Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Was ist die Hauptwirkung des Parathormons (PTH)?

  1. AEs senkt den Blutzucker
  2. BEs senkt das Kalium im Blut
  3. CEs erhöht das Natrium im Blut
  4. DEs erhöht das Calcium im Blut
2.Leicht

Warum muss vor einer Thrombolyse bei einem Schlaganfall ein Schädel-CT durchgeführt werden?

  1. AUm zu sehen, ob der Patient zusätzlich einen Schädelbruch hat
  2. BUm zu messen, wie lange die Symptome schon bestehen
  3. CUm eine Blutung auszuschließen, die durch die Thrombolyse verschlimmert würde
  4. DUm zu prüfen, ob der Patient schon einmal einen Schlaganfall hatte
3.Leicht

Warum sollten Menschen mit diabetischer Neuropathie nicht barfuß gehen?

  1. AInsulin wird aus Füßen und Beinen schlechter aufgenommen
  2. BNackte Füße verlieren zu viel Wärme über die Haut
  3. CSie spüren eine Verletzung möglicherweise nicht, sodass sie unbemerkt bleibt
  4. DBarfußgehen erhöht den Blutzucker
4.Mittel

Wie wirken DPP-4-Hemmer wie Sitagliptin?

  1. ASie ersetzen das Insulin, das die Bauchspeicheldrüse nicht bilden kann
  2. BSie verlängern die Wirkung der Inkretinhormone aus dem Darm
  3. CSie verhindern die Fettaufnahme im Darm
  4. DSie blockieren die Glukoserückresorption in der Niere
5.Mittel

Warum wird im ersten Schwangerschaftsdrittel bei Hyperthyreose oft Propylthiouracil statt Carbimazol bevorzugt?

  1. APropylthiouracil wirkt schneller als jedes andere Medikament
  2. BCarbimazol kann nicht in das Blut der Mutter übertreten
  3. CCarbimazol hat in der Frühschwangerschaft ein höheres Risiko für Fehlbildungen
  4. DPropylthiouracil hat überhaupt keine Nebenwirkungen
6.Mittel

Warum kann ein Mensch mit langjährigem Diabetes einen Herzinfarkt ohne typische Brustschmerzen haben?

  1. ANervenschäden können die Schmerzsignale abschwächen
  2. BInsulin wirkt als starkes Schmerzmittel
  3. CMenschen mit Diabetes bekommen keine Herzinfarkte
  4. DHoher Blutzucker schützt das Herz vor Schmerzen
7.Schwer

Ein Patient mit Kopfverletzung hat jetzt einen Blutdruck von 190/70 mmHg, einen Puls von 48/min und eine unregelmäßige Atmung. Wie sollte die Pflegekraft das deuten?

  1. AHypovolämischer Schock durch eine innere Blutung
  2. BNeurogener Schock durch eine Rückenmarksverletzung
  3. CEine normale Stressreaktion auf Schmerzen, Angst und den Lärm auf Station
  4. DCushing-Trias, ein Spätzeichen eines erhöhten Hirndrucks
8.Schwer

Nach einer Operation beträgt die Urinausscheidung eines Patienten 3 Stunden lang 15 mL/h, mit einem Puls von 110/min, RR 96/58 mmHg und trockenen Schleimhäuten. Was ist die wahrscheinlichste Ursache der geringen Urinausscheidung?

  1. ADiabetes insipidus nach der Narkose
  2. BPrärenales AKI durch Hypovolämie
  3. CDurch die Operation verursachtes SIADH
  4. DFlüssigkeitsüberladung durch i.v.-Flüssigkeit

Lösungsschlüssel

  1. 1. D · Es erhöht das Calcium im Blut
  2. 2. C · Um eine Blutung auszuschließen, die durch die Thrombolyse verschlimmert würde
  3. 3. C · Sie spüren eine Verletzung möglicherweise nicht, sodass sie unbemerkt bleibt
  4. 4. B · Sie verlängern die Wirkung der Inkretinhormone aus dem Darm
  5. 5. C · Carbimazol hat in der Frühschwangerschaft ein höheres Risiko für Fehlbildungen
  6. 6. A · Nervenschäden können die Schmerzsignale abschwächen
  7. 7. D · Cushing-Trias, ein Spätzeichen eines erhöhten Hirndrucks
  8. 8. B · Prärenales AKI durch Hypovolämie

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