1.Leicht
Die Autismus-Spektrum-Störung ist durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation definiert, zusammen mit:
- AEingeschränkten, repetitiven Verhaltensmustern, Interessen oder Aktivitäten
- BHalluzinationen und Wahnvorstellungen
- CWiederkehrenden Episoden gehobener Stimmung und gesteigerter Energie, die mehrere Tage anhalten
- DAngst vor Gewichtszunahme
2.Leicht
Welche Eigenschaft des Therapeuten betont Carl Rogers' personzentrierte Therapie?
- ADirektive Deutung von Träumen
- BInfragestellen irrationaler Überzeugungen
- CBedingungslose positive Wertschätzung
- DSystematischen Einsatz von Belohnungen
3.Leicht
Welche psychologische Therapie wurde von Sigmund Freud begründet?
- AKlientenzentrierte Therapie
- BRational-emotive Verhaltenstherapie
- CPsychoanalyse
- DVerhaltenstherapie
4.Mittel
Die therapeutische Allianz bezeichnet:
- ADie partnerschaftliche Bindung und die Einigung über Ziele und Aufgaben zwischen Therapeut und Klient
- BEinen rechtlichen Vertrag zwischen einer Klinik und einer Versicherung
- CEine Gruppe von Therapeuten, die sich gegenseitig Patienten überweisen
- DDie von zwei Psychiatern bei der Erstuntersuchung unabhängig voneinander übereinstimmend gestellte Diagnose des Klienten
5.Mittel
Wie wird eine Phobie nach dem Zwei-Faktoren-Modell (Mowrer) aufrechterhalten?
- ADurch positive Verstärkung der Angst mit Belohnungen
- BVermeidung senkt die Angst und verstärkt dadurch die Vermeidung negativ
- CDurch Bestrafung des Annäherungsverhaltens durch andere, was die Angst selbst verstärkt
- DDie Angst wird nur durch Beobachtung anderer gelernt
6.Mittel
Welche Behandlung wird für chronische Insomnie bei Erwachsenen als Mittel der ersten Wahl empfohlen?
- AElektrokonvulsionstherapie
- BLangfristig tägliche Benzodiazepine oder andere Hypnotika
- CPsychoanalyse
- DKognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I)
7.Schwer
Eine Therapeutin hilft einem Klienten mit Panikstörung, durch Drehen auf einem Stuhl absichtlich Schwindel hervorzurufen, ohne Sicherheitsverhalten einzusetzen. Wie heißt diese Technik, und wozu dient sie?
- AFlooding, damit der Klient sein Trauma vergisst
- BFreie Assoziation, damit unbewusste Ängste ans Licht kommen
- CAversionstherapie, damit der Klient lernt, Panik mit körperlichem Unbehagen zu verbinden
- DInterozeptive Exposition, damit der Klient lernt, dass Körperempfindungen nicht gefährlich sind
8.Schwer
Watson und Rayners Studie zum „kleinen Albert" wird oft als Beleg dafür angeführt, dass:
- APhobien überwiegend vererbt werden
- BAngst nur durch Beobachtung anderer gelernt wird
- CPhobien durch verdrängte unbewusste Konflikte verursacht werden
- DAngst durch klassische Konditionierung erworben werden kann
Lösungsschlüssel
- 1. A · Eingeschränkten, repetitiven Verhaltensmustern, Interessen oder Aktivitäten
- 2. C · Bedingungslose positive Wertschätzung
- 3. C · Psychoanalyse
- 4. A · Die partnerschaftliche Bindung und die Einigung über Ziele und Aufgaben zwischen Therapeut und Klient
- 5. B · Vermeidung senkt die Angst und verstärkt dadurch die Vermeidung negativ
- 6. D · Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I)
- 7. D · Interozeptive Exposition, damit der Klient lernt, dass Körperempfindungen nicht gefährlich sind
- 8. D · Angst durch klassische Konditionierung erworben werden kann
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