Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Wie wird eine parenterale Ernährung gegeben?

  1. AIn den Oberschenkelmuskel
  2. BDurch den Mund als dickes Ergänzungsgetränk
  3. CÜber eine Magensonde in den Magen
  4. DIn eine Vene, meist über einen zentralen Venenkatheter
2.Leicht

Wann sollte der Schmerz nach Gabe eines Analgetikums neu eingeschätzt werden?

  1. ANur wenn der Patient nach weiteren Analgetika fragt
  2. BWenn das Arzneimittel voraussichtlich gewirkt hat
  3. CErst bei der nächsten routinemäßigen Kontrollrunde am nächsten Tag
  4. DNie, da eine Einschätzung ausreicht
3.Leicht

Welche zwei Faktoren sind die häufigsten Ursachen für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre?

  1. ARauchen und zu viel starker Kaffee
  2. BScharfes Essen und langanhaltender seelischer oder beruflicher Stress
  3. CMilchtrinken und der Verzehr von Zitrusfrüchten
  4. DInfektion mit Helicobacter pylori und NSAR
4.Mittel

Welcher Rat ist gut belegt, um tumorbedingte Fatigue zu verringern?

  1. AAlle Aktivitäten des täglichen Lebens vermeiden
  2. BRegelmäßige leichte bis mäßige Aktivität, etwa Spazierengehen
  3. CJeden Abend mehrere starke Kaffees trinken
  4. DVöllige Bettruhe während der gesamten Behandlung
5.Mittel

Ein sterbender Patient kann nicht mehr trinken. Welche Mundpflege ist am besten geeignet?

  1. AHäufiges, sanftes Befeuchten von Mund und Lippen
  2. BZweimal täglich kräftig mit einer harten Zahnbürste bürsten
  3. CZitronen-Glycerin-Stäbchen jede Stunde, um den Speichelfluss anzuregen
  4. DKeine Mundpflege, um den Patienten nicht zu stören
6.Mittel

Wie sollte ein Patient nach einer Operation einen Atemtrainer (Incentive-Spirometer) verwenden?

  1. ALangsam und tief einatmen, dann kurz halten
  2. BSchnell zehnmal hintereinander ein- und ausatmen
  3. CIhn einmal am Tag direkt vor dem Einschlafen am Abend verwenden
  4. DSo stark und so schnell wie möglich ausatmen
7.Schwer

Am Ende einer Operation zeigt die Schlusszählung, dass ein Tupfer fehlt. Was sollte geschehen?

  1. ADie Wunde verschließen, da der Tupfer wahrscheinlich weggeworfen wurde
  2. BDie Chirurgin oder den Chirurgen informieren, suchen und bei Nichtfinden röntgen
  3. CDie Zählung als korrekt dokumentieren, um eine Verzögerung zu vermeiden
  4. DDen Patienten gehen lassen und den OP-Saal später absuchen
8.Schwer

Eine Pflegekraft schult einen Patienten zu einem Fentanylpflaster. Welche Aussage zeigt weiteren Schulungsbedarf?

  1. A„Ich kann das Pflaster halbieren, wenn ich weniger brauche."
  2. B„Ich lege keine Wärmflasche auf das Pflaster."
  3. C„Ich klebe das neue Pflaster auf eine andere Hautstelle."
  4. D„Ich falte gebrauchte Pflaster mit den Klebeflächen aufeinander, bevor ich sie entsorge."

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · In eine Vene, meist über einen zentralen Venenkatheter
  2. 2. B · Wenn das Arzneimittel voraussichtlich gewirkt hat
  3. 3. D · Infektion mit Helicobacter pylori und NSAR
  4. 4. B · Regelmäßige leichte bis mäßige Aktivität, etwa Spazierengehen
  5. 5. A · Häufiges, sanftes Befeuchten von Mund und Lippen
  6. 6. A · Langsam und tief einatmen, dann kurz halten
  7. 7. B · Die Chirurgin oder den Chirurgen informieren, suchen und bei Nichtfinden röntgen
  8. 8. A · „Ich kann das Pflaster halbieren, wenn ich weniger brauche."

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