Arbeitsblatt Infektionsprävention und Patientensicherheit mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Infektionsprävention und Patientensicherheit zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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Name: ____________________   Datum: ____________

1.Leicht

Welche Verletzten werden bei der START-Triage grün (leicht verletzt) markiert?

  1. ADiejenigen, die nach dem Freimachen der Atemwege nicht atmen
  2. BDiejenigen, die selbstständig zu einem festgelegten Bereich gehen können
  3. CDiejenigen, die einfachen Anweisungen nicht folgen können
  4. DDiejenigen, die mehr als 30-mal pro Minute atmen
2.Leicht

Wozu dienen Hüftprotektoren bei älteren Menschen mit Sturzrisiko?

  1. AUm die Wahrscheinlichkeit eines Hüftbruchs zu verringern, falls es zu einem Sturz kommt
  2. BUm zu verhindern, dass die Person beim Gehen überhaupt stürzt
  3. CUm einen Blasenkatheter an Ort und Stelle zu halten
  4. DUm die Hüften nachts in einem kalten Raum warm zu halten
3.Leicht

Welches Gerät warnt das Personal, wenn ein Patient mit hohem Sturzrisiko aufzustehen beginnt?

  1. AEin Okklusionsalarm einer Infusionspumpe
  2. BEin Herzmonitor
  3. CEin Bett- oder Stuhlausstiegsalarm
  4. DEin Pulsoximeter
4.Mittel

Ein Angehöriger will einen Patienten besuchen, für den Kontaktschutzmaßnahmen gelten. Was sollte die Pflegekraft tun?

  1. AIhm sagen, dass Besuche überhaupt nicht erlaubt sind
  2. BIhn bitten, nur eine N95-Atemschutzmaske zu tragen, ohne Kittel und Handschuhe
  3. CIhm zeigen, wie man Kittel und Handschuhe benutzt und die Hände desinfiziert
  4. DIhm sagen, dass die Maßnahmen nur für das Personal gelten
5.Mittel

Ein Angehöriger sagt zur Pflegekraft: „Mein Vater ist nicht er selbst. Irgendetwas stimmt nicht.“ Das Krankenhaus hat ein von Angehörigen auslösbares Rapid-Response-System. Was ist richtig?

  1. ANur Ärzte dürfen das Rapid-Response-Team rufen
  2. BDie Angehörigen können das Rapid-Response-Team rufen, wenn sie beunruhigt sind und das Personal nicht reagiert hat
  3. CDie Angehörigen sollten von außerhalb des Krankenhauses den Rettungsdienst rufen
  4. DDie Angehörigen müssen bis zur nächsten planmäßigen Visite warten, um ihre Sorge einem Arzt mitzuteilen
6.Mittel

Eine Kollegin hat ein Medikament aufgezogen und bittet die Pflegekraft, es ihrem Patienten zu geben. Was sollte die Pflegekraft tun?

  1. AEs geben, solange die Spritze ein Etikett mit dem Medikamentennamen trägt
  2. BEs geben und dokumentieren, dass die Kollegin es zubereitet hat
  3. CEs geben, weil die Kollegin erfahren ist
  4. DAblehnen und nur Medikamente geben, die sie selbst zubereitet oder persönlich kontrolliert hat
7.Schwer

Ein einwilligungsfähiger Patient mit hohem Sturzrisiko besteht darauf, allein zur Toilette zu gehen. Was ist das beste pflegerische Vorgehen?

  1. AHandgelenkfixierungen anlegen, damit der Patient im Bett bleibt
  2. BDem Patienten sagen, dass Alleingehen gegen das Krankenhausgesetz verstößt
  3. CDie Risiken erklären, Wege zu ihrer Verringerung vereinbaren, die Entscheidung respektieren und dokumentieren
  4. DDem Patienten die Schuhe und das Gehhilfsmittel wegnehmen, damit er nicht allein gehen kann
8.Schwer

Der Herzmonitor eines Patienten alarmiert wegen Artefakten häufig, und eine Kollegin schlägt vor, den Alarm auszuschalten. Was ist die beste Antwort?

  1. ADen Alarm ausschalten und stattdessen stündlich den Bildschirm im Stationszimmer kontrollieren
  2. BDen Monitor über Nacht abhängen, damit der Patient schlafen kann
  3. CDie Alarmlautstärke so weit wie möglich herunterdrehen
  4. DDen Alarm eingeschaltet lassen, die Ursache wie die Elektrodenlage beheben und Grenzwerte nur nach Vorschrift anpassen

Lösungsschlüssel

  1. 1. B · Diejenigen, die selbstständig zu einem festgelegten Bereich gehen können
  2. 2. A · Um die Wahrscheinlichkeit eines Hüftbruchs zu verringern, falls es zu einem Sturz kommt
  3. 3. C · Ein Bett- oder Stuhlausstiegsalarm
  4. 4. C · Ihm zeigen, wie man Kittel und Handschuhe benutzt und die Hände desinfiziert
  5. 5. B · Die Angehörigen können das Rapid-Response-Team rufen, wenn sie beunruhigt sind und das Personal nicht reagiert hat
  6. 6. D · Ablehnen und nur Medikamente geben, die sie selbst zubereitet oder persönlich kontrolliert hat
  7. 7. C · Die Risiken erklären, Wege zu ihrer Verringerung vereinbaren, die Entscheidung respektieren und dokumentieren
  8. 8. D · Den Alarm eingeschaltet lassen, die Ursache wie die Elektrodenlage beheben und Grenzwerte nur nach Vorschrift anpassen

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