Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege mit Lösungen

Kostenloses Arbeitsblatt Psychiatrische Pflege zum Ausdrucken: 8 Aufgaben von leicht bis Prüfungsniveau, mit Lösungsschlüssel. Drucke es aus oder speichere es als PDF.

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1.Leicht

Lithium wird hauptsächlich eingesetzt zur Behandlung von:

  1. AAlkoholentzug
  2. BBipolarer Störung
  3. CSchizophrenie als Mittel der ersten Wahl
  4. DPanikattacken als schnell wirkendes Mittel
2.Leicht

Was ist der Hauptunterschied zwischen Bipolar-I- und Bipolar-II-Störung?

  1. ABipolar I tritt nur bei Erwachsenen über 30 auf; Bipolar II nur bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  2. BBei Bipolar I tritt nur Depression auf; bei Bipolar II nur Manie
  3. CBipolar II ist immer schwerer als Bipolar I
  4. DBei Bipolar I tritt mindestens eine manische Episode auf; bei Bipolar II treten Hypomanie und Major Depression auf, aber nie eine volle Manie
3.Leicht

Welche Aussage zur Selbstoffenbarung der Pflegekraft ist richtig?

  1. ASie ist hilfreich, wenn die Pflegekraft ausführlich über persönliche Probleme spricht
  2. BSie sollte kurz und selten sein und nur dazu dienen, dem Patienten zu helfen
  3. CSie ist in keiner Situation erlaubt
  4. DSie sollte oft eingesetzt werden, um eine Freundschaft mit dem Patienten aufzubauen
4.Mittel

Wie sollte eine Patientin mit Anorexia nervosa im Krankenhaus gewogen werden?

  1. AJeden Tag zu einer anderen Zeit, damit sie sich nicht darauf vorbereiten kann
  2. BZur selben Zeit, auf derselben Waage, im Patientenhemd, nach dem Entleeren der Blase
  3. CIn ihrer eigenen Kleidung und mit Schuhen nach dem Frühstück, damit sie sich wohler fühlt
  4. DNur wenn sie darum bittet, gewogen zu werden, um ihre Wünsche zu respektieren
5.Mittel

Ein Veteran mit PTBS sitzt mit dem Rücken zur Wand, sucht ständig den Raum ab und zuckt bei jedem Türenschlagen zusammen. Zu welcher Symptomgruppe gehören diese Verhaltensweisen?

  1. AVermeidung
  2. BVeränderungen von Erregung und Reaktivität
  3. CIntrusionssymptome
  4. DDissoziative Amnesie für das Trauma
6.Mittel

Welches Verhalten ist bei einem depressiven Patienten ein Warnzeichen für mögliche Suizidabsichten?

  1. APläne für einen Familienurlaub machen
  2. BWertvolle Besitztümer verschenken und plötzlich ruhig wirken
  3. CUm Hilfe bei einer Bewerbung für die Zeit nach der Entlassung bitten
  4. DÜber die Lieblingsmusik sprechen
7.Schwer

Eine Jugendliche sagt, sie ritze sich „um sich besser zu fühlen, nicht um zu sterben“. Welche Aussage dazu ist richtig?

  1. ANicht suizidale Selbstverletzung erhöht dennoch langfristig das Suizidrisiko, daher wird das Risiko jedes Mal eingeschätzt
  2. BSelbstverletzung ohne Suizidabsicht zeigt, dass sie keine psychischen Probleme hat, die behandelt werden müssten
  3. CIhr sollte gesagt werden, dass Ritzen nur aufmerksamkeitssuchendes Verhalten ist
  4. DSelbstverletzung ohne Suizidabsicht braucht nie eine Einschätzung
8.Schwer

Eine Schulkrankenschwester oder ein Schulkrankenpfleger unterrichtet über den Gebrauch von Inhalanzien wie das Schnüffeln von Klebstoff oder Spraydosen. Welches Risiko sollte betont werden?

  1. AEs besteht kein körperliches Risiko, weil die Substanzen legal sind
  2. BPlötzlicher Tod durch eine Herzrhythmusstörung, schon beim ersten Gebrauch
  3. CInhalanzien verursachen nur leichte Kopfschmerzen und sonst nichts
  4. DInhalanzien sind nur gefährlich, wenn sie mit Alkohol gemischt werden

Lösungsschlüssel

  1. 1. B · Bipolarer Störung
  2. 2. D · Bei Bipolar I tritt mindestens eine manische Episode auf; bei Bipolar II treten Hypomanie und Major Depression auf, aber nie eine volle Manie
  3. 3. B · Sie sollte kurz und selten sein und nur dazu dienen, dem Patienten zu helfen
  4. 4. B · Zur selben Zeit, auf derselben Waage, im Patientenhemd, nach dem Entleeren der Blase
  5. 5. B · Veränderungen von Erregung und Reaktivität
  6. 6. B · Wertvolle Besitztümer verschenken und plötzlich ruhig wirken
  7. 7. A · Nicht suizidale Selbstverletzung erhöht dennoch langfristig das Suizidrisiko, daher wird das Risiko jedes Mal eingeschätzt
  8. 8. B · Plötzlicher Tod durch eine Herzrhythmusstörung, schon beim ersten Gebrauch

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