Arbeitsblatt Klinische Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Welcher Begriff bezeichnet die in der psychoanalytischen Theorie angenommenen mentalen Strategien, die das Ich vor Angst schützen?

  1. AAbwehrmechanismen
  2. BKonditionierte Reaktionen
  3. CKognitive Verzerrungen
  4. DSicherheitsverhalten
2.Leicht

Welches davon ist ein Negativsymptom der Schizophrenie?

  1. AAvolition (Antriebsmangel)
  2. BDesorganisierte Sprache
  3. CAkustische Halluzinationen
  4. DVerfolgungswahn
3.Leicht

Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) wird heute vor allem eingesetzt bei:

  1. ASpezifischen Phobien
  2. BADHS bei Kindern
  3. CSchwerer Depression, die auf andere Behandlungen nicht angesprochen hat
  4. DLeichter Angst bei Studierenden, die noch keine andere Behandlung versucht haben
4.Mittel

Exposition mit Reaktionsverhinderung ist die wichtigste psychologische Behandlung für:

  1. AZwangsstörung
  2. BBipolare Störung
  3. CADHS
  4. DSchlaflosigkeit
5.Mittel

Eine Frau hat seit drei Jahren an den meisten Tagen den größten Teil des Tages eine depressive Stimmung, die aber nicht schwer genug für eine Major Depression ist. Welche DSM-5-Diagnose passt am besten?

  1. AZyklothyme Störung
  2. BBipolar-II-Störung
  3. CPersistierende depressive Störung (Dysthymie)
  4. DAnpassungsstörung mit depressiver Stimmung
6.Mittel

Für welchen Einsatz hat die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) die beste Evidenz?

  1. ABehandlung akuter Psychosen
  2. BBehandlung von Aufmerksamkeitsproblemen bei kleinen Kindern mit ADHS
  3. CRückfallprävention bei Menschen mit rezidivierender Depression
  4. DHeilung von Demenz
7.Schwer

Das „Scientist-Practitioner"-Modell (Boulder-Modell) der klinischen Psychologie bedeutet, dass Kliniker:

  1. AMedikamente als Hauptbehandlung verschreiben sollen, streng nach psychiatrischen Leitlinien
  2. BNur Laborexperimente durchführen sollen
  3. CForschungsbefunde zur Leitung ihrer Praxis nutzen und ihre eigenen Interventionen evaluieren sollen
  4. DForschung ganz meiden sollen
8.Schwer

Ein Kliniker überlegt, ob ein kategorialer oder ein dimensionaler Ansatz für Persönlichkeitsstörungen besser ist. Welcher Punkt spricht für einen dimensionalen Ansatz?

  1. APersönlichkeitsmerkmale sind bei einer einzelnen Person entweder ganz vorhanden oder ganz abwesend
  2. BMerkmale variieren kontinuierlich, und Kategorien überschneiden sich bei willkürlichen Grenzwerten
  3. CKategorien haben nachweislich eine perfekte Interrater-Reliabilität
  4. DDimensionale Modelle lassen sich weder mit Fragebögen noch mit Interviews messen

Lösungsschlüssel

  1. 1. A · Abwehrmechanismen
  2. 2. A · Avolition (Antriebsmangel)
  3. 3. C · Schwerer Depression, die auf andere Behandlungen nicht angesprochen hat
  4. 4. A · Zwangsstörung
  5. 5. C · Persistierende depressive Störung (Dysthymie)
  6. 6. C · Rückfallprävention bei Menschen mit rezidivierender Depression
  7. 7. C · Forschungsbefunde zur Leitung ihrer Praxis nutzen und ihre eigenen Interventionen evaluieren sollen
  8. 8. B · Merkmale variieren kontinuierlich, und Kategorien überschneiden sich bei willkürlichen Grenzwerten

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