Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere mit Lösungen
Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.
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1.Leicht
Wofür steht PERRLA in der neurologischen Dokumentation?
APatient isst, ruht, liest, lernt und ist jederzeit wach
BPuls gleichmäßig, regelmäßig, Frequenz niedrig und ausreichend
DPupillen gleich groß, rund, reagieren auf Licht und Akkommodation
2.Leicht
Welcher Hirnnerv lässt die Pupille auf Licht hin enger werden?
AN. trochlearis (IV)
BN. opticus (II) allein
CN. abducens (VI)
DN. oculomotorius (III)
3.Leicht
Wie sollte ein Patient mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung gedreht werden?
AGebeten, sich langsam selbst umzudrehen
BVon einer Person an Armen und Beinen angehoben
CErst an den Schultern, dann an der Hüfte gedreht
DIm Team als Block gedreht („Log-Roll"), wobei die Wirbelsäule ausgerichtet bleibt
4.Mittel
Welche Komplikation der Hämodialyse verursacht Kopfschmerz, Übelkeit, Unruhe und manchmal Krampfanfälle, besonders in den ersten Sitzungen?
ADialyse-Disäquilibrium-Syndrom
BVenöse Luftembolie über die Leitungen
CHypoglykämie durch das Dialysat
DBakterielle Peritonitis
5.Mittel
Wie wird der zerebrale Perfusionsdruck (CPP) berechnet?
AMittlerer arterieller Druck minus intrakranieller Druck
BSystolischer arterieller Druck plus intrakranieller Druck
CDiastolischer Druck minus zentraler Venendruck
DMittlerer arterieller Druck geteilt durch die Herzfrequenz
6.Mittel
Ein Patient beginnt mit Lamotrigin. Welcher Schulungspunkt ist am wichtigsten?
AMit einer Orangefärbung von Tränen und Urin rechnen
BJeden Hautausschlag umgehend melden, besonders in den ersten Wochen
CEs mit einem Glas Grapefruitsaft einnehmen, um die Aufnahme zu verbessern
DDie Dosis verdoppeln, wenn ein Anfall auftritt
7.Schwer
Welche Aufgabe kann die examinierte Pflegefachkraft an eine geschulte Pflegehilfskraft delegieren?
AEinen verwirrten Patienten mit einem Blutzucker von 2,6 mmol/L (47 mg/dL) einschätzen
BDen Blutzucker vor den Mahlzeiten messen und Werte außerhalb des Zielbereichs melden
CEinen neuen Patienten im Spritzen von Insulin schulen
DDie Dosis des Korrekturinsulins anhand des Blutzuckerwerts festlegen
8.Schwer
Einem Patienten wurde vor dem Schlafengehen versehentlich sein schnell wirksames statt seines langwirksamen Insulins gespritzt. Was sollte die Pflegekraft tun?
AZusätzlich die langwirksame Dosis geben und den Blutzucker zum Frühstück kontrollieren
BJetzt Glukagon geben, bevor der Blutzucker gefallen ist
CNichts sagen, weil der Patient schläft und es ihm gut zu gehen scheint
DDie verordnende Ärztin informieren und den Blutzucker über Nacht häufig kontrollieren
Lösungsschlüssel
1. D · Pupillen gleich groß, rund, reagieren auf Licht und Akkommodation
2. D · N. oculomotorius (III)
3. D · Im Team als Block gedreht („Log-Roll"), wobei die Wirbelsäule ausgerichtet bleibt
4. A · Dialyse-Disäquilibrium-Syndrom
5. A · Mittlerer arterieller Druck minus intrakranieller Druck
6. B · Jeden Hautausschlag umgehend melden, besonders in den ersten Wochen
7. B · Den Blutzucker vor den Mahlzeiten messen und Werte außerhalb des Zielbereichs melden
8. D · Die verordnende Ärztin informieren und den Blutzucker über Nacht häufig kontrollieren
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