Arbeitsblatt Klinische Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Der Begriff „Ätiologie" bezeichnet:

  1. ADie Symptome einer Störung
  2. BDie Ursachen einer Störung
  3. CDie Behandlung einer Störung
  4. DDen erwarteten Ausgang einer Störung
2.Leicht

Die systematische Desensibilisierung wird vor allem zur Behandlung eingesetzt von:

  1. APersönlichkeitsstörungen
  2. BSchizophrenie
  3. CDemenz
  4. DPhobien
3.Leicht

Die Bulimia nervosa umfasst:

  1. AWiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  2. BDas Meiden von Lebensmitteln allein wegen ihrer Konsistenz
  3. CDas Essen großer Mengen nur nachts ohne jeden Leidensdruck
  4. DAnhaltende Nahrungsverweigerung, die zu sehr niedrigem Körpergewicht und Angst vor Gewichtszunahme führt
4.Mittel

In Becks kognitivem Modell der Depression besteht die „kognitive Triade" aus negativen Sichtweisen über:

  1. ASich selbst, die Welt und die Zukunft
  2. BEltern, Freunde und Lehrkräfte
  3. CNur die eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  4. DKörper, Geist und Seele
5.Mittel

Exposition mit Reaktionsverhinderung ist die wichtigste psychologische Behandlung für:

  1. AZwangsstörung
  2. BSchlaflosigkeit
  3. CBipolare Störung
  4. DADHS
6.Mittel

Eine Person hat belastende Symptome, die zwei Wochen nach einem schweren Autounfall begannen und seit zehn Tagen andauern. Welche Diagnose ist am angemessensten?

  1. AAnpassungsstörung
  2. BAkute Belastungsstörung
  3. CGeneralisierte Angststörung
  4. DPosttraumatische Belastungsstörung
7.Schwer

Eine Studie vergleicht eine neue Therapie mit einer Wartelisten-Kontrollgruppe und findet einen großen Nutzen. Warum könnte dies die spezifische Wirkung der Therapie überschätzen?

  1. ATeilnehmende auf der Warteliste können nicht randomisiert werden
  2. BEine Warteliste kontrolliert den Zeitverlauf, aber nicht Zuwendung, Erwartung oder Allianz
  3. CWartelisten-Kontrollgruppen erhalten immer dieselbe Therapie
  4. DWartelisten beseitigen den Placeboeffekt vollständig, sodass jeder Nutzen von der Therapie selbst stammen muss
8.Schwer

Watson und Rayners Studie zum „kleinen Albert" wird oft als Beleg dafür angeführt, dass:

  1. AAngst nur durch Beobachtung anderer gelernt wird
  2. BPhobien überwiegend vererbt werden
  3. CPhobien durch verdrängte unbewusste Konflikte verursacht werden
  4. DAngst durch klassische Konditionierung erworben werden kann

Lösungsschlüssel

  1. 1. B · Die Ursachen einer Störung
  2. 2. D · Phobien
  3. 3. A · Wiederkehrende Essanfälle, gefolgt von kompensatorischem Verhalten wie Erbrechen
  4. 4. A · Sich selbst, die Welt und die Zukunft
  5. 5. A · Zwangsstörung
  6. 6. B · Akute Belastungsstörung
  7. 7. B · Eine Warteliste kontrolliert den Zeitverlauf, aber nicht Zuwendung, Erwartung oder Allianz
  8. 8. D · Angst durch klassische Konditionierung erworben werden kann

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