Übungswerte: Na⁺ 148, K⁺ 5,1, Cl⁻ 100 und HCO₃⁻ 20 mmol/L. Berechne die Anionenlücke AG = Na⁺ − (Cl⁻ + HCO₃⁻), ohne Kalium.
Arbeitsblatt Interpretation der arteriellen Blutgasanalyse mit Lösungen
Ein Übungs-Blutgas zeigt PaO₂ 80 mmHg (10,7 kPa), während der eingeatmete Sauerstoff 28 % beträgt. Berechne den Quotienten P/F = PaO₂/FiO₂ in mmHg.
Eine arterielle Übungs-Blutgasanalyse zeigt pH 7,54, PaCO₂ 50 mmHg (6,7 kPa) und HCO₃⁻ 41 mmol/L. Die primäre Störung ist metabolische Alkalose. Wie weit ist sie kompensiert? Klicke deine Antwort an.
- 1nicht kompensiert
- 2teilkompensiert
- 3vollständig kompensiert
Ein Übungsgas zeigt PaCO₂ 70 mmHg (9,3 kPa). Bestimme den erwarteten HCO₃⁻ mit der Regel, dass HCO₃⁻ bei chronischer respiratorischer Azidose um 3,5 mmol/L steigt, für je 10 mmHg, die PaCO₂ über 40 liegt, ausgehend vom HCO₃⁻ 24 mmol/L.
Ein Übungsgas, auf Meereshöhe bei 21 % Sauerstoff entnommen, zeigt PaO₂ 85 mmHg (11,3 kPa) und PaCO₂ 46 mmHg (6,1 kPa). Bestimme mit PAO₂ = FiO₂·(760 − 47) − PaCO₂/0,8 den A–a-Gradient.
Ein Übungsgas zeigt eine metabolische Azidose: pH 7,21, PaCO₂ 34 mmHg (4,5 kPa), HCO₃⁻ 13 mmol/L. Vergleiche den gemessenen PaCO₂ mit der Winter-Formel. Klicke deine Interpretation an.
- 1angemessene Kompensation
- 2zusätzliche respiratorische Azidose
- 3zusätzliche respiratorische Alkalose
Lösungsschlüssel
- 1. AG = 28 mmol/L
- 2. P/F = 285,7 mmHg
- 3. teilkompensiert
- 4. HCO₃⁻ = 34,5 mmol/L
- 5. A–a-Gradient = 7,23 mmHg
- 6. zusätzliche respiratorische Azidose
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