Arbeitsblatt Kognitive Psychologie mit Lösungen

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1.Leicht

Ein Algorithmus ist in der Psychologie des Problemlösens:

  1. AEin plötzlicher Geistesblitz über ein Problem
  2. BEin inneres Bild davon, wie das Problem aussieht
  3. CEin schrittweises Verfahren, das eine Lösung garantiert
  4. DEine schnelle Faustregel, die meist gut genug funktioniert
2.Leicht

Was ist eine Heuristik?

  1. AEine Wahrnehmungsstörung
  2. BEine mentale Abkürzung, um schnell zu urteilen
  3. CEin Schritt-für-Schritt-Verfahren, das immer die richtige Antwort findet
  4. DEine Form des Langzeitgedächtnisses
3.Leicht

Zu glauben, dass eine faire Münze nach fünfmal Zahl in Folge nun „fällig" ist, Kopf zu zeigen, ist der:

  1. ABesitztumseffekt
  2. BSunk-Cost-Effekt
  3. CSpielerfehlschluss
  4. DRückschaufehler
4.Mittel

Nach dem Lernen der Wörter „Bett, Ruhe, müde, Traum, Nickerchen" erinnern sich viele Menschen fälschlich an „Schlaf". Dieses Paradigma zeigt:

  1. ADen Wortlängeneffekt im verbalen Gedächtnis
  2. BFalsche Erinnerungen durch verwandte Assoziationen
  3. CDen schnellen Zerfall von Elementen im ikonischen Gedächtnis
  4. DNahezu perfektes Erinnern sinnvoller, miteinander verwandter Wortlisten
5.Mittel

Zwei Gruppen lernen einen Text. Die eine liest ihn noch einmal; die andere bearbeitet Übungsquizze dazu. Eine Woche später erinnert sich die Quizgruppe an mehr. Das zeigt:

  1. ADen Testeffekt
  2. BDen Verteilungseffekt (Spacing-Effekt)
  3. CDie Enkodierungsspezifität
  4. DProaktive Interferenz
6.Mittel

Die Rubinsche Vase, die als Vase oder als zwei Gesichter gesehen werden kann, veranschaulicht:

  1. ADas Gesetz der Geschlossenheit
  2. BDie Querdisparation
  3. CDie Größenkonstanz
  4. DDie Figur-Grund-Organisation
7.Schwer

Linda wird als freimütig und engagiert für soziale Gerechtigkeit beschrieben. Viele Menschen halten „Linda ist Bankangestellte und Feministin" für wahrscheinlicher als „Linda ist Bankangestellte". Worin liegt der Fehler?

  1. AKonjunktionsfehlschluss: A und B kann nicht wahrscheinlicher sein als A
  2. BKorrekte Basisratennutzung: Feministinnen sind unter Bankangestellten häufig
  3. CSpielerfehlschluss: Vergangene Ereignisse verändern künftige Chancen
  4. DAnkereffekt: Die erste Beschreibung legt die spätere Schätzung fest
8.Schwer

Versuchspersonen üben den Abruf einiger Elemente einer gelernten Kategorie (z. B. „Obst – Orange"). Später werden nicht geübte Elemente derselben Kategorie (z. B. „Obst – Banane") schlechter erinnert als Elemente aus nicht geübten Kategorien. Das ist:

  1. ADer Testeffekt
  2. BAbrufinduziertes Vergessen
  3. CZerfall über die Zeit
  4. DRetroaktive Interferenz durch eine neue Liste

Lösungsschlüssel

  1. 1. C · Ein schrittweises Verfahren, das eine Lösung garantiert
  2. 2. B · Eine mentale Abkürzung, um schnell zu urteilen
  3. 3. C · Spielerfehlschluss
  4. 4. B · Falsche Erinnerungen durch verwandte Assoziationen
  5. 5. A · Den Testeffekt
  6. 6. D · Die Figur-Grund-Organisation
  7. 7. A · Konjunktionsfehlschluss: A und B kann nicht wahrscheinlicher sein als A
  8. 8. B · Abrufinduziertes Vergessen

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