1.Leicht
Welche Hirnveränderungen werden klassisch mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht?
- ADemyelinisierung des Rückenmarks
- BAusschließlich Verlust dopaminerger Neurone in der Substantia nigra
- CAmyloid-Plaques und neurofibrilläre Bündel
- DVergrößerte Schilddrüse und erhöhtes Cortisol
2.Leicht
Der Begriff „Ätiologie" bezeichnet:
- ADen erwarteten Ausgang einer Störung
- BDie Ursachen einer Störung
- CDie Behandlung einer Störung
- DDie Symptome einer Störung
3.Leicht
Welche Störung umfasst wiederkehrende, unerwartete Panikattacken, gefolgt von anhaltender Sorge vor weiteren Attacken?
- ASpezifische Phobie
- BAnpassungsstörung
- CGeneralisierte Angststörung
- DPanikstörung
4.Mittel
Exposition mit Reaktionsverhinderung ist die wichtigste psychologische Behandlung für:
- ASchlaflosigkeit
- BBipolare Störung
- CADHS
- DZwangsstörung
5.Mittel
Welcher Faktor ist bei der Einschätzung des Suizidrisikos einer der stärksten Prädiktoren für einen künftigen Suizidversuch?
- ADas Studieren an einer Universität
- BOffenes Sprechen mit einem Therapeuten
- CEin großer Freundeskreis
- DEin früherer Suizidversuch
6.Mittel
Welche Aussage zur Monoaminhypothese der Depression ist am zutreffendsten?
- ASie wurde durch direkte Messungen des Serotoninspiegels im Gehirn lebender Patienten vollständig bestätigt
- BSie sagt voraus, dass Antidepressiva die Stimmung wenige Stunden nach einer Dosis verbessern
- CSie verbindet Depression mit geringer Monoaminaktivität, erklärt aber den verzögerten Wirkungseintritt der Medikamente schlecht
- DSie beweist, dass Depression allein durch niedriges Dopamin im Frontallappen verursacht wird
7.Schwer
Ein Mann berichtet, sein linker Arm sei nach einem heftigen Streit gelähmt, doch die neurologische Untersuchung zeigt Befunde, die zu keiner bekannten neurologischen Erkrankung passen. Welche DSM-5-Diagnose ist am wahrscheinlichsten?
- AKörperdysmorphe Störung
- BSimulation
- CFunktionelle neurologische Symptomstörung (Konversionsstörung)
- DKrankheitsangststörung
8.Schwer
Die Dopaminhypothese der Schizophrenie wird gestützt durch die Beobachtung, dass:
- AAntipsychotika die Dopaminaktivität im mesolimbischen Weg steigern und Symptome verringern
- BDopaminsteigernde Substanzen wie Amphetamine psychotische Symptome auslösen können
- CAllein der Serotoninspiegel die Symptome vorhersagt
- DAlle Patienten gleich gut auf Antidepressiva ansprechen
Lösungsschlüssel
- 1. C · Amyloid-Plaques und neurofibrilläre Bündel
- 2. B · Die Ursachen einer Störung
- 3. D · Panikstörung
- 4. D · Zwangsstörung
- 5. D · Ein früherer Suizidversuch
- 6. C · Sie verbindet Depression mit geringer Monoaminaktivität, erklärt aber den verzögerten Wirkungseintritt der Medikamente schlecht
- 7. C · Funktionelle neurologische Symptomstörung (Konversionsstörung)
- 8. B · Dopaminsteigernde Substanzen wie Amphetamine psychotische Symptome auslösen können
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