E = row total × column total / grand total, df = (r − 1)(c − 1)
Kritische Werte (α = 0,05)
df 1: 3,841, 2: 5,991, 3: 7,815, 4: 9,488
Entscheidung
H0 verwerfen, wenn χ² > χ²crit
2Übungsaufgaben
1.NormalverteilungMittel
Gegeben sind Zementsäcke; ihre Massen sind unabhängig und normalverteilt mit dem Mittelwert 25 kg und der Standardabweichung 0,5 kg. Bestimme die Wahrscheinlichkeit P, dass die Gesamtmasse von 10 davon unter 247,6 kg liegt. Runde z auf zwei Dezimalstellen.
μ = 25 kgσ = 0,5 kgn = 10< 247.6 kg
P =
2.NormalverteilungSchwer
Die Lebensdauern von Batterien sind normalverteilt mit dem Mittelwert 500 h und der Standardabweichung 40 h. Bestimme den Wert x, unter dem 5 % von ihnen liegen (das 5. Perzentil).
μ = 500σ = 40P = 5%
x = h
3.KonfidenzintervalleMittel
Der Blutdruck von 16 Patienten wird vor und nach einer Behandlung gemessen. Die Differenzen d = vorher − nachher (mmHg) haben den Mittelwert −4,2 und die Standardabweichung 6,4. Bestimme die untere Grenze des 90-%-Konfidenzintervalls für die mittlere Differenz.
n = 16d̄ = −4,2sd = 6,490%t(15) = 1,753
untere Grenze = mmHg
4.KonfidenzintervalleSchwer
Die Standardabweichung der Grundgesamtheit ist 11. Wie groß muss die Stichprobe n sein, damit ein 95-%-Konfidenzintervall für den Mittelwert eine Fehlermarge von höchstens 0,5 hat?
σ = 11E = 0,595%
n =
5.Hypothesentests & KonfidenzintervalleMittel
Der Mittelwert einer Grundgesamtheit soll 250 betragen; die Standardabweichung der Grundgesamtheit ist bekanntermaßen 6. Eine Zufallsstichprobe von 36 Beobachtungen hat den Mittelwert 251,74. Teste H₀: μ = 250 gegen H₁: μ > 250. Bestimme den p-Wert p.
μ₀ = 250σ = 6n = 36x̄ = 251,74H₁: μ > μ₀
p =
6.Hypothesentests & KonfidenzintervalleSchwer
In einer Studie erholen sich 150 von 300 Patienten unter Behandlung A und 160 von 250 Patienten unter Behandlung B. Bestimme mit dem gepoolten Anteil die Teststatistik z für H₀: p₁ = p₂.
x₁ = 150n₁ = 300x₂ = 160n₂ = 250
z =
7.Lineare Regression und KorrelationMittel
Die Tabelle enthält 6 Wertepaare von x = Temperatur in °C und y = verkaufte Eiskugeln. Bestimme das Bestimmtheitsmaß r² der Regressionsgeraden.
n = 6
r² =
8.Lineare Regression und KorrelationSchwer
Die Tabelle enthält 6 Wertepaare von x = Temperatur in °C und y = verkaufte Eiskugeln. Verwende die Regressionsgerade ŷ = a + b·x nach der Methode der kleinsten Quadrate. Eine neue Beobachtung (23,5, 131) wird gemacht. Bestimme ihr Residuum e = y − ŷ.
n = 6(23,5, 131)
e =
9.Chi-Quadrat-TestsMittel
Die Kontingenztafel zeigt beobachtete Häufigkeiten. Bestimme für einen Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest die erwartete Häufigkeit E für die Zelle „Nachtschicht, schwer“.
Zeilensumme = 64Spaltensumme = 32N = 112
E =
10.Chi-Quadrat-TestsSchwer
Ein Chi-Quadrat-Anpassungstest prüft, ob die Häufigkeiten in 4 Kategorien einer Poisson-Verteilung folgen, deren Mittelwert aus denselben Daten geschätzt wird. Wie viele Freiheitsgrade df hat der Test?
k = 4
df =
3Lösungen
1.Normalverteilung
Antwort: P = 0,06426
Summen und Differenzen normalverteilter Variablen: Sind X und Y unabhängig und normalverteilt, sind auch X + Y und X − Y normalverteilt. Die Mittelwerte werden addiert oder subtrahiert: E(X ± Y) = μX ± μY. Die Varianzen addieren sich immer, auch bei einer Differenz: Var(X ± Y) = σX² + σY², also σ = √(σX² + σY²). Standardabweichungen werden nie direkt addiert. Die Summe von n unabhängigen Objekten mit derselben Verteilung hat den Mittelwert n·μ und die Standardabweichung σ·√n. Standardisiere dann wie gewohnt: z = (x − Mittelwert)/σ und lies Φ(z) ab.
Verteilung der Summe
μT = 250 kg, σT = 0,5·√10 = 1,581 kg
Standardisieren
z = (247,6 − 250)/1,581 = −1,52
Wahrscheinlichkeit
P = Φ(−1,52) = 0,06426
Antwort
P = 0,06426
2.Normalverteilung
Antwort: x = 434,2 h
Normalverteilung: Rechne einen Wert x in einen z-Wert um, z = (x − μ)/σ; er gibt an, wie viele Standardabweichungen x vom Mittelwert entfernt liegt. Eine z-Tabelle (oder Φ(z)) liefert die Fläche links von z, also P(X < x). Die Fläche rechts ist 1 − Φ(z), und die Fläche zwischen zwei Werten ist die Differenz ihrer beiden Flächen.
z für das Perzentil
Φ(z) = 0,05 → z = −1,645
Zurück zu x
x = 500 + −1,645·40 = 434,2 h
Antwort
x = 434,2 h
3.Konfidenzintervalle
Antwort: untere Grenze = −7,005 mmHg
Interval for a difference: estimate ± critical value × standard error. For two independent means with known σ: SE = √(σ₁²/n₁ + σ₂²/n₂) and z. With equal unknown variances: pooled s_p and t with n₁ + n₂ − 2 degrees of freedom. For paired data, work with the differences: d̄ ± t·s_d/√n.
Kritischer Wert
df = 15, t = 1,753
Fehlermarge
E = 1,753·6,4/√16 = 2,805
Intervall
−4,2 ± 2,805 → [−7,005, −1,395]
Antwort
untere Grenze = −7,005 mmHg
4.Konfidenzintervalle
Antwort: n = 1860
Konfidenzintervall für einen Mittelwert: x̄ ± Fehlermarge. Bei bekanntem σ der Grundgesamtheit ist die Fehlermarge z·σ/√n; ist nur die Stichproben-Standardabweichung s bekannt, nimm t mit n − 1 Freiheitsgraden: t·s/√n. Kritische Werte: z = 1,645 (90 %), 1,96 (95 %), 2,576 (99 %). Für eine Fehlermarge von höchstens E brauchst du n ≥ (z·σ/E)², aufgerundet.
Nach n auflösen
n = (1,96·11/0,5)² = 1859
Aufrunden
Ein Stichprobenumfang ist eine ganze Zahl, und Abrunden würde die Fehlermarge zu groß machen.
n = 1860
Antwort
n = 1860
5.Hypothesentests & Konfidenzintervalle
Antwort: p = 0,04093
Hypothesis test: the test statistic = (estimate − value under H₀)/(standard error under H₀). The p-value is the probability, assuming H₀ is true, of a statistic at least as extreme as the one observed: the area in one tail for a one-sided H₁, twice the tail area for a two-sided H₁. Reject H₀ when p ≤ α.
Teststatistik
SE = σ/√n = 6/√36 = 1
z = (251,74 − 250)/1 = 1,74
Endfläche
Φ(1,74) = 0,9591
1 − Φ(1,74) = 0,0409
p-Wert
p = 0,04093
Antwort
p = 0,04093
p ≤ 0,05, also wird H₀ auf dem 5-%-Niveau verworfen.
6.Hypothesentests & Konfidenzintervalle
Antwort: z = −3,297
Hypothesis test: the test statistic = (estimate − value under H₀)/(standard error under H₀). The p-value is the probability, assuming H₀ is true, of a statistic at least as extreme as the one observed: the area in one tail for a one-sided H₁, twice the tail area for a two-sided H₁. Reject H₀ when p ≤ α.
Stichprobenanteile
p̂₁ = 150/300 = 0,5
p̂₂ = 160/250 = 0,64
p̂ = 310/550 = 0,5636
Standardfehler unter H₀
SE = √(0,5636·0,4364·(1/300 + 1/250)) = 0,04247
Teststatistik
z = (0,5 − 0,64)/0,04247 = −3,297
Antwort
z = −3,297
|z| > 1,96, also wird H₀ auf dem 5-%-Niveau (zweiseitig) verworfen.
7.Lineare Regression und Korrelation
Antwort: r² = 0,9865
Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.
Mittelwerte
x̄ = 141/6 = 23,5
ȳ = 625/6 = 104,2
Quadrat- und Produktsummen
Sxx = Σ(x − x̄)² = 157,5
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 733,5
Syy = Σ(y − ȳ)² = 3463
Bestimmtheitsmaß
r² = 733,5²/(157,5·3463) = 0,9865
Antwort
r² = 0,9865
Etwa 98,65 % der Streuung von y werden durch die Gerade erklärt.
8.Lineare Regression und Korrelation
Antwort: e = −5,333
Regression nach der Methode der kleinsten Quadrate: Mit den Mittelwerten x̄ und ȳ, Sxx = Σ(x − x̄)², Syy = Σ(y − ȳ)² und Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) hat die Gerade ŷ = a + b·x die Steigung b = Sxy/Sxx und den Achsenabschnitt a = ȳ − b·x̄; sie geht also immer durch (x̄, ȳ). Der Korrelationskoeffizient nach Pearson r = Sxy/√(Sxx·Syy) liegt zwischen −1 und 1; r² ist der Anteil der Streuung von y, der durch die Gerade erklärt wird.
Mittelwerte
x̄ = 141/6 = 23,5
ȳ = 818/6 = 136,3
Quadrat- und Produktsummen
Sxx = Σ(x − x̄)² = 157,5
Sxy = Σ(x − x̄)(y − ȳ) = 942
Regressionsgerade
b = 942/157,5 = 5,981
a = 136,3 − 5,981·23,5 = −4,219
ŷ = −4,219 + 5,981·x
Vorhergesagter Wert
ŷ = −4,219 + 5,981·23,5 = 136,3
Residuum
e = 131 − 136,3 = −5,333
Antwort
e = −5,333
Der Punkt liegt unter der Geraden.
9.Chi-Quadrat-Tests
Antwort: E = 18,29
Chi-Quadrat-Tests: Vergleiche die beobachteten Häufigkeiten O mit den unter H₀ erwarteten Häufigkeiten E über χ² = Σ(O − E)²/E. Anpassungstest: E = n·p für jede Kategorie, df = k − 1 (minus eins für jeden aus den Daten geschätzten Parameter). Unabhängigkeit in einer r × c-Tafel: E = Zeilensumme × Spaltensumme / Gesamtsumme, df = (r − 1)(c − 1). Verwirf H₀, wenn χ² den kritischen Wert für das gewählte α überschreitet.
Erwartete Häufigkeit
E = 64·32/112 = 18,29
Antwort
E = 18,29
10.Chi-Quadrat-Tests
Antwort: df = 2
Chi-Quadrat-Tests: Vergleiche die beobachteten Häufigkeiten O mit den unter H₀ erwarteten Häufigkeiten E über χ² = Σ(O − E)²/E. Anpassungstest: E = n·p für jede Kategorie, df = k − 1 (minus eins für jeden aus den Daten geschätzten Parameter). Unabhängigkeit in einer r × c-Tafel: E = Zeilensumme × Spaltensumme / Gesamtsumme, df = (r − 1)(c − 1). Verwirf H₀, wenn χ² den kritischen Wert für das gewählte α überschreitet.