Übungswerte: Na⁺ 138, K⁺ 4,4, Cl⁻ 106 und HCO₃⁻ 12 mmol/L. Berechne die Anionenlücke AG = Na⁺ − (Cl⁻ + HCO₃⁻), ohne Kalium.
Arbeitsblatt Interpretation der arteriellen Blutgasanalyse mit Lösungen
Eine arterielle Übungs-Blutgasanalyse zeigt pH 7,24, PaCO₂ 78 mmHg (10,4 kPa) und HCO₃⁻ 32 mmol/L. Welche primäre Störung liegt vor? Klicke die Zelle im Raster an.
- 1respiratorische Azidose
- 2metabolische Azidose
- 3respiratorische Alkalose
- 4metabolische Alkalose
Ein Übungsgas zeigt PaCO₂ 80 mmHg (10,7 kPa). Bestimme den erwarteten HCO₃⁻ mit der Regel, dass HCO₃⁻ bei chronischer respiratorischer Azidose um 3,5 mmol/L steigt, für je 10 mmHg, die PaCO₂ über 40 liegt, ausgehend vom HCO₃⁻ 24 mmol/L.
Eine arterielle Übungs-Blutgasanalyse zeigt pH 7,44, PaCO₂ 56 mmHg (7,5 kPa) und HCO₃⁻ 37 mmol/L. Die primäre Störung ist metabolische Alkalose. Wie weit ist sie kompensiert? Klicke deine Antwort an.
- 1nicht kompensiert
- 2teilkompensiert
- 3vollständig kompensiert
Ein Übungsgas zeigt eine metabolische Alkalose mit HCO₃⁻ 43 mmol/L. Bestimme mit dem erwarteten PaCO₂ = 0,7·HCO₃⁻ + 21 den erwarteten PaCO₂.
Ein Übungsgas, auf Meereshöhe bei 30 % Sauerstoff entnommen, zeigt PaO₂ 50 mmHg (6,7 kPa) und PaCO₂ 35 mmHg (4,7 kPa). Bestimme mit PAO₂ = FiO₂·(760 − 47) − PaCO₂/0,8 den A–a-Gradient.
Lösungsschlüssel
- 1. AG = 20 mmol/L
- 2. respiratorische Azidose
- 3. HCO₃⁻ = 38 mmol/L
- 4. vollständig kompensiert
- 5. PaCO₂ = 51,1 mmHg
- 6. A–a-Gradient = 120,2 mmHg
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