepumpe
COPHP = QH/W = COPR + 1
Energiebilanz
QH = W + QC

Wellen, Schall & Optik

Wellengeschwindigkeit
v = fλ, T = 1/f
Saite
v = √(T/μ), μ = m/L
Schallpegel
β = 10·log10(I/I0), I0 = 10⁻¹² W/m²
Punktquelle
I = P/(4πr²)
Stehende Wellen
Saite oder offene Pfeife fn = n·v/(2L); geschlossene Pfeife fn = n·v/(4L), n ungerade
Doppler-Effekt
f′ = f·(v ± vo)/(v ∓ vs)
Brechzahl
n = c/v, λ = λ0/n
Snelliussches Brechungsgesetz
n1sin θ1 = n2sin θ2
Grenzwinkel
sin θc = n2/n1
Glasfaser
NA = sin θa = √(n1² − n2²)
Linsen und Spiegel
1/f = 1/do + 1/di, m = −di/do, mirror f = R/2
Doppelspalt
d·sin θ = mλ, ym = mλL/d
Gitter
d = 1/N, d·sin θ = mλ, mmax ≤ d/λ
Einzelspalt
a·sin θ = mλ (dark), w = 2λL/a

Methode

  1. Erkenne die Art der Aufgabe: Wellengeschwindigkeit, Schallpegel, stehende Welle, Doppler, Brechung, Linse oder Spiegel oder Interferenz.
  2. Schreibe zuerst die Beziehung hin: v = fλ, β = 10·log(I/I₀), fₙ = n·v/(2L) oder n·v/(4L), f′ = f(v ± vo)/(v ∓ vs), n₁sin θ₁ = n₂sin θ₂, 1/f = 1/d₀ + 1/dᵢ, d·sin θ = mλ.
  3. Rechne die Einheiten um: nm, mm und cm in m, und prüfe, ob Winkel von der Normalen aus gemessen werden.
  4. Prüfe Vorzeichen und Plausibilität: Ein virtuelles Bild hat dᵢ < 0, eine sich nähernde Quelle klingt höher, eine geschlossene Pfeife hat nur ungerade Harmonische.

2Übungsaufgaben

1.KinematikMittel
t (s)v (m/s)5 s15

Ein Auto, das mit 54 km/h fährt, bremst mit einer konstanten Verzögerung von 3 m/s² bis zum Stillstand. Bestimme den Bremsweg s.

v₀ = 54 km/ha = −3 m/s²v = 0
s = m
2.KinematikSchwer
t (s)v (m/s)12 s

Eine Straßenbahn fährt aus dem Stand an und beschleunigt 12 s lang mit 1,5 m/s², fährt dann 26 s mit konstanter Geschwindigkeit und bremst schließlich mit 3,5 m/s² bis zum Stillstand. Bestimme die gesamte Fahrzeit t.

a1 = 1,5 m/s²t1 = 12 st2 = 26 sa3 = −3,5 m/s²
t = s
3.Newtonsche GesetzeMittel
θ = 30°a = ?m = 11 kg

Ein Block mit 11 kg gleitet eine schiefe Ebene mit 30° Neigung hinunter. Der Gleitreibungskoeffizient ist 0,1. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Blocks entlang der Ebene.

m = 11 kgθ = 30°μ = 0,1g = 9,81 m/s²
a = m/s²
4.Newtonsche GesetzeSchwer
m1​ = 8,5 kg10 kgθ = 35°

Ein Klotz mit 8,5 kg auf einer Rampe mit 35° Neigung ist über einen leichten Faden und eine reibungsfreie Rolle am oberen Ende der Rampe mit einer hängenden Masse von 10 kg verbunden. Die hängende Masse bewegt sich nach unten. Die Rampe ist reibungsfrei. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Beschleunigung a des Systems.

m1 = 8,5 kgm2 = 10 kgθ = 35°μ = 0g = 9,81 m/s²
a = m/s²
5.Schiefer WurfMittel
v0​ = 16 m/s20°x = ?

Ein Ball wird unter 20° zur Horizontalen vom ebenen Boden abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die horizontale Entfernung x, die der Ball zurücklegt, bevor er auf dem Boden aufkommt.

v0 = 16 m/sθ = 20°g = 9,81 m/s²
x = m
6.Schiefer WurfSchwer
h = 35 mv0​ = 11 m/s15°x = ?

Ein Ball wird unter 15° zur Horizontalen von der Kante einer 35 m hohen Klippe abgeworfen. Vernachlässige den Luftwiderstand. Bestimme die horizontale Entfernung x, die der Ball zurücklegt, bevor er auf dem Boden aufkommt.

v0 = 11 m/sθ = 15°h = 35 mg = 9,81 m/s²
x = m
7.Arbeit und EnergieMittel
50 km/h

Ein Auto fährt mit 50 km/h auf einer ebenen Straße, bremst stark und rutscht mit blockierten Rädern bis zum Stillstand. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße beträgt 0,8. Bestimme den Bremsweg d.

v = 50 km/hμ = 0,8g = 9,81 m/s²
d = m
8.Arbeit und EnergieSchwer
h = 1,5 mL = 2 mμ = 0,3k = 500 N/m

Ein Block mit 2,5 kg wird auf einer glatten Rampe in 1,5 m Höhe aus der Ruhe losgelassen. Unten überquert er einen rauen, waagerechten Streifen von 2 m Länge (μ = 0,3) und läuft dann auf einer glatten Fläche gegen eine Feder (k = 500 N/m). Bestimme die maximale Zusammendrückung x der Feder.

m = 2,5 kgh = 1,5 mL = 2 mμ = 0,3k = 500 N/mg = 9,81 m/s²
x = cm
9.Impuls & StößeMittel
2 kgv = ?10 gh = 18 cm

Ein Geschoss mit 10 g wird waagerecht in einen an leichten Schnüren hängenden Holzklotz mit 2 kg geschossen und bleibt darin stecken. Der Klotz schwingt hoch, bis er 18 cm höher ist als am Anfang. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v des Geschosses vor dem Aufprall.

m = 10 gM = 2 kgh = 18 cmg = 9,81 m/s²
v = m/s
10.Impuls & StößeSchwer
1900 kgv1​ = ?1900 kg

Ein Auto mit 1900 kg fährt auf ein parkendes Auto mit 1900 kg auf. Die Wracks verhaken sich und rutschen 7,5 m, bevor sie stehen bleiben. Der Gleitreibungskoeffizient zwischen Reifen und Straße beträgt 0,8. Verwende g = 9,81 m/s². Bestimme die Geschwindigkeit v1 des ersten Autos direkt vor dem Zusammenstoß.

m1 = 1900 kgm2 = 1900 kgd = 7,5 mμ = 0,8g = 9,81 m/s²
v1 = m/s
11.Hydrostatische KraftMittel
Schützd = 2 mH = 1,5 m

Ein senkrechtes, rechteckiges Schütz von 1 m Breite sitzt in der Wand eines Behälters mit Wasser, seine Oberkante liegt 2 m unter der Oberfläche. Bestimme die resultierende hydrostatische Kraft F auf das Schütz.

d = 2 mH = 1,5 mb = 1 mρ = 1000 kg/m³g = 9,81 m/s²
F = kN
12.Hydrostatische KraftSchwer
Schützd = 3 mH = 1 m

Ein senkrechtes, rechteckiges Schütz von 3 m Breite sitzt in der Wand eines Behälters mit Wasser, seine Oberkante liegt 3 m unter der Oberfläche. Bestimme die Tiefe ycp des Druckmittelpunkts unter der Oberfläche.

d = 3 mH = 1 mb = 3 mρ = 1000 kg/m³g = 9,81 m/s²
ycp = m
13.Kontinuität und BernoulliMittel
12d1​ = 75 mm, p1​ = 100 kPad2​ = 40 mm, p2​ = ?

Wasser fließt durch ein waagerechtes Rohr, das sich von 75 mm auf 40 mm verengt. Im weiten Abschnitt beträgt der Druck 100 kPa und die Geschwindigkeit 3 m/s. Bestimme ohne Verluste den Druck p2 im engen Abschnitt.

d1 = 75 mmd2 = 40 mmp1 = 100 kPav1 = 3 m/sρ = 1000 kg/m³
p2 = kPa
14.Kontinuität und BernoulliSchwer
C212,5 m3 md = 32 mmpC​ = ?

Ein Schlauch mit 32 mm Innendurchmesser saugt als Saugheber Wasser aus einem offenen Behälter. Der höchste Punkt C des Schlauchs liegt 2,5 m über dem Wasserspiegel, und der Auslass (zur Luft hin offen) liegt 3 m unter dem Wasserspiegel. Vernachlässige Verluste und nimm g = 9,81 m/s². Bestimme den absoluten Druck pC im Punkt C. Der Atmosphärendruck beträgt 101,3 kPa.

d = 32 mmzC = +2,5 mz2 = −3 mg = 9,81 m/s²patm = 101,3 kPa
pC = kPa
15.Ideales GasgesetzMittel
380 g CH₄P = 350 kPaT = 100 °CV = ?

Welches Volumen V nehmen 380 g CH₄ bei 350 kPa und 100 °C ein? Behandle es als ideales Gas.

m = 380 gM = 16,04 g/molP = 350 kPaT = 100 °CR = 8,314 J/(mol·K)
V = L
16.Ideales GasgesetzSchwer
He, M = 4,003 g/molP = 450 kPaT = 140 °Cρ = ?

Bestimme die Dichte ρ von He bei 450 kPa und 140 °C als ideales Gas.

M = 4,003 g/molP = 450 kPaT = 140 °CR = 8,314 J/(mol·K)
ρ = kg/m³
17.Wärmekraftmaschinen und KältemaschinenMittel
TH​ = 600 °CTL​ = ?EQH​ = 2200 kJQL​ = 726 kJW

Eine reversible (Carnot-)Wärmekraftmaschine nimmt pro Zyklus 2200 kJ Wärme aus einem Reservoir mit 600 °C auf und gibt 726 kJ ab. Bestimme die Temperatur TL des kalten Reservoirs in °C.

TH = 600 °CQH = 2200 kJQL = 726 kJ
TL = °C
18.Wärmekraftmaschinen und KältemaschinenSchwer
TH​ = 750 °CT0​ = 20 °CTL​ = -20 °CERWQ̇H​ = 90 kWQ̇L​ = ?

Eine Carnot-Wärmekraftmaschine nimmt 90 kW Wärme aus einer Quelle mit 750 °C auf und gibt Wärme an die Umgebung mit 20 °C ab. Ihre gesamte Arbeit treibt eine Carnot-Kältemaschine an, die einem Gefrierraum mit -20 °C Wärme entzieht und ebenfalls Wärme an die Umgebung mit 20 °C abgibt. Bestimme den Wärmestrom Q̇L, der dem Gefrierraum entzogen wird.

TH = 750 °CT0 = 20 °CTL = -20 °CQ̇H = 90 kW
Q̇L = kW
19.Wellen, Schall & OptikMittel
Pβ = ?r = 20 m

Ein kleiner Lautsprecher strahlt 1 W Schallleistung gleichmäßig in alle Richtungen ab. Bestimme den Schallpegel β in 20 m Entfernung.

P = 1 Wr = 20 mI0 = 10⁻¹² W/m²
β = dB
20.Wellen, Schall & OptikSchwer
f1​ = 5 cmf2​ = 10 cm15 cm30 cm

Zwei dünne Linsen haben dieselbe Achse und 30 cm Abstand: Linse 1 mit f₁ = 5 cm und Linse 2 mit f₂ = 10 cm. Ein Gegenstand steht 15 cm vor Linse 1. Bestimme die Lage di2 des endgültigen Bildes, von Linse 2 aus gemessen (positiv hinter Linse 2, Konvention: reell ist positiv).

f1 = 5 cmf2 = 10 cms = 30 cmdo = 15 cm
di2 = cm

3Lösungen

1.Kinematik

Antwort: s = 37,5 m

Gleichmäßig beschleunigte Bewegung: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² und v² = v₀² + 2·a·s. Wähle die Gleichung, die die drei bekannten Größen und die gesuchte enthält, und halte die Vorzeichen mit einer einzigen positiven Richtung konsistent.

Einheiten

v₀ = 54/3,6 = 15 m/s

Bremsweg

0 = v₀² − 2·a·s → s = v₀²/(2a) = 15²/(2·3) = 37,5 m

Antwort

s = 37,5 m
2.Kinematik

Antwort: t = 43,14 s

Motion with constant acceleration: v = v₀ + a·t, s = v₀·t + ½·a·t² and v² = v₀² + 2·a·s. Pick the equation that contains the three things you know and the one you want, and keep the signs consistent with one positive direction.

Höchstgeschwindigkeit

v = a1·t1 = 1,5·12 = 18 m/s

Bremszeit

t3 = v/a3 = 18/3,5 = 5,143 s

Gesamtzeit

t = 12 + 26 + 5,143 = 43,14 s

Antwort

t = 43,14 s
3.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 4,055 m/s²

Zweites Newtonsches Gesetz: Die resultierende Kraft auf einen Körper ist gleich seiner Masse mal seiner Beschleunigung, ΣF = m·a. Zeichne ein Freikörperbild, wähle eine positive Richtung entlang der Bewegung und addiere alle Kräfte in dieser Richtung: angreifende Kräfte, die Reibung μ·N entgegen der Bewegung und die Komponenten der Gewichtskraft.

Kräfte entlang der Ebene

Hangabwärts ist positiv.

m·a = m·g·sin θ − μ·m·g·cos θ

Beschleunigung

a = 9,81·(sin 30° − 0,1·cos 30°) = 9,81·(0,5 − 0,0866) = 4,055 m/s²

Antwort

a = 4,055 m/s²
4.Newtonsche Gesetze

Antwort: a = 2,717 m/s²

Newton’s second law: the net force on a body equals its mass times its acceleration, ΣF = m·a. Draw a free-body diagram, choose a positive direction along the motion, and add every force in that direction: applied forces, friction μ·N against the motion, and the components of gravity.

Kräfte entlang des Fadens

m₂·g = 98,1 N
m₁·g·sin θ = 47,83 N
μ·m₁·g·cos θ = 0 N

Beschleunigung des Systems

a = (98,1 − 47,83 − 0)/18,5 = 2,717 m/s²

Antwort

a = 2,717 m/s²
5.Schiefer Wurf

Antwort: x = 16,77 m

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 16·cos 20° = 15,04 m/s
vy = v0·sin θ = 16·sin 20° = 5,472 m/s

Flugzeit

Abwurf und Landung auf gleicher Höhe: t = 2vy/g.

t = 2·5,472/9,81 = 1,116 s

Horizontale Entfernung

x = vx·t = 15,04·1,116 = 16,77 m

Antwort

x = 16,77 m
6.Schiefer Wurf

Antwort: x = 31,63 m

Schiefer Wurf: Ohne Luftwiderstand gilt x = vxt und y = h + vyt − ½gt². Die beiden Richtungen sind unabhängig, nur die Zeit ist gemeinsam.

Abwurfgeschwindigkeit zerlegen

Die horizontale Geschwindigkeit bleibt konstant; die vertikale Bewegung hat eine konstante Beschleunigung g = 9,81 m/s² nach unten.

vx = v0·cos θ = 11·cos 15° = 10,63 m/s
vy = v0·sin θ = 11·sin 15° = 2,847 m/s

Flugzeit

Löse y(t) = h + vy·t − ½gt² = 0 nach der positiven Wurzel auf.

0 = 35 + 2,847·t − 4,905·t²
t = (vy + √(vy² + 2gh))/g = (2,847 + √(8,105 + 686,7))/9,81 = 2,977 s

Horizontale Entfernung

x = vx·t = 10,63·2,977 = 31,63 m

Antwort

x = 31,63 m
7.Arbeit und Energie

Antwort: d = 12,29 m

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Geschwindigkeit in Basiseinheiten

v = 50/3,6 = 13,89 m/s

Energiebilanz

½mv² = μmg·d → d = v²/(2μg) = 13,89²/(2·0,8·9,81) = 12,29 m

Antwort

d = 12,29 m

Doppelte Geschwindigkeit ergibt einen viermal so langen Bremsweg.

8.Arbeit und Energie

Antwort: x = 29,71 cm

Arbeitssatz: Die Änderung der kinetischen Energie ist gleich der Arbeit aller Kräfte. Schreibt man Schwerkraft und Federn als potenzielle Energie (mgh und ½kx²), wird daraus eine Bilanz: Anfangsenergie = Endenergie + Reibungsverluste (μN·d).

Energie nach dem rauen Streifen

Die Rampe ist glatt, also nimmt nur der Streifen Energie weg.

mgh − μmgL = 24,53·(1,5 − 0,3·2) = 22,07 J

Maximale Zusammendrückung

½kx² = 22,07 → x = √(2·22,07/500) = 0,2971 m = 29,71 cm

Antwort

x = 29,71 cm
9.Impuls & Stöße

Antwort: v = 377,7 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Hochschwingen nach dem Aufprall

V = √(2·g·h) = √(2·9,81·0,18) = 1,879 m/s

Stoß

m·v = (m + M)·V → v = (0,01 + 2)·1,879/0,01 = 377,7 m/s

Antwort

v = 377,7 m/s
10.Impuls & Stöße

Antwort: v1 = 21,7 m/s

Conservation of momentum: when no external force acts during a collision, the total momentum Σm·v before equals the total after. Velocities have a direction, so pick a positive direction and give velocities the other way a minus sign. In an elastic collision kinetic energy is conserved too; in a perfectly inelastic one the bodies stick together.

Geschwindigkeit nach dem Zusammenstoß

V = √(2·μ·g·d) = √(2·0,8·9,81·7,5) = 10,85 m/s

Impuls beim Zusammenstoß

m1·v1 = (m1 + m2)·V → v1 = 3800·10,85/1900 = 21,7 m/s

Antwort

v1 = 21,7 m/s
(78,12 km/h)
11.Hydrostatische Kraft

Antwort: F = 40,47 kN

Hydrostatische Kraft auf eine ebene Fläche: F = ρ·g·yc·A. Sie greift im Druckmittelpunkt an, ycp = yc + Ic/(ycA), der immer unterhalb des Schwerpunkts liegt.

Schwerpunkttiefe und Fläche

yc = d + H/2 = 2 + 1,5/2 = 2,75 m
A = H·b = 1,5·1 = 1,5 m²
Schützd = 2 mH = 1,5 mF

Resultierende Kraft

F = ρ·g·yc·A = 1000·9,81·2,75·1,5 = 40,47 kN

Antwort

F = 40,47 kN
12.Hydrostatische Kraft

Antwort: ycp = 3,524 m

Hydrostatische Kraft auf eine ebene Fläche: F = ρ·g·yc·A. Sie greift im Druckmittelpunkt an, ycp = yc + Ic/(ycA), der immer unterhalb des Schwerpunkts liegt.

Schwerpunkttiefe und Fläche

yc = d + H/2 = 3 + 1/2 = 3,5 m
A = H·b = 1·3 = 3 m²
Schützd = 3 mH = 1 mF

Resultierende Kraft

F = ρ·g·yc·A = 1000·9,81·3,5·3 = 103 kN

Druckmittelpunkt

Der Druck nimmt mit der Tiefe zu, daher greift die Resultierende unterhalb des Schwerpunkts an.

Ic = b·H³/12 = 3·1³/12 = 0,25 m⁴
ycp = yc + Ic/(yc·A) = 3,5 + 0,25/(3,5·3) = 3,524 m

Antwort

ycp = 3,524 m
13.Kontinuität und Bernoulli

Antwort: p2 = 48,88 kPa

Kontinuität und Bernoulli: Bei einem inkompressiblen Fluid ist der Volumenstrom in jedem Querschnitt gleich, Q = A₁v₁ = A₂v₂. Entlang einer Stromlinie ohne Verluste ist p + ½ρv² + ρgz konstant, daher ist der Druck dort niedriger, wo das Fluid schneller oder höher ist.

Kontinuität und Bernoulli

Rechne in Pa und teile dann durch 1000, um kPa zu erhalten.

v2 = v1·(d1/d2)² = 3·(75/40)² = 10,55 m/s
½ρ(v1² − v2²) = ½·1000·(3² − 10,55²)/1000 = −51,12 kPa
p2 = p1 + ½ρ(v1² − v2²) = 100 + (−51,12) = 48,88 kPa

Antwort

p2 = 48,88 kPa
14.Kontinuität und Bernoulli

Antwort: pC = 47,34 kPa

Continuity and Bernoulli: for an incompressible fluid the flow rate is the same at every section, Q = A₁v₁ = A₂v₂. Along a streamline without losses, p + ½ρv² + ρgz is constant, so where the fluid is faster or higher its pressure is lower.

Geschwindigkeit im Schlauch

Wasserspiegel und Auslass sind beide zur Luft hin offen, die Druckterme heben sich also auf.

v = √(2g·3) = √(2·9,81·3) = 7,672 m/s

Bernoulli vom Wasserspiegel bis C

patm = pC + ½ρv² + ρgzC
pC = 101,3 − 1000·(7,672²/2 + 9,81·2,5)/1000 = 101,3 − 53,96 = 47,34 kPa

Antwort

pC = 47,34 kPa

Fällt dieser Druck auf den Dampfdruck des Wassers, hört der Saugheber auf zu funktionieren.

15.Ideales Gasgesetz

Antwort: V = 210 L

Ideales Gasgesetz: PV = nRT, mit n = m/M.

Stoffmenge

n = 380/16,04 = 23,69 mol
T = 100 + 273,15 = 373,1 K

Volumen

V = nRT/P = 23,69·8,314·373,1/350 = 210 L

Antwort

V = 210 L
16.Ideales Gasgesetz

Antwort: ρ = 0,5244 kg/m³

Dichte eines idealen Gases: ρ = PM/(RT).

Gasgesetz umstellen

PV = (m/M)RT → ρ = m/V = PM/(RT)
T = 140 + 273,15 = 413,1 K

Dichte

ρ = 450·4,003/(8,314·413,1) = 0,5244 kg/m³

Antwort

ρ = 0,5244 kg/m³
17.Wärmekraftmaschinen und Kältemaschinen

Antwort: TL = 14,99 °C

Second-law limits: no cycle working between reservoirs at absolute temperatures TH and TL can beat the reversible (Carnot) cycle: ηmax = 1 − TL/TH, COPR,max = TL/(TH − TL) and COPHP,max = TH/(TH − TL). Energy is always conserved: QH = W + QL.

Absolute Temperatur der Quelle

TH = 600 + 273,15 = 873,1 K

Wärmeverhältnis im reversiblen Fall

TL = TH·QL/QH = 873,1·726/2200 = 288,1 K = 14,99 °C

Antwort

TL = 14,99 °C
18.Wärmekraftmaschinen und Kältemaschinen

Antwort: Q̇L = 406,4 kW

Second-law limits: no cycle working between reservoirs at absolute temperatures TH and TL can beat the reversible (Carnot) cycle: ηmax = 1 − TL/TH, COPR,max = TL/(TH − TL) and COPHP,max = TH/(TH − TL). Energy is always conserved: QH = W + QL.

Absolute Temperaturen

TH = 750 + 273,15 = 1023 K
T0 = 20 + 273,15 = 293,1 K
TL = -20 + 273,15 = 253,1 K

Arbeit der Wärmekraftmaschine

η = 1 − 293,1/1023 = 0,7135
Ẇ = 0,7135·90 = 64,21 kW

Von der Kältemaschine entzogene Wärme

COPR = 253,1/(293,1 − 253,1) = 6,329
Q̇L = 6,329·64,21 = 406,4 kW

Antwort

Q̇L = 406,4 kW
19.Wellen, Schall & Optik

Antwort: β = 82,99 dB

Wellen: Eine periodische Welle legt in einer Periode eine Wellenlänge zurück, also v = fλ mit T = 1/f. Auf einer gespannten Saite ist v = √(T/μ), wobei T die Spannkraft und μ = m/L die Masse pro Meter ist. Schall in Luft breitet sich bei 20 °C mit etwa 343 m/s aus, Licht im Vakuum mit c = 3,00 × 10⁸ m/s. Die Lautstärke wird auf einer logarithmischen Skala gemessen: β = 10·log₁₀(I/I₀) dB mit I₀ = 10⁻¹² W/m², sodass die zehnfache Intensität 10 dB addiert. Eine Punktquelle verteilt ihre Leistung P über eine Kugel: I = P/(4πr²).

Intensität

I = P/(4πr²) = 0,0001989 W/m²

Stufe

β = 10·log₁₀(0,0001989/10⁻¹²) = 82,99 dB

Antwort

β = 82,99 dB
20.Wellen, Schall & Optik

Antwort: di2 = 18 cm

Geometrische Optik: An einer Grenzfläche gilt n₁·sin θ₁ = n₂·sin θ₂ (Snelliussches Brechungsgesetz), wobei die Winkel von der Normalen aus gemessen werden und n = c/v. Beim Übergang in ein langsameres Medium wird der Strahl zur Normalen hin gebrochen. Aus einem dichteren Medium (n₁ > n₂) wird jenseits des Grenzwinkels θc = arcsin(n₂/n₁) alles Licht reflektiert: Totalreflexion. Dünne Linsen und Kugelspiegel gehorchen 1/f = 1/do + 1/di mit dem Abbildungsmaßstab m = −di/do. Vorzeichenkonvention: f > 0 für eine Sammellinse und einen Hohlspiegel (f = R/2), f < 0 für eine Zerstreuungslinse und einen Wölbspiegel; di > 0 für ein reelles Bild, di < 0 für ein virtuelles, und m < 0 für ein umgekehrtes Bild.

Bild von Linse 1

1/di1 = 1/5 − 1/15 → di1 = 7,5 cm

Gegenstand für Linse 2

do2 = 30 − 7,5 = 22,5 cm

Endgültiges Bild

1/di2 = 1/10 − 1/22,5 → di2 = 18 cm

Antwort

di2 = 18 cm

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