Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie mit Lösungen
Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.
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Name: ____________________ Datum: ____________
1.Leicht
Wann sollte der Schmerz nach Gabe eines Analgetikums neu eingeschätzt werden?
ANie, da eine Einschätzung ausreicht
BErst bei der nächsten routinemäßigen Kontrollrunde am nächsten Tag
CWenn das Arzneimittel voraussichtlich gewirkt hat
DNur wenn der Patient nach weiteren Analgetika fragt
2.Leicht
Welche Nebenwirkung von Opioiden lässt bei fortgesetzter Anwendung meist nicht nach?
AÜbelkeit und Erbrechen
BSedierung
CVerstopfung
DJuckreiz
3.Leicht
Was beschreibt die ASA-Klassifikation des körperlichen Zustands?
ADie Art des Narkosemittels, das der Chirurg bevorzugt
BDen Schmerzscore des Patienten nach der Operation
CDie genaue Dauer der geplanten Operation
DDen allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten vor der Narkose
4.Mittel
Welches Vorgehen ist bei der Gabe einer parenteralen Ernährung über einen zentralen Venenkatheter richtig?
ADie Leitung trennen und wieder anschließen, ohne den Konnektor zu desinfizieren
BDen Beutel mehrere Tage bei Raumtemperatur hängen lassen
CAndere i.v.-Medikamente über dasselbe Lumen geben, um Zeit zu sparen
DEin eigenes Lumen und strikt aseptische Technik verwenden
5.Mittel
Welcher Vorteil der laparoskopischen gegenüber der offenen Bauchoperation ist üblich?
AÜberhaupt kein Komplikationsrisiko
BGrößere Wunden, die schneller heilen
CWeniger Schmerzen und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt
DNie eine Vollnarkose nötig
6.Mittel
Was hat Priorität, wenn ein Patient nach einer Vollnarkose im Aufwachraum ankommt?
AAtemweg und Atmung
BDie Medikamentenanamnese
CEin Schluck Wasser
DWundverband und Drainagen
7.Schwer
Ein Patient, dem vor zwei Monaten ein Koronarstent eingesetzt wurde und der Acetylsalicylsäure und Clopidogrel einnimmt, kommt mit Meläna und ist nun stabil. Was ist das angemessenste Vorgehen bei den Thrombozytenaggregationshemmern?
ABeide Dosen verdoppeln, weil Blutung bedeutet, dass der Stent stärker thrombosegefährdet ist
BDie Blutung melden; das Team entscheidet mit kardiologischer Beteiligung und wägt Blutung gegen Stentthrombose ab
CBeide Medikamente dauerhaft absetzen, weil jede Blutung bedeutet, dass sie nicht mehr sicher sind
DBeide Medikamente unverändert fortsetzen und dem Team die Blutung nicht erwähnen
8.Schwer
Eine Pflegekraft berät einen Patienten nach einer Koloskopie mit Polypenentfernung. Welche Aussage zeigt weiteren Schulungsbedarf?
A„Starke Bauchschmerzen sind in der Woche danach normal.“
B„Etwas Blähungen und ein aufgeblähter Bauch sind heute zu erwarten.“
C„Ich melde starke Blutungen aus dem Po.“
D„Ich sollte Fieber oder einen geschwollenen, schmerzhaften Bauch melden.“
Lösungsschlüssel
1. C · Wenn das Arzneimittel voraussichtlich gewirkt hat
2. C · Verstopfung
3. D · Den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten vor der Narkose
4. D · Ein eigenes Lumen und strikt aseptische Technik verwenden
5. C · Weniger Schmerzen und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt
6. A · Atemweg und Atmung
7. B · Die Blutung melden; das Team entscheidet mit kardiologischer Beteiligung und wägt Blutung gegen Stentthrombose ab
8. A · „Starke Bauchschmerzen sind in der Woche danach normal.“
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