Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Magen-Darm, perioperativ und Onkologie zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Was ist in Industrieländern die häufigste Ursache eines Dünndarmverschlusses bei Erwachsenen?

  1. AKolorektales Karzinom
  2. BVerschluckte Fremdkörper
  3. CVerwachsungen nach früheren Operationen
  4. DGallensteine im Gallenblasenhals
2.Leicht

Welche Urinausscheidung wird bei einem Erwachsenen nach einer Operation üblicherweise als akzeptabler Mindestwert verwendet?

  1. AEtwa 0,05 mL/kg pro Stunde
  2. BEtwa 50 mL/kg pro Stunde
  3. CEtwa 5 mL/kg pro Stunde
  4. DEtwa 0,5 mL/kg pro Stunde
3.Leicht

Warum werden bei einem Patienten mit Neutropenie rektale Temperaturmessungen und Zäpfchen vermieden?

  1. ASie stören die Aufnahme der Chemotherapie
  2. BSie lassen die Leukozytenzahl des Patienten noch weiter sinken
  3. CSie liefern immer falsch niedrige Temperaturwerte
  4. DSie können die Schleimhaut verletzen und Bakterien ins Blut gelangen lassen
4.Mittel

Welche Aufgabe bei einem stabilen Patienten mit etabliertem Ileostoma kann üblicherweise an eine eingewiesene Pflegehilfskraft delegiert werden?

  1. AEntscheiden, ob i.v. Flüssigkeit nötig ist
  2. BDen Beutel entleeren und die Ausscheidung messen
  3. CDas Stoma auf Nekrosezeichen beurteilen
  4. DDen Patienten über Risiken bei hoher Ausscheidung schulen
5.Mittel

Welches Vorgehen ist bei der Gabe einer parenteralen Ernährung über einen zentralen Venenkatheter richtig?

  1. ADie Leitung trennen und wieder anschließen, ohne den Konnektor zu desinfizieren
  2. BDen Beutel mehrere Tage bei Raumtemperatur hängen lassen
  3. CEin eigenes Lumen und strikt aseptische Technik verwenden
  4. DAndere i.v.-Medikamente über dasselbe Lumen geben, um Zeit zu sparen
6.Mittel

Ein Patient beginnt mit einer regelmäßigen oralen Morphingabe. Welcher Rat zur Darmfunktion ist am besten geeignet?

  1. AEin Quellmittel nur mit sehr wenig Wasser einnehmen
  2. BAuf Ballaststoffe vollständig verzichten
  3. CGleichzeitig ein Abführmittel regelmäßig beginnen
  4. DWarten, bis eine Woche lang kein Stuhlgang war
7.Schwer

Einem Patienten spritzt ein alkalisches Reinigungsmittel ins Auge. Was ist die erste Maßnahme?

  1. ADen Patienten bitten, das Auge zu reiben, um es zu säubern
  2. BEinige Tropfen Essig zum Neutralisieren hinzufügen
  3. CDas Auge mit einer Kompresse abdecken und zuerst auf die ärztliche Untersuchung warten
  4. DDas Auge sofort mit großen Mengen Wasser oder Kochsalzlösung spülen
8.Schwer

Am Tag 5 nach einer Darmresektion hat ein Patient Fieber, Tachykardie und zunehmende Bauchschmerzen, und die Drainage enthält braune, kotig riechende Flüssigkeit. Was ist am wahrscheinlichsten?

  1. AEine Harnwegsinfektion
  2. BPostoperative Obstipation
  3. CEine Anastomoseninsuffizienz
  4. DEine normale Erholung am Tag 5

Lösungsschlüssel

  1. 1. C · Verwachsungen nach früheren Operationen
  2. 2. D · Etwa 0,5 mL/kg pro Stunde
  3. 3. D · Sie können die Schleimhaut verletzen und Bakterien ins Blut gelangen lassen
  4. 4. B · Den Beutel entleeren und die Ausscheidung messen
  5. 5. C · Ein eigenes Lumen und strikt aseptische Technik verwenden
  6. 6. C · Gleichzeitig ein Abführmittel regelmäßig beginnen
  7. 7. D · Das Auge sofort mit großen Mengen Wasser oder Kochsalzlösung spülen
  8. 8. C · Eine Anastomoseninsuffizienz

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