Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie mit Lösungen
Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.
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1.Leicht
Welche Aussage beschreibt die moderate („bewusste“) Sedierung?
ADer Patient ist völlig wach und ängstlich
BDer Patient ist durch keinen Reiz erweckbar, auch nicht durch einen schmerzhaften
CDer Patient braucht ein Beatmungsgerät zum Atmen
DDer Patient ist schläfrig, reagiert aber auf Ansprache oder leichte Berührung
2.Leicht
Was ist in Industrieländern die häufigste Ursache eines Dünndarmverschlusses bei Erwachsenen?
AVerwachsungen nach früheren Operationen
BGallensteine im Gallenblasenhals
CVerschluckte Fremdkörper
DKolorektales Karzinom
3.Leicht
Was ist ein Beispiel für ein nichtmedikamentöses Schmerzlinderungsverfahren?
AEntspannung und Ablenkung
BEine Morphininjektion in den Oberschenkel
CEine Ibuprofen-Tablette mit einer Mahlzeit
DEin Lidocain-Pflaster
4.Mittel
Welche Neutrophilenzahl zeigt eine schwere Neutropenie an?
AÜber 10 × 109/L
BUnter 7,5 × 109/L
CUnter 0,5 × 109/L
DÜber 2,0 × 109/L
5.Mittel
Welche Maßnahme senkt das Dekubitusrisiko bei einem immobilen Patienten am stärksten?
AGerötete Stellen bei jedem Umlagern kräftig massieren, um die Durchblutung wiederherzustellen
BDas Kopfteil des Bettes den ganzen Tag auf 90° hochgestellt lassen
CRegelmäßige Umlagerung und eine druckverteilende Matratze
DEin ringförmiges Sitzkissen verwenden
6.Mittel
Warum werden nach großen Operationen genaue Flüssigkeitsbilanzprotokolle geführt?
AUm festzuhalten, wann Besucher kommen und gehen
BUm zu entscheiden, welche Mahlzeit der Patient als Nächstes bekommt
CUm Dehydratation, Flüssigkeitsüberladung oder Nierenprobleme früh zu erkennen
DUm zu prüfen, wie weit der Patient gegangen ist und wie oft er aus dem Bett aufsteht
7.Schwer
Ein Patient, dem vor zwei Monaten ein Koronarstent eingesetzt wurde und der Acetylsalicylsäure und Clopidogrel einnimmt, kommt mit Meläna und ist nun stabil. Was ist das angemessenste Vorgehen bei den Thrombozytenaggregationshemmern?
ABeide Medikamente dauerhaft absetzen, weil jede Blutung bedeutet, dass sie nicht mehr sicher sind
BBeide Medikamente unverändert fortsetzen und dem Team die Blutung nicht erwähnen
CBeide Dosen verdoppeln, weil Blutung bedeutet, dass der Stent stärker thrombosegefährdet ist
DDie Blutung melden; das Team entscheidet mit kardiologischer Beteiligung und wägt Blutung gegen Stentthrombose ab
8.Schwer
Eine Pflegekraft berät einen Patienten mit GERD. Welche Aussage zeigt weiteren Schulungsbedarf?
A„Ich höre mit dem Rauchen auf, weil es den Reflux verschlimmert.“
B„Pfefferminztee nach dem Abendessen beruhigt meinen Reflux.“
C„Ich führe ein Tagebuch über Speisen, die meine Beschwerden auslösen.“
D„Ich versuche, in den nächsten Monaten etwas abzunehmen.“
Lösungsschlüssel
1. D · Der Patient ist schläfrig, reagiert aber auf Ansprache oder leichte Berührung
2. A · Verwachsungen nach früheren Operationen
3. A · Entspannung und Ablenkung
4. C · Unter 0,5 × 109/L
5. C · Regelmäßige Umlagerung und eine druckverteilende Matratze
6. C · Um Dehydratation, Flüssigkeitsüberladung oder Nierenprobleme früh zu erkennen
7. D · Die Blutung melden; das Team entscheidet mit kardiologischer Beteiligung und wägt Blutung gegen Stentthrombose ab
8. B · „Pfefferminztee nach dem Abendessen beruhigt meinen Reflux.“
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