Arbeitsblatt Klinische Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Eine Phobie lässt sich am besten beschreiben als:

  1. AÜberzeugung, eine schwere Krankheit zu haben
  2. BIntensive, irrationale Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer Situation
  3. CAllgemeine, anhaltende Sorge über viele alltägliche Dinge und Ereignisse
  4. DPlötzliche Erinnerung an ein traumatisches Ereignis
2.Leicht

Die Bulimia nervosa umfasst:

  1. ADas Essen großer Mengen nur nachts ohne jeden Leidensdruck
  2. BWiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  3. CDas Meiden von Lebensmitteln allein wegen ihrer Konsistenz
  4. DAnhaltende Nahrungsverweigerung, die zu sehr niedrigem Körpergewicht und Angst vor Gewichtszunahme führt
3.Leicht

Welche psychologische Therapie wurde von Sigmund Freud begründet?

  1. APsychoanalyse
  2. BVerhaltenstherapie
  3. CRational-emotive Verhaltenstherapie
  4. DKlientenzentrierte Therapie
4.Mittel

Ein Patient hat starke Angst, eine ernste Krankheit zu haben, obwohl er kaum oder keine Körpersymptome hat und wiederholte Untersuchungen normal ausfallen. Welche Diagnose passt am besten?

  1. AKrankheitsangststörung
  2. BFunktionelle neurologische Symptomstörung
  3. CSomatische Belastungsstörung
  4. DArtifizielle Störung
5.Mittel

Benzodiazepine verringern Angst vor allem, indem sie:

  1. ADie Wiederaufnahme von Serotonin in präsynaptische Neurone blockieren
  2. BDie Monoaminoxidase hemmen
  3. CDie Wirkung von GABA an GABA-A-Rezeptoren verstärken
  4. DDopamin-D2-Rezeptoren blockieren
6.Mittel

Eine Person sorgt sich täglich stundenlang, dass ein kleiner Fleck auf ihrer Nase hässlich ist, kontrolliert ständig im Spiegel, und andere sehen nichts Auffälliges. Welche Diagnose passt?

  1. AKörperdysmorphe Störung
  2. BKrankheitsangststörung
  3. CAnorexia nervosa
  4. DSoziale Angststörung
7.Schwer

Watson und Rayners Studie zum „kleinen Albert" wird oft als Beleg dafür angeführt, dass:

  1. APhobien durch verdrängte unbewusste Konflikte verursacht werden
  2. BAngst nur durch Beobachtung anderer gelernt wird
  3. CAngst durch klassische Konditionierung erworben werden kann
  4. DPhobien überwiegend vererbt werden
8.Schwer

Welche Aussage zum Placeboeffekt in Antidepressiva-Studien ist am zutreffendsten?

  1. APlaceboeffekte treten bei Depression nie auf
  2. BPlacebos wirken nur bei körperlichen Krankheiten
  3. CDie Placebo-Ansprechraten sind erheblich, daher brauchen Studien Kontrollgruppen, um Medikamenteneffekte zu zeigen
  4. DDas Ansprechen auf Placebo so stark ist, dass Antidepressiva in Studien nie einen Nutzen gegenüber Placebo gezeigt haben

Lösungsschlüssel

  1. 1. B · Intensive, irrationale Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer Situation
  2. 2. B · Wiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  3. 3. A · Psychoanalyse
  4. 4. A · Krankheitsangststörung
  5. 5. C · Die Wirkung von GABA an GABA-A-Rezeptoren verstärken
  6. 6. A · Körperdysmorphe Störung
  7. 7. C · Angst durch klassische Konditionierung erworben werden kann
  8. 8. C · Die Placebo-Ansprechraten sind erheblich, daher brauchen Studien Kontrollgruppen, um Medikamenteneffekte zu zeigen

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