Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Medizinisch-chirurgische Pflege: Neurologie, Endokrinologie und Niere zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Welche Isolierungsmaßnahmen werden bei einem Patienten mit Verdacht auf Meningokokkenmeningitis angewendet?

  1. AKeine zusätzlichen Maßnahmen, weil sie nicht ansteckend ist
  2. BNur Kontaktschutzmaßnahmen mit Handschuhen bei Hautkontakt
  3. CTröpfchenschutzmaßnahmen bis etwa 24 Stunden nach Beginn einer wirksamen Antibiotikatherapie
  4. DSchutzmaßnahmen gegen aerogene Übertragung in einem Unterdruckzimmer für 2 Wochen
2.Leicht

Welcher Erreger verursacht die meisten Harnwegsinfektionen?

  1. AStreptococcus pneumoniae
  2. BCandida albicans
  3. CStaphylococcus aureus
  4. DEscherichia coli
3.Leicht

Wie sollte ein Patient eine Mittelstrahlurinprobe gewinnen?

  1. ADanach Urin aus der Toilettenschüssel entnehmen
  2. BDie allerersten Tropfen in den Behälter auffangen
  3. CDen ersten Teil in die Toilette lassen, dann den mittleren Teil auffangen
  4. DDen Urin über 24 Stunden in einer Flasche sammeln
4.Mittel

Wie wird der zerebrale Perfusionsdruck (CPP) berechnet?

  1. ADiastolischer Druck minus zentraler Venendruck
  2. BMittlerer arterieller Druck geteilt durch die Herzfrequenz
  3. CMittlerer arterieller Druck minus intrakranieller Druck
  4. DSystolischer arterieller Druck plus intrakranieller Druck
5.Mittel

Ein Schlaganfallpatient mit Dysphagie hat eine angepasste Kostform erhalten. Welche Maßnahme senkt das Aspirationsrisiko am besten?

  1. ASchnell anreichen, damit der Patient während der Mahlzeit nicht ermüdet
  2. BDen Patienten zu den Mahlzeiten und eine Weile danach ganz aufrecht hinsetzen
  3. CGetränke mit einem Strohhalm geben, damit sie langsamer fließen
  4. DDen Patienten direkt nach dem Essen flach hinlegen, damit er ruhen und verdauen kann
6.Mittel

Welche Blutdruckgrenze wird vor einer i.v.-Thrombolyse bei Schlaganfall üblicherweise verwendet?

  1. AUnter etwa 90/60 mmHg
  2. BEs gibt keine Blutdruckgrenze
  3. CÜber etwa 200/120 mmHg
  4. DUnter etwa 185/110 mmHg
7.Schwer

Ein Patient mit Typ-1-Diabetes hat auf Station einen Krampfanfall. Sein kapillärer Blutzucker beträgt 1,9 mmol/L (34 mg/dL). Er kann nicht schlucken. Was ist die angemessenste Behandlung?

  1. AGlukose intravenös oder Glukagon intramuskulär, dann den Blutzucker erneut messen
  2. BEine Dosis schnell wirksames Insulin, um den Blutzucker zu stabilisieren
  3. CWährend des Anfalls Glukosegel in den Mund drücken
  4. DNur ein Antiepileptikum, weil Anfälle eine Anfallsbehandlung brauchen
8.Schwer

Warum wird Nitrofurantoin bei einem älteren Patienten mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion möglicherweise vermieden?

  1. AEs färbt bei Nierenerkrankungen den Urin rot
  2. BEs wirkt schlechter und ist eher toxisch
  3. CEs heilt die Nierenerkrankung zu schnell
  4. DEs kann bei Nierenerkrankungen nicht mit dem Essen eingenommen werden

Lösungsschlüssel

  1. 1. C · Tröpfchenschutzmaßnahmen bis etwa 24 Stunden nach Beginn einer wirksamen Antibiotikatherapie
  2. 2. D · Escherichia coli
  3. 3. C · Den ersten Teil in die Toilette lassen, dann den mittleren Teil auffangen
  4. 4. C · Mittlerer arterieller Druck minus intrakranieller Druck
  5. 5. B · Den Patienten zu den Mahlzeiten und eine Weile danach ganz aufrecht hinsetzen
  6. 6. D · Unter etwa 185/110 mmHg
  7. 7. A · Glukose intravenös oder Glukagon intramuskulär, dann den Blutzucker erneut messen
  8. 8. B · Es wirkt schlechter und ist eher toxisch

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