1.Leicht
Spezifische Phobie, Panikstörung und soziale Angststörung werden im DSM-5 zusammengefasst als:
- ASomatische Belastungsstörungen
- BAngststörungen
- CDepressive Störungen
- DTrauma- und belastungsbezogene Störungen
2.Leicht
Welches davon ist ein Negativsymptom der Schizophrenie?
- ADesorganisierte Sprache
- BVerfolgungswahn
- CAvolition (Antriebsmangel)
- DAkustische Halluzinationen
3.Leicht
Die Autismus-Spektrum-Störung ist durch Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation definiert, zusammen mit:
- AAngst vor Gewichtszunahme
- BEingeschränkten, repetitiven Verhaltensmustern, Interessen oder Aktivitäten
- CHalluzinationen und Wahnvorstellungen
- DWiederkehrenden Episoden gehobener Stimmung und gesteigerter Energie, die mehrere Tage anhalten
4.Mittel
Welche Aussage unterscheidet die zwanghafte Persönlichkeitsstörung am besten von der Zwangsstörung?
- ABei der zwanghaften Persönlichkeitsstörung werden Perfektionismus und Rigidität meist als akzeptabler Teil des Selbst erlebt
- BBei der zwanghaften Persönlichkeitsstörung lösen aufdringliche, unerwünschte Gedanken Rituale aus, die die Person als übertrieben erkennt
- CDie zwanghafte Persönlichkeitsstörung ist eine psychotische Störung
- DDie zwanghafte Persönlichkeitsstörung umfasst immer Händewaschen
5.Mittel
Nach Clarks kognitivem Modell der Panik entstehen Panikattacken durch:
- AUnbewusste Konflikte zwischen Es und Über-Ich über verbotene Impulse
- BAngst vor der Bewertung durch andere Menschen
- CKatastrophisierende Fehlinterpretation normaler Körperempfindungen
- DEinen Mangel an verstärkenden Aktivitäten im Alltag
6.Mittel
Die Reliabilität einer Diagnose bezieht sich darauf:
- AOb verschiedene Kliniker beim selben Patienten zur selben Diagnose kommen
- BOb der Patient die Diagnose akzeptiert
- COb die Diagnose auf medizinischen Tests beruht
- DOb die Diagnose den Verlauf und den Ausgang der Krankheit zutreffend vorhersagt
7.Schwer
Eine Studie vergleicht eine neue Therapie mit einer Wartelisten-Kontrollgruppe und findet einen großen Nutzen. Warum könnte dies die spezifische Wirkung der Therapie überschätzen?
- AEine Warteliste kontrolliert den Zeitverlauf, aber nicht Zuwendung, Erwartung oder Allianz
- BTeilnehmende auf der Warteliste können nicht randomisiert werden
- CWartelisten-Kontrollgruppen erhalten immer dieselbe Therapie
- DWartelisten beseitigen den Placeboeffekt vollständig, sodass jeder Nutzen von der Therapie selbst stammen muss
8.Schwer
Das „Dodo-Bird-Verdikt" in der Psychotherapieforschung bezeichnet den Befund, dass:
- AVerschiedene seriöse Therapien oft weitgehend ähnliche Ergebnisse erzielen
- BNur die Psychoanalyse bei Depression wirksam ist
- CUnbehandelte Klienten auf Wartelisten sich schneller bessern als behandelte
- DMedikamente der Psychotherapie immer überlegen sind
Lösungsschlüssel
- 1. B · Angststörungen
- 2. C · Avolition (Antriebsmangel)
- 3. B · Eingeschränkten, repetitiven Verhaltensmustern, Interessen oder Aktivitäten
- 4. A · Bei der zwanghaften Persönlichkeitsstörung werden Perfektionismus und Rigidität meist als akzeptabler Teil des Selbst erlebt
- 5. C · Katastrophisierende Fehlinterpretation normaler Körperempfindungen
- 6. A · Ob verschiedene Kliniker beim selben Patienten zur selben Diagnose kommen
- 7. A · Eine Warteliste kontrolliert den Zeitverlauf, aber nicht Zuwendung, Erwartung oder Allianz
- 8. A · Verschiedene seriöse Therapien oft weitgehend ähnliche Ergebnisse erzielen
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