Arbeitsblatt Klinische Pflege mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Klinische Pflege zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Langfristig unbehandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für:

  1. ASchlaganfall, Herzinfarkt und Nierenerkrankung
  2. BHypothyreose, Gicht und Haarausfall
  3. CAsthma, Ekzeme und Heuschnupfen
  4. DAnämie und Osteoporose
2.Leicht

Nach einem Schlaganfall hat ein Patient eine „Aphasie". Was bedeutet das?

  1. ASchwierigkeiten, Sprache zu verstehen oder zu bilden
  2. BSehverlust auf einem Auge
  3. CSchwierigkeiten, Essen, Getränke und Speichel zu schlucken
  4. DSchwäche einer Körperseite
3.Leicht

Ein „transdermal" verabreichtes Medikament wird gegeben:

  1. AUnter die Zunge, wo es sich auflöst
  2. BÜber die Haut, meist als Pflaster
  3. CIn den Mastdarm
  4. DIn einen Muskel
4.Mittel

Welcher Rat sollte einem Patienten mit neuem dauerhaftem Herzschrittmacher gegeben werden?

  1. AAlle Herzmedikamente sofort absetzen
  2. BAlle elektrischen Haushaltsgeräte wie Wasserkocher meiden
  3. CDen Arm auf dieser Seite nie wieder heben
  4. DVor jeder MRT oder jedem Eingriff das Personal über den Schrittmacher informieren
5.Mittel

Warum sollte der Urinbeutel eines Blasenkatheters unterhalb des Blasenniveaus hängen?

  1. ADamit der Urin warm bleibt
  2. BDamit kein Urin in die Blase zurückfließt
  3. CDamit die Pflegekraft den Beutel leichter leeren kann
  4. DDamit der Katheter nicht herausfällt
6.Mittel

Was ist ein Vorteil eines direkten oralen Antikoagulans (DOAK) wie Apixaban gegenüber Warfarin?

  1. AEs birgt kein Blutungsrisiko
  2. BEs ist bei allen Patienten mit schwerem Nierenversagen sicher
  3. CEs hat nie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  4. DEs braucht keine routinemäßige INR-Kontrolle
7.Schwer

Wann sollte bei einer Reanimation wegen Asystolie nach den Standardleitlinien für Erwachsene Adrenalin (Epinephrin) gegeben werden?

  1. AErst nachdem der Defibrillator drei Schocks abgegeben hat
  2. BErst wenn der Patient wieder einen Puls hat
  3. CNie, weil Asystolie nicht mit Medikamenten behandelt wird
  4. DSobald ein i.v.- oder i.o.-Zugang liegt, dann alle 3–5 Minuten
8.Schwer

Die Flüssigkeit in einer Thoraxdrainage mit Wasserschloss schwingt nicht mehr mit der Atmung mit. Was könnte das bedeuten?

  1. ADie Atmung des Patienten hat sich normalisiert, und die Pflegekraft kann die Drainage ziehen
  2. BDer Schlauch kann abgeknickt oder verstopft sein, oder die Lunge hat sich vollständig wieder entfaltet
  3. CDie Drainage funktioniert einwandfrei und braucht keine Kontrollen
  4. DDas Wasserschloss wurde zum ersten Mal richtig aufgebaut

Lösungsschlüssel

  1. 1. A · Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenerkrankung
  2. 2. A · Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen oder zu bilden
  3. 3. B · Über die Haut, meist als Pflaster
  4. 4. D · Vor jeder MRT oder jedem Eingriff das Personal über den Schrittmacher informieren
  5. 5. B · Damit kein Urin in die Blase zurückfließt
  6. 6. D · Es braucht keine routinemäßige INR-Kontrolle
  7. 7. D · Sobald ein i.v.- oder i.o.-Zugang liegt, dann alle 3–5 Minuten
  8. 8. B · Der Schlauch kann abgeknickt oder verstopft sein, oder die Lunge hat sich vollständig wieder entfaltet

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