Arbeitsblatt Statistik der evidenzbasierten Praxis mit Lösungen

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Name: ____________________   Datum: ____________

1.Leicht
TestErkrankung vorhandenErkrankung nicht vorhandengesamtpositiv22060280abnegativ9011501240cdgesamt31012101520

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein neuer Test wurde in einer Studie mit dem Referenzstandard verglichen (siehe Vierfeldertafel). Bestimme Prävalenz in der Studie p als Prozentsatz. Runde auf eine Nachkommastelle.

a = 220b = 60c = 90d = 1150
p = %
2.Leicht
01 JahrN = 29 000Fälle: 942neue Fälle: 438CI = ?

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Eine Stadt hat 29 000 Einwohner. Zu Jahresbeginn haben 942 von ihnen eine chronische Erkrankung. Im Laufe des Jahres werden 438 weitere Personen neu diagnostiziert (nimm an, dass niemand wegzieht oder stirbt). Bestimme die kumulative Inzidenz CI über das Jahr pro 1000 Personen unter Risiko. Runde auf eine Nachkommastelle.

N = 29 000bestehende Fälle = 942neue Fälle = 438
CI = pro 1000
3.Mittel
Ereigniskein EreignisgesamtBehandlung169791960abKontrolle191679870cd

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). In einer randomisierten Studie erhielten 960 Patienten eine neue Behandlung und 870 die Kontrollbehandlung. Die Tabelle zeigt, wie viele in jeder Gruppe das Ergebnis (ein unerwünschtes Ereignis wie ein Schlaganfall) hatten. Bestimme die Number needed to treat NNT, um ein Ereignis zu verhindern. Auf eine ganze Zahl von Patienten aufrunden.

Behandlung: 169/960Kontrolle: 191/870
NNT =
4.Mittel
Ereigniskein EreignisgesamtBehandlung107633740abKontrolle209661870cd

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). In einer randomisierten Studie erhielten 740 Patienten eine neue Behandlung und 870 die Kontrollbehandlung. Die Tabelle zeigt, wie viele in jeder Gruppe das Ergebnis (ein unerwünschtes Ereignis wie ein Schlaganfall) hatten. Bestimme das relative Risiko RR für das Ereignis unter der Behandlung. Runde auf zwei Nachkommastellen.

Behandlung: 107/740Kontrolle: 209/870
RR =
5.Schwer
TestErkrankung vorhandenErkrankung nicht vorhandengesamtpositiv?negativgesamt10 000

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). 10 000 Personen werden mit einem Test mit einer Sensitivität von 84 % und einer Spezifität von 85 % untersucht. Die Prävalenz der Erkrankung beträgt 10 %. Wie viele falsch positive Ergebnisse FP sind zu erwarten?

N = 10 000p = 10%Se = 84%Sp = 85%
FP =
6.Schwer
p (%)PPV (%)30%PPV = ?100

Übungsaufgabe (erfundene Werte, keine klinische Empfehlung). Ein Screeningtest hat eine Sensitivität von 81 % und eine Spezifität von 85 %. Er wird in einer Population mit einer Prävalenz von 30 % eingesetzt. Bestimme den positiven prädiktiven Wert PPV als Prozentsatz. Runde auf eine Nachkommastelle.

Se = 81%Sp = 85%p = 30%
PPV = %

Lösungsschlüssel

  1. 1. p = 20,4 %
  2. 2. CI = 15,6 pro 1000
  3. 3. NNT = 23
  4. 4. RR = 0,6
  5. 5. FP = 1350
  6. 6. PPV = 69,8 %

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