Arbeitsblatt Kognitive Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Welche Methode zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden auf der Kopfhaut auf und hat eine hervorragende zeitliche Auflösung?

  1. APET
  2. BCT
  3. CfMRT
  4. DEEG
2.Leicht

Welche Gedächtnisart speichert Fakten wie „Paris ist die Hauptstadt Frankreichs"?

  1. ASensorisches Gedächtnis
  2. BSemantisches Gedächtnis
  3. CProzedurales Gedächtnis
  4. DEpisodisches Gedächtnis
3.Leicht

Eine lebhafte, detaillierte Erinnerung daran, wo man war, als man eine schockierende Nachricht hörte, heißt:

  1. ABlitzlichterinnerung (Flashbulb Memory)
  2. BProzedurales Gedächtnis
  3. CDeckerinnerung
  4. DIkonisches Gedächtnis
4.Mittel

Welche Komponente des Arbeitsgedächtnisses wird am stärksten beansprucht, wenn man zwischen zwei Aufgaben wechselt und entscheidet, worauf man sich konzentriert?

  1. ADas ikonische Gedächtnis
  2. BDie phonologische Schleife
  3. CDer visuell-räumliche Notizblock
  4. DDie zentrale Exekutive
5.Mittel

Menschen behalten aus einer Liste kurzer Wörter (z. B. „Hut, Ball") mehr als aus einer Liste langer Wörter. Die übliche Erklärung lautet:

  1. AKurze Wörter werden sowohl ikonisch als auch akustisch gespeichert
  2. BLange Wörter verursachen retroaktive Interferenz mit früheren Elementen
  3. CLange Wörter werden tiefer verarbeitet und verdrängen sich deshalb gegenseitig
  4. DKurze Wörter brauchen weniger Zeit zum Wiederholen in der phonologischen Schleife
6.Mittel

Die Verfügbarkeitsheuristik bedeutet, dass Menschen die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses danach beurteilen:

  1. AWie ähnlich es einem typischen Fall ist
  2. BWelche Zahl sie zuerst hören
  3. CWie häufig es statistisch tatsächlich ist
  4. DWie leicht ihnen Beispiele einfallen
7.Schwer

Linda wird als freimütig und engagiert für soziale Gerechtigkeit beschrieben. Viele Menschen halten „Linda ist Bankangestellte und Feministin" für wahrscheinlicher als „Linda ist Bankangestellte". Worin liegt der Fehler?

  1. AAnkereffekt: Die erste Beschreibung legt die spätere Schätzung fest
  2. BKonjunktionsfehlschluss: A und B kann nicht wahrscheinlicher sein als A
  3. CKorrekte Basisratennutzung: Feministinnen sind unter Bankangestellten häufig
  4. DSpielerfehlschluss: Vergangene Ereignisse verändern künftige Chancen
8.Schwer

Glanzer und Cunitz ließen Versuchspersonen zwischen dem Hören einer Liste und deren Reproduktion 30 Sekunden lang zählen. Welches Ergebnis fanden sie?

  1. ADer Primäreffekt verschwand, der Rezenzeffekt blieb erhalten
  2. BDer Rezenzeffekt verschwand, der Primäreffekt blieb erhalten
  3. CDie Reproduktion war an allen Positionen außer der Mitte gleich
  4. DBeide Effekte wurden größer

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · EEG
  2. 2. B · Semantisches Gedächtnis
  3. 3. A · Blitzlichterinnerung (Flashbulb Memory)
  4. 4. D · Die zentrale Exekutive
  5. 5. D · Kurze Wörter brauchen weniger Zeit zum Wiederholen in der phonologischen Schleife
  6. 6. D · Wie leicht ihnen Beispiele einfallen
  7. 7. B · Konjunktionsfehlschluss: A und B kann nicht wahrscheinlicher sein als A
  8. 8. B · Der Rezenzeffekt verschwand, der Primäreffekt blieb erhalten

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